DE593871C - Saugkopf fuer einen Staubsauger mit einer in ihm angeordneten, mit Streichlippen versehenen Saugduese - Google Patents
Saugkopf fuer einen Staubsauger mit einer in ihm angeordneten, mit Streichlippen versehenen SaugdueseInfo
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- DE593871C DE593871C DEH131666D DEH0131666D DE593871C DE 593871 C DE593871 C DE 593871C DE H131666 D DEH131666 D DE H131666D DE H0131666 D DEH0131666 D DE H0131666D DE 593871 C DE593871 C DE 593871C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L5/00—Structural features of suction cleaners
- A47L5/12—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
- A47L5/22—Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with rotary fans
- A47L5/28—Suction cleaners with handles and nozzles fixed on the casings, e.g. wheeled suction cleaners with steering handle
- A47L5/30—Suction cleaners with handles and nozzles fixed on the casings, e.g. wheeled suction cleaners with steering handle with driven dust-loosening tools, e.g. rotating brushes
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Description
Die Erfindung bezieht sich, auf einen Saugkopf für leinen Staubsauger mit einer in ihm
angeordneten, mit Streichlippen versehenen. Saugdüse.
Kennzeichen der Erfindung ist, daß die Saugdüse während des Betriebes des Staubsaugers
durch einen Antrieb in Schwingbewegung versetzt wird.
Durch die Erfindung wird erreicht, daß die Haardecke des Teppichs hin und her bewegt
und so abgebogen wird, daß der am Grunde der Haarbüschel eingebettete Schmutz und Staub an der Stelle, an der die Luft am
meisten wirksam ist, gelockert und im Augenblick der Lockerung durch den auf ihn gerichteten
Luftstrom entfernt wird.
Es sind Staubsauger bekannt, bei denen bewegliche Streich- oder Bürstglieder vorgesehen
sind. Bei den bekannten Anordnunao gen wird der Luftstrom jedoch nicht gezwungen,
tief in die Haardecke einzudringen, so daß er nicht unmittelbar durch die Staublockerungsstelle
hindurchgeleitet wird und eine ausreichende Entfernung des Schmutzes
as und Staubes nicht !erreichbar ist.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich, aus der nachstehenden
Beschreibung.
Die Erfindung kann in verschiedener Weise durchgeführt werden. Nachstehend sei abier
eine besonders brauchbare Ausführungsform beschrieben.
Auf der Zeichnung ist
Fig. ι eine Seitenansicht, teilweise geschnitten,
eines Saugkopfes eines ,(Staub-Saugers
nach der Erfindung,
Fig. 2, teilweise geschnitten, eine Ansicht von unten auf einen Teil der in Fig. 1 darge-'
stellten Maschine.
Der Staubsauger hat eine Saugkammer 1, aus der die Luft durch ein Gebläserad 2 abgesaugt
und in einen nicht dargestellten Staubbeutel entleert wird. Im Gehäuse 3 ist
ein nicht dargestellter Motor angeordnet, der das Gebläse antreibt. Das Ganze ist auf
Rädern 4 gelagert und mit einem drehbaren Handgriff 5 versehen, durch den der Staubsauger
in der erf orderlichen Weise bewegt wird.
Die Maschine ist mit einem Saugkopf 6 versehen, der im Gegensatz zu den üblichen Bauarten
nicht in unmittelbarer Verbindung mit der Saugkammer 1 steht, sondern an seinem
oberen Ende geschlossen ist und mit der Saugkammer nur durch 'eine innere Saugdüse/
verbunden ist. Die lippenartigen nuteren Endflächen des Saugkopfes und der
inneren Saugdüse befinden sich in annähernd gleicher Ebene, jedoch liegen die Lippen der
Saugdüse ein wenig höher als diejenigen des Saugkopfes, um auf die leicht konvexe Form
Rücksicht zu nehmen, die der Teppich beim Ansaugen durch den Saugkopf und durch die Saugdüse annimmt. Die lippenartigen
unteren Endflächen 8 des Saugkopfes sind so breit ausgeführt, daß unter Wahrung eines
dichten Abschlusses zwischen den Lippen und dem angesaugten Teppich zwecks Aufrechterhaltung
einer angemessenen Saugwirkung
im Saugkopf gleichzeitig auch Luft von außen in den Saugkopf eintreten kann. Die eintretende
Luft streicht dann in die innenliegende Saugdüse unter ihren Lippen 9 hindurch,
die einen ausreichend schmalen Querschnitt haben, um zwischen benachbarte Haarbüschel
der Haardecke des Teppichs eindringen und dadurch den Luftstrom tief in die Haardecke hineinlenken zu können.
Im Betriebe wird die innere Saugdüse in Schwingbewegung versetzt, so daß ihre Lippen
nicht nur den Luftstrom tief in die Haardecke eindringen lassen, sondern auch die
Haarbüschel um ein bestimmtes Maß biegen und bearbeiten, so daß das Lösen des anhaf-•
tenden Staubes und anderer eingebetteter Fremdkörper erheblich erleichtert ist. Die
Fremdkörper werden dann durch die innere Saugdüse, die Saugkammer und das Gebläse
abgeführt.
Zu diesem Zwecke ist die innere Saugdüse in verschiedene obere und untere GEeder 10
und 11 tmterteilt, die durch eine luftdichte
biegsame Hülse oder einen Bund 12 miteinander vereinigt sind. Das untere Glied oder
Düsenmundstück 11 trägt zwei rohrf örmige Lagerteile oder Hülsen 13, durch die es auf
zwei zueinander parallelen, waagerechten Tragzapfen 14 gleitbar angeordnet ist. Jeder
der Tragzapfen 14 ist mit seinen Enden an der
Vorder- und Rückwand des Saugkopfes befestigt. Schraubenförmige Druckfedern 15
umgeben jeden der Tra'gzapfen zu beiden Seiten des Düsenmundstückes und dienen
dazu, dieses nachgiebig in seiner Mittelstellung im Saugkopf zu erhalten und die
Einrichtung zum Schwingen der Teile von der durch die Trägheit verursachten unangenehmen
Belastung zu befreien.
Das Düsenmundstück wird auf seinen Tragzapfen in der Vorwärts- und Rückwärtsrichtung
durch zwei Arme 16 in Schwingbewegung versetzt (Fig. 2). Die vorderen Enden der
Arme sind, an der Rückwand des Düsenmund-Stückes bei 17 befestigt und erstrecken sich
rückwärts durch luftdichte Buchsen 18 o. dgl. in der Rückwand des Saugkopfes hindurch.
Die hinteren Enden der Arme 16 vereinigen sich bei 19 zu einem einzigen Arm 20, der
sich rückwärts unterhalb des Motorgehäuses erstreckt. Das hintere Ende des Armes 20 ist
als hohler Kreuzkopf 21 ausgebildet, der in Längsführungen 22 des Motorgehäuses gleiten
kann und einen seitlich gleitbaren Block 23 enthält. Dieser Block ist in der Mitte ausgespart
und trägt den äußeren Laufring eines Kugellagers 24. Die genannten Teile werden
in der gleichen Ebene zueinander durch eine obere Platte 2 5 und eine im Abstand zu dieser
angeordnete untere Platte 26 gehalten, die vom Motorgehäuse getragen werden. In Fig. 2
ist die untere Platte 26 abgenommen. Der innere Laufring des Kugellagers ist fest mit
einem exzentrischen Zapfen 27 verbunden, der auf dem unteren Ende einer annähernd senkrechten
Welle 28 sitzt, deren oberes Ende ein Schneckenrad 29 trägt, das miteiner Schnecke
30 auf der Motorwelle in Eingriff steht (Fig- ι)·
Infolge dieser Ausbildung wird beim Anlassen des Motors zum Antrieb des Gebläses
der exzentrische Zapfen 27 den Block 23 in einer kreisförmigen Bahn in bezug auf die
Maschine bewegen. Der in den Führungen 22 gelagerte Kreuzkopf 21 wird dadurch in
eine bestimmte hin und her gehende Bewegung versetzt, die durch die Arme 20 und 16
auf das innenliegende Düsenmundstück 11 übertragen wird. Die Lippen 9 des Düsenmundstückes
wirken dadurch auf die Haardecke des Teppichs so ein, daß diese gebogen und bearbeitet wird. Gleichzeitig wird dadurch
der Luftstrom tief in die Haardecke eingeführt, wie zuvor erläutert worden ist.
Obgleich die beschriebene Ausführungsform des Staubsaugers so wirksam arbeitet,
daß in 'einem Teppich o. dgl. tief eingebetteter Staub und andere Fremdkörper entfernt werden,
kann diese selbstverständlich in ihren Einzelheiten geändert werden, ohne den Rahmen
der Erfindung zu verlassen.
Claims (3)
1. Saugkopf für einen Staubsauger mit einer in ihm angeordneten, mit Streichlippen
versehenen Saugdüse, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugdüse (7) während des Betriebes des Staubsaugers durch
einen Antrieb (20 bis 30) in Schwingbewegung versetzt wird.
2. Saugkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippen (9) der
Saugdüse (7) ausreichend schmal ausgeführt sind, um in die Haardecke eines*
Teppichs o. dgl. eindringen zu können, während die lippenartigen Unterseiten (8) des Saugkopfes (6) verhältnismäßig
breit sind, derart, daß der Luftstrom zwischen den Lippen (8) und dem Teppich beschränkt ist.
3. Saugkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugdüse (7) in
einer Ebene parallel zu der Ebene ihrer Lippen (9) hin und her bewegt wird, vorzugsweise
längs der Bewegungsbahn des Staubsaugers über den Teppich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH131666D DE593871C (de) | 1932-05-07 | 1932-05-07 | Saugkopf fuer einen Staubsauger mit einer in ihm angeordneten, mit Streichlippen versehenen Saugduese |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH131666D DE593871C (de) | 1932-05-07 | 1932-05-07 | Saugkopf fuer einen Staubsauger mit einer in ihm angeordneten, mit Streichlippen versehenen Saugduese |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE593871C true DE593871C (de) | 1934-03-10 |
Family
ID=7176439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH131666D Expired DE593871C (de) | 1932-05-07 | 1932-05-07 | Saugkopf fuer einen Staubsauger mit einer in ihm angeordneten, mit Streichlippen versehenen Saugduese |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE593871C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19600671A1 (de) * | 1995-01-13 | 1996-07-18 | Black & Decker Inc | Staubsauger |
-
1932
- 1932-05-07 DE DEH131666D patent/DE593871C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19600671A1 (de) * | 1995-01-13 | 1996-07-18 | Black & Decker Inc | Staubsauger |
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