DE593566C - Stromquelle zur Nachbildung eines bestimmten Frequenzgemisches fuer elektrische und elektroakustische Messungen - Google Patents
Stromquelle zur Nachbildung eines bestimmten Frequenzgemisches fuer elektrische und elektroakustische MessungenInfo
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- H04B3/46—Monitoring; Testing
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 1. MÄRZ 1934
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
' ' M 593566 KLASSE 21a2 GRUPPE 36 π
und elektroakustisch^ Messungen
Patentiert im Deutschen Reiche vom i8. August 1929 ab
Es ist bekannt, daß die Nebensprech-
dämpfung von Fernmeldeleitungen u. dgl. mit Meßströ.men. von reinen Einzelfrequenzen
(Sinusschwingungen) nicht befriedigend gemessen werden kann. Zur Messung mit Einzelfrequenzeni,.
die auf verschiedene Werte
: eingestellt werden können, sind Überlager.ungssummer
bekanntgeworden, für die auch vorgeschlagen wurde* durch rasche Veränderung
der Meßfrequenz innerhalb enger Grenzen (Wobein) Fehler bei Resonanzerscheinungen
u. dgl. bei Messungen zu vermeiden. Das Meßergebnis erlaubt bei solchen Stromquellen
entweder keine ausreichende Beurteilung des wirklichen Nebensprechens bei Sprache,; oder es muß erst aus einer une.r-
; wünscht großen Anzahl von Einzelmessungen mit verschiedenen Frequenzen gewonnen
werden. .
Messungen bei Sprache sind umständlich, · außerdem sind die Meßbedingungen und Ergebnisse
wegen der wechselnden Dämpfungsverzerrung? durch Mikrophon und Fernhörer
,und auch wegen anderer Zufallserscheinungen
nicht reproduzierbar.: Messungen niit einem Mischton (Schnarrsummer) sind zwar \
bequemer auszuführen, aber ebensowenig eindeutig wiederholbar wie Messungen bei Sprache. Zwar war man bemüht, bei Schnarrsummern
möglichst die Amplitudenverteilung der reinen Sprache oder aber der Kabelsprache
nachzubilden, doch besitzen die Schnarrsummer den prinzipiellen Nachteil, daß nur diskrete Frequenzen erzeugt werden, .,
die daher den Verhältnissen von praktisch vorkommenden Frequenzbändern, z. B. der
Sprache, nicht völlig gerecht werden.
Das gegenseitige Stärkeverhältnis der diskreten Frequenzen des Schnarrsummers kann
nicht dauernd konstant gehalten werden, und außerdem können bestimmteFrequenzbereiche
wegen der Lücken des Frequenzbandes übergangen werden.
Es sind nun zwar bereits Meßschallplatten bekanntgeworden, die zu 'elektrischen und
akustischen Messungen dienen und die einen breiten Frequenzbereich dadurch wiedergeben,
daß eine Frequenz innerhalb kurzer Zeit, z. B. 1Z10 Sekunde, den Frequenzbereich -:-
von z.B. 1800'+1600 Hz durcheilten. Bezüglich dieser Schallplatten ist auch der Vorschlag,
bekanntgeworden,, sie für eine Mittel-
Von dem Patentsucherist als der Erfinder angegeben worden:
". - ' . ■ Dr.-Ing. Fritz Efaas in Wien.
wertsbildung bei Messungen zu verwenden Den Schallplatten haftet aber der Nachteil
an, daß die Amplitudenverteilung eines nachzubildenden Frequenzgemisches (z. B. reine
Sprache oder Kabelsprache) nicht berücksichtigt, sondern eine lineare Amplitudenverteilung
der Frequenzen vorgesehen ist. Ein weiterer Nachteil, der besonders bei subjektiver
Beobachtung für Messungen wichtig ist, ίο ist der, daß das erzeugte Frequenzgemisch
wegen der verhältnismäßig langsamen Aufeinanderfolge auf den Beobachter keinen einheitlichen
Eindruck hervorbringt.
Nach der Erfindung werden die Nachteile der genannten Stromquellen zur Nachbildung
eines bestimmten Frequenzgemisches für elektrische und elektroakustische Messungen,
vorzugsweise für Nebensprechmessungen auf Fernmeldeleitungen u. dgl., dadurch vermieden,
daß das Frequenzgemisch durch Schwingungen nachgebildet wird, die den Frequenzbereich
des Gemisches in zeitlich rascher Aufeinanderfolge durcheilen und die Amplitudenverteilung
des nachzubildenden Frequenzgemisches wiedergeben. Die Schwingungen schwanken vorzugsweise in einwelliger Form
zwischen zwei konstant gehaltenen Grenzen. Die Amplitudenverteilung des nachzubildenden
Frequenzgemisches wird durch verschieden langes Verweilen der Schwingungen in den verschiedenen Teilen des nachzubildenden
Bereiches wiedergegeben. Die Frequenz der wiederholten Aufeinanderfolge des durcheilten
Frequenzbereiches bzw. der Schwankungen innerhalb dieses Bereiches (Heulfrequenz)
muß so hoch gehalten werden, daß auf das Meßinstrument oder den Beobachter
ein einheitlicher Eindruckhervorgerufen wird. Für subjektive Beobachtung wird die Heulfrequenz
daher vorzugsweise im Bereich der hörbaren Frequenzen, insbesondere über 50 Hz, gewählt. Die erforderlichen Frequenzschwankungen
können in an sich bekannter Weise durch Schwebungen zwischen zwei oder mehreren Schwingungskreisen von veränderlichem
Frequenzunterschied gewonnen werden. Die Einrichtung kann daher auch als »Schwebungsheuler«
bezeichnet werden. Die frequenzbestimmenden Teile der Einrichtung sind hier als Bestandteile der Stromquelle aufgefaßt.
Beispielsweise soll eine stetige Frequenzverteilung zwischen einem unteren und einem
oberen Grenzwert zur Nachbildung der Sprache etwa zwischen 300 und 2400 Hz erreicht
werden. Hierzu wählt man etwa die Frequenz des einen Schwingungskreises unveränderlich
mit 10 000 Hz, die des anderen zwischen 7600 und 9700 Hz mit einer niedrigen
Frequenz, »Heulfrequenz« genannt, periodisch schwankend. Dieser zweite Schwingungskreis
enthält eine unveränderliche Grundkapazität, die für sich allein mit der vorhandenen
Induktivität z. B. ebenfalls die Frequenz 10 000 Hz ergeben kann, und außerdem eine
veränderliche Zusatzkapazität, die die Frequenzschwankungen hervorruft. Es ist also
etwa einem festen Kondensator ein Drehkondensator parallel geschaltet, dessen passend
geformter Rotor gleichförmig angetrieben wird. Der Überlagerungssummer (Röhrensummer)
hat an sich eine von der Frequenz unabhängige konstante Energieabgabe. Für den Erfindungszweck wird aber eine der
wirklichen Sprache entsprechende gesetzmäßige Frequenzabhängigkeit der Leistung gefordert.
Der Drehkondensator ist daher erfindungsgemäß so geformt, daß vorzugsweise bei gleichförmigem Umlauf die zeitliche Verteilung
der verschiedenen Frequenzen dem gewünschten Frequenzgang der Leistungsverteilung
entspricht. Das so entstehende Amplitudenspektrum kann nach irgendeiner
bekannten Methode der objektiven Klanganalyse geprüft und verbessert werden. Die
Bauvorschrift für eine reproduzierbare Einheitsform der Stromquelle hat also außer den
Konstanten der Grundsehwingungskreise lediglich die genaue Plattenform und den Plattenabstand
des Drehkondensators sowie die Drehzahl seines Rotors zu enthalten.
Für subjektive Messungen (Lautstärkevergleich mittels Fernhörer) ist die Zeitfrequenzkurve
des Schwebungsheulers dem mittleren Frequenzgang des Schalldruckes der Sprache anzugleichen, für objektive Messungen
(quadratisch anzeigendes Spulenmeßgerät oder Hitzdrahtgerät) hingegen dem mittleren
Frequenzgang des Produktes aus Schalldruck und Gehörempfindlichkeit. Man wird also
zweckmäßig das bewegte Abstimmittel (den Drehkondensator) in zwei oder mehr umschaltbare
Teile zerlegen, die man, etwa durch einfaches LTmlegen eines Kippers, wahlweise
abwechselnd oder gemeinsam so schaltet, daß man für das gerade benutzte Meßverfahren
die passende Zeitfrequenzverteilung der konstant bleibenden Sendespannung erhält.
Die Heulfrequenz ist für subjektive Messungen so hoch anzusetzen, daß ein einheitlicher
Lauteindruck empfunden wird, also mindestens mit 50 Hz. Für objektive Messungen kann sie bei passendem Entwurf des
Dämpfungsmessers bedeutend tiefer gewählt werden. Bei axial symmetrischer Ausführung
des Drehkondensators, die wegen dar "Ausbalancierung
der Rotorwelle vorteilhaft ist, erhält man bei einer sekundlichen Umdrehung
die Heulfrequenz 2; die erwähnte Heulfrequenz 50 erfordert mithin 1500 Umdrehungen
in der Minute.
Die beschriebene Stromquelle ist überall anwendbar, wo Frequenzgemische ähnlich
der Sprache durch eine ihnen gleichwertige, eindeutig wiederholbare Frequenzfolge für
Meßzwecke o. dgl. ersetzt werden sollen.
Die-Schwebungen müssen nicht auf elektrischem Wege hervorgebracht werden, wenngleich
dies in der Regel der einfachste Weg ist. Der Antrieb der bewegten Abstimmittel muß nicht gleichförmig sein, sondern kann
einem bestimmten, z. B. dem Meßzweck entsprechenden Gesetz folgen, beispielsweise
■ kann die erwähnte elektrische Umschaltung der Abstimmittel auch durch eine Änderung
des Antriebsgesetzes ersetzt werden.
Zur Erläuterung, wie der die Frequenz und Leistung bestimmende Drehkondensator
zweckmäßig geformt werden kann, mögen die folgenden Ausführungen dienen. Je nach dem
Verwendungszweck wird die Bauvorschrift für den Drehkondensator (bzw. für die ihm
äquivalenten bewegten Abstimmittel) eine andere sein. Zur Formgebung dieser Abstimmittel
reichen folgende Beziehungen aus: Wird der Gesamtfrequenzbereich in einer
Zeit T bei konstanter Amplitude durchlaufen und werden im nachzubildenden Frequenzgemisch
α 0/0 der Gesamtleistung durch Frequenzen
aus dem Teilfrequenzband zwischen / und f + df hervorgebracht, so muß die
erfindungsgemäße Stromquelle während α °/0
der Gesamtzeit T, Frequenzen zwischen / und / -j- df liefern. Dies kann sowohl mit gleichförmigem
als auch mit gesetzmäßig ungleichförmigem Antrieb der bewegten Abstimmittel
erreicht werden. Es braucht also z. B. der Drehkondensator nicht unbedingt so geformt
zu! sein, daß er bei gleichförmigem Antrieb durch α °/0 seiner Umlauf zeit das Schwebungssystem
.auf Frequenzen zwischen / und / -j- δ /
abstimmt, sondern er kann auch eine andere Form haben, die bei gesetzmäßig ungleichförmigem
Antrieb dieselbe Wirkung hervorbringt. Soll etwa wie beim beschriebenen Ausführungsbeispiel im nachzubildenden Gemisch
der Frequenzbereich um 300 Hz einen größeren .Anteil der Gesamtenergie liefern
als der Frequenzbereich um 2400 Hz, so wird der Drehkondensator während seines Umlaufes
flüchtiger über die Stellung hinweggleiten, die in seinem Schwingungskreis die
so Frequenz 7600 erzeugt, dagegen entsprechend langsamer über jene Stellungen hinweggehen,
in welchen er eine Frequenz von 9700 Hz hervorruft* Oder es wird bei gleichförmigem
Antrieb seine Randkurve in ,der Ab-Stimmstellung für 7600 Hz steiler verlaufen
(d. h. ihren Achsenabstand rascher verändern) als in der Abstimmstellung für 9700 Hz.
Eine weitere Variation könnte man da-■, durch erreichen, daß man auch die Leistung ■
der Stromquelle während jedes Durchlaufens .des Frequenzbereiches gesetzmäßig verändert.
Natürlich wird man aber aus praktischen
Gründen die Abstimmittel möglichst einfach und übersichtlich entwerfen, und daher konstante
Leistung der Stromquelle und gleichförmigen Antrieb der Abstimmittel zugrunde
legen.
Für niedrige Heulfrequenzen läßt sich rechnungsmäßig der Drehkondensator ohne
weiteres so entwerfen, daß. die gewünschte Leistungsverteilung herauskommt. Für höhere
Heulfrequenzen dagegen wird man seine Form empirisch nachprüfen und verbessern müssen, wozu eben die bereits erwähnte objektive
Nachprüfung des Klanggemisches des Schwebungsheulers erfolgen soll.
Die Abhängigkeit der Frequenz und der Leistung von der Plattenform des Drehkondensators
ist nach dem Gesagten die:
Jede Stellung des Drehkondensators bestimmt eine gewisse Kapazität und damit eine
gewisse ihr entsprechende Kapazitätskurve. Die Kapazität in Abhängigkeit von der Winkelstellung
.des Drehkondensators bestimmt dagegen den Leistungsanteil, der auf die jeweils
betrachtete Frequenz entfällt, und zwar in umgekehrtem Sinn. Je flacher die Kapazitätskurve
bei der Frequenz f, desto größer der Leistungsanteil für diese.
In welcher Weise die Konstruktion eines Drehkondensators nach Maßgabe einer bestimmten
vorgelegten Frequenzverteilung stattfinden kann, soll an einem der Übersichtlichkeit
halber möglichst einfach gewählten Beispiel an Hand der Abbildungen erläutert werden. Das vorgelegte Frequenzgemisch,
das nachgebildet werden soll, möge die in Abb. ι gezeigte Frequenzverteilung besitzen.
Es ist dort der Schalldruck in Abhängigkeit von der Frequenz dargestellt.
Der Zusammenhang zwischen der erzeugten Schwebungsfrequenz mit der Kapazität
des die Frequenz ändernden Kondensators wird etwa durch «ine Kurve C, ω nach
Abb. 2 wiedergegeben. Der. maximalen Frequenz des vorgelegten Frequenzgemisches entspricht
eine bestimmte Kapazität, ebenso der minimalen Frequenz. Zwischen diesen Werten müssen den Frequenzen Kondensatorwerte zur Einstellung dieser Frequenz, wie
in Abb. 2 gezeigt, zugeordnet werden.
Um die dem Schalldruck entsprechende Amplitude einer bestimmten Schwingung zu berücksichtigen,
wird jedem Frequenzgebiet eine zeitliche Dauer entsprechend dem jeweiligen
Schalldruck d zugeordnet. In Abb. 2 ist eine solche Zuordnung graphisch dadurch gezeigt,
daß über c in der Richtung der Abszissenachse die dem Schalldruck d für eine bestimmte
Frequenz entsprechenden Werte als zeitliche Dauer t, in der die Kapazität wirksam
sein soll, aufgetragen sind. Die Strecke^
bei comjn ist bei Cmjn eingetragen, für die entsprechend
höheren Frequenzen ω2, ω3... sind
die Werte U2, a3 ... aufgetragen. Die Kurve
C, t in Abb. 2, die daraus resultiert, gibt an, in wie langen Zeitabschnitten die einzelnen
Kapazitäten wirksam sein sollen. Soll bestimmt werden, wie sich die Kapazität mit
der Zeit ändern soll, so ist aus der Kurve C11 abzuleiten, »welche Werte von C an bestimmten
Zeitpunkten eingenommen werden müssen. Graphisch kann das in der Weise geschehen, daß- die Fläche unter der Kurve C, t
in gleiche Streifen" parallel zur t-Achse zerlegt wird und jede von 'einem Tedlstrei'fen
eingeschlossene Fläche als Zeitelement und dazu der zugehörige C-Wert aufgetragen
wird. Die einzelnen Zeitelemente werden dabei aneinandergereiht. Eine auf diese Weise
gewonnene Kurve zeigt Abb. 3. Diese gibt also die Kapazitäten an, die in aufeinanderfolgenden
Zeiten eingestellt werden müssen, damit die Kapazitäten eine Häufigkeit erhalten,
wie in Abb. 2 C,t dargestellt ist. Das Zeitintervall T in der Abb. 3 kann bei einer
solchen Anordnung direkt oder spiegelbildlich wiederholt werden. Abb. 4 zeigt eine solche
spiegelbildliche Wiederholung geänderter Kapazitätswerte.
Um einen Kondensator, z. B. einen Drehkondensator, zu bauen, der diese Änderungen
bei gleichförmiger Umdrehung macht, kann beispielsweise so verfahren werden, daß eine
feste Platte des Kondensators eine bestimmte Randkurve erhält und über diese Platte eine
Lamelle streift.
Um die Kapazität selbst und deren Ände-. rung größer zu machen, kann natürlich ein
Satz paralleler Platten verwendet werden, zwischen denen sich ein drehbares System aus
Lamellen befindet. Der Einfachheit der Berechnung wegen sei hier dieser Fall näher betrachtet.
Besteht die Lamelle im wesentlichen aus einem Kreissektor geringen Winkels, so
,-2
beträgt ihre Fläche — d φ, wenn d φ die Winkelbreite
der Lamelle ist. Streicht diese Lamelle über die Platte mit bestimmter Randkurve,
so wird mit der Verkürzung der überdeckten Fläche, d. h. mit der Verkürzung des Radius, die Kapazität verändert. Soll also
beim Umlauf des Drehkondensators die in Abb. 4 bzw. bei halbem Umlauf in Abb. 3 gezeigte
Kapazitätsveränderung eintreten, so braucht bloß r2, wobei r der Radiusvektor der
Berandungskurve ist, proportional der geforderten Kapazität gemacht werden.
In Abb. 5 ist ein solcher Drehkondensator dargestellt unter Zugrundelegung der ' in
Abb. 3 gezeigten Kurve über die Abhängigkeit der Kapazität mit der Zeit bzw. dem
Drehwinkel.
Zu diesem Ausführungsbeispiel sei bemerkt, daß allerdings bei einer einzelnen Platte die
Kapazität gering wäre, durch Verwendung von etwa zehn Plätten und neun Lamellen jedoch schon eine für die Überlagerung genügend
große Kapazität erzielt werden kann, wenn nur die zu überlagernden Frequenzen groß genug gewählt werden.
Nach Vornahme einer objektiven Klang- 7" analyse kann nachträglich bei einem gebauten
Kondensator noch eine Verbesserung der Plattenform durch Nachfeilen der Platten u. dgl.
mit Rücksicht auf das nachzubildende Frequenzgemisch vorgenommen werden. -
Claims (7)
1. Stromquelle zur Nachbildung eines bestimmten Frequenzgemisches für elektrische
und elektroakustische Messungen, vorzugsweise für Nebensprechmessungen an Fernmeldeleitungen u. dgl., durch elektrische
Schwingungen, die den Frequenzbereich des Frequenzgemisches in zeitlicher Aufeinanderfolge durchlaufen, da-
durch gekennzeichnet, daß die Stromquelle auch die Amplitudenverteilung des nachzubildenden
Frequenzgemisches wiedergibt.
2. Stromquelle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitudenverteilung
des nachzubildenden Frequenzgemisches durch verschieden lange
. Sendezeit der Frequenzen in den verschiedenen Teilen des Bereiches wiedergegeben
wird.
3. Stromquelle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz
der wiederholten Aufeinanderfolge des durcheilten Frequenzbereiches (Heulfrequenz)
bei. subjektiver Beobachtung im Bereich der hörbaren Tonfrequenz vorzugsweise über 50 Hz liegt.
4. Stromquelle nach Anspruch 1, 2 oder 3, deren Frequenzen durch Schwebungen
zwischen elektrischen Schwingungskreisen erzeugt werden, vorzugsweise durch Schwebungen zwischen einem
Schwingungskreis von konstanter Frequenz und einem solchen von veränderlicher Frequenz, gekennzeichnet durch
dauernd in gleichem Sinn bewegte, stetig veränderliche Abstimmittel in einem oder
mehreren Schwingungskreisen.
5. Stromquelle nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch dauernd in derselben
Drehrichtung umlaufende Drehkondensatoren in den frequenzveränderlichen Schwingungskreisen.
6. Stromquelle nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch eine solche Gestaltung
der bewegten Abstimmittel, z. B.
Plattenform des Drehkondensators, daß bei gegebenem Antriebsgesetz, vorzugsweise
bei gleichförmigem Antrieb, die Energieverteilung auf die einzelnen Frequenzen wesentlich dieselbe ist wie bei
dem gleichwertig wiederzugebenden Frequenzgemisch, z. B. Sprache.
7. Stromquelle nach Anspruch 6, gekennzeichnet
durch mehrere wahlweise einschaltbare bewegte Abstimmittel von verschiedener Gestaltung, um nach Bedarf
verschiedene Energieverteilungen mit passend gewählter Schwankungsperiodenzahl (Heulfrequenz) wiedergeben zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT593566X | 1929-06-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE593566C true DE593566C (de) | 1934-03-01 |
Family
ID=3677184
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES93446D Expired DE593566C (de) | 1929-06-20 | 1929-08-18 | Stromquelle zur Nachbildung eines bestimmten Frequenzgemisches fuer elektrische und elektroakustische Messungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE593566C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE865217C (de) * | 1940-05-18 | 1953-02-02 | Siemens Ag | Verfahren zur Messung von Lautstaerkenunterschieden (Daempfung) bei der Pruefung der akustischen Eigenschaften von Raeumen, Stoffen oder Geraeten |
-
1929
- 1929-08-18 DE DES93446D patent/DE593566C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE865217C (de) * | 1940-05-18 | 1953-02-02 | Siemens Ag | Verfahren zur Messung von Lautstaerkenunterschieden (Daempfung) bei der Pruefung der akustischen Eigenschaften von Raeumen, Stoffen oder Geraeten |
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