DE590309C - Verfahren zum kontinuierlichen Ein- bzw. Ausbringen von festen Substanzen in bzw. aus Druckgefaessen - Google Patents

Verfahren zum kontinuierlichen Ein- bzw. Ausbringen von festen Substanzen in bzw. aus Druckgefaessen

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DE590309C
DE590309C DEI45141D DEI0045141D DE590309C DE 590309 C DE590309 C DE 590309C DE I45141 D DEI45141 D DE I45141D DE I0045141 D DEI0045141 D DE I0045141D DE 590309 C DE590309 C DE 590309C
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Germany
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pressure
vessel
vessels
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DEI45141D
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Inventor
Dr Gerhard Ritter
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J3/00Processes of utilising sub-atmospheric or super-atmospheric pressure to effect chemical or physical change of matter; Apparatus therefor
    • B01J3/02Feed or outlet devices therefor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Verfahren zum kontinuierlichen Ein- bzw. Ausbringen von- festen Substanzen in bzw. aus Druckgefäßen Es wurde gefunden, daß man die Einbringung von festen Substanzen in Druckgefäße in mehreren Stufen zu einem nahezu kontinuierlichen Vorgang gestalten kann, wenn der Abschluß bzw. die Verbindung der einzelnen Druckstufengefäße ganz oder zum Teil unter Benutzung von elastischem Material erfolgt.
  • Als Abschluß bzw. als Verbindung zwischen den einzelnen Stufengefäßen verwendet man elastische Schläuche, die zum Abschluß z. B. mechanisch oder durch Flüssigl:eitsdruck von außen her zusammengeklemmt werden, wobei zweckmäßig das elastische Material durch entsprechenden mechanischen oder hydraulischen Gegendruck völlig oder weitgehend entlastet wird.
  • ZweckmäBig kann man den mechanischen Gegendruck, z. B. bei der Verwendung elastischer Schläuche als Abschluß organe, durch Gegenlager aus starrem oder auch ganz oder zum Teil aus. geeignetem elastischem Material von geeigneter Form ausüben lassen, die man im Innern der Schläuche, z. B. als Kern, anordnet. Beim Zusammenpressen der Schläuche von außen her durch ein geeignetes Medium schließen sich diese dann fest um den Kern, ohne dabei so stark zusammengeklemmt bzw. gefaltet zu werden wie ohne Kern. Der auf das elastische Material nach erfolgter Ventilschließung bei Ausbildung des Stufendruckes einseitig wirkende Schub wird dann weitgehend von dem feststehenden Kern bzw.
  • Gegenlager aufgenommen, so daß das elastische Material nur noch in sehr geringem Maße auf Dehnung beansprucht wird. Die als Gegenlager dienenden Vorrichtungen können vorteilhaft so angeordnet werden, daß nach Öffnung des elastischen Ventils das Gegenlager ganz oder zum Teil entfernt wird, so daß das elastische Ventil den Durchgang für die Substanz völlig freigibt. Die Gegenlagervorrichtungen können bei bzw. nach der Offnung des Ventils hin und her gehende sowie auch drehende Bewegungen ausführen und selbst oder durch geeignete mit ihnen verbundene Vorrichtungen als Rührwerk dienen, um den Transport der Substanz durch die mittels der Ventile verbundenen Vorrichtungen zu erleichtern.
  • An Stelle der Schläuche können auch geeignet angebrachte elastische Membranen usw. dienen.
  • Eine einfache Einbringvorrichtung läßt sich z. B. in folgender Weise ermöglichen: Zwei unter verschiedenem Druck stehende Gefäße werden durch einen Schlauch miteinander verbunden, der wechselweise dicht am oberen Gefäß und dicht am unteren Gefäß durch von außen wirkenden mechanischen Druck geschlossen wird. Das ein- bzw. auszubringende Gut wandert dann durch die zwischen den Schließstellen gebildete Ventilkammer. An Stelle der wechselweise an bestimmten Schließstellen wirkenden Vorrichtungen kann z. B. auch ein den Schlauch abklemmendes Walzenpaar benutzt werden, das längs des Schlauches in der Wanderrichtung der ein- bzw. auszubringenden Substanz bewegt wird und am Ende der Bewegung den Schlauch freigibt, während oben bereits ein anderes Walzenpaar den Schlauch verschlosw sen hat, um seinerseits die Bewegung auszuführen. Das wechselweise Öffnen und Schlitz ßen wird zweckmäßig miteinander gekuppelt, so daß die Vorrichtung automatisch betätigt werden kann.
  • Bei einer solchen Anordnung kann ein Teil der zu transportierenden festen Substanzen dann in dem zusammengepreßten Schlauchteil eingeschlossen sein und die Abdichtung selbst übernehmen.
  • Die Steuerung der Ventile kann rein mechanisch oder auch hydraulisch, elektromagnetisch usw. ausgeführt werden. Die Öffnung der die einzelnen Gefäße verbindenden Ventile kann vor oder nach erfolgtem Druckausgleich erfolgen. Mit den Ventilen kann auch eine Rührvorrichtung usw. direkt verbunden oder zwangsläufig gekuppelt sein, so daß bei j edesmaliger Ventilbetätigung der Transport der festen Stoffe erleichtert wird.
  • Gegebenenfalls können zur Ersparung von Kompressionsarbeit die bei jedesmaliger Einstellung des Stufendruckes abzuführenden Gase in besondere Ausgleichsbehälter in der Weise zum Teil entspannt werden, daß die einzelnen Stufengefäße der Reihe nach mit verschiedenen Druckausgleichsgefäßen verbunden werden, bis sich der gewünschte Stufendruck als Ausgleichs druck eingestellt hat.
  • Aus diesen Ausgleichsbehältern kann das Gas den Stufengefäßen in geeigneter Weise wieder zugeführt werden.
  • Auf besonders einfache Weise lassen sich ferner die Kompressionsverluste weitgehend vermeiden, wenn man die in den einzelnen Druckstufen abzuführenden Gase direkt unter dem jeweiligen Druck einem Kompressor zuleitet und von dort aus weiter verwendet.
  • Zur Einstellung der entsprechenden Stufendrucke kann man mit Vorteil Ventile benutzen, die sich selbsttätig bei den erforderlichen Drucken öffnen bzw. schließen.
  • Wird auf die Ersparung an Kompressionsarbeit bzw. an Druckgas kein Wert gelegt, so können die unter Druck stehenden Gase direkt entspannt werden, wobei gegebenenfalls der Druckausgleich auch durch die die einzelnen Gefäße trennenden Ventile usw. bewirkt werden kann.
  • Die bei den einzelnen Druckstufen entspannten bzw. beim Einfüllen der festen Substanzen verdrängten Gase können im Kreislauf in das Hauptdruckgefäß zurückgepumpt werden oder auch in einen oder mehrere, zweckmäßig in den letzten Stufenbehälter eingeführt werden. Dadurch, daß die Gase im letzteren Fall nur in der Ein- bzw. Ausbringvorrichtung zirkulieren, können auch andere Gase als im Hauptprozeß benutzt werden. Hierdurch wird erreicht, daß nur reines Gas, das noch nicht z. B. durch Reaktionsprodukte aus dem Hauptdruckbehälter verunreinigt ist, mit der festen Substanz in Berührung kommt.
  • Falls gleichzeitig eine Ein- und Ausbringung in bzw. aus dem Druckgefäß vorgenommen werden soll, kann durch geeignete Verbindungen das bei der Ein- bzw. Ausbringung abzuführende bzw. zuzuführende Gas der Aus- bzw. Einbringungsvorrichtung zugeleitet werden. Die einzelnen Stufengefäße stehen zum Druckgefäß hin unter zunehmenden, z. B. gleichmäßig gestuften Drucken. Sie sind gegebenenfalls mit Leitungen zum Ab-bzw. Zuführen von Gasen versehen, die gegebenenfalls die einzelnen Gefäße direkt miteinander in Verbindung bringen können.
  • Zum Ein- oder Ausbringen werden durch geeignete Zufuhr bzw. Abfuhr von Druckgas je zwei benachbarte Stufengefäße auf gleichen Druck gebracht, worauf die feste Substanz von dem einen Gefäß in das andere übergeführt wird; dieses wird dann wieder mit dem betreffenden Nachbargefäß unter gleichen gemeinsamen, jetzt aber höheren bzw. niederen Druck als vorher gesetzt, die Substanz in das nächste Stufengefäß übergeführt und so fort, bis die feste Substanz im Druckgefäß angelangt bzw. aus ihm in Apparateteile geringeren Druckes ausgebracht isi.
  • Dadurch, daß man sowohl die die einzelnen Stufengefäße voneinander bzw. vom Druckgefäß trennenden als auch die den Druckausgleich bewirkenden Vorrichtungen, wie angegeben, zwangsläufig steuern kann, läßt sich leicht ein kontinuierliches Arbeiten erreichen.
  • Die Substanz wandert dann in so kurzen Zwischenräumen von Gefäß zu Gefäß, daß ein Ansetzen oder Zusammenbacken weitgehend vermieden wird, da sie fast dauernd in Bewegung gehalten ist und in den einzelnen Gefäßen eine nur relativ geringe Schütthöhe zu besitzen braucht.
  • Bei senkrechter Anordnung der Stufengefäße kann die feste Substanz von selbst von einem Behälter in den anderen überströmen, wenn die Korngröße und sonstige Beschaffenheit der Substanz günstig sind. Andernfalls kann man die Weiterbewegung der Substanz von einem Gefäß in das andere durch eine beliebige mechanische Einwirkung, z. B. Rühren, erleichtern. Auch kann das zum Druckausgleich benutzte Gas, besonders beim Ausbringen von Substanzen, den Transport von einem Druckgefäß zum anderen bewerkstelligen oder erleichtern. Während der Wanderung der Substanzen durch die Stufengefäße kann an gegebener Stelle gleichzeitig eine Behandlung stattfinden, z. B. eine Erwärmung oder Abkühlung oder eine Behandlung mit Gasen, Dämpfen oder Flüssigkeiten oder eine Mischung oder Entmischung. Auch kann eine mechanische Zerkleinerung stattfinden. Ebenso ist die Vornahme von Reaktonen mit mehreren Substanzen, worunter auch flüssige oder gasförmige neben der festen Substanz benutzt werden können, möglich.
  • Wählt man eine andere als senkrechte Anordnung der Stufengefäße, so kann man den Transport der Substanz von Gefäß zu Gefäß durch eine beliebige Vorrichtung, z. B. eine Schnecke, ausführen.
  • Abb. I zeigt ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens, Die Einschleußstufengefäße B, ... sind durch die gefäßartigen Zwischenkammern K, In ... miteinander verbunden. Diese Zwischenkammern besitzen im Innern durchgehende elastische Schläuche L> L ..., die an jeder Querwand der Zwischenkammern IC, K ... abgedichtet sind. Jede der so entstehenden Kammern ist mit Flüssigkeit gefüllt, die von außen von S,S... her über eine Pumpenanordnung auf verschiedene dem Innendruck der Stufengefäße B entsprechend gestufte Drucke gebracht wird. Durch einen entsprechenden Uberdruck werden Schlauchteile L, L ... der Zwischenkammern IC, K... zusammengepreßt, so daß die Stufengefäße B, B ... voneinander abgeschlossen werden.
  • Durch abwechselnde Druckzufuhr und Entspannung dieser Zwischenkammern K, K wird wechselweise Abschluß und Verbindung der Stufengefäße B, B ... erreicht, so daß die feste Substanz von oben nach unten durch die Vorrichtung wandert. Dér Druckausgleich zwischen den einzelnen Stufengefäßen geschieht bei der Anordnung nach Abb. I durch die Schließstelle hindurch bei jedesmaliger Entspannung des Flüssigkeitsdruckes zugleich mit dem Öffnen der Schließstelle. Das bei H entspannte Gas geht über die Entstaubungsanlage und wird über den Kompressor G dem Hauptdruckgefäß A über N wieder zugeführt. Die einzubringende Substanz wird von außen her von der Schnecke Q aus fortlaufend dem Gefäß H zugeführt. Die durch die Vorrichtung gewanderte feste Substanz wird vom Sammelgefäß N aus mit der Schnecke P in den Hauptdruckbehälter A weitergeführt.
  • Abb. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Druckgefäßes. Hier besteht die ganze Innenwand der übereinanderliegenden Stufengefäße aus einem zusammenhängenden elastischen Schlauch L L ..., der bei R,R ... gegen die Außenwand abgedichtet ist. Durch Eindrücken von Flüssigkeit von S, S ... her in die zwischen Schlauch und Außenwand des Druckgefäßes gebildeten Zwischenkammern IC, JC ... können die elastischen Kammerinnenwände stellenweise zusammengepreßt und auf diese Weise die Stufengefäße B, B... gebildet werden; der Abschluß wird abwechselnd, wie oben beschrieben, betätigt, so daß einmal der eine ringförmige Schlauchteil als Zwischenkammer, also als Abschlußorgan, das andere Mal als Stufengefäßwand dient.
  • Abb. 3 veranschaulicht eine Einbringvorrichtung unter Benutzung eines mechanisehen Gegenlagers bei Schlauchventilen. Die Stufengefäße B, B ... sind durch die Zvvischenkammergummiventile K1 und K2 miteinander verbunden. Kl ist geschlossen, K2 geöffnet dargestellt. Als Gegenlager dienen die zylindrischen Kolben T1 und T2, die an Schubstangen Ul und U2, welche mittels durch die Gefäßwände führender Stopfbüchsen beweglich nach außen durchgeführt sind, befestigt sind. An den Schubstangen befinden sich Rührfortsätze. Durch Drehung der Schubstangen kann so bei geöffnetem Ventil T2 der Transport für die feste Substanz von einem Gefäß in das andere erleichtert werden. Die Ventile und Ko werden in der aus der Beschreibung zu Abb. I und 2 zu entnehmenden Weise mittels eines Druckmediums gesteuert und kurz vor der Schließung die Gegenlagerkolben T1 bzw. T2 in die Mitte von Kl bzw. IC gebracht. Nach der Öffnung von K1 bzw. K2 werden T1 bzw. T2 mittels der Schubstangen nach unten hin ein Stück entfernt, um den ganzen Durchgang freizugeben. Bei 0 wird das zu behandelnde Material zu-, bei P abgeführt.
  • Abb. 4 gibt eine besondere Bauart eines solchen Ventils wieder, wobei eine einseitig offene Membran aus elastischem Material nach Art der Pumpenkolbendichtungen benutzt wird. V ist die Gefäßwand, T die Gegenlagervorrichtung, IC die Manschette aus elastischem Material, die mit der Gefäßwand V fest verbunden ist. Durch Gasdruck vom nächsten Stufengefäß B her wird die an T anliegende Membran fest gegen T gepreßt und dichtet vollständig den oberen Gefäßraum vom unteren ab. Nach Ausgleich des Druckes auf beiden Seiten von K wird T nach oben oder unten hin entfernt, so daß die Öffnung für den Durchgang der Substanzen freiliegt.
  • Abb. 5 zeigt eine ebenfalls unter Benutzung von elastischem Material wirkende Vorrichtung. Durch die Gefäßwand führt die StopfbüchseW, in der der Kolben T angebracht ist. Die elastische Membran ist fest mit der einen Wand V verbunden. Gegenüber von T bei X ist in der gegenüberliegenden Wand V eine Vertiefung angebracht, in welche beim Bewegen von T nach X hin der Kolben T die elastische Membran einklemmt und so die Abdichtung des oberen Stufengefäßes gegen das untere Stufengefäß bewirkt.
  • Abb. 6a und 6b zeigen eine besondere Ventilvorrichtung in ihren beiden Betätigungszuständen. Die Gefäße B, B ... sind durch den Schlauch Y verbunden, der seinerseits in der Kammer Z angeordnet ist. Der Druck in der Kammer Z dient zur Entlastung des Schlauchmaterials und ist vorteilhaft der Mittelwert zwischen den in B oben und in B- unten herrschenden Drucken. Die mechanische Klemmvorrichtung ai ist in Abb. 6a geschlossen bzw. in Abb. 6b geöffnet, a2 in Abb. 6a geöffnet bzw. in Abb. 6b geschlossen dargestellt. Durch abwechselungsweises Betätigen von al und ao wird die entstehende Ventilkammer b abwechselnd mit dem oberen Gefäß B und dem unteren Gefäß B in Verbindung gesetzt und so die Substanz von oben nach unten gefördert.
  • Abb. 7 zeigt eine andere Vorrichtung. Die Gefäße B sind durch den Schlauch Y, der von der auf konstantem Gegendruck geschalteten Kammer Z umgeben ist, verbunden. Die den Schlauch zusammenkl emmenden Walzenpaare cl, c2 und cs sind in der aus der Abbildung ersichtlichen Weise auf über Leitrollen laufenden Bändern oder Ketten angebracht und führen eine längs des Schlauches nach unten gehende Bewegung aus, wobei sie der Reihe nach den Schlauch fortschreitend bis zum unteren Gefäß B hin zusammenklemmen.
  • In den oberhalb der Walzen sich dabei fortschreitend öffnenden Schlauchteil fällt Substanz aus dem oberen Gefäß B hinein. Diese wird dann von der inzwischen oben angreifenden Walze durch Zusammendrücken des Schlauchteils am oberen Gefäß B abgesperrt, dann öffnet sich das unten angelangte Walzenpaar, und die Substanz fällt in den unteren Behälter B usf.
  • Abb. 8 zeigt eine ähnliche Anordnung, nur wird der Abschluß des Schlauches Y nicht von längs des Schlauches wandernden Walzenpaaren ausgeführt, sondern mittels der um die Achsen d drehbaren gleich- bzw. gegenläufigen Hebel e, die an ihrem freien Ende die Walzen f tragen. Die bei Bewegung der Hebel um Achse d durch Zusammenpressen von Y wechselweise entstehenden Kammern gi und g2 werden von der Substanz von oben nach unten durchwandert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum kontinuierlichen Ein-bzw. Ausbringen von festen Substanzen in bzw. aus Druckgefäßen, wobei die Substanzen durch mehrere hintereinandergeschaltete Räume unter stufenweiser Zu-bzw. Abnahme des Druckes geführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschluß bzw. die Verbindung der Räume ganz oder zum Teil unter Benutzung von elastischem Material erfolgt, wobei dieses durch Gegendruck völlig oder weitgehend druckentlastet wird.
DEI45141D 1930-01-30 1930-01-30 Verfahren zum kontinuierlichen Ein- bzw. Ausbringen von festen Substanzen in bzw. aus Druckgefaessen Expired DE590309C (de)

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