DE407574C - Suessfutterpresse - Google Patents

Suessfutterpresse

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DE407574C
DE407574C DEST37097D DEST037097D DE407574C DE 407574 C DE407574 C DE 407574C DE ST37097 D DEST37097 D DE ST37097D DE ST037097 D DEST037097 D DE ST037097D DE 407574 C DE407574 C DE 407574C
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DE
Germany
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press
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filling
feed
pressed
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Expired
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DEST37097D
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Carl Still GmbH and Co KG
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Carl Still GmbH and Co KG
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fodder In General (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der durch Hauptpatent 401548 geschützten Preßvorrichtung zur Erzeugung von sogenanntem Süßpreßfutter und besteht in einer besonderen Anordnung der den Preßdruck hervorrufenden Seilzüge und der oberen Preßplatte.
Beim Betriebe von Pressen gemäß dem Hauptpatent muß das frische Grünfutter auf ίο einer der Seiten, an denen keine Seilzüge liegen, von außen her unter die obere Preßplatte in die Presse eingefüllt werden. Es hat sich gezeigt, daß auf diese Weise die notwendige Gleichmäßigkeit in der Verteilung des Preßgutes über die ganze Fläche der Preßplatte nur unter Mitwirkung eines besonderen, innerhalb des Preßraumes arbeitenden Helfers erreicht werden kann, wodurch natürlich eine unerwünschte Erschwerung der Bedienung der Vorrichtung entsteht. Außerdem wird bei diesen Pressen, sobald das frisch eingefüllte Futter noch außerhalb des Preßbehälters unter Druck gesetzt wird, an den von den Seilzügen nicht begrenzten Seitenflächen des Preßkörpers das Preßgut so λνείί über den verfügbaren Raum, der durch den Umriß der Preßplatten l»zw. die lichten Abmessungen des Preßbehälters bestimmt ist, herausgequetscht, daß die überstehenden Futtermassen von Hand ent- ', fernt werden müssen. Abgesehen von den dabei unvermeidlich eintretenden Verlusten an wertvollen Futtermengen bedeutet diese Behandlung wiederum eine lästige Betriebs- ; erschwerung. ;
Bei der Vorrichtung, wie sie in dem | Hauptpatent beschrieben ist, sind ferner Mit- ' tel nötig, die einen luftdichten Abschluß des I Preßbehälters nach außen hin gewährleisten sollen. Solche Vorkehrungen schienen nötig [ zu sein, um das Innere der gepreßten Futter- : masse vor dem Zutritt von Sauerstoff zu I schützen. Der Betrieb der Pressen hat in- ■ desseα ergehen, daß dank der zugverstärken- j 1 den Wirkung der Seilführung mit den Pres- ^uIi Drücke erreicht werden können, die die Futtermasse bis zur völligen Verdrängung der Luft auch aus den äußeren Teilen des Preßkörpers verdichten. Freilich ist zur Erreichung dieses Zieles eine über alle Teile der Futtermasse durchaus gleichmäßig wirkende Druckverteilung nötig. Ein Mittel zu deren \~erwirklichung bildet die im folgenden zu besehreibende Erfindung, die im übrigen auch die anderen Mängel der früher angegebenen Vorrichtung ausschaltet.
Auf der Zeichnung ist eine nach den neuen Grundsätzen ausgeführte Presse in einer schaubildlichen Ansicht dargestellt.
Über dem Preßbehälter α ist das Eisengerüst e aufgebaut, welches außer den beiden LTmlenkrollen h für die Seilzüge dt, d2 die Seiltrommel i mit einem nicht gezeichneten Windwerk und Antriebsmotor, ferner auch noch die oberen Flaschen der Flaschenzüge u trägt, die zum Aufheben und Aufhängen der Preßplatte c vor dem Füllen und Entleeren der Presse dienen. Die Grundrißform der Preßplatten b und c kann beliebig gewählt werden, in dem gezeichneten Beispiel ist sie als ein gleichseitiges Rechteck angenommen. Um nun eine möglichst gleichm. ßige Verteilung des Preßdruckes über die ganze Futtermasse zu erzielen und gleichzeitig das Austreten von Preßgutteilen über den durch den Grundriß der Preßplatten b, c bestimmten Raum hinaus zu verhindern, werden nach der Erfindung die Seilzüge dv d2 so geführt, daß jeder die eine Hälfte des Umfanges der Preßplatten voll umschlingt. Auf diese Weise laufen bei geeigneter Anordnung der Rollen an den Preß platten je ein Schlußstrang des Seilzuges dt neben dem entsprechenden des Seilzuges d%, und die beiden aus den Zungen dx und d2 gebildeten Seilpaare gehen auf gegenüberliegenden Seiten der Platten in die Höhe zu den Umlenkrollen h und von diesen im gleichen Wicklungssinn auf die

Claims (2)

Seiltrommel i. Beim Pressen greifen nun- : mehr die Seilzüge in gleichmäßiger Verteilung rings am ganzen Umfang der Preßplatten an, halten das Preßgut zwischen sich geschlossen beisammen und sichern gleich starke Druckwirkung in jedem Teil der Futtermasse. Um das Füllen und Entleeren der Presse zu erleichtern, ist weiterhin nach der Erfindung die obere Preßplatte c mit einer Öffnung versehen, die weit genug ist, um beim Einfüllen des Preßgutes von oben her eine vollkommen gleichmäßige Verteilung des Gutes über die ganze zur Verfügung stehende Fläche zu ermöglichen. Nach beendeter Füllung werden entweder von der Seite oder durch die öffnung von oben her Balken k rostartig auf das Preßgut aufgelegt, worauf nach Absenkung, der Platte c das Pressen beginnen kann. Da infolge der gleichmäßigen Füllung der Presse auch ein gleichmäßiges Zusammendrücken des Futters über die ganze Druckfläche hin zu erwarten ist, kann auf eine nachgiebige Ausbildung der oberen Preßplatten verzichtet und die Platten c in einem Stück starr ausgeführt werden. Durch die Anordnung einer Einfüllöffnung in der Preßplatte c wird der Betrieb der Presse ganz wesentlich vereinfacht und erleichtert. Zum Einfüllen des frischen Futters wird die Preßplatte c im Gegensatz zu der im Hauptpatent angegebenen Betriebsweise ! zweckmäßig in solcher Höhenlage gehalten, ; daß ihre Oberfläche mit der oberen Begrenzung des Beh Iters α und infolgedessen auch ; nahezu mit der Ebene des umgebenden Erd- i bodens zusammenfällt. In dieser Stellung , ist dann der Raum oberhalb der Einfüllöff- ' nung der Preßplatte c zwischen den Flaschen- ; zügen u in seiner ganzen Höhe für die Bedienung beim Einfüllen des Futters frei verfügbar, so daß es bei geeigneter Ausbildung : der zum Anfahren des Futters dienenden Fahrzeuge oder Fahrwege auch möglich ist, j das Futter unmittelbar aus den Fahrzeugen j in die Presse hinein zu entladen. Die Vorrichtung gewinnt in der beschriebenen neuen Form noch weiter an Bedeutung und Verwendungsfähigkeit im Zusammen- : hang mit der schon erwähnten Tatsache, daß j bei ihrem Betriebe die Fernhaltung der Außenluft von dem Preßgut während des Fermentationsvorganges keine Rolle mehr spielt und daß das von den gespannten Seilen ; rings umschlossene Preßgut auch mechanisch eines seitlichen Haltes durch einen Behälter nicht bedarf. Hierdurch wird es möglich, beispielsweise eine Anlage zu bauen, bei der mit zweckmäßig zwei nebeneinanderliegenden Preßbehältern und einem entsprechend ausgestalteten Eisengerüste folgendermaßen gearbeitet werden kann: Eine Presse im ersten Behälter wird gefüllt und bis zur Erreichung der nötigen Fermentationstemperatur darin gelassen. Inzwischen wird eine andere Presse im zweiten Behälter in gleicher Weise in Betrieb genommen. In der Zeit, bis diese zweite Presse fertig beschickt und das Preßgut in ihr auf die nötige Temperatur gekommen ist, wird das Futter in der ersten Presse gepreßt, die ganze Presse unter Aufrechterhaltung des Druckes aus ihrem Behälter herausgehoben, in dieser hochgehobenen Stellung zur Seite gefahren und dort in der freien Luft aufgehängt. Nun steht der leere erste Behälter wieder zum Füllen einer dritten Presse, die in gleichartiger Weise von der Seite herangefahren wird, zur Verfügung. Während dieser freigewordene Preßbehälter von neuem in Betrieb genommen wird, wird die zweite Presse aus dem zweiten Behälter entfernt, dieser danach mit einer vierten Presse beschickt usw. Durch eine solche Betriebsweise wird man hinsiehtlieh des notwendigen Preßbehälterraumes in weitgehendem Maße unabhängig von der anfallenden Menge frischen Futters, was namentlich bei der Natur des landwirtschaftlichen Betriebes eine wertvolle Erweiterung der Verwendungsfähigkeit bedeutet. Das geschilderte Betriebsverfahren ist aber, wie ohne weiteres ersehen werden kann, nur möglich bei Verwendung der beschriebenen Preßvorrichtung, weil nur mit dieser die Voraussetzungen zur Aufbewahrung der Preßkörper in der freien Luft während des Fermentationsvorganges und zum betriebssicheren Festhalten des Preßgutes ohne einschließenden Behälter gegeben sind. Ρλϊεν ϊ-Αν sp Ruch E:
1. Süßfutterpresse nach Patent 401548, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Gegeneinanderbewegen der Preßplatten dienenden Seilzüge um den ganzen Umfang der Preßplatten herum angeordnet sind.
2. Süßfutterpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Preßplatte mit einer Einfüllöffnung versehen ist, die durch einen aus einzeln unter die 'Platte zu schiebenden Balken bestehenden Rost verschlossen wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEST37097D Suessfutterpresse Expired DE407574C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115509B (de) * 1960-04-06 1961-10-19 Arthur Noll Silopresse
DE1121874B (de) * 1959-05-20 1962-01-11 Hugo Heber Landmaschinenfabrik Pressvorrichtung in Gruenfutterspeichern
US4282739A (en) * 1979-08-08 1981-08-11 N. P. Halenbeck Company Geared power amplification unit for presses
US5012729A (en) * 1989-02-22 1991-05-07 Safan B. V. Device for working plate-shaped material

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