DE589352C - Schaltung fuer Zweimotoren-Greifertriebwerke - Google Patents

Schaltung fuer Zweimotoren-Greifertriebwerke

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DE589352C
DE589352C DEA59011D DEA0059011D DE589352C DE 589352 C DE589352 C DE 589352C DE A59011 D DEA59011 D DE A59011D DE A0059011 D DEA0059011 D DE A0059011D DE 589352 C DE589352 C DE 589352C
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DE
Germany
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motor
lowering
circuit
gripper
tether
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Expired
Application number
DEA59011D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Walther Engel
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/74Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more AC dynamo-electric motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

  • Schaltung für Zweimotoren-Greifertriebwerke Die Erfindung bezieht sich auf Zweimotoren-Greifertriebwerke ohne Kupplung der Motoren oder Trommeln, bei denen Halte-und Schließseilmotoren mittels einer einzigen Steuerwalze in Verbindung mit einem Umschalter gesteuert werden, und sie bezweckt, bei derartigen Greifertriebwerken ein langsames Senken des offenen Greifers zu ermöglichen.
  • Zum langsamen Senken verwendet man bei Hebezeugen im allgemeinen die Gegenstromschaltung. Diese Schaltung kommt auch beim langsamen Senken von Greifern in Betracht. Will man jedoch den offenen Greifer mit Gegenstrom langsam senken, so entstehen bei Greifern der erwähnten Art Schwierigkeiten. Da nämlich fast das gesamte Gewicht des Greifers allein am Halteseil hängt, wird der Halteseilmotor entgegen seiner Einschaltrichtung durchgezogen. Der Schließseilmotor ist dagegen nur schwach belastet, so daß er selbst bei schwächstem Gegenstrom stehenbleibt. d. h. den Greifer schließen muß.
  • Dieser Mangel macht sich besonders fühlbar, da bei den meisten Greiferbetrieben langsames Senken des offenen Greifers häufig in Frage kommt. Dies ist z. B. der Fall beim Entladen des letzten Restes aus Schiffen, wobei ein langsames Senken zur Vermeidung einer Beschädigung des Schiffsbodens durch zu scharfes Aufsetzen erforderlich ist.
  • Es ist bekannt, zum Senken des offenen Greifers bei einem Zweimotoren-Greifertriebwerk ohne mechanische Kupplung der Trommeln und mit einem einzigen Bedienungselement für die Steuerung des Halte- und Schließseilmotors bei der Stellung des Steuerhebels :>Senken offen« auf einer oder mehreren Stellungen auf der Senkseite der Steuerwalze zunächst nur den Schließseilmotor allein im Senksinne einzuschalten, während der Halteseilmotor noch stromlos ist und durch seine Bremse festgehalten wird. Beim Überschalten dieser Stellungen wird dann der Halteseilmotor im Senksinne dazugeschaltet, der sich darauf, da er von dem Gewicht des Greifers durchgezogen wird, auf übersynchrone Geschwindigkeit beschleunigt. Da sich der Halteseilmotor auf übersynchrone Geschwindigkeit beschleunigt, ist mit dieser Anordnung ein langsames Senken des offenen Greifers nicht möglich.
  • Die Erfindung gibt nun eine einfache Schaltung an, mittels der der offene Greifer langsam gesenkt werden kann, ohne daß er sich schließt. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß auf den elektrischen oder mechanischen Bremsstellungen für langsames untersynchrones Senken des offenen Greifers nur der Halteseilmotor Senkbremsschaltung besitzt, während für den Schließseilmotor mittels eines willkürlich zu betätigenden Hilfsschalters wahlweise Freifall oder Schaltung im Kraftsinne hergestellt ist.
  • Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, bei Zweimotoren-Greifertriebwerken ohne mechanische Kupplung der Motoren oder Trommeln die Bremsung des Halteseilmotors auf untersynchrone Geschwindigkeit vorzunehmen, doch hat man diese Senkbremsschaltung nicht auf den Stellungen für langsames Senken des offenen Greifers vorgesehen. sondern auf den Stellungen für Endgeschwindigkeit. Bei der vorliegenden Erfindung wird dagegen die gekennzeichnete Schaltung für Senkvorgänge mit Endgeschwindigkeit des Greifers gar nicht benutzt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. RST ist das speisende Drehstromnetz, SiV1 der Schließseilmotor, HM der Halteseilmotor; beide werden mittels der Steuerwalze W in Verbindung mit dem Umschalter U gesteuert. Von der Steuerwalze W ist nur die für die Erfindung in Betracht kommende Senkseite dargestellt. Außerdem sind auf den Walzen nur die Beläge für den Schließseilmotor dargestellt. Fs und fh sind die Ständerschütze des Schließseilmotors.
  • Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind drei Gegenstromstellungen und fünf Kraftstellungen angeordnet; es wird also zunächst (Stellung i bis 3) der Schließseilmotor über das Schütz fla im Hubsinne und auf den Kraftstellungen (d. bis 8) über das Schütz fs im Senksinne eingeschaltet. Mittels des Umschalters werden in bekannter Weise die für die einzelnen Greiferbewegungen notwendigen Schaltungen hergestellt.
  • Auf Stellung »Senken offen« besitzt nun der Umschalter kein Segment für das Gegenstromschütz fit; eine Gegenstromschaltung ist also nicht möglich. Es wird vielmehr über das Segment und den Umschalterfinger fs" der Motor SM im Senksinne eingeschaltet. Man kann das Segment auch so ausbilden; daß Freifallschaltung für den Schließseilmotor hergestellt ist. Es ist besonders günstig, eine Schaltung vorzusehen, durch welche wahlweise die eine oder die andere Betriebsart eingestellt werden kann. Dies kann man beispielsweise durch einen Druckknopf D erreichen, welcher zwischen den Schalterfinger fs" und das Schütz fs geschaltet ist.
  • Befindet sich nun der Umschalter U auf der Stellung »Senken offen« und die Steuerwalze auf einer der Senkstellungen i bis 3, so ist folgender Stromkreis für das Senkschütz des Schließseilmotors geschlossen: Von der Netzphase R über den Kontrollerfinger und das Segment R, Segment und Fin-ger fh', in Walze und Umschalter, Segment und Finger fs", Druckknopf D nach Schütz fs. Der Druckknopf D kann als Ausschalt-oder Einschaltdruckknopf ausgebildet sein, wie dies auch in der Zeichnung angedeutet ist. Normalerweise wird ein Ausschaltdruckknopf gewählt werden, so daß beim Einschalten der Steuerwalze W der Halteseilmotor HM im Gegenstromsinne und der Schließseilmotor SiVI im Kraftsinne eingeschaltet wird. Durch kurzzeitiges Niederdrücken des Druckknopfes kann der Schließseilmotor ausgeschaltet und damit seine Geschwindigkeit der des Halteseilmotors angepaßt werden. Zugleich mit dem Senkschütz fs wird ein gleichlaufender Stromkreis für das Schütz i des Gegenstromwiderstandes geschlossen, so daß dieser stets - auch auf Stellung 3 -kurzgeschlossen bleibt. Der Stromkreis für das Schütz 2 des Läuferwiderstandes ist auf Stellung i unterbrochen. Auf den Stellungen i bis q. ist also dem Schließseilmotor SilYI der gesamte Anlaßwiderstand vorgeschaltet. Der Motor läuft mit der geringen Geschwindigkeit, mit der der Halteseilmotor auf den Gegenstromstellungen durchgezogen wird. Es besteht also zwischen 'den beiden Motoren praktisch Gleichlauf; der offene Greifer wird demnach offen bleiben.
  • Die Schaltung läßt sich sinngemäß auch in Gleichstromanlagen verwenden, mit dem Unterschiede, daß bei diesen keine Gegenstrom-, sondern eine Kurzschlußbremsschaltung Verwendung findet, ferner auch bei jenen Steuerungen, bei denen auf den ersten Senkstellungen stromlos unter @ Verwendung einer Schleifbremse gesenkt wird. Der Schließseilmotor wird dann, wie oben beschrieben, im Senksinne eingeschaltet und seine Geschwindigkeit mittels des Druckknopfes reguliert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für Zweimotoren-Greifertriebwerke ohne Kupplung der Motoren oder Trommeln, bei denen Halte- und Schließseilmotoren mittels einer einzigen Steuerwalze in Verbindung mit einem Umschalter gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf den elektrischen oder mechanischen Bremsstellungen für langsames untersynchrones Senken des offenen Greifers nur der " Halteseilmotor Senkbremsschaltung besitzt, `während für den Schließseilmotor mittels eines willkürlich zu betätigenden Hilfsschalters wahlweise Freifall oder Schaltung im Kraftsinne hergestellt ist. a. Schaltung für Zweimotoren-Greifertriebwerke nach Anspruch i, insbesondere bei Triebwerken, welche stromlose Senkstellungen besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteseilmotor stromlos und der Schließseilmotor mit Kraftstrom im Senksinne oder mit Freifallschaltung gesenkt wird.
DEA59011D 1929-09-12 1929-09-12 Schaltung fuer Zweimotoren-Greifertriebwerke Expired DE589352C (de)

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