DE589302C - Gelenkkupplung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Gelenkkupplung fuer KraftfahrzeugeInfo
- Publication number
- DE589302C DE589302C DEK123276D DEK0123276D DE589302C DE 589302 C DE589302 C DE 589302C DE K123276 D DEK123276 D DE K123276D DE K0123276 D DEK0123276 D DE K0123276D DE 589302 C DE589302 C DE 589302C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- articulated coupling
- disc
- pins
- pin
- motor vehicles
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 title claims description 7
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 title claims description 7
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 title claims description 7
- 238000000465 moulding Methods 0.000 claims description 3
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims 1
- 230000000266 injurious effect Effects 0.000 claims 1
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims 1
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims 1
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 5
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 1
- 239000002360 explosive Substances 0.000 description 1
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 description 1
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D3/00—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
- F16D3/50—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
- F16D3/78—Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members shaped as an elastic disc or flat ring, arranged perpendicular to the axis of the coupling parts, different sets of spots of the disc or ring being attached to each coupling part, e.g. Hardy couplings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pivots And Pivotal Connections (AREA)
- Connection Of Plates (AREA)
Description
Bei Gelenkkupplungen nach Art des Patents 580 482 ist es, besonders wenn die Kupplung
in schnellaufende Wellen eingebaut werden soll, wichtig, die nachteiligen Wirkungen der
Schleuderkräfte nach -Möglichkeit auszuschalten, d. h. die Kupplung, natürlich unter Wahrung
ihrer vollen Leistungsfähigkeit, in allen ihren Teilen möglichst leicht zu halten. Dies
wird, soweit die Verbindungsmittel zwischen
ίο der Gelenkscheibe und dien Mitnehmerklauen
in Frage kommen, gemäß vorliegender Verbesserung dadurch erreicht, daß die die Verbindungsscheibe
umfassenden Haltebleche, abgesehen von ihrem gegenseitigen Eingriff, an den Umfassungsrändern noch durch einen
oder mehrere dünne Stifte miteinander verbundensind, die die Scheibe durchdringen,
ohne die sie bildenden Fäden zu verletzen. Dadurch wird es, abgesehen von dem Ersatz
des bisher innerhalt' der Verbindungsscheibe
verlaufenden Teils des starken Anschlußbolzens, durch den im wesentlichen nur auf
Zug beanspruchten dünnen Stift möglich, die Haltebleche unbeschadet ihres guten Halts an
der Verbindungsscheibe sehr dünn und entsprechend leicht im Gewicht zu halten. Der
dünne Verbindungsstift läßt sich ohne Schwächung des Materials der Gelenkscheibe durch
diese hindurchführen.
In der Zeichnung, die die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht,
stellt
Fig. ι einen Axialschnitt durch die neue Kupplung dar, während
Fig. 2 Einzelheiten der Gelenkscheibe und ihrer Verbindungsmittel in rechtwinklig zur
Achse nach der Linie H-II der Fig. 1 geführten
Schnitten veranschaulicht.
Fig. 3 veranschaulicht einen dem mittleren Teil der Fig. 2 entsprechenden Schnitt in
größerem Maßstabe.
Die Arme der auf den miteinander zu verbindenden Wellenenden in üblicher Weise
zu befestigenden Mitnehmerklauen 1, 2, von denen jede drei aufweist, sind an ihren
äußeren Enden in an sich bekannter Weise mit Augen zur Aufnahme der Anschlußbolzen
3 versehen. Diese Bolzen bilden mit den zugehörigen Armierungsblechen 4 ein gemeinsames
Stück; sie können mit den Blechen beispielsweise verschweißt werden. Die Bolzen weisen einen Ansatz 5 auf, gegen den sich
der Arm der betreffenden Mitnehmerklaue legt. Die feste Verbindung erfolgt durch Anziehen
einer Mutter 6.
Das auf der anderen Seite der Gelenkscheibe 7 befindliche Armierungsblech 8, das
in üblicher Weise mit Auspressungen 8ß, 8*
(Fig. 2) versehen und wie beim Hauptpatent in entsprechende sektorförmige Ausnehmungen
der Gelenkscheibe 7 eingelassen ist, greift mit Fortsätzen 8C von innen und außen um die
Gelenkscheibe 7. Bei 9 sind diese Fortsätze mit den entsprechend aufgebogenen Rändern
des gegenüberliegenden Armierungsbleches 4 zweckmäßig im Wege der elektrischen Scliweißung verbunden. Etwa durch die
Mitte der Armierungsbleche 4, 8 ist ein Stift 10 geführt, der die Gelenkscheibe 7 durchdringt
und, wie besonders die Darstellung in Fig. ι unten erkennen läßt, durch eine Längsbohrung
des Anschlußbolzens 3 hindurchgeht.
Das betreffende Ende des Stiftes 10 wird in einer Versenkung des freien Endes des Anschlußbolzens
umgenietet. Dadurch wird auch das gegenüberliegende Armierungsblech 8, das durch den Nietkopf ioa gehalten
wird, starr mit dem Anschlußbolzen 3· verbunden, so- daß es, auch wenn es verhältnismäßig
schwach ausgeführt wird, einen sicheren Halt an der Gelenkscheibe 7 findet. Der Stift 10 kann, da er in der Hauptsache nur
a5 auf Zug beansprucht ist, sehr dünn gehalten
. werden, so daß er innerhalb der Scheibe 7 nur wenig Raum in Anspruch nimmt und
deshalb die Widerstandsfähigkeit der Scheibe gegenüber in der Umfangsrichtung auftretende
Zugbeanspruchungen kaum beeinträchtigt. Diese Beeinträchtigung kann auf den
Wert Null herabgesetzt werden, wenn man, wie in Fig. 3 veranschaulicht, bei Herstellung
der Scheibe 7 Öffnungen 11 für die Niete 10
gleich mit ausspart, indem beispielsweise ein entsprechender Dorn mit eingeformt wird.
Es ergibt sich dann der in Fig. 3 angedeutete stromlinienartige Verlauf der die Verstärkungseinlagen
bildenden Fäden, die die Festigkeit der Scheibe im wesentlichen bedingen. Bei dieser Ausbildung wird keiner der
Fäden verletzt, die Scheibe behält also ihre volle Widerstandsfähigkeit. Dadurch, daß
das den Stift 10 aufnehmende Loch 11 längliehe
Gestalt hat, wird ermöglicht, daß der Stift bei Stoßen eine geringe Bewegung innerhalb
der Scheibe in der einen und anderen Richtung ausführen kann, ohne daß dadurch
eine Sprengwirkung auf das Scheibenmaterial ausgeübt wird.
Die Erfindung beschränkt sich natürlich nicht auf die beschriebene Ausführung. Beispielsweise
könnten statt der Bleche 8 auch die Bleche 4 mit die Scheibe 7 umfassenden
Fortsätzen versehen sein. Die Verbindung der Bleche 4 und 8 miteinander könnte beispielsweise
auch .durch Umbördeln o. dgl. erfolgen. Auch auf die Ausbildung des Stiftes
als Niet kommt es nicht unbedingt an. Ferner könnten statt nur eines im Anschlußbolzen
verankerten Stiftes auch mehrere Stifte vorgesehen sein, die dann zweckmäßig
mit dem Gegenblech 4 unmittelbar zu vernieten wären.
Da die Scheibe 7 nur von den verhältnismäßig dünnen Stiften 10 durchsetzt ist, und
zwar ohne Verletzung der Fäden, die der Scheibe im wesentlichen; ihre Zugfestigkeit
verleihen, kann sie erheblich dünner gehalten werden, als wenn sie, wie bisher üblich, von
den dicken Anschlußbolzen durchbrochen ist, die einen großen Teil der Einlagefäden von
der Kraftübertragung ausschließen. Dadurch, daß die Scheibe geringere Dicke erhalten
kann, wird sie auch gegenüber Biegungsbeanspruchungen erheblich nachgiebiger, also geeigneter
für Winkelausschläge.
Die Vorteile der neuen Verbindung der Scheibe mit den Mitnehmerklauen treten besonders
bei solchen Scheiben in Erscheinung, die durch Wickeln hergestellt sind; hier ist
auch die Einformung der die Verbindungsstifte aufnehmenden Löcher besonders einfach.
Claims (4)
1. Gelenkkupplung für Kraftfahrzeuge
nach Patent 580 482, insbesondere mit gewickelter Einlage, dadurch gekennzeichnet,
daß die einander gegenüberliegenden Haltebleche (4, 8) außer dem gegenseitigen Eingriff an den Umfangsrändern
durch einen oder mehrere die Verbindungsscheibe (7) durchdringende, die
Wickelfäden nicht verletzende dünne Stifte (10) miteinander verbunden sind.
2. Gelenkkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stift (10)
mit seinem Kopf an dem einen Halteblech (8) anliegt und mit einem Bolzen (3) verbunden
ist, der mit dem anderen Blech (4) aus einem Stück besteht.
3. Gelenkkupplung nach Anspruch2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stift (10) durch eine Bohrung des Bolzens (3) hindurchgeführt
und auf dessen freiem Ende vernietet ist.
4. Gelenkkupplung nach Anspruch 1, 2 oder 3 mit in der Verbindungsscheibe bei
der Formung ausgesparten Löchern für die Stifte, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (11) längliche Ouerschnittsf
orm haben, derart, daß eine gewisse Verschiebung der Stifte (10) gegenüber der
Scheibe (7) in der Umfangsrichtung stattfinden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123276D DE589302C (de) | 1931-12-05 | 1931-12-05 | Gelenkkupplung fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123276D DE589302C (de) | 1931-12-05 | 1931-12-05 | Gelenkkupplung fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE589302C true DE589302C (de) | 1933-12-05 |
Family
ID=7245314
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK123276D Expired DE589302C (de) | 1931-12-05 | 1931-12-05 | Gelenkkupplung fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE589302C (de) |
-
1931
- 1931-12-05 DE DEK123276D patent/DE589302C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102010017550A1 (de) | Verbindungselement für eine Reibschweißverbindung zur Verbindung von mindestens zwei plattenartigen Bauteilen | |
| DE2840053A1 (de) | Scharnier fuer eine haube eines kraftfahrzeuges | |
| DE69201397T2 (de) | Elastische Vorrichtung zur Aufhängung einer schwingenden Struktur gegenüber einer steifen Struktur. | |
| DE1963227C2 (de) | Niet und damit hergestellte Verbindung | |
| DE1035410B (de) | Hohlniet | |
| DE202011100076U1 (de) | Nietverbindung | |
| DE589302C (de) | Gelenkkupplung fuer Kraftfahrzeuge | |
| DE408277C (de) | Elastisches Kupplungsglied, insbesondere fuer Gelenkkupplungen bei Kraftfahrzeugen | |
| DE2013122C2 (de) | Verfahren zum Herstellen mit NE-Material umgossener hochbelastbarer Flügelscharniere | |
| DE2524631C3 (de) | Gelenklasche zur drehbaren Lagerung von Verschlußteilen eines KunststoffVerschlusses fur Kunststoff Spannringe | |
| DE2730838A1 (de) | Aufhaengekopf fuer laststrang-orientierte anschlagkettensysteme | |
| DE19531016A1 (de) | Verbindungselement, nach Art eines Niets | |
| DE202019106649U1 (de) | Sperrglied eines Schlosses | |
| DE1944723B2 (de) | ||
| EP0478886B2 (de) | Zugglied | |
| DE102012219008A1 (de) | Blindniet sowie Bauteilverbindung mit einem Blindniet | |
| AT101387B (de) | Elastisches Kupplungsglied, insbesondere für Gelenkkupplungen bei Kraftfahrzeugen u. dgl. | |
| DE112017001406T5 (de) | Plattenstruktur und verfahren zum herstellen derselben | |
| DE2911181A1 (de) | Vorrichtung zum befestigen eines kunststoffteiles auf einer welle o.dgl. | |
| DE1580105C (de) | Einsteckbolzen fur Anhangerkupplungen | |
| DE674845C (de) | Vorrichtung zum Zusammenheften miteinander beispielsweise durch Nietung zu verbindender, vorgelochter, plattenfoermiger Teile | |
| DE563431C (de) | Schubstangenkopf, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen | |
| DE429642C (de) | Gelenkige Wellenkupplung | |
| DE683881C (de) | Verfahren zum Zusammenbau von mit Querwaenden versehenen Blechbehaeltern, insbesondere von Brennstoffbehaelteren mit Schlingerwaenden fuer Flugzeuge | |
| DE855269C (de) | Bremsdreieck fuer Eisenbahnfahrzeuge |