DE589302C - Gelenkkupplung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Gelenkkupplung fuer Kraftfahrzeuge

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DE589302C
DE589302C DEK123276D DEK0123276D DE589302C DE 589302 C DE589302 C DE 589302C DE K123276 D DEK123276 D DE K123276D DE K0123276 D DEK0123276 D DE K0123276D DE 589302 C DE589302 C DE 589302C
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Germany
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articulated coupling
disc
pins
pin
motor vehicles
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DEK123276D
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Kirchbach & Co
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Kirchbach & Co
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/78Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members shaped as an elastic disc or flat ring, arranged perpendicular to the axis of the coupling parts, different sets of spots of the disc or ring being attached to each coupling part, e.g. Hardy couplings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Bei Gelenkkupplungen nach Art des Patents 580 482 ist es, besonders wenn die Kupplung in schnellaufende Wellen eingebaut werden soll, wichtig, die nachteiligen Wirkungen der Schleuderkräfte nach -Möglichkeit auszuschalten, d. h. die Kupplung, natürlich unter Wahrung ihrer vollen Leistungsfähigkeit, in allen ihren Teilen möglichst leicht zu halten. Dies wird, soweit die Verbindungsmittel zwischen
ίο der Gelenkscheibe und dien Mitnehmerklauen in Frage kommen, gemäß vorliegender Verbesserung dadurch erreicht, daß die die Verbindungsscheibe umfassenden Haltebleche, abgesehen von ihrem gegenseitigen Eingriff, an den Umfassungsrändern noch durch einen oder mehrere dünne Stifte miteinander verbundensind, die die Scheibe durchdringen, ohne die sie bildenden Fäden zu verletzen. Dadurch wird es, abgesehen von dem Ersatz
des bisher innerhalt' der Verbindungsscheibe verlaufenden Teils des starken Anschlußbolzens, durch den im wesentlichen nur auf Zug beanspruchten dünnen Stift möglich, die Haltebleche unbeschadet ihres guten Halts an der Verbindungsscheibe sehr dünn und entsprechend leicht im Gewicht zu halten. Der dünne Verbindungsstift läßt sich ohne Schwächung des Materials der Gelenkscheibe durch diese hindurchführen.
In der Zeichnung, die die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, stellt
Fig. ι einen Axialschnitt durch die neue Kupplung dar, während
Fig. 2 Einzelheiten der Gelenkscheibe und ihrer Verbindungsmittel in rechtwinklig zur Achse nach der Linie H-II der Fig. 1 geführten Schnitten veranschaulicht.
Fig. 3 veranschaulicht einen dem mittleren Teil der Fig. 2 entsprechenden Schnitt in größerem Maßstabe.
Die Arme der auf den miteinander zu verbindenden Wellenenden in üblicher Weise zu befestigenden Mitnehmerklauen 1, 2, von denen jede drei aufweist, sind an ihren äußeren Enden in an sich bekannter Weise mit Augen zur Aufnahme der Anschlußbolzen 3 versehen. Diese Bolzen bilden mit den zugehörigen Armierungsblechen 4 ein gemeinsames Stück; sie können mit den Blechen beispielsweise verschweißt werden. Die Bolzen weisen einen Ansatz 5 auf, gegen den sich der Arm der betreffenden Mitnehmerklaue legt. Die feste Verbindung erfolgt durch Anziehen einer Mutter 6.
Das auf der anderen Seite der Gelenkscheibe 7 befindliche Armierungsblech 8, das in üblicher Weise mit Auspressungen 8ß, 8*
(Fig. 2) versehen und wie beim Hauptpatent in entsprechende sektorförmige Ausnehmungen der Gelenkscheibe 7 eingelassen ist, greift mit Fortsätzen 8C von innen und außen um die Gelenkscheibe 7. Bei 9 sind diese Fortsätze mit den entsprechend aufgebogenen Rändern des gegenüberliegenden Armierungsbleches 4 zweckmäßig im Wege der elektrischen Scliweißung verbunden. Etwa durch die Mitte der Armierungsbleche 4, 8 ist ein Stift 10 geführt, der die Gelenkscheibe 7 durchdringt und, wie besonders die Darstellung in Fig. ι unten erkennen läßt, durch eine Längsbohrung des Anschlußbolzens 3 hindurchgeht.
Das betreffende Ende des Stiftes 10 wird in einer Versenkung des freien Endes des Anschlußbolzens umgenietet. Dadurch wird auch das gegenüberliegende Armierungsblech 8, das durch den Nietkopf ioa gehalten wird, starr mit dem Anschlußbolzen 3· verbunden, so- daß es, auch wenn es verhältnismäßig schwach ausgeführt wird, einen sicheren Halt an der Gelenkscheibe 7 findet. Der Stift 10 kann, da er in der Hauptsache nur
a5 auf Zug beansprucht ist, sehr dünn gehalten . werden, so daß er innerhalb der Scheibe 7 nur wenig Raum in Anspruch nimmt und deshalb die Widerstandsfähigkeit der Scheibe gegenüber in der Umfangsrichtung auftretende Zugbeanspruchungen kaum beeinträchtigt. Diese Beeinträchtigung kann auf den Wert Null herabgesetzt werden, wenn man, wie in Fig. 3 veranschaulicht, bei Herstellung der Scheibe 7 Öffnungen 11 für die Niete 10 gleich mit ausspart, indem beispielsweise ein entsprechender Dorn mit eingeformt wird. Es ergibt sich dann der in Fig. 3 angedeutete stromlinienartige Verlauf der die Verstärkungseinlagen bildenden Fäden, die die Festigkeit der Scheibe im wesentlichen bedingen. Bei dieser Ausbildung wird keiner der Fäden verletzt, die Scheibe behält also ihre volle Widerstandsfähigkeit. Dadurch, daß das den Stift 10 aufnehmende Loch 11 längliehe Gestalt hat, wird ermöglicht, daß der Stift bei Stoßen eine geringe Bewegung innerhalb der Scheibe in der einen und anderen Richtung ausführen kann, ohne daß dadurch eine Sprengwirkung auf das Scheibenmaterial ausgeübt wird.
Die Erfindung beschränkt sich natürlich nicht auf die beschriebene Ausführung. Beispielsweise könnten statt der Bleche 8 auch die Bleche 4 mit die Scheibe 7 umfassenden Fortsätzen versehen sein. Die Verbindung der Bleche 4 und 8 miteinander könnte beispielsweise auch .durch Umbördeln o. dgl. erfolgen. Auch auf die Ausbildung des Stiftes als Niet kommt es nicht unbedingt an. Ferner könnten statt nur eines im Anschlußbolzen verankerten Stiftes auch mehrere Stifte vorgesehen sein, die dann zweckmäßig mit dem Gegenblech 4 unmittelbar zu vernieten wären.
Da die Scheibe 7 nur von den verhältnismäßig dünnen Stiften 10 durchsetzt ist, und zwar ohne Verletzung der Fäden, die der Scheibe im wesentlichen; ihre Zugfestigkeit verleihen, kann sie erheblich dünner gehalten werden, als wenn sie, wie bisher üblich, von den dicken Anschlußbolzen durchbrochen ist, die einen großen Teil der Einlagefäden von der Kraftübertragung ausschließen. Dadurch, daß die Scheibe geringere Dicke erhalten kann, wird sie auch gegenüber Biegungsbeanspruchungen erheblich nachgiebiger, also geeigneter für Winkelausschläge.
Die Vorteile der neuen Verbindung der Scheibe mit den Mitnehmerklauen treten besonders bei solchen Scheiben in Erscheinung, die durch Wickeln hergestellt sind; hier ist auch die Einformung der die Verbindungsstifte aufnehmenden Löcher besonders einfach.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Gelenkkupplung für Kraftfahrzeuge nach Patent 580 482, insbesondere mit gewickelter Einlage, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberliegenden Haltebleche (4, 8) außer dem gegenseitigen Eingriff an den Umfangsrändern durch einen oder mehrere die Verbindungsscheibe (7) durchdringende, die Wickelfäden nicht verletzende dünne Stifte (10) miteinander verbunden sind.
2. Gelenkkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stift (10) mit seinem Kopf an dem einen Halteblech (8) anliegt und mit einem Bolzen (3) verbunden ist, der mit dem anderen Blech (4) aus einem Stück besteht.
3. Gelenkkupplung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (10) durch eine Bohrung des Bolzens (3) hindurchgeführt und auf dessen freiem Ende vernietet ist.
4. Gelenkkupplung nach Anspruch 1, 2 oder 3 mit in der Verbindungsscheibe bei der Formung ausgesparten Löchern für die Stifte, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher (11) längliche Ouerschnittsf orm haben, derart, daß eine gewisse Verschiebung der Stifte (10) gegenüber der Scheibe (7) in der Umfangsrichtung stattfinden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK123276D 1931-12-05 1931-12-05 Gelenkkupplung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE589302C (de)

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