DE588760C - Verfahren zur Herstellung von Drucken und Faerbungen mit unloeslichen Azofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Drucken und Faerbungen mit unloeslichen Azofarbstoffen

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DE588760C
DE588760C DEI43465D DEI0043465D DE588760C DE 588760 C DE588760 C DE 588760C DE I43465 D DEI43465 D DE I43465D DE I0043465 D DEI0043465 D DE I0043465D DE 588760 C DE588760 C DE 588760C
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Germany
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vat dyes
salts
prints
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dyes
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DEI43465D
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English (en)
Inventor
Dr Richard Fischer
Hermann Freund
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
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    • D06P1/22General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using vat dyestuffs including indigo
    • D06P1/28Esters of vat dyestuffs
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • D06P3/00Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
    • D06P3/58Material containing hydroxyl groups
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    • D06P5/12Reserving parts of the material before dyeing or printing ; Locally decreasing dye affinity by chemical means

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Drucken und Färbungen mit unlöslichen Azofarbstoffen Gegenstand des Zusatzpatents 574355 zum Patent 562 623 ist ein Verfahren, nach dem die neue Art der Entwicklung der Färberei- und Druckereipräparate aus Mischungen einer Diazoaminoverbindung mit einer Kupplungskomponente mit Vorteil auch angewendet werden kann, wenn man die aus einer Diazoaminoverbindung und einer Kupplungskomponente bestehenden Präparate (Patent 534 64o), denen Oxyde, PIydroxyde oder Carbonate von Magnesium oder alkalischen Erden, wie Calcium, oder von Zink und ein milde wirkendes Reduktionsmittel, wie z. B. Natriumthiosulfat, . asls Reservierungsmittel zugesetzt wurden, auf Klotzungen oder neben Drucken mit Druckpasten, die Estersalze von Leukoküpenfarbstofen neben Oxydationsmitteln, wie Natriumnitrit oder neutrale Chromatlösung, enthalten, aufdruckt. und das Material nach dem üblichen Trockenprozeß mit - verdünnten organischen Säuren oder Phosphorsäure oder mit Lösungen leicht disozierender Salze, wie z. B. Sulfaten, Chloriden oder ähnlichen Salzen von Aluminium, Zink, Magnesium, oder säureabspaltenden Salzen, wie Ammoniumsalzen von organischen Säuren oder Phosphorsäure, oder mit Gemischen, dieser Gruppen von Verbindungen klotzt und anschließend sofort auf' erhitzten Trommeln oder in erhitzten Kammern trocknet. Es werden dann gleichzeitig sowohl die Diazoaminoverbindung und die Kupplungskomponente in entsprechende unlösliche Azofarbstoffe als auch die Ester von Leukoküpenfarbstoffen in die Küpenfarbstoffe übergeführt.
  • Estersalze von Leukoküpenfarbstoffen, die heim Entwickeln mit Natri.umnitrit und einer organischen Säure nur unvollständig entwikkclt werden können, verhalten sich auch beim Erhitzen der mit verdünnten organischen Säuren überklotzten Drucke oder Klotzungen auf Zylindern oder in erhitzten Kammern ähnlich ungünstig.
  • Es wurde nun gefunden, daß man die neue Art der Entwicklung der Farbstoffpräparate nach Patent 574 355 zusammen mit. der gleichzeitigen vollständigen Umsetzung der Estersalze von Leukoküpenfarbstoffen zu den Küpenfarbstoffen in allen Fällen doch anwenden kann, wenn man die Estersalze von Leukoküpenfarbstoffen unter Zusatz von Alkalimetallchlorat und einem Oxydationsbeschleuniger, wie z. B. vanadinsaures Ammonium, klotzt oder aufdruckt und die Ware nach dem gleichzeitigen oder nachfolgenden Bedrucken mit den Farbstoffpräparaten (Patent 53464o) und gegebenenfalls einer Zwischentrocknung mit der in dem Patent 562,623 beschriebenen Entwicklerlösung aus organischen Säuren oder Phosphorsäure oder leicht disoziierenden oder säureabspaltenden Salzen, der man Aluminiumsalze, wie-Aluminiumsulfat oder ähnliche Salze, zusetzt, klotzt und dann auf erhitzten Zylindern oder in erhitzten Kammern trocknet.
  • Es werden so gleichzeitig die Farbstoffpräparate entwickelt und die Estersalze von Leukoküpenfarbstoffen vollständig in die Küpenfarbstoffe auf der Faser übergeführt. Neben der auf diese Weise erreichten Sicherheit bei der Entwicklung der Leukoestersalze zu den Küpenfarbstoffen bietet das vorliegende Entwicklungsverfahren den großen Vorteil, daß eine Belästigung der Arbeiter durch salpetrigsaure Gase, wie sie bei der bisherigen Entwicklung der Estersalze von Leukoküpenfarbstoffen mit Nitrit möglich war, vermieden wird.
  • Das Reservieren von Klotzungen mit Estersalzen von Leukolzüpenfarbstoffen mit Farbstoffpräparaten (Patent 534 640) erfolgt mit denselben Mitteln, die beim Verfahren nach dem Zusatzpatent 574 355 verwendet werden. Beispiel i
    a) 8o g des Farbstoffpräparates nach Bei-
    spiel 18 des Patents 534 640,
    ioo g Wasser,
    309 Natronlauge 380 Be,
    309 Sulfonierungsprodukt von Rizi-
    nusöl, hergestellt nach Patent-
    schrift 113 433,
    4509 neutrale Stärke-Tragant-Verdik-
    kung,
    3109 Wasser
    i kg.
    b) 2o g Schwefelsäureester des Leuko-
    küpenfarbstoffes aus 5, 7-5', 7'-Te-
    trabromindigo,
    3o g Äthylenthiodiglykol,
    450 g Wasser,
    450 g neutrale Stärke-Tragant-Verdik-
    kung,
    2,59 Natriumchlorat,
    25 g vanadinsaures Ammonium i : i oo
    I kg.
    Man druckt a und b nebeneinander, trockriet und überklotzt auf einem Zweiwalzenfoulard zwischen zwei Walzen (die untere bombagierte Walze taucht in die Klotzlösung ein) mit einer Lösung von
    und trocknet auf erhitzten Zvlindern oder in erhitzten Kammern. Hierauf wird gespült und kochend heiß geseift.
  • Man erzielt echte rote neben echten hellblauen Drucken.
  • Beispiel e Man klotzt mit folgen.derLäsung:
    2o g Schwefelsäureester des Leuko-
    küpenfarbstoffes Nr.1315 nach
    S c h u 1 t z , Farbstofftabellen,
    7. Auflage,
    3 0 g Äthylenthiodiglykol,
    850 g Wasser,
    50g Tragantschleim 6o : iooo,
    25 g Natriumchlorat und
    25 g vanadinsaures Ammonium i : ioo
    auf 11 einstellen.
    Nach dem Trocknen wird folgende Druckpaste aufgedruckt:
    8o g des. Farbstoffpräparates nach Bei-
    spiel 2o des Patents 534 64o,
    Zoo g Wasser,
    30g Alkohol,
    309 Natronlauge 38° Be,
    450 g neutrale Stärke-Tragant-Verdik-
    kung,
    Zoo g Zinkweiß i : i,
    509 Natriumthiosulfat,
    i6o g Wasser
    1 kg.
    Nach dem Drucken und Trocknen wird wie in Beispiel i entwickelt.
  • Man erzielt echte, lebhafte, volle, rote Drucke auf mittelblauem, lebhaftem Boden.

Claims (1)

  1. PATZ' NTANSPRUCII : Verfahren zur Herstellung von Drucken oder Buntreserven von unlöslichen Azofarbstoffen auf der Faser neben Drucken oder unter Klotzungen von Küpenfarbstoffen aus Estersalzen von Leukoküpenfarbstoffen in weiterer Ausbildung des Verfahrens nach Patent 574 355, Zusatz zum Patent 562 623, dadurch gekennzeichnet, daß man hier Farbstoffpräparate aus einer Diazoaminoverbindung und einer Kupplungskomponente (Patent 534 64o), denen beim Aufdrucken auf Klotzungen mit Estersalzen von Leukoküpenfarbstoffen Oxyde, Hydroxyde oder Carbonate, von Zink, Magnesium oder alkalischen Erden, wie Calcium, und bzw. oder Natriumacetat ein milde wirkendes Reduktionsmittel, wie Natriumthiosulfat, zugesetzt sind, auf Klotz ungen oder neben Druckpasten von Estersalzen von Leukoküpenfarbstoffen, die ein Alkali.metallchlorat und einen Oxydationsbeschleuniger, wie z. B. vanadinsaures Ammonium, enthalten, aufdruckt, dieWare darauf gegebenenfalls trocknet und dann mit verdünnten organischen Säuren oder Phosphorsäure oder leicht disoziierenden oder säureanspaltenden Salzen unter Zusatz von Aluminiumsalzen, wie Aluminiumsulfat, Aluminiumchlorid oder Aluminiumnitrat, klotzt und das so behandelte Material sofort auf erhitzten Trommeln oder in erhitzten Kammern trocknet, wobei sich der unlösliche Azofarbstoff auf der Faser bildet und gleichzeitig die Estersalze von Leukoküpenfarbstoffen in entsprechende Küpenfarbstoffe auf der Faser übergeführt werden.
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