DE588128C - Randverzierung fuer Leder-, insbesondere Schuhwaren - Google Patents

Randverzierung fuer Leder-, insbesondere Schuhwaren

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DE588128C
DE588128C DESCH100515D DESC100515D DE588128C DE 588128 C DE588128 C DE 588128C DE SCH100515 D DESCH100515 D DE SCH100515D DE SC100515 D DESC100515 D DE SC100515D DE 588128 C DE588128 C DE 588128C
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leather
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footwear
especially footwear
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DESCH100515D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B23/00Uppers; Boot legs; Stiffeners; Other single parts of footwear
    • A43B23/24Ornamental buckles; Other ornaments for shoes without fastening function
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B3/00Footwear characterised by the shape or the use
    • A43B3/0036Footwear characterised by the shape or the use characterised by a special shape or design
    • A43B3/0078Footwear characterised by the shape or the use characterised by a special shape or design provided with logos, letters, signatures or the like decoration

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Randverzierung für Leder-, insbesondere Schuhwaren Bei randgenähten Schubwaren besteht der Nachteil, daß der sichtbare Teil der Naht sehr schnell unansehnlich und schmutzig wird.
  • Es-ist deshalb schon versucht worden, am Schuhwerk an Stelle der Naht einzelne Befestigungsstückchen in die Sohle hineinzutreiben. Die Anbringung dieser Befestigungsmittel verursacht jedoch sehr viel Arbeit, wobei es besonders schwierig ist, die einzelnen Stückchen immer im gleichmäßigen Abstand voneinander anzuordnen, um ein gutes Aussehen zu gewährleisten. Werden die einzelnen Stücke jedoch ohne Abstand nebeneinander angebracht, so kommt es beim Tragen des Schuhwerks vor, daß sie sich hier und da anheben und ebenfalls unschön wirken.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Randverzierung für Leder-, 'insbesondere Schuhwaren; -welche aus einem mit Zähnen - versehenen Streifen aus* biegsamem Material, z. B. Celluloid, Galalith o. dgl., besteht und an dem vorstehenden Rand der Sohle eingelassen wird.
  • Der Streifen ist an seiner Oberseite mit Einschnitten versehen, so daß der Eindruck einer Naht gewahrt bleibt.
  • Derartige Streifen können sowohl lediglich als Zierde zu Dekorationszwecken wie auch zugleich als Verbindungsmittel an Stelle einer Maschinennaht benutzt werden; sie lassen sich leicht verarbeiten, ersetzen gegebenenfalls die Naht und behalten stets ein gutes Aussehen, da der Schmutz nicht in das Material hineindringen kann. Außerdem sitzen die Streifen nach ihrer Anbringung bedeutend fester als einzelne Stücke.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen: Abb. i eine vergrößerte Seitenansicht und Abb.2 -eine vergrößerte Draufsichtr des Streifens, Abb.3 die Anbringung des Streifens zu Dekorationszwecken sowie Abb. 4 die Anwendung des Streifens als Verbindungsmittel.
  • Der Streifen q. weist auf seiner einen Seite infolge der Ausschnitte 2 Zähne 3 auf, welche am Rand 6 der Sohle 5 des in bekannter Weise mit Kappe 7 versehenen Schuhes 8 eingelassen sind. An der nach außen sichtbar bleibenden Oberseite 'des Streifens 4. sind ebenfalls Einschnitte i vorgesehen, so daß äußerlich der Eindruck einer Naht gewahrt bleibt. Die Zähne 3 des Streifens 4. können nach Abb. 4 je nach Stärke des Schuhrahmens und der Sohlendicke etwas länger gehalten sein, um gleichzeitig zur Verbindung der Sohlenteile 5a und 5b zu dienen. Ebenso kann die Ausführung der Streifen in verschiedenen Farben erfolgen.
  • Soll der Streifen lediglich als Verzierung dienen, so erfolgt die Anbringung desselben in der Weise, daß der Rahmen einfach mit der Maschine vorgelocht wird. Alsdann werden die Spitzen des Streifens fest und gleichmäßig in der ganzen Länge eingedrückt und sofort mit Aceton bestrichen, wodurch eine wasserfeste Verbindung des Streifens mit dem Leder erzielt wird. Hiernach hält der Streifen im Leder sehr fest, so daß ein Herausfallen ausgeschlossen ist.
  • Soll der Streifen nicht nur zu Dekorationszwecken, sondern gleichzeitig als Verbindungsmittel dienen, so erfolgt die Herstellung des Schuhbodens in folgender Weise: Der Rahmen wird zunächst auf die gestanzte Sohle geklebt. Sodann wird alles durchgenäht. Darauf wird der Rahmen ringsum gelocht und Aceton in die Löcher gepinselt. Hiernach werden die Streifen sofort eingesetzt und nochmals gut mit Aceton bestrichen,. wodurch wiederum eine feste Verbindung des Streifens mit dem Leder erzielt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Randverzierung für Leder-, insbesondere Schuhwaren, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Zähnen (3) versehener Streifen (q.) aus biegsamem Material, z. B. Celluloid, Galalith o. dgl., am vorstehenden Rand (6) der Sohle (5) eingelassen ist.
  2. 2. Randverzierung für Leder-, insbesondere Schuhwaren, nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (4.) auch an der Oberseite mit Einschnitten (i) versehen ist, so daß der Eindruck einer Naht erzielt wird.
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