DE587941C - Zieleinrichtung fuer Geschuetze - Google Patents

Zieleinrichtung fuer Geschuetze

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DE587941C
DE587941C DEK110633D DEK0110633D DE587941C DE 587941 C DE587941 C DE 587941C DE K110633 D DEK110633 D DE K110633D DE K0110633 D DEK0110633 D DE K0110633D DE 587941 C DE587941 C DE 587941C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G5/00Elevating or traversing control systems for guns
    • F41G5/14Elevating or traversing control systems for guns for vehicle-borne guns
    • F41G5/16Elevating or traversing control systems for guns for vehicle-borne guns gyroscopically influenced

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description

  • Zieleinrichtung für Geschütze Die Erfindung bezieht sich auf Zieleinrichtungen nach Patent 558 349, die für Schiffsgeschütze bestimmt und mit einem am Zielmittelträger angeordneten Hauptkreisel und einem zur selbsttätigen Steuerung der Zieleinrichtung dienenden Hilfskreisel versehen sind, und bezweckt, die Zieleinrichtungen dieser Art so auszubilden, daß alle teuren und empfindlichen Teile, insbesondere der Hauptkreisel und der Hilfskreisel, hinter Panzerschutz unter Deck aufgestellt werden können.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert, und zwar zeigt Abb. i eine teilweise im Schnitt gehaltene Seitenansicht des unter Deck befindlichen Teils der Zieleinrichtung, Abb.2 die zugehörige Oberansicht, teilweise im Schnitt, Abb, 3 einen Schnitt nach Linie III-III der Abb-. r, von links gesehen, ferner in größerem MaBstabt Abb.4 einen Teil der Zieleinrichtung in der gleichen Ansicht wie Abb. i, Abb. 5 einen Schnitt nach Linie V-V der Abb.4, von links gesehen, Abb. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Abb-. i, von oben gesehen, Abb. 7 einen Schnitt nach Linier VII-VII der Abh. i, von oben gesehen, und in kleinerem MaBstabe Abb. 8 in einer teilweise im Schnitt gehaltenen Seitenansicht einen über Deck befindlichen Teil der Zieleinrichtung.
  • Der Hauptkreisel und der Hilfskreisel sind unter Deck hinter Panzerschutz auf einer gemeinsamen Grundplatte i angeordnet, die auf einem am Schiffskörper befestigten Sokke12 um eine zur Bettungsebene der Geschütze senkrechte Achse schwenkbar ist. Auf der Grundplatte i ist auf der einen Seite der Schwenkachse ein Gestell 4 befestigt, an dem der Hauptkreisel angeordnet ist, und auf der anderen Seite der Schwenkachse ein Gestell 8, an dem der Hilfskreisel angeordnet ist.
  • An dem Gestell 4 ist der in der Höhenrichtung verstellbare, ringförmig ausgebildete Lagerkörper 9 für den Zielmittelträger angeordnet. Zum Einstellen des Lagerkörpers 9, der am Gestell 4 in einer kreisförmigen Führungsnut um eine zur Schwenkachse der Grundplatte i senkrechte Achse drehbar ist, dient ein Elektromotor io (Abb. i), der an der Grundplatte i befestigt ist und durch ein Schneckengetriebe mit einem Ritzel - i i verbunden ist, das mit einer äußeren Verzahnung des Lagerkörpers 9 in Eingriff steht. Der (nicht dargestellte) Hauptkreisel ist in einem den Zielmittelträger bildenden Gehäuse 12 gelagert, das seinerseits am Lagerkörper 9 unter Vermittelung eines Kardanrings 13 frei schwingbar kardanisch gelagert ist. Die Achse der äußeren Kardanzapfen 14, durch die der Kardanring 13 mit dem Lagerkörper 9 verbunden ist, schneidet die Drehachse des Lagerkörpers unter einem rechten Winkel. An dem durch die inneren Kardanzapfen 15 mit dein Kardanring 13 verbundenen Kreiselgehäuse 12 ist ein um die innere Kardanachse drehbarer halbringförmiger Stellkörper 16 angeordnet, der mittels eines am Kardanring 13 angeordneten Empfängermotors 17 und eines zugehörigen Getriebes 18 (vgl. insbesondere Abb. 4 und 5) gegenüber dem Kardanring auf den der Zielentfernung entsprechenden Aufsatzwinkel einstellbar ist. Am Kreiselgehäuse 12 ist nicht, wie im Hauptpatent beschrieben, ein Zielfernrohr, sondern ein mit 1g bezeichnetes Richtglas (Kollimator) angeordnet. Das Richtglas ist an einem Arm 2o befestigt, der gegenüber dem Kreiselgehäuse 12 um eine der Drehachse des Kreisels parallele Achse drehbar und durch einen am Kreiselgehäuse angeordneten Empfängermotor 21 (Abb. i und 2) unter Vermittelung eines Getriebes 22 (vgl. insbesondere Abb. 6) auf die erforderliche Seitenverschiebung einstellbar ist. Bei der Mittellage des Richtglases 1g bildet die durch dieses festgelegte Ziellinie (die in Abb. i senkrecht zur Zeichenebene steht) mit der Achse der inneren Kardanzapfen 15 einen rechten Winkel. Zum Ausrichten des Kreisels sind in üblicher Weise zwei Drucktasten vorgesehen, von denen die eine, 23, am Kardanring 13 und die andere, 24, am Kreiselgehäuse 12 sitzt. Dem mit einer Einstellmarke 25 (Abb. i) versehenen Stellkörper 16 ist ein am Kreiselgehäuse 12 angeordnetes Anzeigeglied 26 zugeordnet, auf das die Einstellmarke 25 einspielen kann. Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß ,die Einstellmarke 25 und das Anzeigeglied 26 aufeinander einspielen, wenn die Achse der äußeren Kardanzapfen 14 mit der Ziellinie des Richtglases 1g in der Höhenrichtebene einen Winkel bildet, der gleich dem mittels des Empfängermotors 17 eingestellten Aufsatzwinkel ist.
  • Der (nicht dargestellte) Hilfskreisel ist in einem Gehäuse 27 gelagert, das am Gestell 8 unter Vermittelung eines Kardanringes 28 frei schwingbar kardanisch. gelagert ist. Die Achse der äußeren Kardanzapfen 2g, durch die der Kardanring mit dem Gestell 8 verbunden ist, fällt mit der Achse zusammen, um die der Lagerkörper 9 gegenüber dem Gestell 4 drehbar ist, und wird von der Achse der inneren Kardanzapfen 3o, um die das Kreiselgehäuse 27 gegenüber dem Kardanring 28 schwingbar ist, rechtwinklig geschnitten. Gleichachsig zu dem einen der beiden äußeren Kardanzapfen 29 ist ein Magnetinduktor 31 und gleichachsig zu dem einen der beiden inneren Kardanzapfen 3o ein Magnetinduktor 32 (Abb. 2) angeordnet. Dieser Magnetinduktor bildet einen Teil einer selbsttätigen Steuerungseinrichtung für eine für die Grundplatte i vorgesehene Seitenrichtmaschine. Mit Hilfe dieser Steuerungseinrichtung kann die; die beiden Kreisel tragende Grundplatte in der im Hauptpatent näher erläuterten Weise selbsttätig in der Seitenrichtung stetig derart verstellt werden, daß die Ziellinie des Richtglases 1g bei den Schwankungen des Schiffskörpers mindestens angenähert ihre Seitenrichtung im Raum beibehält. Die Seitenrichtmaschine ist auch, wie gleichfalls im Hauptpatent näher erläutert ist, mit einer Einrichtung versehen, die eine willkürliche seitliche Einstellung der Grundplatte i gestattet. Der Magnetinduktor 31 gehört zu einer für den Höhenrichtmotor io vorgesehenen Steuerungseinrichtung, mittels der dieser in der im Hauptpatent näher erläuterten Weise selbsttätig so gesteuert werden kann, daß der Lagerkörper 9 mehr oder weniger angenähert der Höhenrichtung nach im Raume festgehalten wird. Der Motor io ist ferner mit einer zusätzlichen, willkürlich bedienbaren Regelungsvorrichtung versehen, die ermöglicht, die Einstellmarke 25 und das Anzeigeglied 26 zum Einspielen aufeinander zu bringen.
  • Dem Hauptkreisel ist ein an einer entfernten, über Deck befindlichen Stelle angeordnetes Zielfernrohr 33 (Abb. 8) zugeordnet, dessen Ziellinie der Ziellinie des Richtglases 1g beim Schießen parallel sein muß. Das Zielfernrohr 33 ist an einem Gestell 34 gelagert, das in ähnlicher Weise wie die Grundplatte i um eine zur Bettungsebene der Geschütze senkrechte Achse schwenkbar ist, und gegenüber dem Gestell 34 um eine zur Schwenkachse senkrechte Ouerachse in der Höhenrichtung drehbar, so Odaß es unabhängig von den Schwankungen des Schiffskörpers auf das Ziel gerichtet gehalten werden kann.
  • Auf dem Sockel 2 ist ein Lagerkörper 35 befestigt, an dem gleichachsig zur Schwenkachse der Grundplatte i eine Welle 36 gelagert ist. An dieser ist mittels eines vorspringenden Armes 37 (vgl. insbesondere Abb,3) ein Richtglas (Kollimator) 38 befestigt, das mit einer der Achse der Welle 36 parallelen Strichmarke39 (Abb. i) versehen ist, durch das also eine durch die Achse der Welle 36 gehende optische Ebene festgelegt ist. Die Welle 36 steht mit dem in seitlicher Richtung schwenkbaren Gestell 34 des entfernt über Deck aufgestellten Zielfernrohres 33 durch eine Fernsteuerungseinrichtung 40 mit einem am Lagerkörper 35 befestigten Empfängermotor 41 und einem zwischen diesen und die Welle 36 eingeschalteten Schneckengetriebe 42 (vgl. insbesondere Abb. 7) derart in Verbindung, daß die durch das Richtglas 38 festgelegte optische Ebene ständig der Ebene parallel ist, in der die Ziellinie des Zielfernrohres 33 gegenüber seinem in seitlicher Richtung schwenkbaren Gestell 34 in der Höhenrichtung schwingbar ist An der Grundplatte i ist ein Beobachtungsfernrohr 43 (ohne Fadenkreuz) befestigt, in dessen Gesichtsfeld das am Gehäuse 12 des Hauptkreisels angeordnete Richtglas i9 und bei entsprechender gegenseitiger Winkelstellung der Grundplatte i und der Welle 36 gleichzeitig auch- das Richtglas 38 sichtbar ist.
  • Der Kardanring 28 der für den Hilfskreisel vorgesehenen Lagerung kann nach dem über Deck befindlichen Zielfernrohr 33 so ausgerichtet werden, daß die Achse der inneren Kardanzapfen 3o der Ziellinie des Zielfernrohres 33 parallel ist. Dies kann z. B. hinsichtlich der Seitenrichtung mit Hilfe der Fernsteuerungseinrichtung 4o mit dem Empfängermotor 41 und hinsichtlich der Höhenrichtung mittels einer besonderen Fernsteuerungseinrichtung 44 erfolgen, durch die dem Kardanring 28 gegenüber dem Gestell 8 stetig dieselbe Winkelstellung erteilt werden kann, die das Zielfernrohr 3 3 in der Höhenrichtung gegenüber dem Gestell 34 einnimmt. Am Kreiselgehäuse 27 ist ferner eine Einrichtung, -z. B. eine Libelle 45, vorgesehen, mittels der die Drehachse des Kreisels in eine im Raum lotrechte Ebene gebracht werden kann. Wenn also das Kreiselgehäuse27 so ausgerichtet ist, daß die Achse der inneren Kardanzapfen 3o durch das Ziel geht und die Drehachse des Kreisels in einer im Raum lotrechten Ebene liegt, so geht die durch die Achse der Zapfen 30 senkrecht zur Kreiselachse gelegte Querschnittsebene des Kreiselgehäuses durch das Ziel und behält diese Lage unter der Kreiselwirkung auch für längere Zeit bei, wenn nachträglich die Winkelstellung der Grundplatte i beliebig geändert und die Steuerung des Kardanrings 28 abgeschaltet wird. Wenn das Ziel, wie es sehr häufig mindestens mit genügender Annäherung der Fall ist, mit den Geschützen in gleicher Höhe liegt, ist es nicht erforderlich, die Achse der Zapfen 30 genau auf das Ziel zu richten, sondern es genügt, das Kreiselgehäuse 27 mittels der Libelle 45 so auszurichten, daß die Kreiselachse im Raum lotrecht steht. Die durch die Achse der Zapfen 30 senkrecht zur Kreiselachse gelegte Querschnittsebene des Gehäuses 27 liegt dann im Raum waagerecht und geht daher mindestens angenähert durch : das Ziel. Am Kreiselgehäuse 27 ist mittels eines Armes 46 ein Richtglas (Kollimator) 47 angeordnet, das mit einer senkrecht zur Drehachse des Kreisels liegenden Strichmarke 48 (Abb. i) versehen ist, durch das also eine optische Ebene festgelegt ist, die der obenerwähnten Querschnittsebene des Kreiselgehäuses 27 parallel ist. Das Richtglas 47 liegt im Gesichtsfelde eines zweiten Beobachtungsfernrohres 49, das über dem Beobachtungsfernrohr 43 angeordnet und ebenso wie dieses an der Grundplatte i befestigt ist. Im Gesichtsfeld des Beobachtungsfernrohres 49 befindet sich ferner noch ein am Gehäuse 12 des Hauptkreisels befestigter Gitterrahmen 5o, an dem nebeneinander drei mit je einer Strichmarke 52 (Abb. i) versehene Einzelrichtgläser 51 gelagert sind, die eine zur Drehachse des Hauptkreisels senkrechte optische Ebene festlegen.
  • Vor Beginn des Schießens wird mit den beschriebenen Hilfsmitteln der Hilfskreisel so ausgerichtet, daß seine Drehachse in einer lotrechten Ebene liegt und die zu ihr senkrechte, durch die Achse der Zapfen 30 gehende Querschnittsebene des Kreiselgehäuses 27 durch das Ziel geht. Der Hilfskreisel wird dann sich selbst überlassen und behält, da er nur ganz geringfügig (durch die Magnetinduktoren 31 und 32) belastet ist, längere Zeit seine Achsenrichtung im Raum bei. Das über Deck befindliche Zielfernrohr 33 wird ständig auf das Ziel gerichtet gehalten. Die seitliche Drehung, die hierbei bei schwankendem Schiffskörper stetig dem Gestell 34 des Zielfernrohres erteilt werden muß, wird durch die Fernsteuerungseinrichtung 40 mit dem Empfängermotor 41 derart auf die Welle 36 und das an dieser angeordnete Richtglas 38 übertragen, daß die durch die Strichmarke 39 bestimmte optische Ebene der Ebene parallel ist, in der das Zielfernrohr 33 gegenüber seinem Gestell 34 in der Höhenrichtung schwingbar ist, oder, kurz gesagt, das Richtglas 38 die gleiche Seitenrichtung erhält wie das Zielfernrohr 33. Nunmehr wird, nachdem der Stcllkörper 16 dem Aufsatzwinkel entsprechend eingestellt ist, die Grundplatte i mittels ihrer Seitenrichtmaschine willkürlich stetig mit einer solchen Geschwindigkeit gedreht, daß im Gesichtsfelde des Beobachtungsfernrohres 43, in dem die Richtgläser i9 und 38 gleichzeitig sichtbar sind, die Ziellinie des Richtglases i9 ständig auf der Strichmarke 39 bleibt. Damit ist erreicht, daß die Ziellinie des Richtglases i9 ständig der Ebene parallel ist, in der die Ziellinie des über Deck befindlichen Zielfernrohres 33 gegenüber seinem Gestell 34 in der Höhenrichtung schwingen kann, so daß nur noch erforderlich ist, das Kreiselgehäuse 12 der Höhe nach so, auszurichten, daß die Ziellinie des Richtglases i9 der Ziellinie des Zielfernrohres 33 parallel ist. Zu diesem Zweck wird durch Drücken an den Tasten 23 und 24 das Kreiselgehäuse 12 so eingestellt, daß die drei Strichmarken 52 der Einzelrichtgläser 51 ständig auf der Strichmarke 48 des am Gehäuse 27 des Hilfskreisels angeordneten Richtglases 47 bleiben. Wenn dies der Fall ist, sind die Drehachsen der beiden Kreisel parallel, es muß also auch die Drehachse des im Gehäuse 12 gelagerten Hauptkreisels in einer im Raum lotrechten Ebene liegen und auf der durch das Ziel gehenden Ouerschnittsebene des Gehäuses 27 des Hilfskreisels senkrecht stehen. Hieraus folgt, daß die Ziellinie des Richtglases r9 jetzt auch der Höhe nach in einer durch das Ziel gehenden Ebene liegt und daher, wie erforderlich, der auf das Ziel gerichteten Ziellinie des über Deck aufgestellten Zielfernrohres 33 parallel ist. Nachdem der Hauptkreisel ausgerichtet ist, ist eine willkürliche Verstellung der für die Grundplatte i vorgesehenen Seitenrichtmaschine nicht mehr erforderlich, da die mit Rücksicht auf die Schiffsschwankungen erforderliche Änderung der Seitenrichtung durch die entsprechende Steuerungseinrichtung der Seitenrichtmaschine; wie im Hauptpatent näher erläutert ist, selbsttätig bewirkt wird.
  • Abgesehen von dem bereits eingangs erwähnten Vorteil, daß alle empfindlichen Teile der Zieleinrichtung unter Deck hinter Panzerschutz aufgestellt werden können, gewährt die beschriebene Zieleinrichtung noch den weiteren Vorteil, daß das Schießen auch fortgesetzt werden kann, wenn das Ziel unsichtbar geworden ist, da die Ziellinie des Richtglases ig der Höhe nach jederzeit nach dem hinreichend lange Zeit seine Achsenrichtung beibehaltenden Hilfskreisel ausgerichtet werden kann und die Einstellung der Seitenrichtung selbsttätig durch die entsprechende Steuerungseinrichtung der für die Grundplatte i vorgesehenen Seitenrichtmaschine erfolgt.
  • Es ist zweckmäßig, die beschriebene Zieleinrichtung nicht nur an ein einziges, sondern an mehrere über Deck aufgestellte Zielfernrohre mittels je einer Fernsteuerungseinrichtung anzuschließen, damit, wenn ein Zielfernrohr zerschossen ist, sofort ein anderes benutzt werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zieleinrichtung nach Patent 558 349 mit einem kardanisch gelagerten, durch Kreiselwirkung im Raum festgehaltenen Zielmittelträger, gekennzeichnet durch a) ein am Zielmittelträger (12) eine Ziellinie festlegendes Richtglas (Kollimator ig), b) ein zweites Richtglas (38), das unabhängig vom Gestell (4) der Zieleinrichtung um die gleiche Achse wie dieses (4) in seitlicher Richtung drehbar ist und eine durch die Drehachse gehende Ebene festlegt, c) ein gemeinsam mit dem Gestell (4) der Zieleinrichtung drehbares Beobachtungsfernrohr (43), in dessen Gesichtsfeld beide Richtgläser (i9 und 38) erscheinen können, d) ein an einer entfernten Stelle angeordnetes Zielfernrohr (33), das in seitlicher Richtung um eine Achse drehbar ist, die der Drehachse des Gestells (4) der mit dem ersten Richtglas (i g) versehenen Zieleinrichtung parallel ist, e) eine Fernsteuerungseinrichtung (40, 41), durch die die seitliche Drehung des Zielfernrohres (33) winkeltreu auf das zweite Richtglas (38) übertragbar ist, und f) eine Stellvorrichtung (23, 24, 47, 51), mittels der die Drehachse des (im Gehäuse i2 befindlichen) Kreisels der Zieleinrichtung parallel zur Drehachse des zur Erzeugung der selbsttätigen Steuerbewegung bestimmten Kreisels (im Gehäuse 27) einstellbar ist.
  2. 2. Zieleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß- der (im Gehäuse 12 befindliche) Kreisel der Zieleinrichtung und der zur Erzeugung der Steuerbewegung bestimmte Kreisel .(im Gehäuse ä7) an einem gemeinsamen, in seitlicher Richtung drehbaren Traggestell (i) angeordnet sind, das Gehäuse (12 oder 27) jedes der beiden Kreisel mit einem Richtglas (51 oder 47) versehen ist, das eine zur Drehachse des betreffenden Kreisels senkrechte Ebene festlegt, und für beide Richtgläser (51, 47) ein gemeinsam mit dem Traggestell (i) drehbares Beobachtungsfernrohr (4g) vorgesehen ist, in dessen Gesichtsfeld beide Richtgläser (51, 47) erscheinen können.
  3. 3. Zieleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Richtglas aus mehreren in einer Geraden angeordneten Einzelrichtgläsern (51) besteht.
  4. 4. Zieleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (27) des zur Erzeugung der Steuerbewegung bestimmten Kreisels eine Libelle (45) zur Einstellung der Kreiselachse in die lotrechte Richtung angeordnet ist.
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