DE587259C - Fingerschutzeinrichtung an Parallelscheren mit Blechniederhalter - Google Patents

Fingerschutzeinrichtung an Parallelscheren mit Blechniederhalter

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DE587259C
DE587259C DEK123726D DEK0123726D DE587259C DE 587259 C DE587259 C DE 587259C DE K123726 D DEK123726 D DE K123726D DE K0123726 D DEK0123726 D DE K0123726D DE 587259 C DE587259 C DE 587259C
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DE
Germany
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sheet metal
finger protection
sheet
hold
protection device
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Expired
Application number
DEK123726D
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English (en)
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Elster Kromschroeder GmbH
Original Assignee
G Kromschroeder AG
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Publication of DE587259C publication Critical patent/DE587259C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/02Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro
    • F16P3/04Screens or other safety members moving in synchronism with members which move to and fro for machines with parts which approach one another during operation, e.g. for stamping presses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/22Safety devices specially adapted for cutting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Fingerschutzeinrichtung an Parallelscheren mit Blechniederhalter Die Erfindung bezieht sich auf einen Fingerschutz für Parallelscheren und- ähnliche Apparate, bei denen die Zuführung von Blechen o. dgl. durch die Hand geschieht. Beim Fehlen eines derartigen Schutzes kommt es leicht vor, daß die Fingerspitzen von dem Scherenmesser abgeschnitten werden, besonders dann, wenn dasjenige Stück des Bleches, welches auf dem Scherentisch liegt, nur schmal ist. Der die Schere bedienende Arbeiter kommt dann leicht in die Versuchung, das Blech so festzuhalten, daß die Finger im Bereich des. Scherenmess:ers liegen. Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung, wodurch das unmöglich gemacht wird.
  • Es sind nun bereits Einrichtungen bekannt, bei denen Blechniederhalter mit kurzen Andrückrollen verwendet werden. Diese Rollen, die in Gabeln geführt sind, sind jedoch nur sehr kurz, so daß der .größte Teil der Messerschneide von ihnen nicht abgedeckt wird. Diese Rollen sind auch nur als Anpreßrollen und nicht als Fingerschütz, gedacht.
  • Man kennt ferner einen Händeschutz für Maschinen, bei denen Papier o. dgL zwischen zwei Walzen hindurchgeschoben wird, und bei denen der Spalt zwischen den beiden Walzen durch eine Rolle o. dgl. gedeckt wird. Diese Walzen sind jedoch während des Arbeitsvorganges ortsfest gelagert, so daß andere Arbeitsbedingungen vorliegen als bei .einer Blechschere. Bei einer Blechschere geht das Scherenmesser während des Arbeitsganges auf und ab, und vor jedem Niedergang muß das Blech durch einen Festhalter angedrückt werden. Für derartige Zwecke sind Fingerschutzvorrichtungen bisher nicht bekanntgeworden.
  • Erfindungsgemäß wird mit dem Niederhalter eine nachgiebig angeordnete Fingerschutzrolle verbunden, die sich bei herabgehendem Niederhalter durch Federdruck auf das Werkstück aufsetzt. Die Schutzrolle erstreckt sich über die ganze Blechlänge oder doch wenigstens über einen ausreichenden Teil dieser Länge.
  • Die Einrichtung ist in Abb. i und 2 dargestellt, wobei als Ausführungsbeispiel eine sogenannte Parallelschere gewählt ist. Die Einrichtung kann aber auch an anderen Arbeitsmaschinen ähnlicher Art verwendet werden. -Abb. i zeigt eine bildliche Darstellung einer Tafelschere, während Abb. 2 .einen Querschnitt durch den Hauptteil der Maschine zeigt.
  • i ist der Auflagetisch der Blechtafel 2; am Tisch i ist das untere Scherenmesser 3 starr befestigt. Am Scherenträger q. ist das obere Scherenmesser 5 befestigt, welches durch Hand-oder Krafthetätigung auf und ab bewegt werden kann. Vor dem Scherenträger q. sitzt der Blechfesthalter 6, der gleichfalls auf und nieder bewegt werden kann und zum Festhalten des Bleches 2 dient.
  • Bei Kraftscheren ist der Arbeitsvorgang derartig, daß nach dem Einstellen der Blechtafel 2 der Blechfesthalter 6 heruntergeht, und daß anschließend daran das obere Scherenmessen 5 heruntergeht. Der Blechfesthalten 6 ist gewöhnlich mit Aussparungen 7 versehen, die es dem Arbeiter ermöglichen sollen, beim Festhalten der Blechtafel 2 die Finger derartig zu halten, daß zwar die Blechtafel möglichst dicht an den Schneidkanten gehalten wird, ohne daß jedoch die Fingerspitzen durch die untere Kante des Blechfesthaltens 6 zerquetscht werden können.
  • Gemäß der Erfindung werden am Blechfesthalten zwei oder mehr Federbüchsen 8 angebracht, die mit einem Rundstab 9 zusammenarbeiten. In der Federbüchse 8 befindet sich .ein Stößel i o, gegen dessen Bund i i sich eine Feder 12 abstützt. Die Spannung der Feder 12 wird durch die Einstellschraube 13 ,geregelt. Unterhalb des Bundes i i ist der Stößel mit einer Öse 14 versehen, durch die ein Zapfen des Rundstabes 9 geführt ist. Die Büchse 8 ist durch Lappen i 5 oder auf andere Weise mit dem Blechfesthalten 6 starr verbunden.
  • Beim Niedergang des Blechfesthaltens 6 gelangt zunächst der Rundstab 9 zur Auflage auf das Blech 2. Dabei werden die Stößel io hochgedrückt unter Zusammendrückung der Federn 12. Der Rundstab 9 kann so weit hochgehen, bis die untere Kante des Blechfesthaltens 6 auf das Blech 2 sich auflegt. Dadurch wird die zunächst von der Rolle 9 festgehaltene Blechtafel 2 nunmehr vom eigentlichen Blechfesthalten 6 mit. der erforderlichen großen Anpreßkraft niedergedrückt, so daß das Abschneiden des Bleches vor sich gehen kann.
  • Bevor die untere Kante des Blechfesthaltens 6 .zur Auflage auf die Blechtafel 2 gelangt ist, erfolgt die Festhaltung des Bleches zuerst durch die Hand, sodann durch die von den Federn 12 niedergedrückte Rolle 9. Die Spannung der Federn wird so gewählt, daß ein unbeabsichtigtes Verrücken der Blechtafel 2 nicht mehr stattfinden kann bis zu dem Augenblick, wo die untere Kante des Festhalters 6 das Blech erreicht.
  • Der Hub des Blechfesthaltens 6 ist nur gering. Gibt man der Rolle 9 einen runden oder ähnlichen Querschnitt, so wird es dem Arbeiter dadurch. einesteils unmöglich gemacht, die Finger so weit an das Messer heranzubringen, daß die Fingerspitzen abgeschnitten werden können; andernteils wird aber auch verhindert, daß infolge der runden Rollenform die Finger gequetscht werden, sofern sie zu weit unter die Rolle geschoben werden sollten. Vielmehr wird in einem solchen Falle die Rolle 9 die Fingerspitzen zurückdrängen, was noch dadurch unterstützt wird, daß die Rolle 9 nach oben federnd zurückweicht und eine Drehbewegung um ihre Achse ausführen kann, sobald sie auf den Widerstand der Fingerspitzen stößt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fingerschutzeinrichtung an Parallelscheren mit Blechniederhalter, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Niederhalter (6) eine nachgiebig angeordnete, sich über die ganze Blechlänge oder wenigstens über einen ausreichenden Teil dieser Länge erstreckende Fingerschutzrolle (9) verbunden ist, die sich bei herabgehendem Niederhalter mit leichtem Druck auf das Werkstück (2) aufsetzt.
  2. 2. Fingerschutzvorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Andrücken der Rolle (9) an das Werkstück (2) durch einstellbare Federkraft (12, 13) erfolgt.
DEK123726D 1932-01-10 1932-01-10 Fingerschutzeinrichtung an Parallelscheren mit Blechniederhalter Expired DE587259C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK123726D DE587259C (de) 1932-01-10 1932-01-10 Fingerschutzeinrichtung an Parallelscheren mit Blechniederhalter

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DEK123726D DE587259C (de) 1932-01-10 1932-01-10 Fingerschutzeinrichtung an Parallelscheren mit Blechniederhalter

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Publication Number Publication Date
DE587259C true DE587259C (de) 1933-11-01

Family

ID=7245447

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DEK123726D Expired DE587259C (de) 1932-01-10 1932-01-10 Fingerschutzeinrichtung an Parallelscheren mit Blechniederhalter

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DE (1) DE587259C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE750960C (de) * 1938-10-16 1945-02-03 Schutzvorrichtung fuer die Finger an Parallelscheren mit Aussparungen aufweisendem Blechniederhalter
US3063320A (en) * 1958-04-03 1962-11-13 Charles W Beagley Cutter guard
DE2538236A1 (de) * 1975-08-28 1977-03-10 Happich Gmbh Gebr Vorrichtung mit einem antreibbaren scheibenfoermigen werkzeug, wie eine kreissaegenvorrichtung
FR2670418A1 (fr) * 1990-12-18 1992-06-19 Lorraine Laminage Presse-flan rabattable sur cisaille de fractionnement.

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DE750960C (de) * 1938-10-16 1945-02-03 Schutzvorrichtung fuer die Finger an Parallelscheren mit Aussparungen aufweisendem Blechniederhalter
US3063320A (en) * 1958-04-03 1962-11-13 Charles W Beagley Cutter guard
DE2538236A1 (de) * 1975-08-28 1977-03-10 Happich Gmbh Gebr Vorrichtung mit einem antreibbaren scheibenfoermigen werkzeug, wie eine kreissaegenvorrichtung
FR2670418A1 (fr) * 1990-12-18 1992-06-19 Lorraine Laminage Presse-flan rabattable sur cisaille de fractionnement.

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