DE586403C - Mit dem Objektiv gekuppelter Entfernungsmesser fuer photographische oder kinematographische Apparate - Google Patents

Mit dem Objektiv gekuppelter Entfernungsmesser fuer photographische oder kinematographische Apparate

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DE586403C
DE586403C DEZ19642D DEZ0019642D DE586403C DE 586403 C DE586403 C DE 586403C DE Z19642 D DEZ19642 D DE Z19642D DE Z0019642 D DEZ0019642 D DE Z0019642D DE 586403 C DE586403 C DE 586403C
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lens
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distance
eyepiece
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WILHELM ZUEGEL
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/18Focusing aids
    • G03B13/20Rangefinders coupled with focusing arrangements, e.g. adjustment of rangefinder automatically focusing camera

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

Es ist bei photographischen und kinematographischen Apparaten bekannt, einen Entfernungsmesser mit einem Durchsichtsucher zu vereinigen und mit dem Objektiv zu kuppein.
Diese bekannten Einrichtungen sind insofern mangelhaft, als infolge ,der starren Parallelstellung der Okularachse des Entfernungsmessers und der Achse des Suchers zur
ό Objektivachse bei Nahaufnahmen kleiner Objekte eine sogenannte Parallaxe besteht. Das richtige Einfangen des Objekts in die Bildmitte muß durch Schätzung erfolgen und gelingt daher selten mit genügender Genauigkeit.
Die Erfindung bezweckt, diesen Mangel zu beheben.
Dies geschieht dadurch, daß die Okularachse eines Spiegel- oder Prismenentfernungsmessers, welcher im Okular zwei gegenseitig zweckmäßig nicht durch reflektierende Flächen eingeengte Vergleichs- oder Ergänzungsbilder erzeugt, in zwangsläufiger Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung aus der Parallellage zur Objektivachse gegen diese beweglich ist, so daß sich die beiden Achsen bei jeder Entfernung im Objekt schneiden; vorteilhaft erfolgt die zwangsläufige Verschwenkung der Okularachse in Abhängigkeit von dem Objektivauszug. Entweder wird der ganze Entfernungsmesser um seine Längsachse drehbar gelagert und mit einer Steuerkurve des Objektivs gekuppelt, oder es wird vor dem Okular des Entfernungsmessers ein verschiebbares, mit der Steuerkurve des Objektivs, gekuppeltes Diopter angeordnet. Um die Gleichachsigkeit zwischen Okular des Entfernungsmessers und Sucher zu wahren, kann auch der Sucher in an sich bekannter Weise in Abhängigkeit von der Entfernungs- 40 _ einstellung beweglich sein; in diesem Fall , / erfolgt der Antrieb des Entfernungsmessers j j bzw. Diopters und des__Suchers'Tmt"dem ent- \ | sprechenden Übersetzungsverhältnis vorteilhaft durchjän_und dasselbe Ku,ppi.ungsglied von 'eln^F'SteuerkurveTäeTTJBjektivs aus.
Die beiliegenden Figuren zeigen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes, und zwar
Fig. ι einen photographischen Apparat mit Entfernungsmesser und Objektiv im Aufriß, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 einen Grundriß teilweise im Schnitt nach Linie A-B zu Fig. 1,
Fig. 3 einen Grundriß zu Fig. 1 teilweise im Schnitt nach Linie C-D zu Fig. 1 und Fig. 4 eine andere Ausführungsform.
Gemäß den Fig. 1 bis 3 ist das Gehäuse 1 des an sich bekannten Entfernungsmessers mittels Zapfen 2 in Lagern des Apparates 3 um seine senkrechte Achse 4 drehbar angeordnet. Das bewegliche Prisma des Entfernungsmessers ist mit 5, die planparallele, durchsichtige und reflektierende Glasplatte mit 6 bezeichnet. Gegenüber der Glasplatte liegt die Okular- oder Schauöffnung 7, in
58640B
• welcher die beiden Vergleichsbilder des Koinzidenzentfernungsmessers erscheinen. Das eine Vergleichsbild wird unmittelbar durch die Platte 6 und eine Öffnung 8 des Entfernungsmessers hindurch gesehen; die das andere Vergleichsbild entwerfenden Strahlen treten durch eine Öffnung g des Entfernungsmessers ein und werden durch die Flächen des Prismas 5 und der planparallelen Platte 6, wie durch Pfeile angedeutet, reflektiert. Die Achse 10 der Schau- oder Okularöffnung 7 des Entfernungsmessers fällt zusammen mit der Achse des Rahmensuchers 11, welcher, in Fig. ι umgeklappt dargestellt, bei Gebrauch senkrecht zur Zeichenebene herausgeklappt wird (Fig. 3). Das um eine Achse 12 drehbare Prisma des Entfernungsmessers ist mit einem Hebel 13 versehen, an welchem im Uhrzeigersinn eine Blattfeder 14 angreift. Das freie Ende des Hebels 13 ist zu einer Nase 15 abgewickelt, welche das Gehäuse 1 des Entfernungsmessers in einer Ausnehmung 16 " durchsetzt und mit dem kreisförmig gebogenen Ende 17 einer Schubstange 18 in Wechsei wirkung steht; das andere Ende der Schubstange greift unter dem Einfluß einer Feder 19 an einer stirnseitigen Steuerfläche 20 des an sich bekannten Objektivs 21 an. Wird der bewegliche Teil des Objektivs gedreht, so
30. erfährt die Stange 18 entgegen der Wirkung der Feder 19 eine axiate Verschiebung in Richtung des Pfeiles 22; dadurch gibt der kreisbogenförmige Ansatz 17 die Nase 15 des Hebels 13 und damit das Prisma 5 der Wirkung der Blattfeder 14 frei, so daß das
"' Prisma entsprechend der Größe der Drehung des beweglichen Teiles des Objektivs im Uhrzeigersinn verschwenkt wird; sobald sich die beiden in der Schauöffnung 7 erscheinenden Vergleichsbilder decken, ist das Objektiv auf die richtige Entfernung eingestellt."
Der Umfang des Flansches 23, dessen innere Stirnseite die Steuerfläche 20 bildet, ist nicht kreisrund, sondern spiralförmig ausgebildet; an der Umfangskante des Flansches greift ein zweiarmiger Hebel 24' und 24" an, dessen Drehachse mit 25 bezeichnet ist; der Rahmensucher 11 ist zwischen zwei Schienen 26 verschiebbar geführt und steht unter dem
So Einfluß einer Feder 27, welche bestrebt ist, den Sucher in Richtung des Pfeiles 28 zu verschieben; an der Ausführung dieser Bewegung wird der Rahmensucher normalerweise durch den Arm 24' des Drehhebels gehindert; in dieser Normallage ist die gemeinsame Achse 10 der Schauöffnung 7 und des Rahmensuchers π parallel zur Achse 29 des Objektivs. Der Arm 24" des Drehhebels ist abgewinkelt und greift an einem Vorsprung 31 des Entfernungsmessergehäuses 1 an, so daß dieses entgegen einer (nicht gezeichneten) Rückholkraft, welche schwächer ist als die Feder 27, eine Drehung um die Achse 4 erfahren kann.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist folgende.
Wird das Objektiv durch Drehung des beweglichen Teiles auf ein nahgelegenes Objekt eingestellt, so gibt die spiralförmige Umfangskante des Flansches 23 den zweiarmigen Hebel 24' und 24" im Sinne einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn der Wirkung der Feder 27 frei; dabei wird durch den Arm 24' der Rahmensucher 11 in Richtung des Pfeiles 28, d. h. gegen die Objektivachse 29 zu, verschoben, während das Objektivgehäuse 1 durch den auf den Anschlag 31 wirkenden Hebelarm 24' e.ine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn um die Achse 4 erfährt; die Längen der beiden Hebelarme 24' und 24" und die Form der Umfangskante des Flansches 23 des Objektivs sind dabei so gewählt, daß die Achsen des Okulars 7 und des Rahmensuchers 11 stets zusammenfallen und sich bei Einstellung des Objektivs auf die tatsächliche Entfernung des Objekts mit der Objektivachse 29 im Objekt schneiden; die veränderte Lage der Achse 10 ist in Fig. 3 gestrichelt angedeutet.
Der kreisbogenförmige Ansatz 17 der Stoß- go stange 18 ist so lang, daß er auch bei größtmöglicher Drehung des Gehäuses 1 nicht außer Eingriff mit der Nase 15 des Hebels 13 gelangt.
Bei Rückbewegung des Objektivs kehren sämtliche Teile des Entfernungsmessers unter dem Einfluß der Federn 19 und 27 in die Ausgangsstellung zurück; selbstverständlich ist Voraussetzung, daß die Feder 14 und die Rückstellfeder des Gehäuses 1 schwächer sind als die Federn 19 bzw. 27.
Die Ausführungsform der Fig. 4 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen dadurch, daß das Objektivgehäuse 1 nicht um die Achse 4 drehbar, sondern fest angeordnet ist; vor der Okularöffnung 7 des Entfernungsmessers befindet sich ein in einer Führung 32 entgegen der Wirkung einer Feder 33 verschiebbares Diopter 34, dessen Schauloch mit 35 bezeichnet ist. An der Diopterplatte 34 greift der Hebelarm 24" an; je nach dem Grad der Verschwenkung des Hebelarmes 24" ändert sich die Lage des Schauloches 35 und damit die Lage der Visierlinie zur Objektivachse 29.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Mit dem Objektiv gekuppelter Entfernungsmesser für photographische oder kinematographische Apparate, dessen Okular gleichzeitig die Durchblicköffnung
    .3
    eines Durchsichtssuchers bildet, dadurch gekennzeichnet, daß die Okularachse eines Spiegel- oder Prismenentfernungsmessers, welcher im Okular zwei Vergleichs- oder Ergänzungsbilder erzeugt, zwecks Vermeidung .der Parallaxe in zwangsläufiger Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung derart aus der Parallellage zur Objektivachse beweglich ist, daß sich die beiden Achsen bei jeder Entfernung des Objekts in diesem schneiden.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernungseinstellung und die hiermit zwangsläufig verbundene Verschwenkung der Okularachse (io) in Abhängigkeit von dem Objektivauszug erfolgen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Entfernungseinstellung und die Verschwenkung der Okularachse (10) über geeignete Kupplungen durch Steuerkurven oder -anschlage (20,23) des beweglichen Objektivteiles (21) erfolgen.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Entfernungsmesser drehbar gelagert und mit einer Steuerkurve (23) des Objektivs (21) gekuppelt ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Okular (7) des Entfernungsmessers ein verschiebbares, mit einer Steuerkurve (23) des Objektivs (21) gekuppeltes Diopter ■ (34) angeordnet ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Sucher (11) in Abhängigkeit von der Entfernungseinstellung beweglich ist, so daß die Okularachse (10) des Entfernung^- messers und die Sucherachse stets zusammenfallen.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Entfernungsmessers bzw. Diopters und des Suchers mit entsprechendem Übersetzungsverhältnis durch ein und dasselbe Kupplungsglied (24', 24") von einer Steuerkurve (23) des Objektivs (21) erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEZ19642D 1931-10-14 1931-10-14 Mit dem Objektiv gekuppelter Entfernungsmesser fuer photographische oder kinematographische Apparate Expired DE586403C (de)

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ID=7624925

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DE (1) DE586403C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758262C (de) * 1940-03-15 1953-12-21 Rollei Werke Franke Heidecke Mit einem Durchsichtssucher vereinigter Basisentfernungsmesser fuer photographische Zwecke

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758262C (de) * 1940-03-15 1953-12-21 Rollei Werke Franke Heidecke Mit einem Durchsichtssucher vereinigter Basisentfernungsmesser fuer photographische Zwecke

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