DE58637C - Boots-Detachirapparat - Google Patents
Boots-DetachirapparatInfo
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- DE58637C DE58637C DENDAT58637D DE58637DA DE58637C DE 58637 C DE58637 C DE 58637C DE NDAT58637 D DENDAT58637 D DE NDAT58637D DE 58637D A DE58637D A DE 58637DA DE 58637 C DE58637 C DE 58637C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B23/00—Equipment for handling lifeboats or the like
- B63B23/40—Use of lowering or hoisting gear
- B63B23/58—Use of lowering or hoisting gear with tackle engaging or release gear
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6B: Schiffbau und Schiffsbetrieb.
Boots - Detachirapparat.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. März i8gi ab.
. Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um Schiffsboote von den Flaschenzügen
zu lösen, durch welche sie getragen und von den Unterlagen herabgebracht werden. Die
Vorrichtung besteht aus zwei Haken, von welchen je einer an dem Ende- des Bootes sich befindet,
und welche mit einander durch eine Stange oder ein Rohr verbunden sind. Diese Haken sind in Lagern drehbar. Die Rücken
der Haken sind derartig gestaltet, dafs sie beim Drehen der die Haken verbindenden Stange
die Ringe des Flaschenzuges, mit welchen sie in Eingriff stehen, wegdrücken und sich von
denselben freimachen.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht
die Erfindung in Seitenansicht und Fig. '2 in Endansicht; Fig. 3 zeigt eine Abänderung
und Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung von der Anwendung der Erfindung bei einem Boot
mit einem theilweisen Deck.
Die Stange α besitzt an jedem Ende einen Haken b und ruht in Lagern c, von welchen
die Haken und Enden der Stange getragen werden. Die Lager c werden wieder von
Stangen d unterstützt, welche mit dem unteren Ende an dem Bootskiel befestigt sind. Von
jeder dieser Stangen d erstreckt sich eine bei f1 drehbare Klaue f, welche einwärts nach dem
Lager c hin gedreht werden kann, jedoch auswärts nicht weiter, als die in Fig. 1 gekennzeichnete
Stellung angiebt. Die Stange α trägt einen Arm h, durch welchen sie in ihren Lagern
gedreht werden kann, ferner erstreckt sich von derselben ein Ansatz i, durch welchen die
Stange in ihrer Stellung mittelst einer aufwärts drehbaren Klinke j, Fig. 3, gehalten wird.
Mit k ist ein Querbalken bezeichnet, / sind die Theile der Flaschen der zum Heben und Senken
der Boote dienenden Flaschenzüge. Die Flaschen tragen Ringe m, welche unter die Haken b
fassen. Fig. 1 giebt die Stellung der Haken b und Klauen/" an, wenn das Boot durch die
Ringe m gehoben wird, so dafs also die Haken b in Verbindung mit den Klauen f die
Ringe unter allen Umständen daran verhindern, sich von denselben zu lösen. Wenn indessen
die Stange a, nachdem die Klinke j vorher
von dem Ansatz i entfernt wurde, durch Aufwärtsbewegen des Armes h so lange gedreht
wird, bis die Spitzen der Haken b sich der horizontalen Ebene, in welcher die Achsen der
Lager c liegen, genähert haben oder darüber hinausgegangen sind, so haben die Ringe m
das Bestreben, sich von den Haken b zu entfernen; durch das auf die Haken wirkende
Gewicht des Bootes werden sie dann sofort aufwärts gedreht, so dafs nun das Lösen der
Haken b von den Ringen m vollkommen ist. Die Construction der einzelnen Theile kann
in verschiedener Weise ausgeführt werden. So können z. B. die Lager c mit einem- Futter
aus Kanonenmetall oder einem anderen passenden Metall versehen werden, um ein Zerstören
der Stange infolge des Drehens zu verhindern. In Fig. 3 ist das Lager c getheilt; dasselbe besteht
aus zwei durch Bolzen c' verbundenen Theilen. Bei der in Fig. 4 gekennzeichneten
Anwendung vorliegender Erfindung sind die
Lager c gleichfalls getheilt und besitzen die Gestalt Fig. 3. Die Erfindung ist in diesem Falle
hei einem Boot mit theilweisem Deck ο zur Anwendung gekommen, welches mit Oeffnungen
o1 versehen ist, durch welche die
Ringe m des Flaschenzuges beim Legen dieser Ringe unter die Haken b gehen. Die Verbindung
der Klaue f bei f1 besteht in einem
gewöhnlichen Zapfen, welcher eine solche Anordnung besitzt, dafs er ein Einwärtsdrehen
gestattet, jedoch nicht weiter auswärts, als in der Zeichnung angegeben ist. Die Stange a
kann aus einem Stück bestehen, jedoch auch aus Theilen, welche in geeigneter Weise zusammengekuppelt
werden; sie wird entweder unter oder über den Bänken angebracht. Das Lager in Fig. 3 ist mit der Stange b durch
einen Keil d1 und eine Muffe c2 verbunden,
welche an der Unterseite des Lagers c gebildet ist und über das obere Ende der Stange d geschoben
wird. In diesem Falle wird die Muffe c2 mit der drehbaren Klaue f versehen.
Die bei der vorliegenden Erfindung sich ergebenden Vortheile bestehen darin, dafs beim
Klarmachen eines Bootes beide Flaschen des Flaschenzuges, welche das Boot tragen, gleichzeitig
gelöst werden, dagegen vermögen sich die Ringe m, so lange sie in Eingriff mit den
Haken b sind, niemals von denselben zu entfernen.
An Stelle der Klauen/ können die Haken b auch eine solche Anordnung erhalten, dafs,
wenn sie abwärts gedacht und die Ringe m sich mit ihnen in Eingriff befinden, letztere
niemals über das Ende des Hakens treten und so aufser Eingriff mit demselben kommen
können. In solchen Fällen müssen die Ringe unter die Haken gelegt und dann die Haken
abwärts gedreht werden. Aus der Zeichnung ist zu ersehen, dafs die Unterseite der Haken Z>,
auf welchen die innere Fläche der Ringe m zu liegen kommt, unterhalb der Achse der
Stange α liegt, also unterhalb der Mittellinie der Lager C Diese Anordnung kann jedoch
in der Weise verändert und die Unterseite des Hakens b über genannte Achse gelegt werden.
In diesem Falle erfordert jedoch, die Lösung des Bootes eine bedeutende Kraft, welche auf
den Arm h ausgeübt werden mufs. Beim Losmachen, d. h. also beim Drehen der Stange a,
hat die Neigung des Rückens der Haken b das Bestreben, den Ring auswärts von der Spitze
des Hakens zu pressen und so den Ring aufser Berührung mit dem Haken zu bringen. Die
Neigungen der Rücken der Haken sind daher mit Absicht so gebildet, dafs sie dieses Resultat
bewirken.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zum Lösen der Schiffsboote· in allen ihren Theilen von einer
Hebevorrichtung, bestehend in einer Stangen, welche sich in der Längsrichtung des Bootes
erstreckt und an jedem Ende mit einem Haken b versehen ist, deren Achsen in
einer waagrechten Ebene und in der Längsrichtung des Bootes -liegen, Wobei eine
Klaue/ ein Ansatz oder eine, gleichwerthige Vorrichtung in Verbindung mit genannten
Haken angeordnet werden kann, zu dem Zwecke, die Tragringe m erst dann aufser
Berührung mit den Haken zu bringen, nachdem diese in ihren Lagern gedreht
sind.
2. Eine Vorrichtung zum Lösen von Schiffsbooten, bestehend in einer Längsstange a,
welche in den Booten an dem Bootskiel durch Stange d befestigten Lagern c untergebracht
sind, wobei die Stange α an jedem Ende einen Haken und aufserdem einen
Handgriff h zum Drehen der Haken trägt und eine Schürvorrichtung j zum Halten
der Haken in ihrer Stellung besitzt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58637C true DE58637C (de) |
Family
ID=332918
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58637D Active DE58637C (de) | Boots-Detachirapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58637C (de) |
-
0
- DE DENDAT58637D patent/DE58637C/de active Active
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