DE585495C - Schutzschalter mit Schalthebel fuer Transformatoren fuer elektrische Spielzeugeisenbahnen - Google Patents

Schutzschalter mit Schalthebel fuer Transformatoren fuer elektrische Spielzeugeisenbahnen

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DE585495C
DE585495C DEB155633D DEB0155633D DE585495C DE 585495 C DE585495 C DE 585495C DE B155633 D DEB155633 D DE B155633D DE B0155633 D DEB0155633 D DE B0155633D DE 585495 C DE585495 C DE 585495C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/24Electric toy railways; Systems therefor

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  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Schutzschalter mit Schalthebel für Transformatoren für elektrische Spielzeugeisenbahnen Es ist in der Großtechnik bereits ein selbsttätiger Maximalausschalter bekannt, bei dem zur Rückführung des stromschließenden, rohrförmigen Schalterteils in seine Einschaltstellung ein knieförmiger Handgriffhebel dient, der durch einen Lenker mit einer selbsttätig sperrenden Klinke gekuppelt ist, die den stromschließenden Schalterteil in seiner Einschaltstellung bei normalem Stromdurchfluß festhält. Die Auslösung der Klinke erfolgt auf elektromagnetichem Wege bei Überstrom durch Anziehen eines Eisenkerns, der in dem stromschließenden, rohrförmigen Schalterteil verschiebbar gelagert ist.
  • Die Erfindung betrifft einen Schutzschalter für Transformatoren für elektrische Spielzeugeisenbahnanlagen, der sich jedoch, dem Spielzeugzweck entsprechend, hinsichtlich seiner baulichen Ausgestaltung wesentlich und vorteilhaft von dem bekannten selbsttätigen Ausschalter unterscheidet, insbesondere mit Rücksicht auf den beim Betrieb von elektrischen Spielzeugeisenbahnen mit Starkstrom betriebenen Transformator konstruiert ist, und bei dem jegliche Gefahr für das spielende Kind ausgeschlossen ist, da die Auslösung der Klinke auf mechanischem Wege erfolgt. Der Schalter nach der Erfindung steht nämlich nicht unter Starkstrom, wie dies bei dem bekannten Schalter der Fall ist, sondern an ihn ist der transformierte Stromkreis mit der geringen Betriebsspannung für die Bahn (z8 Volt) angeschlossen.
  • An Stelle des knieförmigen Schalterhebels zur Rückführung des stromschließenden Teils in die Einschaltstellung wird nach der Erfindung eine über das Transformatorengehäuse herausragende Druckstange verwendet, die mit der Schalteranordnung verbunden ist, und an Stelle des bei der bekannten Vorrichtung verschiebbaren stromschließenden Teils tritt ein im Innern des Transformators gelagerter schwingbarer Schalthebel, der durch die Druckstange mittels einer selbsttätig sperrenden Klinke in seine Einschaltstellung zurückgebracht werden kann. Dadurch werden die bauliche Ausbildung des Schalters und auch dessen Bedienung sehr vereinfacht. Zur Rückführung des Schalthebels braucht nach Behebung des Kurzschlusses lediglich die Druckstange niedergedrückt zu werden, während die selbsttätige Ausschaltung auf mechanischem Wege mittels einer Stoßstange erfolgt, die vom mechanischen Feld des Transformators beeinflußt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Schalters in der Seitenansicht schematisch dargestellt, und zwar zeigen die Abb. z bis 3 drei verschiedene Arbeitsstellungen. Alle für das Wesen der Erfindung unbedeutenden Teile sind in der Zeichnung fortgelassen. Die wesentlichen Teile des Schalters bestehen aus einem als Führung dienenden Bügel =, in dem eine Stange 2 verschiebbar gelagert ist (Abb. _). Die Stange 2 .ist mit einem Druckknopf 3 und einem Bund q. versehen. Zwischen diesen und den unteren Bügelschenkel ist eine Feder 5 geschaltet. Die Stange 2 trägt eine um einen Bolzen 6 drehbare Klinke 7, die eine stufenförmige Einkerbung 8 bat. Der Schalthebel 9 mit seinem Kontakt io ist auf einem am Bügel i sitzenden Bolzen ii mittels eines Winkelhebels gelagert. Dieser weist einen Arm 12 auf, der einen Stift 13 hat und ferner einen Arm i4., der durch eine Feder 15 mit einem ortsfesten Zapfen 16 verbunden ist. Der Gegenkontakt 17 sitzt auf einem von dem Bügel i elektrisch isolierten Winkelstück 18. Das Auslöseglied wird dargestellt durch eine in einer Führung i9 gelagerte Stoßstange 2o. An dem Bügel i, der mit dem Schalthebel 9 und dem Kontakt io elektrisch leitend verbunden ist, einerseits, und an dem Winkelstück 18 mit seinem Kontakt 17 andererseits, ist der vom Schalter zu schützende Stromkreis, z. B. die Sekundärseite eines Tränsformators, mittels der Stromleitungen 21, 22 angeschlossen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Abb. i zeigt den Schalter bei normalem Betrieb. Der Schalterhebel 9 ist geschlossen, der Winkelhebel 12,14 hat eine solche Stellung, daß die Verbindungslinie vom Bolzen ii zum Stift i3 des Armes 12 senkrecht auf dem Klinkenhebel 7, d. h. zur Verbindungslinie 6,13 steht, so däß der Schalthebel 9 infolge Selbstsperrung entgegen dem Zug der Feder 15 in der Einschaltstellung gehalten wird.
  • Die Stoßstange 2o soll z. B. mit einem unter dem Einfluß des Transformatorenfeldes stehenden, nicht gezeichneten Anker verbunden sein, der etwa nur bei sekundärseitigem Kurzschluß angezogen wird. Bei normalem, also störungsfreiem Betrieb ändert sich an der Stellung des Schalters nichts, denn die Feder 5 ist so bemessen, daß sie den durch die Sperrung eintretenden seitlichen Reibungsdruck zwischen der Stange 2 und ihrer Führung im Bügel i nicht überwinden kann. Tritt jedoch eineÜberlastung durch Kurzschluß auf, dann wird die Stoßstange 2o von dem angezogenen Anker gegen die Klinke ,7 bewegt und die Sperrung gelöst. Die Klinke 7 wird angehoben, und der Schalthebel 9 geht unter dem Zug de; Feder 15 in die Ausschaltstellung nach Abb. 2. Im gleichen Augenblick wird auch die Stange 2 durch die nunmehrwirkendeFeder5 soweithochgeschoben, daß der Bund q. am Bügel i anschlägt (Abb. 3). Die mitgehende Klinke 7 fällt hierbei durch ihr Eigengewicht nach Erreichung der Endlage mit ihrer Einkerbung 8 auf den Stift 13 des Schalthebelarmes 12.
  • Die Wiedereinstellung nach behobener Störung erfolgt durch Hineinschieben der Stange 2 am Druckknopf 3 bis zum Anschlag des Knopfes. Hierbei stützt sich die Klinke 7 gegen den Stift 13 ab und dreht den Arm 12 und damit auch den Schalthebel 9 in die Einschaltstellung, bis die obenerwähnte Selbstsperrung erreicht ist (Abb. i). Es ist natürlich Voraussetzung, daß die auslösende Stoßstange 2o wieder in die Ruhelage zurückgegangen ist. Anderenfalls erfolgt stets wieder eine Entkupplung zwischen Stange 2 und Schalthebel 9, auch wenn die Stange 2 am Zurückgehen etwa durch absichtliches Festhalten verhindert würde. In diesem Falle würden die Schaltglieder die Stellung nach Abb. 2 einnehmen. Es ist auch eine Abschaltung von Hand möglich durch Herausziehen des Knopfes 3.
  • Die die Stoßstange 2o beeinflussenden Mittel können beliebig sein. Auch kann das Ansprechen der Auslösevorrichtung mit schon bekannten Verzögerungseinrichtungen ausgestattet sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzschalter mit Schalthebel . für Transformatoren für elektrische Spielzeug-Eisenbahnanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein über das Transformatorengehäuse herausragendes, zur Rückführung des Schalthebels (9) in seiner Einschaltstellung dienendes Druckglied (Stange 2 mit Druckknopf 3) mit der Schaltanordnung verbunden ist, so daß durch Kupplung mit einer die Einschaltstellung selbsttätig sperrenden Klinke (7) die Rückführung des Schalthebels (9) in die Einschaltstellung erfolgt.
  2. 2. Elektrischer Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der um einen ortsfesten Bolzen (ii) drehbare Schalthebel (9) einen Arm (i2) mit einem Stift (i3) aufweist und unter dem Einfluß einer auf Öffnen des Schalthebels wirkenden Feder (z5). steht, und daß in der Einschaltstellung die an dem Druckglied (2, 3) angelenkte Klinke (7) in ihrer Sperrstellung (Totpunktlage) den Stift (i3) abstützt.
DEB155633D 1932-05-08 1932-05-08 Schutzschalter mit Schalthebel fuer Transformatoren fuer elektrische Spielzeugeisenbahnen Expired DE585495C (de)

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