DE58540C - Drehschemel mit Kugel- oder Rollenlager für Wagen - Google Patents

Drehschemel mit Kugel- oder Rollenlager für Wagen

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DE58540C
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DE
Germany
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turntable
balls
rollers
trolleys
ball
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58540D
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English (en)
Original Assignee
W. TH. KOSINSKI und L. BRODNICKI in Brooklyn, Ten Eyck Street 213, New-York, V. St. A
Publication of DE58540C publication Critical patent/DE58540C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings
    • B62D7/02Steering linkage; Stub axles or their mountings for pivoted bogies
    • B62D7/023Steering turntables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. März 1891 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Drehschemel für Wagen, bei welchem die obere, mit »dem Wagenkörper verbundene Scheibe mit zwei concentrischen Rollen- oder Kugelkränzen über der unteren, an der Wagenachse und mit der Deichsel unbeweglich befestigten Scheibe drehbar ist. Durch die besondere Anordnung der beiden Kränze mit zwei gegen einander geneigten Laufflächen wird die auf der oberen Drehscheibe ruhende Last immer gleichmäfsig über alle Reibungsrollen oder Kugeln vertheilt. Infolge dessen bewegt sich der Deichselhalter sehr leicht, und es werden die beim Fahren auf das Fuhrwerk ausgeübten seitlichen Stöfse nicht auf die Deichsel übertragen. Neben der Beseitigung des stofs weisen seitlichen Ausschiagens der Deichsel bietet ein derartiger Drehschemel die Annehmlichkeit, dafs die Anwendung von Schmiermittel völlig entbehrlich wird.
Auf den Zeichnungen ist ein solcher Drehschemel in zwei Ausführungsarten dargestellt.
Die untere, mit der Deichsel fest verbundene Drehscheibe bildet einen Ring a, welcher concentrisch den gleichfalls unbeweglichen Drehzapfen χ umgiebt. Um den letzteren dreht sich die obere, an dem Wagengestell befestigte, mit dem Ring f versehene Drehscheibe mit der Nabe h. Die Ringe α und f ruhen über einander unter Zwischenschaltung der Reibungsrollen de, Fig. ι bis 3', oder der Reibungskugeln m n, Fig. 4 bis 6.
Die Reibungsrollen oder Kugeln sind in zwei concentrischen Kreisen angeordnet und laufen auf zwei Λ-artig gegen einander geneigten Flächen b und c des Ringes a\ dementsprechend haben die Rollen d e kegelartige Gestalt solcher Art, dafs ihre oberen Kanten eine ebene Fläche bilden, wenn sie radial auf den Laufflächen liegen, wabei also die breiteren Flächen der Kegelrollen des inneren Kranzes nach innen, die des äufseren Kranzes nach aufsen liegen. Die Kegelrollen de bilden demgemäfs mit den obersten Kanten die Auflageebene für den oberen Kranz /. In ähnlicher Weise bilden die Kugeln m und η zwei Auflageebenen für den Ring /, Fig. 4 bis 6.
Es kommt nun darauf an, den Rollen bezw. Kugeln die nöthige Führung zu geben, damit sie nicht von ihren Laufflächen abgleiten. Dies geschieht durch eine Scheibe g, welche um den Zapfen χ drehbar angebracht und an den betreffenden Stellen mit Oeffnungen i versehen ist. Diese Oeffnungen haben trapezartige bezw. kreisrunde Gestalt, sind aber kleiner, so dafs die Kugeln oder Rollen nicht hindurchfallen können. Am besten ordnet man die Scheibe so an, dafs die Kugeln oder Rollen um ein Drittel ihrer Höhe durch sie hervorragen. Die Oeffnungen in der Scheibe sind dann fast ganz durch den Querschnitt der Rollen ausgefüllt. Letztere werden dadurch sicher in ihrer Lage gehalten, ohne an der freien Bewegung gehindert zu sein. Zur Sicherung und Führung der Zwischenscheibe g sind noch Klammern k vorgesehen, welche bei -/ an verschiedenen Stellen des Umfanges des Ringes b befestigt sind.
Der Zweck der Anwendung des doppelten Kranzes von Kugeln oder Rollen auf den schrägen Flächen ist die gleichmäfsigere Vertheilung des Druckes. Bei diesem Drehschemel übertragen sich die Wagenstöfse in nur sehr geringem Mafse auf die Deichsel.
Man könnte die Anordnung auch so treffen, dafs die schrägen Flächen sich an dem Ring der oberen Drehscheibe befinden, oder man könnte beiden Ringen Λ- oder V-Laufflächen zur Erreichung desselben Zweckes geben. Zum Schutz gegen Beschmutzung durch die Zugthiere oder durch Schnee kann man an der Vorderseite einen halbrunden Blechschirm anbringen, der auf dem oberen oder unteren Ring befestigt wird ' und die freie Oeffnung zwischen dem oberen und unteren Ring verdeckt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Drehschemel für Wagen, dessen beide Drehscheiben sich unter Zwischenlage von kegelförmigen Rollen (de) oder von Kugeln (m n) über einander drehen, wobei die Rollen bezw. Kugeln auf zwei concentrischen Kränzen mit gegen einander geneigten Laufflächen (b c) angeordnet sind und durch eine um den Drehzapfen (x) drehbare Scheibe (g) mit Oeffnungen (i) in ihrer. Lage gehalten werden.
    Hierzu ι ölatt Zeichnungen.
DENDAT58540D Drehschemel mit Kugel- oder Rollenlager für Wagen Expired - Lifetime DE58540C (de)

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