DE585373C - Dosierwaage - Google Patents

Dosierwaage

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Publication number
DE585373C
DE585373C DE1930585373D DE585373DD DE585373C DE 585373 C DE585373 C DE 585373C DE 1930585373 D DE1930585373 D DE 1930585373D DE 585373D D DE585373D D DE 585373DD DE 585373 C DE585373 C DE 585373C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
weighing bridge
belt
scales
weighing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930585373D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Oskar Von Bohuszewicz
Fritz Kraus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Original Assignee
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG filed Critical Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Application granted granted Critical
Publication of DE585373C publication Critical patent/DE585373C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G11/00Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers
    • G01G11/08Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers having means for controlling the rate of feed or discharge
    • G01G11/10Apparatus for weighing a continuous stream of material during flow; Conveyor belt weighers having means for controlling the rate of feed or discharge by controlling the height of the material on the belt

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Weight Measurement For Supplying Or Discharging Of Specified Amounts Of Material (AREA)

Description

  • Dosierwaage Es sind bereits Dosierwaagen bekannt, bei denen das zu dosierende Material über ein Förderband läuft, -%velches als Wiegebrücke einer Waage ausgebildet ist. Bei einer derartigen Anordnung wird also das Gewicht des Förderbandes samt der darauf ruhenden Last mittels vier Schneiden auf den Wiegemechanismus übertragen. Eine derartige Anordnung hat den Nachteil einer verhältnismäßig großen Unempfindlichkeit in der Regulierung des Materialzulaufes. Die -Hauptursache besteht darin, daß etwa auf dem Förderband befindliche Fehlgewichte sich während ihres ganzen Laufes über das Förderband gleichmäßig auswirken, während andererseits eine solche Wirkung nur zu Anfang und dann in ganz besonderem Maße usw. erwünscht wäre. Es ist nun bei Förderbandwaagen ohne Zulaufregulierung schon bekanntgeworden, das als Wiegebrücke ausgebildete Förderband nur an seinem einen Ende. in einem ortsfesten Stützpunkt zu lagern und das andere Ende mit der Lastausgleichsvorrichtung frei schwingend zu verbinden.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun von dieser bei Förderbandwaagen ohne Zulaufregulierung bekannten Anordnung in der Weise Gebrauch gemacht, daß bei einer Dosierwaage der in diesem Falle regelbare Materialzulauf über dem schwingenden Ende der Fördereinrichtung angeordnet ist. Gleichzeitig wird vorgeschlagen, zwecks an sich bekannter Vermeidung der Reibung der Ruhe die dauernd umlaufende Drehachse der einen Bandtrommel gleichzeitig zum ortsfest gelagerten Stützglied des Wiegehebels zu machen.
  • Durch die vorbeschriebene Anordnung wird einerseits die Wiegeeinrichtung infolge Fortfall vieler Hebel und Schneiden bedeutend einfacher, vor allem aber ist erreicht, daß Fehler in der Dosierung, welche, wie dies immer der Fall ist, durch ungleichmäßige Materialzufuhr hervorgerufen werden, sich sofort mit voller Wirkung an der Gewichtsanzeigevorrichtung bemerkbar machen, welche daraufhin in bereits bekannter Weise eine Nachregelung der Materialzufuhr bewirkt. , In dem Maße aber, wie das Falschgewicht sich auf dem Förderband fortbewegt, verringert sich seine Wirkung auf den Wiegemechanismus. Hierdurch wird eine sonst unvermeidliche Überregulierung, wie sie bei den bisher bekannten Vorrichtungen stets eintritt, verhindert.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. r eine Dosierwaage der bekannten Bauart, Abb. 2 eine Dosierwaage gemäß der Erfindung und Abb. 3 eine Verbesserung in der Lagerurig der Schwingpunkte des Wiegehebels.
  • Bei der in Abb. i dargestellten Dosierwaage der bekannten Bauart ist das gesamte Förderband i auf einer der üblichen Brückenwaagen aufgebaut. Wird nun angenommen., daß von einem bestimmten Augenblick an durch fehlerhafte Einstellung des Zulaufschiebers 2 ein Zuviel von Material auf das Förderband fließt, so wird also von diesem Augenblick an, wie in der Abb. i bei a dargestellt, eine Erhöhung der Materialschicht auf dem Förderband eintreten. Dieses Zuviel an Material wirkt sich natürlich im ersten Augenblick nur im Verhältnis zur gesamten auf dem Förderband liegenden Last aus. Die Gewichtsanzeigevorrichtung 3 wird also zunächst nur in geringem Maße beeinflußt und wird also auch zunächst nur in geringem Maße ein weiteres Schließen des Zulaufschiebers veranlassen. Inzwischen aber ist die höhere Materialschicht auf dem Förderband weitergelaufen, und zwar wie dies gestrichelt bei b dargestellt ist, etwa bis zur Mitte des Förderbandes.
  • In diesem Augenblick ist die so entstandene Überlast auf dem Förderband bereits ganz bedeutend, und der Wiegebalken 3 wird nunmehr stark ausschlagen und ein kräftiges Schließen des Zulaufschiebers 2 veranlassen. Hierdurch wird der auf dem Förderband entstehende Materialberg wieder zum Abklingen gebracht. Im weiteren Verlauf bewegt sich dieser Materialberg nunmehr, wie bei c dargestellt, bis zum Ende des Förderbandes, und es sei angenommen, daß der Zulaufschieber sich nunmehr so eingestellt habe, daß die gesamte Bandbelastung, bestehend aus normaler Schütthöhe und dem Materialberg c, nunmehr der gewünschten Last entspricht. Es würde also augenblicklich die gesamte Steuerungseinrichtung in der erwünschten Weise in Ruhe sein. Nunmehr aber beginnt der Materialberg c vom Förderband; abzufallen, und es entsteht sofort ein neuer Fehler, der wiederum ein neues Regulieren der gesamten Einrichtung erforderlich macht. Zusammengefaßt hat also die bisher bekannte Einrichtung den Nachteil, daß auftretende Fehler sich nicht schnell genug in dem nötigen Maße auf die Gewichtsanzeigevorrichtung auswirken und daß diese Fehler sich finit fortlaufender Zeitdauer in zu hohem Maße auswirken und eine unerwünschte Unruhe in den Reguliervorgang hineinbringen.
  • Bei der vorliegenden Erfindung sind diese Nachteile vermieden, wie sich ohne weiteres bei einem Vergleich der in Abb. 2 beispielsweise und schematisch dargestellten Dosier-Waage mit der in Abb. i dargestellten Vorrichtung ergibt. Das Förderband 4 ist in beliebiger Weise auf den Unterbau 5 angeordnet, der an seinem einen Ende beispielsweise mittels Schneide und Pfanne 6 auf einer festen Unterlage abgestützt ist, während er am anderen Ende an der Zugstange ;7 hängt, welche die um den Punkt 6 schwingende Einrichtung mit der Gewichtsanzeigevorrichtung 8 verbindet. Letztere besteht beispielsweise aus einem Laufgewichtsbalken mit einem verschiebbaren Laufgewicht g. Verläßt der Laufgewichtsbalken seine Gleichgewichtslage, so betätigt er Kontakte io bzw. i i, welche in beliebiger Weise den Zulaufschieber i2 öffnen oder schließen. Entsteht jetzt durch falsche Einstellung des Schiebers i2 eine fehlerhafte Materialzufuhr, so wirkt sich das dadurch entstandene Falschgewicht, da es an einem großen Hebelarm angreift, in hohem Maße auf die Wiegeeinrichtung 8 aus und veranlaßt unmittelbar eine entsprechende kräftige Schließbewegung des Zulaufschiebers 12. Entsteht nun auf diese Weise ein Materialberg auf dem Förderband, so wird seine Wirkung in dem Maße, wie er auf dem Förderband weiterläuft, in bezug auf den Wiegeinechanismus immer geringer, und zwar entsprechend der Fortbewegungsgeschwindigkeit allmählich so, daß der Reguliermechanismus Zeit hat, die entsprechende Schieberbewegung zu veranlassen. Kommt gar der Materialberg am Ende der Förderbahn an und beginnt abzufallen, so ist seine Wirkung auf den Wiegemechanismus gleich Null geworden, und es wird durch dieses Abfallen keinerlei Beeinflussung der Reglereinrichtung mehr hervorgerufen.
  • Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn der Unterstützungspunkt des schwingenden Wiegehebels in die Mitte der Bandtrommelachse 13 gelegt wird. Eine solche Anordnung ist in Abb. 3 im Seitenriß dargestellt, und es ist die Trommelachse 13, die sich ja an sich schon dauernd dreht, als ortsfest gelagertes Stützglied verwendet, beispielsweise durch Lagerung in ortsfest angebrachten Kugellagern 14, 15. Der besondere Vorteil dieser Anordnung besteht darin, daß infolge der sich drehenden Bandtrommel das Kugellager mit bewegter Reibung arbeitet und also eine außerordentliche Genauigkeit der Wiegeeinrichtung trotz sehr stabiler und unempfindlicher Ausführung gewährleistet ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dosierwaage, bei der die von einem dauernd umlaufenden und auf eine Wiegebrücke einwirkenden Band in der Zeiteinheit geförderte bestimmte Materialmenge durch eine vom Spiel des Waagebalkens betätigte Steuerung des den Materialzulauf regelnden Schiebers o. dgl. selbsttätig konstant gehalten wird, dadurch gelcennzeichnet, daß bei Anordnung des gesamten Förderbandes (q.) in bei Förderbandwaagen ohne Zulaufregulierung bekannter Weise auf einer solchen Wiegebrücke, die an ihrem einen Ende in einem ortsfesten Stützpunkt (6) gelagert ist und nur an ihrem anderen mit der Lastausgleichsvorrichtung (7, 8, 9) verbundenen Ende frei schwingt, der regelbare Materialzulauf über dem schwingenden Ende der Wiegebrücke (5) angebracht ist.
  2. 2. Dosierwaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks an sich bekannter Vermeidung der Reibung der Ruhe zwischen der Wiegebrücke (5) und ihrem Stützglied (i4, 15) die dauernd umlaufende- Drehachse (i3) der einen Bandtrommel gleichzeitig das ortsfest gelagerte Stützglied bildet, um das die Wiegebrücke (5) bei Gewichtsänderung schwingt.
DE1930585373D 1930-03-23 1930-03-23 Dosierwaage Expired DE585373C (de)

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DE (1) DE585373C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942175C (de) * 1942-08-20 1956-05-03 Smidth & Co As F L Verfahren und Einrichtung zum Dosieren und Abwaegen von stueck-, korn- oder pulverfoermigem Gut
DE1082426B (de) * 1955-02-14 1960-05-25 Losenhausenwerk Duesseldorfer Fliessdosierwaage mit elektrisch gesteuerter Materialzufuhr

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942175C (de) * 1942-08-20 1956-05-03 Smidth & Co As F L Verfahren und Einrichtung zum Dosieren und Abwaegen von stueck-, korn- oder pulverfoermigem Gut
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