DE584527C - Schienenbefestigungsschraube mit kugelabschnittfoermig ausgebildetem Kopf - Google Patents
Schienenbefestigungsschraube mit kugelabschnittfoermig ausgebildetem KopfInfo
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- DE584527C DE584527C DEG81137D DEG0081137D DE584527C DE 584527 C DE584527 C DE 584527C DE G81137 D DEG81137 D DE G81137D DE G0081137 D DEG0081137 D DE G0081137D DE 584527 C DE584527 C DE 584527C
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- Germany
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- rail fastening
- cams
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- fastening screw
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B9/00—Fastening rails on sleepers, or the like
- E01B9/02—Fastening rails, tie-plates, or chairs directly on sleepers or foundations; Means therefor
- E01B9/04—Fastening on wooden or concrete sleepers or on masonry without clamp members
- E01B9/10—Screws or bolts for sleepers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
- Schienenbefestigungsschraube mit kugelabschnittförmig ausgebildetem Kopf Gegenstand der Erfindung ist eine Schienenbefestigungsschraube,ein sogenannter Tirefond, mit einem Kugelabschnitt als Kopf und mit Nocken. an demselben-für das Lösen der Schraube mit Hilfe eines Steckschlüssels (Döppers) und ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken auf der Oberfläche des massiven und keinerlei Einschnitte aufweisenden Kugelabschnitts aufsitzen und hierbei nicht oder wenigstens nichterheblich die Kugelabschnitthöhe überragen und daß die Anzahl der aufgesetzten Nocken im Verhältnis zum Kugelabschnittdurchmesser so gering bemessen ist, daß eine aus Ansammlungen von Fremdkörpern sich ergebende Verstopfungsgefahr für die Zwischenräume _ Ton Nocken zu Nocken nicht zu befürchten ist, durch welche ein Herausdrehen oder Nachziehen der Schraube durch den Döpper unmöglich'werden würde. Im Gegensatz zu bekannten Schraubenausführungsformen mit Kugelabschnittkopf und mit unterhalb der Kugelabschnitthöhe,liegenden Nocken hat die Schraube gemäß der Erfindung den Vorteil, daß der Kopf bei gleichem Durchmesser durch die aufgesetzten Nocken eine erhebliche Verstärkung erfährt, während bei den bekanntgewordenen Schraubenköpfen die Nocken von den beim Einpressen der Nuten rippenartig stehengebliebenen Teilen des Kugelabschnitts selbst gebildet werden und die Zwischenräume von Nocken zu Nocken somit Einschnitte und Schwächungen des Kugelabschnitts bedeuten. Auch war bei diesen bekanntgewordenen Schraubenköpfen die Gefahr des Verstopfens der Nockenzwischenräume besonders groß, weil sie zu eng ausfallen mußten und keine genügend schrägen Grundflächen erhalten konnten.
- Für die gebräuchlichen Schienenbefestigungsschrauben erhielt sich aus diesen Gründen auch fast allgemein die alte Form des massiven Kugelabschnitts mit aufgesetztem Vierkantzapfen; dieser als Mittel zum Lösen der Schraube durch den Döpper vorgesehene Zapfen trug aber nicht gleichzeitig zur Verstärkung des Schraubenkopfes bei, wie es bei der vorliegenden Erfindung der Fall ist, bedeutete also ein Mehraufwand an Werkstoff ohne Festigkeitserhöhung. Der Vierkantzapfen hatte vielmehr den Nachteil, daß er nach dem leicht möglichen Abrosten der Kanten nicht mehr vom Döpper gefaßt werden und daß er als überragender Dorn von entgleisten Fahrzeugen beschädigt werden oder selbst die ausgesprungenen Räder beschädigen kann. Auch erfolgte häufig ein Losreißen der Oberbauteile beim Verschiebebetrieb mit Drahtseil, das sich an den Zapfen verfing. Infolge der rundlichen Ausbildungsform des Schraubenkopfes gemäß der Erfindung gleitet das Rad des entgleisten Wagens leicht und ohne Beschädigung darüber hinweg. Ebenso ist ein Verfangen des Zugseils im Verschiebebetriebe unmöglich gemacht. Auch ist die Möglichkeit von Sabotageakten sehr verringert, da ein besonderer Döpper oder Steckschlüssel zum Lösen der Schrauben nötig ist, während bisher mittels einer Zange, Schraubenschlüssels oder ähnlicher Werkzeuge, die an den herausstehenden Zapfen angreifen konnten, ein Herausschrauben möglich war. Ferner ist, abgesehen von der Werkstoffersparnis gegenüber den bisherigen Tirefonds, auch ein Begehen des Gleises ungefährlicher geworden, weil eben die aus dem Kopfe heraus vorstehenden Zapfen fehlen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Schienenbefestigungsschraube dargestellt.
- Es zeigen Fig. i die Schraube in Ansicht, Fig. 2 den Kopf in Draufsicht zu Fig. i, Fig. 3 einen senkrechten Mittelschnitt durch den Döpper, Fig. q. einen Grundriß zu Fig. 3.
- Der Schraubenschaft a hat einen flachen Kugelabschnittkopf b, aus dem zwei Nocken c herausragen, die mit der Kugelabschnitthöhe bündig abschließen. An Stelle zweier Nocken kann man auch mehr Nocken anordnen, wie auch die Nocken den Kugelabschnitt um ein Geringes überhöhen können. Im letzteren Falle ist eine längere Angriffslinie für den Döpper geschaffen, was insofern vorteilhaft ist, als ein Abrutschen desselben von dem Kopfe erschwert wird. In Fig. 3 und ¢ ist ein Döpper dargestelt, welcher auf der einen Seite mit einer dem Kopfe der Befestigungsschraube entsprechenden Ausnehmung e versehen ist, während auf der anderen Seite ein Vierkantloch f für einen Steckschlüssel .vorgesehen ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schienenbefestigungssehraube mit kugelabschnittförmig ausgebildetem Kopf und mit Nocken für das Anziehen und Lösen der Schraube mittels eines Döppers, wobei die Nocken unter Kugelabschnitthöhe liegen und mit derselben bündig abschließen oder nur sehr gering überhöht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (c) auf die Oberfläche des massiven und keinerlei Einschnitte aufweisenden Kugelabschnittes (b) aufgesetzt sind.
- 2. Schienenbefestigungsschraube nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der einzelne Nocken etwa die Form eines Prismas hat, dessen Querschnitt annähernd ein rechtwinkliges Dreieck bildet, dessen dem rechten Winkel gegenüberliegende Hypotenuse des mittleren Ouerschnittes in Richtung eines Meridians des Kugelabschnittes verläuft.
- 3. Schienenbefestigungsschraube nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei dreieckförmige Nocken einen Winkel von i8o° miteinander bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG81137D DE584527C (de) | 1931-11-17 | 1931-11-17 | Schienenbefestigungsschraube mit kugelabschnittfoermig ausgebildetem Kopf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG81137D DE584527C (de) | 1931-11-17 | 1931-11-17 | Schienenbefestigungsschraube mit kugelabschnittfoermig ausgebildetem Kopf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE584527C true DE584527C (de) | 1933-09-21 |
Family
ID=7137261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG81137D Expired DE584527C (de) | 1931-11-17 | 1931-11-17 | Schienenbefestigungsschraube mit kugelabschnittfoermig ausgebildetem Kopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE584527C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE953349C (de) * | 1953-11-17 | 1956-11-29 | Friedrich Lente | Schwellenschraube fuer Grubengleise |
| US3285119A (en) * | 1964-05-05 | 1966-11-15 | Hi Shear Corp | Torque-limiting fastener |
-
1931
- 1931-11-17 DE DEG81137D patent/DE584527C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE953349C (de) * | 1953-11-17 | 1956-11-29 | Friedrich Lente | Schwellenschraube fuer Grubengleise |
| US3285119A (en) * | 1964-05-05 | 1966-11-15 | Hi Shear Corp | Torque-limiting fastener |
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