DE583660C - Traegheitsanlasser - Google Patents

Traegheitsanlasser

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DE583660C
DE583660C DEE41787D DEE0041787D DE583660C DE 583660 C DE583660 C DE 583660C DE E41787 D DEE41787 D DE E41787D DE E0041787 D DEE0041787 D DE E0041787D DE 583660 C DE583660 C DE 583660C
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flywheel
flyweights
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N19/00Starting aids for combustion engines, not otherwise provided for
    • F02N19/001Arrangements thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • Trägheitsanlasser Die Erfindung bezieht sich auf Anlasser für Brennkraftmaschinen und insbesondere auf Trägheitsanlasser, bei denen die in einer Schwungmasse aufgespeicherte Energie durch Reibung auf einen Teil der anzulassenden Maschine unter Vermittlung eines durch Fliehkraft betätigten Organs übertragen wird.
  • Der Hauptzweck der Erfindung besteht darin, den Anlasser so auszugestalten, daß die aufgespeicherte Energie zu einem beliebigen Zeitpunkt je nach dem Willen des Führers auf die Brennkraftmaschine übertragen werden kann, und daß die dann hergestellte Verbindung zwischen dem Anlasser und der Brennkraftmaschine so lange aufrechterhalten wird, wie die Schwungmasse mit größerer Geschwindigkeit als die anzulassende Maschine läuft.
  • Demzufolge besteht das Hauptmerkmal der Erfindung darin, daß die von der Fliehkraft betätigten, die Verbindung zwischen der Brennkraftmaschine und dem Anlasser herstellenden Backen zunächst während der Beschleunigung der Schwungmasse mittels einer Sperrvorrichtung in ausgekuppelter Stellung gehalten werden, bis der vom Führer für richtig erachtete Zeitpunkt zum Anlassen gekommen ist, worauf die Sperrvorrichtung vom Führer gelöst und damit die Maschine angelassen wird. Die Verbindung des Anlassers durch die der Fliehkraft unterworfenen Backen bleibt dann so lange aufrechterhalten, wie die Schwungmasse mit größerer als der Anlasserenergie umläuft.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die der Fliehkraft unterworfenen Backen als Bremsbacken ausgebildet und um exzentrisch angeordnete Zapfen so drehbar gelagert sind, daß die Reibung zwischen ihnen und dem mit der Brennkraftmaschine verbundenen Teil bei richtigem Drehsinn der laufenden Maschine sie stärker zur Anlage bringen, beim Anspringen der Maschine im umgekehrten Drehsinn jedoch zu lösen sucht, und zweckmäßig so starke Rückholfedern besitzen, daß die Fliehgewichte gelöst werden, bevor die Maschine beim Sinken ihrer Umlaufzahl zum Stillstand kommt. , Bei dieser Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß die Schwungmasse des Anlassers in gewisser Beziehung auch als Schwungmasse für die Brennkraftmaschine dienen kann, da die Fliehgewichte bei richtigem Drehsinn der anspringenden Brennkräftmaschine sich von dieser nichf lösen, solange sie eine bestimmte Mindestdrehzahl, deren Größe durch die Stärke der Rückholfedern bestimmt werden kann, nicht unterschreitet, daß aber, wenn diese Mindestdrehzahl erreicht wird, die Verbindung zwischen den Backen und der Brennkraftmaschine sich löst. Es wird auf diese Weise verhindert, daß etwa die allmählich langsamer laufende Brennkraftmaschine auch die Schwungmasse des Anlassers abbremst.
  • Da nun auf diese Weise auch ein Antrieb der Schwungmasse von der Brennkraftmaschine her erfolgen kann, ist nach der Erfindung auch dafür gesorgt, daß nicht etwa zu hohe Geschwindigkeiten auf den Anlasser übertragen werden. Diese Sicherung besteht nach der Erfindung zweckmäßig in einer Reibungs- oder Rutschkupplung, die zwischen der Schwungmasse und den Fliebgewichten und vorzugsweise zwischen Schwungmasse und Getriebe angeordnet ist, und die einstellbar sein kann. Durch diese Kupplung wird also eine vollständige Sicherung gegen Beschädigung einzelner Teile, insbesondere auch des Getriebes, verhindert, welche durch zu große Drehzahlen oder auch durch sonstige Stöße während des Betriebes entstehen könnten.
  • Die Sperrvorrichtung, welche, wie oben erwähnt, die Fliehgewichte in ausgekuppeltem Zustand hält, bis der Führer den Zeitpunkt des Anlassems für gekommen hält, besteht nach der Erfindung zweckmäßig aus einem etwa glockenförmigen Körper, welcher unter Wirkung einer Feder Vorsprünge an den Fliehgewichten umschließt und entgegen der Federwirkung von Hand bewegt werden kann, um die Fliehgewichte freizugeben und damit die Verbindung zwischen dem Anlasser und der Brennkraftmaschine herzustellen. Der KnoDf, mit dessen Hilfe die Betätigungsstange für die Sperrvorrichtung bedient werden kann, ist zweckmäßig so angeordnet, daß er von der aufgesetzten Handkurbel verdeckt wird. Es ist also daher ein Ausrücken der Sperrvorrichtung erst dann möglich, wenn mittels der Handkurbel der Schwungmasse genügend Energie mitgeteilt und dann die Handkurbel abgenommen worden ist.
  • Ein Anlasser nach der Erfindung bietet außer den bereits erwähnten Vorteilen noch die Möglichkeit, daß er verhältnismäßig einfach hergestellt und als Einheit an einem umlaufenden Glied der Brennkraftmaschine befestigt werden kann. Wie schon oben angedeutet, kann der Anlasser unter Umständen auch die Schwungmasse der Brennkraftmaschine ersetzen, und dieser Vorteil erscheint insbesondere dann wichtig, wenn der Anlasser für Außenbordmotoren verwendet wird, da auf diese Weise sich auch bei diesen Maschinen eine Vereinfachung erreichen läßt.
  • In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Fig. z ist eine erste Ausführung in einem senkrechten Mittelschnitt, Fig. 2 ein Querschnitt nach der Linie 2-2 in Fig. z. Fig.3 zeigt einen senkrechten Mittelschnitt durch die Hälfte einer zweiten Ausführungsform, und Fig.4 ist ein senkrechter Teilschnitt durch eine andere Ausführungsform des Kopfes des Anlassers mit der Handkurbel.
  • Bei der Ausführungsform nach den Fig. z und 2 ist 5 ein umlaufender Teil der anzulassenden Brennkraftmaschine, z. B. das Schwungrad. Dieser Teil 5 ist mittels eines Flansches 6 an der nicht dargestellten Kurbelwelle befestigt und durch eine Mutter 7 gesichert.
  • An den Teilen 5 und 6 ist ein Gehäuse xo durch Bolzen 9 o. dgl. befestigt. Dieses Gehäuse umschließt den Anlasser und besteht aus den Teilen 1z, 12 und z3, welche durch Schrauben 14 zusammengehalten werden. Der obere Teil 13 dieses Gehäuses ist in der '-Mitte mit einer Hülse 16 versehen; in welcher eine mit rechtwinkligem Flansch 18 versehene Muffe 17 gelagert ist, und zwar unter Zwischenschaltung eines Rollen- oder Nadellagers z9. Innen in der Muffe oder Hohlwelle 17 ist ein Kugellager 20 vorgesehen, welches als Lager für das drehbare Triebrad 2z dient.
  • Am Flansch 18 der Welle z7 sind mehrere in gleichmäßigen Winkelabständen in der Nähe des Außenrandes angeordnete Tragbolzen 23 vorgesehen, welche mittels Kugellager 25. eine entsprechende Anzahl von drehbaren bersetzungsgetrieberädern 26 tragen, welche mit dem Sonnenrad 21 kämmen, außerdem aber auch mit dem Innenzahnkranz 27 in Eingriff stehen, der zwischen den Teilen 12 und 13 des Gehäuses in den Aussparungen 28 und 29 angeordnet ist. Hierdurch wird das erforderliche Übersetzungsgetriebe gebildet, um mittels einer Handkurbel 4, welche in die Welle 17 eingesetzt werden kann und an dem Kurbelzapfen 32 in der Welle 17 angreift, über das Getriebe das Sonnenrad 21 zu drehen und damit die mit diesem verbundene Welle 33, und zwar mit einer wesentlich höheren Umdrehungszahl, als sie die Handkurbel 4 hat.
  • An einem senkrecht abstehenden Flansch 5o der Welle 33 ist durch Schrauben 52 ein Flanschglied 53 befestigt, welches an seinen Enden mit je einem axigl abstehenden Flansch 55 und 43 versehen ist. Die Innenseite des inneren Flansches 55 dient zum Anschluß einer Welle 66, die durch Keile o. dgl. befestigt ist und auf die später noch Bezug genommen wird.
  • An der äußeren Seite des inneren Flansches 55 ist ein Kugellager 62 vorgesehen, welches mit seiner anderen Seite an einem nebenförmigen, mit dem Gehäuseteil 12 in Verbindung stehenden Flansch 58 anliegt. Auf diese Weise wird auch in der Mitte des Anlassers für die sich drehenden Teile eine gute Führung geschaffen.
  • Der äußere Flansch 43 am Teil 53 ist selbst wieder mit einem etwa radial verlaufenden Flansch 40 versehen bzw. besteht mit diesem Flansch 4o aus einem Stück, und zwar an seinem unteren, dem Übersetzungsgetriebe abgekehrten Ende. Am oberen Ende ist der Flansch 43 über ein Gewinde mit einem axial einstellbaren, ebenfalls radial abstehenden Flansch 44 versehen, welcher eine Anzahl von axial gerichteten Stiften 47 trägt. Zwischen beiden radialen Flanschen 40 und 44 ist auf der Außenseite des Teiles 43 ein weiteres radial abstehendes Flanschglied 39 gleitbar angeordnet, und zwischen den Flanschen 44 und 39 liegt der radial nach innen gerichtete Flansch 36 der Schwungmasse 35 unter Zwischenschaltung von Reibscheiben 37 und 38 an jeder Seite. Zwischen den Flanschen 39 und 44 sind, geführt durch die Zapfen 47 am axial einstellbaren Flansch 4q., Federn 46 angeordnet, welche, geregelt durch die Einstellung des Gliedes 44, den Flansch 39 mit einer bestimmten Kraft gegen den Flansch 36 der Schwungmasse 35 andrücken. Die Schwungmasse ist also auf diese Weise über eine Rutsch-oder Gleitkupplung an die Getriebeteile angeschlossen, so daß unter Umständen an dieser Stelle ein Lösen der Verbindung erfolgen kann, wenn die Drehungen der einzelnen Teile aus irgendeinem Grunde nicht übereinstimmen.
  • Die oben bereits erwähnte Welle 66 trägt an ihrem unteren Ende wiederum einen radial liegenden Flansch 65, an dem mittels Bolzen 82, 83 Fliehgewichte 6o, 61 gelagert sind, die sektorförmig gestaltet und an ihren äußeren, bogenförmigen Teilen mit einem Reibungsbelag 64 versehen sind. Die Lagerpunkte 82 und 83 dieser Fliehgewichte liegen exzentrisch in diesen Teilen. Durch Federn 8o und 81, die zwischen den Fliehgewichten 6o und 61 gespannt sind, werden diese stets nach innen gezogen, bis die Fliehkraft groß genug ist, um die Federkraft zu überwinden.
  • Damit aber das Ausschwingen der Fliehgewichte 6o und 61, die dann mit der Gehäusewandung ii in Eingriff kommen, vom Führer bestimmt werden kann, werden die Fliehgewichte außerdem in der Innenstellung durch einen etwa glockenförmigen Körper 71 verriegelt oder gesperrt, welcher über axial gerichtete Ansätze 69 greift, die in der Nähe der Achse des Anlassers an den Fliehgewichten 6o und 61 vorgesehen sind. Der glockenförmige Körper 71 ist mit Hilfe einer Mutter 72 an dem unteren Ende einer axial den Anlasser durchlaufenden Stange 73 befestigt, deren oberes Ende, aus dem Gehäuse 13 herausragend, mit einem Knopf 75 versehen ist. Zwischen dem Knopf 75 und einem Bund 77 an dem Querstift 32 der Welle 17 ist eine Feder 76 vorgesehen, welche das Bestreben hat, die Stange 73 stets nach oben zu ziehen, so daß also der glockenförmige Körper 71 die Fliehgewichte sperrt. Der Knopf 75 wird, wenn die Handkurbel aufgesetzt ist, durch diese verdeckt, so daß er dann nicht zugänglich ist, sondern zur Lösung der Sperrung erst dann bewegt werden kann, wenn die Handkurbel abgenommen wurde.
  • Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende Die Handkurbel 4 wird in die Welle 17 eingesetzt, so daß sie, wie strichpunktiert in Fig. i dargestellt, auch über den Querstift 32 greift. Durch Drehung der Handkurbel4 wird dann die Welle 17 in Umdrehung versetzt und damit auch über das Übersetzungsgetriebe 18, 26 und 27 das Sonnenrad 21 gedreht, jedoch mit einer wesentlich höheren Umdrehungszahl. Diese Drehung des Rades 21 teilt sich über den Flansch 50 und die Reibungskupplung 40, 39, qq_, 46 auch der Schwungmasse 35 mit, in der auf diese Weise Energie aufgespeichert wird. Gleichzeitig nehmen an der Drehung teil: Welle 66, Flansch 65 und die daran gelagerten Fliehgewichte 82 und 83, die aber durch die Sperrvorrichtung 71, 73 in ihrer inneren ,Stellung gehalten werden, da die Feder 76 die Stange 73 nach oben hält.
  • Wenn der Führer nun glaubt, daß die Schwungmasse 35 schnell genug läuft und genügend Energie aufgespeichert hat, nimmt er die Handkurbel 4 ab, d. h. er zieht sie aus der Welle 17 heraus. Dadurch wird der Knopf 75 am oberen Ende der Stange 73 zugänglich, so daß der Führer nun auf diesen Knopf drücken kann. Hierdurch wird der glockenföimige Körper 71 nach unten bewegt, so daß die axial verlaufenden Ansätze 69 der Fliehgewichte 6o und 61 freigegeben werden. Da diese sich mit der gleichen Geschwindigkeit wie die Schwungmasse drehen, schwingen sie unter dem Einfluß der Fliehkraft nach außen und kommen mit dem Gehäuse ii in Eingriff. Dieses wird daher mitgenommen und so die Brennkraftmaschine angelassen.
  • Wenn nun die Brennkraftmaschine richtig anspringt, -wirkt die Drehung der Kurbelwelle dann rückwärts auf das Gehäuse ii. Die Fliehgewichte werden dann bei der meistens folgenden schnelleren Drehung in Anlage am Gehäuse ii gehalten, so daß dann die Drehung der Brennkraftmaschine weiter zurück auch auf die Schwungmasse zur Wirkung gelangt. Diese Schwungmasse kann dann unter Umständen überhaupt das Schwungrad der Brennkraftmaschine ersetzen. Läuft die Brennkraftmaschine jedoch zu schnell, so wird durch die Reibungskupplung, welche dann ein Schlüpfen ermöglicht, verhindert, daß die zu hohe Drehzahl auch der Schwungmasse mitgeteilt wird, da sonst etwa Schaden entstehen könnte.
  • Wenn dann die Drehzahl der Brennkraftmaschine aus irgendeinem Grunde sinkt, so. bleiben die Fliehgewichte nur bis zu einer bestimmten Mindestgeschwindigkeit in Anlage an der Trommel ii, bis nämlich die Fliehkraft klein genug wird, um von den Federn 8o, 81 überwunden -zu werden. ° -Die Fliehgewichte werden dann nach innen gezogen. Sobald diese Gewichte nun weit genug nach innen gekommen sind, schnappt der glockenförmige Körper 71, gezogen von der Feder 76, wieder über die Vorsprünge 69, da er mit seiner Kante in der unteren Stellung, d. h. also bei gelöster Sperrung, auf den Kanten der Vorsprünge 69 aufgelegen hat.
  • Durch das Lösen bei Erreichung einer Mindestgeschwindigkeit wird erreicht, daß die allmählich immer langsamer laufende Brennkraftmaschine nicht etwa auch 'bremsend auf die Schwungmasse wirkt, deren Energie vielmehr für ein neues Anlassen nur um einen geringen Betrag erhöht zu werden braucht.
  • Wenn beim Anlassen nun aber die Brennkraftmaschine nicht richtig, d. h. also in der falschen Drehrichtung, anläuft bzw. zurückschlägt, dann erfolgt hierdurch keinerlei Rückwirkung auf den Anlasser, denn erstens lösen sich bei falscher Drehrichtung des Gehäuses ii sofort die Fliehgewichte 6o und 61 von der Wandung ab, und zwar wegen ihrer exzentrischen Lagerung, und zweitens würde die Reibungskupplung an der Schwungmasse auch an dieser Stelle eine Übertragung der falschen Drehung verhindern.
  • Da aber schon in einem solchen Fall das Abheben der Fliehgewichte von der Wandung ii als Sicherung genügt und bei der Anordnung nach der Erfindung dieses Ablösen auch mit Sicherheit eintritt, kann man auch die Reibungskupplung an der Schwungmasse ganz fortlassen. Ein Beispiel für eine solche Ausführung ist in der Fig. 3 dargestellt, die in bezug auf die übrigen Teile vollkommen mit der ersten Ausführung übereinstimmt. Die Schwungmasse 35 ist in diesem Fall unmittelbar mit dem Flansch der das Sonnenrad tragenden Welle 33 verbunden.
  • In Fig. q. ist eine etwas abgeänderte Ausführung des oberen Endes des Anlassers angegeben, und zwar ist hierbei die Sperrstange auch bei aufgesetzter Handkurbel q.' zugänglich. Auch hier ist eine Hohlwelle 17' vorgesehen, welche über einen Flansch 18' an das Übersetzungsgetriebe angeschlossen ist. Durch Rollen- oder Nadellager ig' ist diese Hohlwelle 17' in dem Gehäuse 13' gelagert. Oben an der Welle 17' ist durch Gewinde ein zylindrischer Teil 3q.' angebracht, der mit radialen Stiften 32' versehen ist, auf welche die Kurbel 4' aufgesetzt werden kann. Gegebenenfalls kann diese Verbindung auch fest ausgeführt werden, so daß die Kurbel nicht abnehmbar ist. Die Sperrstange 73 ist ebenso wie bei den anderen Ausführungen in der Achse des Anlassers angeordnet und am oberen Ende mit einer Kappe 75' verbunden, die aus dem Gehäuse und der Handkurbel q.' herausragt. Die Kappe 75' übergreift dabei vollständig die obere Öffnung der Hohlwelle 17 und schützt so die inneren Teile des Anlassers gegen Feuchtigkeit oder sonstige Fremdkörper.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Trägheitsanlasser, bei dem die in einer Schwungmasse aufgespeicherte Energie durch Reibung auf einen Teil der anzulassenden Maschine durch ein durch Fliehkraft betätigtes Organ übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehkraft betätigten Backen (6o, 61), welche während der Beschleunigung der Schwungmasse (35) mittels einer Sperrvorrichtung (71) in ausgekuppelter Stellung gehalten werden, nachdem die Sperrvorrichtung (71) gelöst und die Maschine angelassen ist, diese so lange mit der Schwungmasse (35) gekuppelt halten, wie die Schwungmasse mit größerer als die Anlaßgeschwindigkeit umläuft.
  2. 2. Anlasser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die als Bremsbacken ausgebildeten Fliehgewichte (6o, 61) um exzentrisch angeordnete Zapfen drehbar sind, so daß die Reibung zwischen ihnen und dem mit der Brennkraftmaschine verbundenen Teil (ii) bei richtigem Drehsinn der laufenden Maschine sie stärker zur Anlage bringen, beim Anspringen der Maschine im umgekehrten Drehsinn jedoch zu lösen sucht und zweckmäßig so starke Rückholfedern (8o, 81) besitzen, daß die Fliehgewichte (6o, 61) gelöst werden, bevor die Maschine beim Sinken ihrer Umlaufzahl zum Stillstand kommt.
  3. 3. Anlasser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Schwungmasse (35) und den Fliehgewichten, und zwar vorzugsweise auch zwischen Schwungmasse (35) und dem Getriebe eine zweckmäßig einstellbare Reibungs- oder Rutschkupplung (36 bis 40) angeordnet ist. q..
  4. Anlasser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung aus einem zweckmäßig glockenförmigen Körper (71) besteht, der unter der Wirkung einer Feder (76) Vorsprünge (6g) der Fliehgewichte (6o, 61) umschließt und von Hand zur Freigabe der Fliehgewichte bewegt werden kann.
  5. 5. Anlasser nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Knopf (75) der Betätigungsstange (73) für die Sperrvorrichtung nur zugänglich ist, wenn die Handkurbel (4.) abgenommen ist.
DEE41787D 1931-01-07 1931-01-07 Traegheitsanlasser Expired DE583660C (de)

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