DE583129C - Anordnung zur UEberwachung des Betriebszustandes der Durchgangsleitungen eines Fernsprech-Zwischenverstaerkeramtes - Google Patents

Anordnung zur UEberwachung des Betriebszustandes der Durchgangsleitungen eines Fernsprech-Zwischenverstaerkeramtes

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DE583129C
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DE
Germany
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lines
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telephone
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Expired
Application number
DEA61718D
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English (en)
Inventor
Artur Strache
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q1/00Details of selecting apparatus or arrangements
    • H04Q1/02Constructional details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 29. AUGUST 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 a3 GRUPPE 57ίο
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1931 ab
Bekanntlich ist es erforderlich, in Fernsprech-Zwischenverstärkerämtern zur Überwachung des Betriebszustandes Mittel vorzusehen, durch die es der überwachenden Beamtin möglich ist, mit einer Abfrageeinrichtung in die ankommenden und abgehenden Leitungen einzutreten. Die bisher bekannten Abfrageeinrichtungen für Zweidrahtleitungen hatten den Nachteil, daß sie an die Symmetriepunkte des Verstärkers herangeführt werden mußten. Um es der Beamtin zu ermöglichen, von einer zentralen Stelle aus in sämtliche über die verschiedenen Verstärkergestelle laufenden Leitungen sowohl unverstärkt als auch verstärkt einzutreten, mußten von sämtlichen Verstärkersätzen Leitungspaare zu einem zentralen Klinkenfeld hin und zurück geführt werden. Eine derartige Leitungsführung . ist jedoch außerordentlich teuer und außerdem schädlich, da sie zu großen
Übersprechgefahren führt. Um diese Gefahren und die komplizierte Leitungsführung zu vermeiden, hat man bereits vorgeschlagen, die Abfrageklinken nicht zentral an einer Stelle zusammenzufassen, sondern in jedem Ver-Stärkergestell für die betreffenden Leitungen anzubringen. Diese Bauart hat jedoch den Nachteil, daß die Überwachung erschwert wird, da die Beamtin immer von einem zum anderen Verstärkergestell gehen muß, wenn ein Eintreten in eine Leitung erforderlich wird. Die gleiche Leitungsführung wurde auch für Vierdrahtleitungen angewendet, obgleich hier der Anschluß der Abfrageeinrichtung an beliebiger Stelle erfolgen kann.
Alle diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß das Klinkenfeld für die Abfrageeinrichtung an einer solchen Stelle des Amtes angeordnet wird, an der bereits aus anderen Gründen sämtliche ankommenden und abgehenden Leitungen zusammengeführt sind. Hierfür eignen sich besonders die Verteiler, z. B. Kabel- oder Hauptverteiler, und zwar ganz besonders der letztere, da an diesem die Leitungen bereits hochspannungssicher abgeschlossen sind. Der Anschluß der Abfrageeinrichtung braucht dabei nicht über Klinken zu erfolgen, sondern kann auch so vorgenommen werden, daß eine feststehende Abfrageeinrichtung mittels Schalter wahlweise auf die jeweils gewünschte Leitung gelegt wird. Die Einschaltung über Klinken wird jedoch vorzuziehen sein, da auch die Vielfachführung der Abfrageeinrichtung über alle Fernleitungen notwendigerweise eine gewisse Übersprechgefahr mit sich bringt.
Bei ungezündeten Verstärkern und Vierdrahtleitungen kann eine beliebige an sich bekannte Abfrageeinrichtung benutzt werden. Bei gezündeten Zweidrahtverstärkern muß wegen der Pfeifgefahr eine Abfrageeinrichtung ver- e0 wendet werden, durch welche der Scheinwiderstand der Leitungen nicht beeinflußt wird.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Artur Strache in Berlin-Halensee.
Gleichzeitig mit dem Klinkenfeld zum Einführen der Abfrageeinrichtung finden sich auf demselben Gestell auch die Anrufglieder (z, B. Signallampen), die der Beamtin anzeigen, wann und in weiche Leitung eingetreten werden soll, sowie die Einrichtungen zum Löschen des Anrufes.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform eines Ringübertrager-Zusatzgesteiles gemäß der Erfindung in Vorder- und Seitenansicht dargestellt. Auf dem Traggerüst ι finden sich in üblicher Weise vertikale und horizontale Reihen 2 bzw. 3 von Lötösenstreifen zum Anschließen der verschiedenen Zuleitungskabel. Die Rangierung erfolgt durch lose Drähte, die von den Lötstellen der senkrechten Reihe zu solchen der waagerechten Reihen geführt werden. Den waagerechten Reihen 3 sind erfindungsgemäß Klinken-, Lampen- und Tastenstreifen 4 zugeordnet, die teils dem Anschluß der Abfrageeinrichtung dienen und zum anderen Teil die Anruflöschorgane darstellen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Überwachung des Betriebszustandes der Durchgangsleitungen eines Fernsprech -Zwischenverstärkeramtes mit Hilfe einer beliebig einschaltbaren Abfrageeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Klinkenfeld für das Eintreten der Abfrageeinrichtungen mit den zugehörigen Anrufgliedern an einer Stelle des Amtes angeordnet ist, an'der sämtliche ankommenden und abgehenden Leitungen an und für sich schon zusammengeführt sind.
2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Klinkenfeld für die Abfrageeinrichtung an dem hochspannungssicher abgeschlossenen Hauptverteiler angebracht ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch bei Zweidrahtverbindungen die Abfrageeinrichtung direkt an die Leitung und nicht an die Symmetriepunkte des Verstärkers gelegt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA61718D 1931-04-28 1931-04-28 Anordnung zur UEberwachung des Betriebszustandes der Durchgangsleitungen eines Fernsprech-Zwischenverstaerkeramtes Expired DE583129C (de)

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