DE583112C - Wirkware und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Wirkware und Verfahren zu deren HerstellungInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B1/00—Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
- D04B1/06—Non-run fabrics or articles
Landscapes
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Description
Um eine Wirkware herzustellen, welche maschenfest ist, wurde bereits ein Verfahren
vorgeschlagen, bei welchem jede Platinenmasche durch die nebenliegende Nadelmasche
derselben Maschenreihe gezogen wird. Zur Herstellung einer solchen Ware werden Nadeln
verwendet, die aus zwei Teilen 'bestehen, die unabhängig aufeinandergleiten, so daß die,
Nadelmasche auf die Oberkante der oberen
ίο Nadel gehoben werden kann, während die übertragene
Platinenmasche in dem Haken der unteren Nadel liegt. Durch die Notwendigkeit zweier Nadeln ist das Verfahren umständlich
und kann nicht auf jeder Maschine angewendet werden.
Diesem Verfahren gegenüber besteht das unterschiedliche vorliegender Erfindung darin,
daß eine oder mehrere Platinenmaschen einer Maschenreihe durch eine Nadelmasche einer der"
folgenden Maschenreihen zwecks Bildung von Riegelmaschen gezogen sind, worauf eine Nadelmasche
einer weiterfolgenden Maschenreihe durch den Maschenkopf der Verriegelungsmasche
gezogen ist. Hierbei gehören zweckmäßig die bei der Bildung der Riegelmaschen benutzten
Nadelmaschen zu Nadelstäbchen, welche neben den Platinenmaschenstäbchen liegen, aus welchen
die ausgezogenen Platinenmaschen stammen.
Durch die Erfindung wird eine laufmaschensichere Wirkware geschaffen, bei welcher die
ganze Länge der Maschenstäbchen gesichert werden kann, ohne das Aussehen der Ware
wesentlich zu ändern oder Überhöhungen zu erzeugen, welche die Ware unansehnlich machen.
Die Herstellung einer solchen Ware ist insofern einfach, als zur Herstellung nur eine
einzige Nadel notwendig ist, und zwar werden die Platinenmaschen, die zur Bildung einer
Verriegelungsmasche dienen, durch geeignete Halter in den Haken einer Nadel übertragen,
die vor der Übertragung bewegt wurde, um eine bereits auf ihr vorhandene Masche einzuschließen,
wobei durch eine weitere Bewegung der Nadel die alte Masche abgeschlagen und durch diese die übertragene Schleife gezogen
wird.
Die Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Teil einer flachen Kulierware mit einer die Laufmaschenbildung verhindernden
Maschenbindung nach der Erfindung,
Fig. 2 einen Teil einer Ware mit mehreren solchen Bindungen,
Fig. 3 «ine die Laufmaschenbildung verhindernde Maschenbindung bei einer Kettenware.
Der Faden 1 (Fig. 1 und 2), der zwei nebeneinanderliegende
Nadelmaschen 2 einer Maschenreihe verbindet und dabei eine Platinenmasche bildet, ist zu einer Schleife umgebildet und
durch die in der folgenden Maschenreihe liegende Nadelmasche 3 gezogen. Die Nadelmasche 3,
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durch welche diese Schleife ι gezogen ist, liegt
vorteilhaft in demselben Maschenstäbchen, welches jeine der beiden Nadelmaschen 3 enthält,
deren gemeinsame Platinenmasche zur Schleife 1 umgebildet ist. Die Nadelmasche 4 einer weiteren
folgenden Maschenreihe wird dann durch den Maschenkopf der Schleife 1 gezogen, nachdem
diese Schleife durch die Nadelmasche 3 gezogen wurde. Die Schleife 1 ist auf diese
Weise zu einer Nadelmasche umgebildet worden, während die Nadelmasche 3, welche auf
der Schleife 1 sitzt oder sie umfaßt, als Verschlingung an dieser Schleife auftritt, die bei
einem in Breitenrichtung der Ware ausgeübten Zug auf die Ware sich zusammenzieht.
Bei Kettengewirke, bei dem die Maschen der einzelnen Kettfaden in der Längsrichtung des
Gewirkes sich fortwinden und untereinander verschlingen (vgl. Fig. 3, wo ein einzelnes
ao Kettenstäbchen dargestellt ist), wird die Schleife 1
herausgebildet aus der Platinenmasche zwischen zwei einander folgenden Nadelmaschen 2 des
Kettenstäbchens und die Schleife 1 z. B. durch die folgende Masche 3 gezogen, während die
Masche 4 durch den Maschenkopf der Schleife 1 geführt wird.
Gruppen von Verriegelungsmaschen können
laufend gebildet ^werden, wobei-eine Gruppe
sofort an die andere anschließen oder durch eine beliebige Zahl von Maschen der anderen
Gruppe getrennt sein kann.
Bei der Herstellung der beschriebenen, annähernd maschenfesten Ware kann die Schleife 1
auf einem Halter einer Nadel o. dgl. zurückgehalten werden, ,während eine oder mehrere
Maschenreihen gewirkt oder Legungen verrichtet werden. Die Schleife 1 wird dann in den Haken
einer benachbarten Nadel gelegt, auf derem Schaft eine Nadelmasche eingeschlossen wurde.
Diese eingeschlossene Masche 3 wird abgeschlagen, so daß also die Schleife 1 im Nadelhaken
durch die Masche 3 gezogen ist. Die jetzige Masche 1, welche nunmehr im Nadelhaken liegt,
wird dann eingeschlossen und bei der Bildung der nächsten Maschenreihe verwendet, wenn
der Faden 4 gelegt, kuliert und abgeschlagen wurde.
Claims (3)
1. Wirkware, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Platinenmaschen einer
Maschenreihe durch eine Nadelmasche einer der folgenden Maschenreihen zwecks Bildung
von Riegelmaschen gezogen sind, worauf eine Nadelmasche einer weiterfolgenden Maschenreihe durch den Maschenkopf der
Verriegelungsmasche gezogen ist. . *■
2. Wirkware nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die bei der Bildung der Riegelmaschen benutzten Nadelmaschen
zu Nadelstäbchen gehören, welche neben den Platinenmaschenstäbchen liegen, aus welchen
die ausgezogenen Platinenmaschen stammen.
3. Verfahren zur Herstellung der Wirkwaienacrtden^Ansjrcüchen
1 und 2, dadurch gekennzeichnet, ,daß die Platinenmaschen
einer Maschenreihe zur Bildung der Riegelmaschen durch geeignete Halter in den Haken der Nadeln übertragen werden, die
zuvor so weit vorbewegt wurden, daß die auf ihnen vorhandenen alten Maschen in die
Einschließstellung gelangen, worauf die alten Maschen abgeschlagen und die übergehängten
Platinenschleifen durch sie hindurchgezogen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB14740/29A GB338110A (en) | 1929-05-11 | 1929-05-11 | Improvements in or relating to knitted fabrics and the production thereof |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE583112C true DE583112C (de) | 1933-08-29 |
Family
ID=10046632
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930583112D Expired DE583112C (de) | 1929-05-11 | 1930-05-06 | Wirkware und Verfahren zu deren Herstellung |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1910921A (de) |
| DE (1) | DE583112C (de) |
| FR (1) | FR695429A (de) |
| GB (1) | GB338110A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1165195B (de) * | 1957-05-21 | 1964-03-12 | Eberhard Zaspel | Nadel fuer Maschinen zur Herstellung von durch Riegelmaschen laufmaschensicherer Maschenware |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE741592C (de) * | 1936-09-15 | 1944-01-29 | Max Nebel | Kulier-, Wirk- oder Strickware sowie Verfahren und Vorrichtung zu deren Herstellung |
-
1929
- 1929-05-11 GB GB14740/29A patent/GB338110A/en not_active Expired
-
1930
- 1930-05-06 DE DE1930583112D patent/DE583112C/de not_active Expired
- 1930-05-10 FR FR695429D patent/FR695429A/fr not_active Expired
- 1930-05-10 US US451407A patent/US1910921A/en not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1165195B (de) * | 1957-05-21 | 1964-03-12 | Eberhard Zaspel | Nadel fuer Maschinen zur Herstellung von durch Riegelmaschen laufmaschensicherer Maschenware |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1910921A (en) | 1933-05-23 |
| GB338110A (en) | 1930-11-11 |
| FR695429A (fr) | 1930-12-16 |
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