DE58243C - Lärmvorrichtung für Geldschränke - Google Patents

Lärmvorrichtung für Geldschränke

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Publication number
DE58243C
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DE
Germany
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cabinet
pin
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noise device
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT58243D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. JÖRGENSEN und M. LUNDBERG in Skien, Norwegen
Publication of DE58243C publication Critical patent/DE58243C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05GSAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
    • E05G1/00Safes or strong-rooms for valuables
    • E05G1/10Safes or strong-rooms for valuables with alarm, signal or indicator

Landscapes

  • Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Lärmvorrichtung für Geldschränke, feuerfeste Räume etc., welche ertönt, wenn die Oeffhung der ThUr von einem Fremden versucht oder wenn der Schrank aus seiner Stellung verrückt wird.
Fig. ι zeigt eine Geldschrankthür mit der Lärmvorrichtung,
Fig. 2 die Seitenansicht derselben,
Fig. 3 den Thürrahmen im Schnitt,
Fig. 4 die Lärmvorrichtung in gröfserem Mafsstäbe im Aufrifs,
Fig. 5 einen Schnitt x-_y,
Fig. 6 den Grundrifs.
Fig. 7, 8, 9, 10 und 11 zeigen Einzeltheile.
Der Griff α hat einen Zapfen b, welcher durch eine Feder c gegen das Winkelstück d gedrückt erhalten wird, welches auf dem an der äufseren Platte der eisernen Thür befestigten gröfseren Winkelstück e angebracht ist.
Von dem Winkelstück d und von der an der äufseren Platte isolirt angebrachten Feder c gehen zwei elektrische Leitungen, die eine zu der entweder in der Seite oder im Rücken des Schrankes angebrachten elektrischen Batterie und die andere zum Klingelapparat, welcher entweder im Schrank oder aufserhalb desselben aufgestellt werden kann.
Das Schliefsen und Oeffnen des elektrischen Stromes wird dadurch verursacht,, dafs der Zapfen b in oder aufser Berührung mit dem Winkelstück d gebracht wird. Auf der inneren Seite des Winkelstückes e befindet sich ein Knaggen e1 und auf dem Zapfen b ein entsprechender Knaggen bl. Wenn der Schrank geschlossen ist und das Personal das Bureau verläfst, wird der Zapfen b so gedreht, dafs der Knaggen bl über dem Knaggen e1 ruht. Eine Berührung zwischen dem Winkelstück und dem Zapfen b findet dann nicht statt; der Strom ist geöffnet und der Klingelapparat ruht. Jedes kleine Drehen' des Griffes α nach rechts oder links wird dagegen das Schliefsen des Stromes bewirken, indem die Feder c, sobald der Knaggen i»1 über den Knaggen e1 herausgleitet, den Zapfen b mit dem Winkelstück d in Berührung bringt, wodurch der Klingelapparat in Thätigkeit gebracht wird und die Betreffenden warnt. Soll der Schrank geöffnet werden, so zieht man an dem Handgriff λ und dreht ihn um i8o° nach links von dem Knaggen e1, bis der Knaggen b1 in einen Einschnitt des kleinen T - Stückes f eingreift, wel- ■ ches auf dem in den Führurigsschlitzen g beweglichen Riegel g drehbar angebracht ist und von dem gleichfalls auf dem Riegel g federnd angebrachten Stück h gestützt wird. Der Riegel g wird in der in Fig. 4 und 6 gezeigten Stellung von der Feder i gehalten. Sobald ein Eingriff zwischen dem Knaggen b1 und dem T-Stück f stattgefunden hat, was an einem kleinen Ruck zu erkennen ist, wird der Handgriff in entgegengesetzter Richtung gedreht; dabei zwingt der Knaggen b1 das T-Stück/, mitzugehen, und der Riegel wird zurückgezogen. Der Handgriff α wird wieder heraufgedreht, so dafs der Knaggen bl über den Knaggen el kommt.
Jeder mit dem Mechanismus nicht Vertraute, welcher durch das Drehen des Handgriffes a den Schrank zu öffnen versucht, wird nur eine Berührung zwischen dem Zapfen b und dem Winkelstück d verursachen und dadurch seine Gegenwart augenblicklich verratben.
Für den Fall, dafs das Schlofs nicht berührt werden sollte, sondern die Mitnahme des ganzen Schrankes versucht wird, ist die Lärmvorrichtung zu der in Fig.. 2, 3, 9, 10 und 11 gezeigten Anordnung erweitert. Die von der Blattfeder c und dem Winkelstück d kommenden. Leitungen münden nämlich in die zwei oben am ThürgerUst (Fig. 2 und 9) isolirt angebrachten Blattfedern t112 aus, welche mit den zwei auf dem Thürgerüst (Fig. 3 und 11) fest angebrachten Stücken M1M2 correspondiren, wovon das eine u1 isolirt ist und von welchem die Leitungen wieder zur Batterie und zum Klingelapparat führen. Wenn die Thür geschlossen ist, werden die Blattfedern if1 t2 gegen die metallenen Stücke u1 u2 drücken.
Gerade unter den Stücken M1M2 befindet sich ein ■ Arm ν, welcher durch eine Spiralfeder w aufwärts gedrängt, aber durch einen Haken χ zurückgehalten wird. Dieser ist mit einer Stange y verbunden, deren anderes Ende am Holzsockel oder Boden festgemacht ist, auf welchem der Schrank ruht. So lange also der Haken χ im Eingriff mit dem Arm ν ist, wird der elektrische Strom geöffnet sein, sobald dagegen der Schrank ein wenig aus der Verticalstellung gebracht wird, wird die Stangey den Haken χ von dem Arm ν wegziehen, welcher durch die Feder gegen die Stücke u1 u2 gedrängt wird, so dafs der Strom dadurch geschlossen wird.
Es' ist selbstverständlich, dafs alle elektrischen Leitungen so verborgen wie möglich angebracht werden müssen und das Ganze nicht das Aussehen eines mit einer elektrischen Einrichtung versehenen Schrankes haben darf.

Claims (2)

  1. Patent-AnspküCHE:
    ι. Eine Lärmvorrichtung für. Geldschränke, welche dann ertönt, wenn ein Handgriff (a), dessen Zapfen (b) bei normaler Stellung der verschiebenden Wirkung einer Feder ent-• gegen festgehalten wird, gedreht wird, so dafs der Zapfen freigegeben wird und, durch die Feder gegen ein Contactstück (d)- gedrückt, eine elektrische Leitung schliefst.
  2. 2. Eine Lärmvorrichtung der unter 1. bezeichneten Art, welche aufserdem dadurch in Thätigkeit versetzt wird, dafs bei einem Versuch, den Schrank zu verrücken, eine am Fufsboden befestigte Stange eine Relativbewegung zum Schrank erhält und dabei durch Zurückziehen eines Sperrhakens (x) einen gespannten Contacthebel (v) freigiebt, so dafs er sich gegen die Endplatten (ul und U2J zweier Leitungsdrähte legt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT58243D Lärmvorrichtung für Geldschränke Expired - Lifetime DE58243C (de)

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