DE58200C - Vorrichtung zur Erleichterung des Anziehens von Fahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zur Erleichterung des Anziehens von FahrzeugenInfo
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- DE58200C DE58200C DENDAT58200D DE58200DA DE58200C DE 58200 C DE58200 C DE 58200C DE NDAT58200 D DENDAT58200 D DE NDAT58200D DE 58200D A DE58200D A DE 58200DA DE 58200 C DE58200 C DE 58200C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61C—LOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
- B61C15/00—Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf der Fahrradachse a, Fig. 1 und 2, ist
ein Kettenrad &, sowie ein Sperrrad c, in welch letzteres die an den Seitenwä'nden h des
Schutzkastens angebrachten Sperrklinken c1 c1
einzugreifen vermögen, fest aufgekeilt, und um genanntes Kettenrad ist eine Kette bl geführt,
welche einerseits an das Ende eines Hebels d, dessen Drehpunkt d1 aufserhalb der Fahrradachse
α liegt, und andererseits an eine Scheibe e
mit sich stetig vergrößerndem Durchmesser angeschlossen ist. Die Scheibe e sitzt gleichzeitig
mit einem zweiten Kettenrade / (oder einer Seilscheibe u. s. w.) auf einer Welle g,
und der kleinste Halbmesser von e verhält sich zum Halbmesser des Kettenrades ungefähr
wie 1:8, während das Verhältnifs des Halbmessers des auf der Fahrradachse sitzenden
Kettenrades b zum Halbmesser des Fahrrades selbst ungefähr wie 1 : 2 Y2 ist.
Auf dem Umfang des Rades / ist eine Kette/1 (ein Drahtseil, ein Stahlband u. s. w.)
derart befestigt, dafs dieselbe das Rad zum gröfsten Theil umfafst und am anderen Ende
mit dem Angriffspunkt χ der Zugkraft in Verbindung steht.
Der um den Punkt d1 drehbare Hebel d ist
mit seinem anderen Ende, an welches auch die Kette b1 angeschlossen ist, mit'einer beispielsweise
an dem Boden des Fahrzeuges drehbar aufgehängten Federbüchse h in Verbindung
gebracht und beschreibt infolge dessen, wie durch die strichpunktirten Linien angedeutet,
eine zur Fahrradachse excentrische Bahn, wodurch nur nach erfolgtem Anziehen die Kette sich selbstthätig und sicher auslöst,
die gewöhnlichen Schwankungen des Fahrzeuges aber ohne jeden nachtheiligen Einflufs
auf den Eingriff bleiben.
Anstatt die Scheiben e und /, wie in den Fig. ι und 2 dargestellt, vertical anzuordnen,
können dieselben auch, wie Fig. 3 in verkleinertem Mafsstabe erkennen läfst, horizontal
gestellt werden, wobei die unrunde Scheibe e zweckmäfsig durch einen Konus e1 ersetzt wird.
Es ist ersichtlich, dafs die beschriebene Einrichtung, welche vorn und hinten zu beiden
Seiten unterhalb des Wagenbodens gelagert worden, sich als eine äufserst compendiöse
darstellt und die Anbringung eines gegen das Eindringen von Schmutz, Schnee u. dergl. unbedingt
erforderlichen Schutzkastens mit Leichtigkeit gestattet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wird bei χ auf die Kette/1 ein Zug ausgeübt,
so dreht sich Rad / mit der unrunden Scheibe e in Richtung des Pfeiles und die
Kette b1 wickelt sich auf den Umfang der letzteren auf, hierdurch auch das Kettenrad b
mit der Fahrradachse in Umdrehung versetzend, wobei infolge der gegebenen Uebersetzungsverhältnisse
mit einem anfänglich grofsen und dann allmälig abnehmenden Moment das Fahrzeug unter bedeutender Erleichterung des Anziehens
aus dem Ruhestande in die gewöhnliche Fahrgeschwindigkeit übergeführt wird.
Hierbei bewegt ■ sich der Hebel d mit der Kette b in der gezeichneten Bahn nach abwärts
und letztere löst sich nach erfolgtem Anziehen selbstthätig und sicher aus, während
die an der Schutzkastenwand h, Fig. 2, drehbaren
Sperrklinken c1 c1 eine etwaige Rückwärtsdrehung
verhindern. Nach erfolgtem An-
fahren bleibt bei der weiteren Fortbewegung des Wagens die Kette b1 in ihrer ausgelösten
Lage (s. die strichpunktirten. Linien), steht also aufser Verbindung mit dem Kettenrade b, und
letzteres kann ungehindert an der Drehung der Achse theilnehmen. (
Wird dann das Fahrzeug nach einer bestimmten Zeit wieder angehalten und das Zugmittel
f1 entsprechend nachgelassen, so bringt
die in der Büchse h eingeschlossene und jetzt
gespannte Feder den Hebel d mit der Kettet',
sowie Scheiben e und f in die (in der Zeichnung dargestellte) Anfangslage zurück, worauf
sich bei erneutem Anziehen die beschriebene Wirkungsweise wiederholt.
Die herbeigeführte Arbeitserleichterung ist in Fig. 4, in welcher das Verhältnifs des Halbmessers
vom Kettenrade b zum Fahrradhalbmesser der Einfachheit halber anstatt ι : 2Y2
wie ι : 2 angenommen ist, schematisch dargestellt. Bedeutet W den bei dem Uebergang
aus der Ruhe in die Bewegung zu über- ■ windenden Reibungswiderstand, so ist buy
eine Kraft von 2 W erforderlich, die jedoch infolge des gegebenen Uebersetzungsverhäitnisses
von ca. 1:8 zwischen Scheiben e und f am Angriff χ der Zugkraft auf % W, d. i. = V4
des sonst zu überwindenden Widerstandes reducirt wird.
In den Fig. 5 ist noch eine Modification zur Darstellung gebracht, nach welcher das Kettenrad
b nicht fest auf der Achse a, sondern drehbar auf der Nabe des Rades c angebracht
ist. In diesem Falle werden die Sperrklinken c1 an der Stirnfläche des Kettenrades b gelagert
und bewirken bei Drehung des letzteren in der Fahrrichtung eine Rotation des Zahnrades c
und somit auch der Fahrradachse α.
Nach Fig. 6 ist das Kettenrad b an seinem inneren Umfange mit Zähnen versehen und die
Klinken c1 sind an einer auf der Fahrradachse festsitzenden Scheibe c2 angebrächt, auf deren
Nabe sich das Kettenrad dreht und unter Vermittelung von c1 und c2 bei Bewegung in der
Fahrrichtung (s. den eingezeichneten Pfeil) auch die Achse a in Umdrehung versetzt.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zur Erleichterung des Anziehens von Fahrzeugen, bei welcher die
durch Scheiben (f e bezw. elj übersetzte
Zugkraft auf ein auf der Fahrradachse festsitzendes Rad (b) übertragen wird und das
Uebertragungsmittel (Gelenkkette b1) sich infolge
seiner Verbindung mit einem aufserhalb der Fahrradachse drehbar gelagerten
und andererseits an eine Feder angeschlossenen Hebel (d) nach dem Anziehen selbstthätig
aus dem Rad (b) auslöst bezw. nach erfolgtem Stillstand des Fahrzeuges wieder
einlegt.
2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Vorrichtung die Abänderung, dafs das Rad b
drehbar auf der Achse α angeordnet ist und letztere in Umdrehung versetzt, entweder
:
a) durch die an seiner Seitenfläche angebrachten, in Rad c eingreifenden
Klinken c1 c1 (Fig. 5) oder
b) durch seine Innenverzahnung, welche auf eine Klinke c1 wirkt, die an einer
auf der Achse a, Fig. 6, befestigten Scheibe c2 sitzt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58200C true DE58200C (de) |
Family
ID=332523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58200D Expired - Lifetime DE58200C (de) | Vorrichtung zur Erleichterung des Anziehens von Fahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58200C (de) |
-
0
- DE DENDAT58200D patent/DE58200C/de not_active Expired - Lifetime
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