DE57919C - Druckhebel zum Abgeben von Eisenbahnsignalen - Google Patents
Druckhebel zum Abgeben von EisenbahnsignalenInfo
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- DE57919C DE57919C DENDAT57919D DE57919DA DE57919C DE 57919 C DE57919 C DE 57919C DE NDAT57919 D DENDAT57919 D DE NDAT57919D DE 57919D A DE57919D A DE 57919DA DE 57919 C DE57919 C DE 57919C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L13/00—Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle
- B61L13/02—Operation of signals from the vehicle or by the passage of the vehicle using mechanical interaction between vehicle and track
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
(Michigan, V. St.. A.). ■
Neben der Schiene A des Geleises · ist ein Gehäuse B in geeigneter Weise befestigt; dasselbe
kann mittelst Klammern C, deren Enden in Schraubenbolzen auslaufen, auf welche
Muttern aufgezogen werden, am Schienenfufs befestigt werden, oder auf sonst beliebige Art.
Im Gehäuse B ist ein um einen Zapfen D schwingender Hebel F' angebracht, dessen
langer Arm durch ein Gelenkstück mit der Kolbenstange eines Kolbens J in einem Kasten K
verbunden ist.
Der kurze Arm/ des Hebels F liegt dicht neben der Schiene A und ragt für gewöhnlich
ein wenig über dieselbe hervor; der lange Arm P. dieses Hebels F' bildet eine Feder,
welche ein Seil oder eine Kette R hält, die über eine Rolle S führt und mit der eigentlichen
Signalvorrichtung in Verbindung steht; das Seil kann auch am Hebel F befestigt sein.
Die Hebel F und F sind unter sich durch
einen Schraubenbolzen c verbunden, welcher durch den kurzen Arm des Hebels F' und
lose durch den kurzen .Arm des Hebels F hindurchgeht; um diesen Bolzen c ist eine
Schraubenfeder d gewunden, deren oberes Ende gegen die Unterseite des Hebels F drückt, .
während ihr unteres Ende gegen eine Scheibe drückt, die durch Muttern e auf dem Bolzen c
gehalten wird; die Hebel F und F' werden folglich unter dem elastischen Zuge der Feder d
gegen einander gehalten.
Zwischen die Berührungsflächen beider Hebel ist eine Läge α von Gummi oder anderem .
elastischen Material eingelegt.
Ein zweiter Bolzen b verbindet die beiden Hebel F und F' auf der Seite des langen
Hebelarmes nahe dem Stützpunkt D; dieser Bolzen geht lose durch die Hebel hindurch
und gestattet dem Hebel F einen ' mäfsigen Spielraum, während dennoch - beide Hebel
zusammengehalten werden.
Unter dem Kolben J mündet ein Kanal g,
der durch einen Kanal L mit einem Kanal h verbunden ist, der über dem Kolben J einmündet;
in-den Kanal L ist ein Ventil Μ eingesetzt.
Der Kanal L steht' mittelst des Rohrs N mit einem innerhalb des Gehäuses B in
geeigneter Weise aufgestellten Behälter O in Verbindung.
Am unteren und am oberen Ende des Cylinders K, in welchem der Kolben / beweglich
ist, befindet sich je eine kleine Oeffhung i bezw. j; diese Oeffhungen stehen durch einen
Kanal k in Verbindung, dessen Durchgang durch ein Ventil / stellbar gemacht ist; der
Griff m dieses Ventils ist leicht zugänglich angebracht. · ,
Der Cylinder K und der Verbindungskanal L wird mit Glycerin oder einer sonst
geeigneten, .nicht gefrierenden Flüssigkeit gefüllt, von der sich ein Vorrath im Behälter O
befindet.
Wenn der kurze Arm f des Hebels F verhältnifsmäfsig
langsam niedergedrückt wird, so dafs das Beharrungsvermögen der sich bewegenden Theile unbedeutend ist und die
Flüssigkeit aus dem Raum über dem Kolben J nach der Unterseite des letzteren getrieben
wird, während der kurze Arm des Hebels F
herabgeht, schwingen die beiden Hebel F und F' auf ihrem Stützpunkt D, als wenn sie
einen einzigen Hebel bildeten, und der lange Hebelarm P des Hebels F überträgt mittelst
der Schnur R die Bewegung auf das Signal.
Wenn der lange Arm des Hebels F' emporgezogen ist, schliefst sich das Ventil M und
der Kolben J wird im Cylinder K in seiner gehobenen Stellung gehalten, so dafs der kurze
Arm/ dieses HebelsF in seiner herabgedrückten
Stellung verbleibt und nicht schneller wieder emporsteigen kann, als die Flüssigkeit unterhalb
des Kolbens J durch den engen Kanal k aufsteigen kann. Diese Durchströmung des Kanals k
kann durch das Ventil I geregelt werden, das mittelst des Griffes m beliebig stellbar ist. Die
Feder H zieht nun den langen Arm des Hebels F nieder und bewirkt ein langsames
Niedergehen des Kolbens J und der langen Hebelarme F und G.
Wenn aber der kurze Arm / des Hebels F von einem mit gröfserer Geschwindigkeit
fahrenden Zuge getroffen und plötzlich niedergedrückt, wird, sogiebt die Feder d unter der
Wucht des Stofses nach und bildet nun nebst dem Bolzen c den Drehpunkt des Hebels F;
da dies jedoch ein nachgebender Stützpunkt ist, so wird der elastische Arm P des Hebels F
nicht im Verhältnifs der Längen der beiden Arme dieses Hebels gehoben, und der Stofs
bei der Uebertragung der Bewegung auf die Signalvorrichtungen wird wesentlich abgeschwächt.
Gleichzeitig zieht der Bolzen c den kurzen Arm des Hebels F nieder und der
lange Arm dieses Hebels drückt aufwärts gegen die elastische Zwischenlage α der beiden Hebel F
und F' und hebt den langen Arm des letzteren mit dem Kolben, aber der Hub ist kürzer und
langsamer, als wenn die beiden Hebel F und F starr verbunden oder aus einem Stück gefertigt
wären.
Wenn das Rad über den kurzen Hebelarm / hinwegrollt, drückt die Feder if denselben wieder
hinauf, bis er mit dem Stofskissen α Berührung erhält; hier endigt die Aufwärtsbewegupg, weil
nun der Kolben J im Cylinder K den langen Arm des Hebels F' in gehobener Stellung verharren
läfst.
Wenn der kurze Hebelarm / bis zum Auftreffen eines der nachfolgenden Räder sich
wieder über die Schiene A erhebt, so wird er von diesem Rade wieder herabgedrückt, aber
mit weit geringerer Wucht, weil der Arm / eine tiefere Stellung einnimmt, und dasselbe
Spiel wiederholt sich, bis die langen Arme beider Hebel F und F durch eine Reihe verhältnifsmäfsig
schwacher Stöfse in' ihre höchste Stellung gelangt sind, anstatt durch einen plötzlichen
und heftigen Stofs; beide Hebel werden danach durch den Zug der Feder H und den
Durchgang der Flüssigkeit durch den engen Kanal k in ihre normale Stellung zurückgeführt.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Vorrichtung zum Abgeben von Eisenbahnsignalen, bei welcher ein mit seinem einen Arme '(f) in die Bahn des vorbeifahrenden Zuges hineinragender Hebel (F) nachgiebig unter Einschaltung eines elastischen Zwischenlagers (a) mit einem zweiten Hebel (F') vereinigt ist und durch Federdruck gegen diesen gehalten wird, wobei der den Zug auf den um den Drehpunkt D drehbaren Hebel F' ausübende Anschlaghebel F durch eine federnde Unterlage gestützt ist.
- 2. In Verbindung mit der unter i. gekennzeichneten Vorrichtung ein in einem Cylinder (K) arbeitender Kolben (J) r der unter der Einwirkung des Hebelwerks steht und dieses andererseits so beeinflufst, dafs eine Aufwärtsbewegung des vom Bahnzuge getroffenen Hebelendes nur ganz allmälig vor sich gehen kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57919C true DE57919C (de) |
Family
ID=332256
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57919D Expired - Lifetime DE57919C (de) | Druckhebel zum Abgeben von Eisenbahnsignalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57919C (de) |
-
0
- DE DENDAT57919D patent/DE57919C/de not_active Expired - Lifetime
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