DE440981C - Lokomotive - Google Patents

Lokomotive

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DE440981C
DE440981C DEG64715D DEG0064715D DE440981C DE 440981 C DE440981 C DE 440981C DE G64715 D DEG64715 D DE G64715D DE G0064715 D DEG0064715 D DE G0064715D DE 440981 C DE440981 C DE 440981C
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Germany
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locomotive
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Expired
Application number
DEG64715D
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GEORGES GOLDSCHMID
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GEORGES GOLDSCHMID
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C1/00Steam locomotives or railcars
    • B61C1/02Steam locomotives or railcars of articulated construction; with two or more engines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Lokomotive, bei welcher der Kessel und der Führerstand von einem balkenartigen Rahmen getragen werden, der auf zwei unmittelbar vor und hinter der Feuerbuchse angeordneten Dampfdrehgestellen gelagert ist. Das Neue besteht darin, daß der Wasserbehälter von dem hinteren Drehgestell getragen wird und den auf dem Rahmen befestigten Brennstoffbehälter umgreift. Durch diese Anordnung wird eine räumlich nicht begrenzte Feuerbuchse und eins Verringerung in der Länge der Lokomotive bei normaler Abmessung des Kessels erreicht. Um weiter das Maß des Einlasses in den Zylinder des hinteren Drehgestells entsprechend den Änderungen von dessen Adhäsionsgewicht selbsttätig zu ändern, ist zweckmäßig der Kulissen- uhd Steuerhebel des hinteren Drehgestells an dem Kreuzkopf des Kolbens eines Servomotors angelenkt, dessen Zylinder durch ein Druckmittel gespeist wird, dessen Menge durch einen mittels eines Schwimmers im Wasserbehälter gesteuerten Hahn geregelt wird. Der Zylinder des Servomotors kann dabei fest mit dem Antriebshebel des. Steuer- oder Kulissenhebels für das vordere Drehgestell verbunden sein, so daß nur eine einzige Einrichtung zur Veränderung des Ganges für beide Antriebsgruppen verwendet werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Lokomotive. Abb. 1 ist eine Seitenansicht, Abb. 2 eine Unteransicht. Abb. 3 ist eine Vorderansicht, deren eine Hälfte einen Schnitt durch den Tender nach. Linie A-B der Abb. 1 zeigt. Abb. 4 ist eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Einrichtung zur selbsttätigen Veränderung des Einlasses in die Tenderzylinder. Abb. 5 ist ein Querschnitt nach Linie C-D der Abb. 4. Abb. 6 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie E-F der Abb. 4.
Der Kessel a, der Brennstoffbehälter δ und der Führerstand c sind fest auf dem balken-
artigen Rahmen d gelagert, welcher mit seinen Drehzapfen e auf den vorderen und hinteren Drehgestellen g und / ruht.
Bei Verwendung flüssigen Brennstoffes an Stelle von Kohle genügt es, die Form des Brennstoffbehälters zu verändern. In diesem Falle ergibt die Befestigung des Brennstoffbehälters auf dem den Kessel tragenden Rahmen alle Vorteile eines festen Einbaues., so ίο daß biegsame Rohrstücke in den Ölleitungen überflüssig werden.
Der Wasserbehälter h besitzt eine Grundfläche in Form eines U und umgreift den hinteren Teil des Rahmens d und den Brenn stoffbehälter b. Er ist unmittelbar auf dem Rahmen des Drehgestells/ befestigt und folgt allen seinen Bewegungen, während der Brennstoffbehälter b auf dem Rahmen d gelagert ist. Wie aus Abb. 1 ersichtlich, senkt sich der Wasserbehälter nach hinten, um die Sicht j nicht zu behindern.
Während des Betriebes folgen die beiden Drehgestelle /, g allen Unebenheiten der Fahrbahn und können sich horizontal mit Bezug auf die Achse des Rahmens^ verstellen. Da die Drehzapfen £■ kugelförmig gestaltet sind, lassen sie alle Winkelbewegungen der Drehgestelle derart zu, daß die Lokomotive sich allen scharfen Kurven anpassen kann, die ohne geradlinige Strecken aufeinanderfolgen. Um selbsttätig die von den Antriebskolben des Tenders entwickelte Kraft je nach der von ! diesem getragenen Last zu verändern, wird j vorteilhaft folgende Einrichtung getroffen: \ Ein in dem Wasserbehälter h (Abb. 4 bis 6) untergebrachter Schwimmer / ist durch einen Arm j an einer Schwingwelle k be- i festigt, deren mit einem steilgängigen Gewinde versehenes Ende den Schieber £ eines ; Regelhahnes m in der Längsrichtung verstellt, : Dieser Hahn steuert die Verbindung zwischen einem mit Druckluft oder Dampf gespeisten Rohr η und einem nach dem Zylinder ρ eines Servomotors führenden Rohr o. Der Servo- j motor ist auf dem Antriebshebel q der nach ' den Drehgestellen / und g führenden Ku- 1 lissen- oder Steuerhebel r und s befestigt. Der Hebel q kann um den Zapfen t unter der Wirkung der Antriebsspindel κ schwingen, und So die Stange/" ist an einem mit dem Kolben w des Servomotors verbundenen Kreuzkopf ν angelenkt, während die Stange s an der fest mit dem Hebel q verbundenen · Gleitbahn χ angelenkt ist.
Der Schwimmer i kann zwischen den in Abb. 4 dargestellten äußersten Lagen I und III schwingen, und wenn die Senkung des Wasserspiegels, ihn unter die Stellung II führt, schneidet der Schieber/ die Verbindung zwischen den Rohren« und ο ab und gestattet einer Rückzugfeder y, den Kolben w in die Stellung der Abb. 5 zurückzuführen. Wenn sich der Kreuzkopf ν dem Zapfen t nähert, wird die horizontale Verschiebung der Steuerstanger entsprechend verringert und beeinfiußt demzufolge die Dampf verteilung oder Steuerung des Tenderantriebes, je nach den Veränderungen des Adhäsionsgewichtes. Diese Anordnung gestattet, eine einzige Vorrichtung zur Veränderung des Ganges für die beiden Antriebsgruppen vorzusehen.
Die beschriebene Lokomotive vermag fehlerlos in beiden Richtungen zu laufen, aber selbstverständlich können die beschriebenen Einrichtungen auch geändert oder getrennt angewendet werden, ohne daß vom Geiste der Erfindung abgewichen wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Lokomotive, bei welcher der Kessel So und der Führerstand von einem balkenartigen Rahmen getragen werden, der auf zwei unmittelbar vor und hinter der Feuerbuchse angeordneten Dampfdrehgestellen gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter von dem hinteren Drehgestell getragen wird und den auf dem Rahmen befestigten Brennstoffbehälter umgreift, wodurch bei räumlich nicht begrenzter Feuerbuchse eine Verringerung in der Länge der Lokomotive bei normaler Abmessung des Kessels erreicht wird.
  2. 2. Lokomotive nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kulissen- oder Steuerhebel [r) des hinteren Drehgestells an dem Kreuzkopf des Kolbens (w) eines-Servomotors angelenkt ist, dessen Zylinder (p) durch ein Druckmittel gespeist wird, dessen Menge durch einen mittels eines Schwimmers (i) im Wasserbehälter gesteuerten Hahn [I) geregelt wird, zu dem Zweck, das Maß des Einlasses in den Zylinder des hinteren Drehgestells entsprechend den Änderungen von dessen Adhäsionsgewicht selbsttätig zu ändern.
  3. 3. Lokomotive nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (p) des Servomotors fest mit dem Antriebshebel (q) des Steuer- oder Kulissenhebels (s) für das vordere Drehgestell verbunden ist, so daß nur eine einzige Einrichtung zur Veränderung des Ganges für beide Antriebsgruppen verwendet werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEG64715D 1925-06-30 1925-06-30 Lokomotive Expired DE440981C (de)

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DE440981C true DE440981C (de) 1927-02-19

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2737624A1 (de) * 1977-08-19 1979-03-29 Ruhrkohle Ag Verfahren und anlage fuer die nassloeschung von gluehendem koks

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2737624A1 (de) * 1977-08-19 1979-03-29 Ruhrkohle Ag Verfahren und anlage fuer die nassloeschung von gluehendem koks

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