DE579107C - Trinkwasserspender - Google Patents

Trinkwasserspender

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DE579107C
DE579107C DEK118916D DEK0118916D DE579107C DE 579107 C DE579107 C DE 579107C DE K118916 D DEK118916 D DE K118916D DE K0118916 D DEK0118916 D DE K0118916D DE 579107 C DE579107 C DE 579107C
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DE
Germany
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drinking water
water dispenser
nozzle
dispenser
drainage
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DEK118916D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B9/00Methods or installations for drawing-off water
    • E03B9/02Hydrants; Arrangements of valves therein; Keys for hydrants
    • E03B9/20Pillar fountains or like apparatus for dispensing drinking water

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Devices For Dispensing Beverages (AREA)

Description

  • Trinkwasserspender Trinkwasserspender, aus denen das Wasser sprudelartig emporsteigt, sind im allgemeinen bekannt. Ebenso ist es bekannt, Trinkwasserspender mit gekrümmter Oberfläche, an welcher das Wasser herabläuft, zu verwenden.
  • Alle vorhandenen Brunnen sind aber mit Becken versehen, die dazu dienen, das zurückfallende Wasser aufzufangen. Durch diese offenen Auffangevorrichtungen sind die Brunnen stets der Gefahr von- Verunreinigungen ausgesetzt.
  • Die Düsen, aus welchen das Wasser heraussprudelt, sind gegen Verstaubungen und Verschmutzungen nicht geschützt.
  • Die in Anwendung gebrachten Armaturen sind zum Teil unzweckmäßig.
  • Bei Eintritt kalter Jahreszeit müssen die Brunnen in Ermangelung frostschützender Rohrumkleidungen umhüllt oder abgestellt @verden.
  • Durch die Erfindung sollen die bestehenden Mängel beseitigt werden.
  • Das Neue besteht darin, daß das Abflußrohr so bis zu dem tiefsten Punkt des Ablaufkörpers geführt ist, daß zwischen dem Abflußrohr und dem Ablaufkörper ein schmaler Aufnahmeschlitz gebildet ist, in welchen das Wasser unter Vermeidung eines Beckens abfließt.
  • Der Ablaufkörper kann aber auch aus zwei Teilen bestehen, die unter Freilassung eines Ablaufschlitzes ineinandergreifen. Die Düse des neuen Trinkwasserspenders ist gegen Staub und Verschmutzungen bei Nichtbenutzung durch einen Verschluß geschützt und desinfiziert.
  • Die Armaturen. sind so beschaffen, daß durch einen Griff zwei Wirkungen hervorgerufen werden, nämlich: Offnen des Düsenverschlusses und Offnen des Zulaufventils. Es finden federlose Druck-, Zug- oder Dreharmaturen Anwendung.
  • Zweckmäßig ist die Anwendung einer senkrecht schwenkbaren Armatur. Gleichzeitiges Offnen des Düsenverschlusses und des Wasserzulaufventiles kann auch beispielsweise durch eine Schwenkbewegung des Trinkwasserspenders hervorgerufen werden.
  • Neu ist ferner auch die Anwendung selbsttätiger Drosselungen, die bei Ablaufverstopfungen und bei Frost in Tätigkeit treten.
  • Ebenfalls neu ist die Anwendung von Thermopho@ren, welche die Rohrleitungen und Hydranten gegen Frost schützen.
  • Durch die beckenlose Beschaffenheit des neuen Trinkwasserspenders sind Verschlammung und Verunreinigungen mit den bekannten üblen Begleiterscheinungenausgeschlflssen.
  • Die Düse des neuen Trinkwasserspenders ist gegen Staub' und der Ablagerung von Krankheitskeimen durch einen Verschluß geschützt und desinfiziert.
  • Die Armaturen des neuen Trinkwasserspenders sind so angebracht, daß sie nicht von dem Wasser des Spenders überrieselt werden. Deshalb können die Armaturen nicht rosten oder oxydieren und hierdurch weder unansehnlich noch unbrauchbar werden.
  • Durch eine federlose zweckmäßige Bauweise des Düsenverschlusses und der Zuleitungsventilsteuerung ist ein sicherer Betrieb gewährleistet.
  • Bei den vorhandenen Brunnen ist der Mechanismus dem Wasserausgesetzt. Hierdurch oxydieren oder rosten die Lager und Gelenke; die Federn rosten und verlieren ihre Spannkraft, wodurch diese Brunnen reparaturbedürftig oder unbrauchbar werden.
  • Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht in dem Schutz der Rohrleitungen und Hydranten durch den Thermophor gegen Frosteinwirkung. Während die bisher bekannten Brunnen in kalter Jahreszeit eingehüllt oder außer Betrieb gesetzt werden müssen, bleibt der neue Trinkwasserspender auch bei Eintritt von Frost in Betrieb.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt einen Trinkwasserspender in Kugelform mit in dem Gelenk b schwenkbarem Wandarm. Das Abflußrohr o ist so bis zu dem tiefsten Punkt des Ablaufkörpers c herangeführt, daß zwischen Abflußrohr und Ablaufkörper ein schmaler Wasseraufnahmeschlitz gebildet ist, in welchen das Wasser, das nach Öffnen des Düsenverschlusses s aus der Düse in in der strichpunktierten Pfeilrichtung über den Ablaufkörper c abgeleitet wird, abfließt.
  • Fig. a und 3 stellen einen Trinkwasserspender dar, bestehend aus zwei Teilen, die unter Freilassung eines Wasseraufnahmeschlitzes e ineinandergreifen; gleichzeitig einen Düsenverschluß mit durch Hebelgestänge gekoppelter Zulaufventilsteuerung. . Der dreischenklige Hebel f ist in dem Punkt x schwenkbar. Bei einer in Fig. 3 veranschaulichten Bewegung wird der Verschluß s von der Düse m gelöst. Durch die . Kopplung des Schenkels g mit dem Ventil da erfolgt eine gleichzeitige Öffnung desselben. Das Wasser fließt über den oberen Teil des Ablaufkörpers in der strichpunktierten Pfeilrichtung und gelangt unter Vermeidung eines Beckens in den Aufnahmeschlitz e.
  • Durch eine zweckmäßige Schenkelstellung zu dem Punkt x und eine entsprechende Gewichtsverteilung gleitet der Hebel f ohne Federeinwirkung in seine Ausgangsstellung zurück, sobald er freigelassen wird.
  • Fig. 4 und 5 zeigen eine Druckarmatur. mit Düsenverschluß und durch Schaltgestänge gesteuertes Ventil. Erfolgt ein Druck auf den Drücker q, so drückt die gebogene Zunge t, welche durch einen Schlitz des unteren - Endes der Zugstange r führt, letztere herab. Gleichzeitig drückt die Hebelstange 1, die ihren Hebelpunkt in y hat, gegen den Hebel ' der Drosselung d. Durch den erfolgten Druck wird gleichzeitig mit der Öffnung des Düsenverschlusses s die Öffnung des Zulaufventiles d bewirkt.
  • In den Fig. 4. und 5 ist gleichzeitig eine selbsttätige Drosselung dargestellt, die bei Ablaufverstopfungen in Tätigkeit tritt. Wird der Schwimmer P von dem ansteigenden Wasser in dem unteren. Teil des Ablaufkörpers emporgehoben, dann schließt das Ventil z, welches mit dem Schwimmer P durch einen Hebel gekoppelt ist, den Wasserzulauf i.
  • Fig.6 und 7 zeigen andere Formen von Trinkwasserspendern, Fig.8 in senkrechtem Schnitt die Bauweise eines Thermophors, Fig.9 in waagerechtem Schnitt die Bauweise eines solchen.
  • Zweckmäßig wird ein Thermophor aus doppelwandigen Rohrstüdcen, welche mit Nut und Feder oder mit Falzen versehen sind, aufeinandergesetzt, und zwar in und über der Erde, soweit es für eine Anlage erforderlich ist. Durch die Stege w- werden die Wände v bis u, die zweckmäßig aus schlecht wärmeleitendem Baustoff bestehen, so zusammengehalten, daß zwischen den Wänden ein isolierender Luftraum bestehen bleibt. Die inneren Wandflächen umschließen ebenfalls einen Luftraum, durch den das Zuleitungsrohr i und das Abflußrohr j so hindurchgeführt werden, daß sie die Wandungen nicht berühren.
  • Die Formen der Ablaufkörper und die der Träger können auch andere sein als die in den Ausführungsbeispielen veranschaulichten.
  • Der Düsenverschluß soll die Düse durch eine entsprechende Einlage oder durch eine andere zweckmäßige Vorrichtung desinfizieren.
  • Die Trinkwasserspender können hergestellt werden in Metall, Porzellan, Keramik, Stein, Kunststein usw. Spender aus Glas können auch von innen beleuchtet werden. Desgleichen können Spender auch der Reklame nutzbar gemacht werden.
  • Das Wasser kann auch gewindeartig um einen Körper abfließen. Der Ablaufschlitz kann auch. in Abstufungen um den Körper führen. Er kann auch näher zur Düse m liegen öder auch beliebig unter dem horizontalen Durchmesser eines Spenders.
  • Der Punkt, von welchem aus die Öffnung des Düsenverschlusses und des Zulaufventils hervorgerufen wird, kann an beliebiger Stelle des Spenders, oder auch in einer mit der Hand oder mit dem Fuß erreichbaren Umgebung liegen. Die selbsttätige Drosselung nach den Fig.q. und 5 der Zeichnung soll ebenfalls nur ein Ausführungsbeispiel veranschaulichen. Es könnte beispielsweise auch ein wiegebalkenähnlicher Hebel Anwendung finden, der so ausgeglichen ist, daß bei der geringsten Druckeinwirkung auf das eine Ende des Hebels die Drosselung der Zuleitung erfolgt.
  • Der Druck, der zur Drosselung ausgeübt werden muß, kann auch beispielsweise durch eine Vorrichtung erfolgen, bei welcher eine Drosselung durch mittel- oder unmittelbare Einwirkung von solchen Stoffen erfolgt, welche sich durch Temperatureinwirkungen ausdehnen oder zusammenziehen, wie beispielsweise das Quecksilber. Solche Drosselungen werden bei strengem Frost selbsttätig wirken. Sie haben den Zweck, im Freien stehende Spender gegen Vereisungen zn schützen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Trinkwasserspender mit gekrümmter Wasserablauffiäche, dadurch gekennzeichnet, daß das Abflußrohr, unter Freilassung eines Ablaufschlitzes, bis zu dem tiefsten Punkt der Ablauffläche geführt ist.
  2. 2. Trinkwasserspender nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der gekrümmte Ablaufkörper aus zwei Teilen besteht, die unter Freilassung eines schmalen Ablaufschlitzes ineinandergreifen.
  3. 3. Trinkwasserspender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Düse des Spenders bei Nichtbenutzung durch einen Verschluß staubdicht verschlossen und durch eine mit einem Desinfektionsmittel versehene Einlage desinfiziert ist. q..
  4. Trinkwasserspender nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für das gleichzeitige öffnen des Düsenverschlusses und des Wasserablaufventiles ein beipielsweise durch Schwenken des Trinkwasserspenders betätigtes Schaltgestänge vorgesehen ist.
  5. 5. Trinkwasserspender nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Spender mit selbsttätigen Drosselungen versehen ist, die bei Ablaufstörungen und bei Frost in Tätigkeit treten.
  6. 6. Trinkwasserspender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrleitungen und Hydranten des Spenders durch einen Thermophor gegen Frost geschützt sind.
DEK118916D 1931-02-13 1931-02-13 Trinkwasserspender Expired DE579107C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2578047A (en) * 1946-09-21 1951-12-11 James J Corey Bubbler outlet and deflection plate for water coolers
US3578247A (en) * 1968-11-21 1971-05-11 Haws Drinking Faucet Co Spherical water fountain
DE202023105229U1 (de) 2023-09-11 2023-09-27 Gwa Hausanschluss Armaturen Gmbh Brunnen zur Trinkwasserentnahme
DE202023105237U1 (de) 2023-09-11 2023-09-27 Gwa Hausanschluss Armaturen Gmbh Brunnen zur Trinkwasserentnahme

Cited By (5)

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US3578247A (en) * 1968-11-21 1971-05-11 Haws Drinking Faucet Co Spherical water fountain
DE202023105229U1 (de) 2023-09-11 2023-09-27 Gwa Hausanschluss Armaturen Gmbh Brunnen zur Trinkwasserentnahme
DE202023105237U1 (de) 2023-09-11 2023-09-27 Gwa Hausanschluss Armaturen Gmbh Brunnen zur Trinkwasserentnahme
EP4520879A1 (de) 2023-09-11 2025-03-12 gwa Hausanschlus Armaturen GmbH Brunnen zur trinkwasserentnahme

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