DE577998C - Vorrichtung zum Sichten von Tabakblaettern - Google Patents

Vorrichtung zum Sichten von Tabakblaettern

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DE577998C
DE577998C DEQ1715D DEQ0001715D DE577998C DE 577998 C DE577998 C DE 577998C DE Q1715 D DEQ1715 D DE Q1715D DE Q0001715 D DEQ0001715 D DE Q0001715D DE 577998 C DE577998 C DE 577998C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B5/00Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs
    • A24B5/10Stripping tobacco; Treatment of stems or ribs by crushing the leaves with subsequent separating

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

Zur selbsttätigen Lösung zusammenhängender Tabakblätter voneinander ist es bekannt, Vorrichtungen zu verwenden, in denen etwa durch Anordnung von Walzengängen, Schlagwerkzeugen ο. dgl. die Blätter hin und her gebogen und dadurch in ihrer Lage gegeneinander verschoben werden. Dieser Vorgang läßt sich noch dadurch ergänzen, daß man die vorgelockerten Tabakblätter einem Luftstrom aussetzt. Aber auch bei einer solchen zusätzlichen Behandlung in einem-Luftstrom lassen sich die Tabakblätter nicht alle voneinander lösen, und die noch nicht gelösten Blätterbündel müssen von den gelösten Blättern sorgfältig von Hand abgesondert werden. Die Tatsache, daß auf menschliche Arbeitskräfte nicht vollkommen verzichtet werden kann, bringt außer'den entstehenden Lohnkosten noch Nachteile hygienischer Art mit sich. Hierzu kommt die Unvollkommenheit und Unregelmäßigkeit, die sich bei Handarbeit nie vermeiden läßt.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kombination von Vorrichtungen, die dazu dienen, die mit der Lösung von Tabakblättern zusammenhängenden Arbeitsvorgänge vollkommen selbsttätig bewerkstelligen zu lassen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Die wesentlichsten Merkmale sind zwei hintereinandergeschaltete Trichter α und b. Der vordere Trichter α ist zur Vermeidung von Wirbel- und Staubbildungen nach unten durch eine Schleuse c abgeschlossen, konnte aber ebensogut auch einen offenen Ausfall besitzen. Der hintere Trichter b bildet den Einfall zu einer pneumatischen Förderleitung d, die nach einer Siebschleuse e führt. Die hintere Wand des hinteren Trichters b ist nach dem vorderen Trichter α zu verlängert und bildet über diesem eine einstellbare Abdeckung f. Des weiteren weist diese Wand eine Reihe von einstellbaren Öffnungen g auf.
- Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist derart, daß die ungelösten Tabakblätter zunächst von Hand oder durch einen Walzengang h soweit wie möglich voneinander gelöst werden. Die teils aus gelösten und teils aus ungelösten Blättern bestehende Mischung wird in den vorderen Trichter α abgeworfen und gelangt nun hier in den Weg eines beliebig erzeugten Luftstromes. Durch diesen Luftstrom werden die schon gelösten Tabakblätter und die leichten Verunreinigungen von den noch, ungelösten Blätterbündeln und etwaigen· schweren Fremdkörpern getrennt. Diese letzteren werden durch einen an dem Trichter a angebrachten beliebigen Fremidkörperabscheider i abgesondert.
' Die ungelösten Tabakblätter fallen durch den Trichter α nach unten in eine Kiste k oder etwa auf ein Förderband, welches die Blätterbündel der Lösevorrichtung h zur nochmaligen Behandlung und zu erneutem Abwurf in den Trichter α zuführt.
Die gelösten Tabakblätter werden ebenso wie leichte Verunreinigungen durch einen schon erwähnten Luftstrom, der im dar-
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gestellten Falle in regelbarer Stärke als Druckluftstrom aus einer schwenkbaren Düse / austritt, nach dem hinteren Trichter b geführt. Zu dieser Sichtung läßt sich ebensogut ein Saugluftstrom verwenden. Zur Beeinflussung der Sichtung ist zwischen den beiden Trichtern α und b eine beliebig einstellbare Drosselklappe ρ angeordnet. Dem gleichen Zwecke dient die Schwenkbarkeit der Druckluftdüse / und der oberen Abdeckung f. Die an der hinteren Wand des Trichters vorgesehenen Öffnungen g sollen durch Zulassung von Zusatzluft einen Anprall der gelösten Tabakblätter an dieser Wand verhindern oder zum wenigsten erheblich abdämpfen.
Die gelösten Blätter und leichten Verunreinigungen, die auf pneumatischem Wege von dem Trichter b nach der an sich bekannten Sietschleuse e gelangen, werden dort voneinander getrennt. Die Förderluft und die Verunreinigungen werden durch eine Siebwalze m nach einem etwa zu einem Filter und Exhaustor führenden Rohr η abgezogen. Die gereinigten, losen Tabakblätter fallen unten aus der Siebschleuse e frei heraus entweder in einen Wagen 0 oder auf eine sonstige Förder- \ orrichtung, die zu weiterer Verarbeitung bei-
. spU'lsweise zu einer Mischvorrichtung führt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Sichten von etwa aus einer Lösevorrichtung kommenden, teils gelösten, teils ungelösten Tabakblättern unter gleichzeitiger Abscheidung von schweren Fremdkörpern sowie Staub mittels eines gegen die Tabakblätter beim Herabfallen in einen Trichter (α) gericht teten Luftstromes, dadurch gekennzeichnet, daß sich an den etwa mit einer schwenkbaren Druckluftdüse (Z) ausgerüsteten Trichter (α), in den die ungelösten Tabakblätter nach einem Zellenrad (c) und die schweren Fremdkörper nach einem Abscheider (i) abfallen, ein weiterer die gelösten Tabakblätter und leichten Verunreinigungen aufnehmender Trichter (?)) anschließt, der den Einfall in eine pneumatische Förderleitung (d) mit anschließender Entstaubungsvorrichtung ie) bildet, und dessen von dem ersten Trich-^o ter (a) abgekehrte Wandung nach rückwärts zu einem den Einwurf des ersten Trichters (a) umfassenden Gehäuse mit über den Trichtern liegender, einstellbarer Decke (/) ausgebildet ist. „
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine einstellbare Klappe (p) im Durchlaß von dem ersten Trichter (α) nach dem zweiten Trichter (b).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem ersten Trichter (a) zu verlängerte, hintere Wand des zweiten Trichters (b) mit einstellbaren Lufteinlässen (g) versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEQ1715D 1931-01-04 1931-01-04 Vorrichtung zum Sichten von Tabakblaettern Expired DE577998C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920058C (de) * 1953-05-12 1954-11-11 Imp Tobacco Co Ltd Fliehkraftabscheider fuer pneumatische Foerdereinrichtungen
DE1261736B (de) * 1961-10-28 1968-02-22 Josef Wessel Dr Ing Schwingbar gelagerter Schwerkraftsichter
DE29904425U1 (de) 1999-02-26 1999-08-05 Stumpf, Anton, 69115 Heidelberg Vorrichtung zum Trennen von Abfall

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE920058C (de) * 1953-05-12 1954-11-11 Imp Tobacco Co Ltd Fliehkraftabscheider fuer pneumatische Foerdereinrichtungen
DE1261736B (de) * 1961-10-28 1968-02-22 Josef Wessel Dr Ing Schwingbar gelagerter Schwerkraftsichter
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