DE366574C - Foerder-, Reinigungs- und Sortiervorrichtung fuer Dreschmaschinen - Google Patents

Foerder-, Reinigungs- und Sortiervorrichtung fuer Dreschmaschinen

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DE366574C
DE366574C DEK74489D DEK0074489D DE366574C DE 366574 C DE366574 C DE 366574C DE K74489 D DEK74489 D DE K74489D DE K0074489 D DEK0074489 D DE K0074489D DE 366574 C DE366574 C DE 366574C
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cleaning
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screw conveyor
sorting device
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Mads Kjaer & Aage Kallesoee
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Mads Kjaer & Aage Kallesoee
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/42Apparatus for removing awns from the grain

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

Es ist bei Dreschmaschinen bekannt, das
ausgedroschene Gut durch einen Luftstrom einem Entgranner zuzuführen und das aus dem Entgranner tretende Gut durch einen zweiten Luftstrom zu reinigen.
Von diesen bekannten Anordnungen unterscheidet sich die vorliegende Förder-, Reinigungs- und Sortiervorrichtung einerseits dadurch, daß die Luftkanäle parallel nebeneinanderliegen und eine gemeinsame Zwischenwand haben, sowie daß der obere Kanal U-förmig gezogen ist und an der Biegung eine düsenförmige Öffnung hat, andererseits dadurch, daß der Entgranner die Förderschnecke oder deren Hülse umschließt, so daß das Gut in dem Entgranner in entgegengesetzter Richtung geführt wird als durch die Förderschnecken. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß der Bau sehr kurz wird und der Entgranner dabei doch einen großen Durchmesser und dadurch eine große Aufnahmefähigkeit hat, so daß er vorzügliche Ergebnisse liefert, namentlich bei kleinen Dreschwerken, bei denen ein nur sehr beschränkter Raum vorhanden ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt und zeigt
Abb. ι einen Querschnitt durch die Förder-, Reinigungs- und Sortiervorrichtung und
Abb. 2 teilweise eine Draufsicht, teilweise einen Schnitt der Vorrichtung, und die
Abb. 3 und 4 zeigen Einzelheiten.
Auf d'er Trommelwelle 2 der Dreschmaschine ι ist ein Flügelrad 3 angeordnet, weldies von einem Gehäuse 4 umschlossen ist,
das seitlich mittlere Öffnungen 5 und am Umfang eine Öffnung1 hat, die in einen senkrechten Kanal 6 mündet. Dieser Kanal ist etwas tiefer in zwei Kanäle 7 und 8 geteilt. An der die beiden Kanäle trennenden Querwand ist eine Klappe 9 vorgesehen, die um die Achse 10 schwingbar ist. Letztere ragt aus dem Kanal heraus und trägt außerhalb des Kanals einen Handgriff 11. Durch Drehen dieses Griffes kann daher die Klappe gedreht und (I. h. der Querschnitt der Kanäle 7 oder 8 geändert werden, so daß der Luftstrom vom Kanal 6 nach Wunsch in den Kanälen 7 oder 8 verteilt werden kann.
Unter dem Auslauf rohr 12 der Dreschmaschine führt eine Öffnung 13 zu dem Kanal 7, der in einen Raum mündet, welcher von einer Rostplatte 15 mit länglichen Löchern umschlossen wird. Vor der Mündung des Kanals 7 ist eine Klappe 16 angeordnet, die mittels einer Stange 17 drehbar an der Rostplatte 15 gelagert ist und in niedergeklappter Lage die trichterförmige Einfüllöffnung eines Behälters 18 verschließt, der eine Förderschnecke 19 umschließt. Diese Schnecke befördert das ausgedroschene Gut seitwärts durch ein Rohr, an dessen Ende auf der Welle 21 der Schnecke Flügel 22 angeordnet sind, die das Rohr 20 umgeben und von einem Gehäuse 23 umschlossen werden, das um die Förderschnecke 19 einen Entgranner bildet und unter deren Teil 18'eine Auslauf öffnung 24 hat, die über eine schräggestellte Platte 25 in den Raum 14 mündet.
Unterhalb der Platte 25 hat der Raum 14 drei Auslaufrohre 26, 27 und 28, von denen das Rohr 14 ungefähr senkrecht unterhalb der Abfallkante der Platte 25 liegt. Das Luftrohr 8 hat ein Mundstück 29, das zwischen dem Rohr 26 und der Platte 25 mündet.
Das ausgedroschene Gut, welches aus dem Rohr 12 austritt, wird durch den Kanal 7 der Förderschnecke 19 zugeführt. Der Staub wird dabei durch die öffnungen des Rostes 15 geblasen. Die Förderschnecke befördert das Gut in den Entgranner, dessen Flügel nicht parallel zur Achse 21, sondern mit einer geringen Steigung nach einer Schraubenlinie verlaufen. Infolgedessen wird das Korn außerhalb der Schneckenhülle 20 zurückbefördert und tritt, nachdem es gut entgrannt ist, durch die öffnung 24 auf die Platte 25, von der es frei abfällt.
Das schwerste Korn fällt durch das Rohr 26, während das leichtere Korn sowie die Hülsen und der leichtere Kaff von dem Luftstrom vom Mundstück 29 über das Rohr 27 I geblasen werden, in das das Korn niederfällt, während die Hülsen und der Kaff durch die Öffnung 28 geblasen werden. Auf den Rohren 26, 27 sowohl wie über der Öffnung 28 werden Säcke angebracht.
Bei verschiedener Einstellung der Klappe 9 wird die Ausblasung durch das Mundstück 29 und damit auch die Sortierung des Kornes verschiedenartig, indem das Korn, anstatt dem Entgranner zugeführt zu werden, unmittelbar in den Raum 14 geblasen werden kann. In diesem kann unter der Platte 25, wie in Abb. 1 punktiert gezeigt ist, eine weitere Platte 30 angeordnet werden, die das herunterfallende Korn auffängt. Es können auch mehr als drei Auslaufrohre an dem Raum 14 vorgesehen sein, so daß mehr als zwei Kornsorten aussortiert werden können.
Dadurch, daß 'die Flügel 22 des Entgranners außerhalb der Hülse der Förderschnecke arbeiten, wird die gemeinsame Welle 21 nicht länger als die Schnecke es notwendig macht, so daß der Entgranner mit der Schnecke gemeinsam gelagert werden kann und ein leichterer Bau erreicht wird.
Wenn der Entgranner nicht benutzt werden soll, wird die Stange 17 eines außen an der Maschine "sitzenden Handgriffes um etwa 8g i8o° gedreht, wobei die Klappe 16 aus der in Abb. ι dargestellten Stellung in die Stellung gemäß Abb. 3 umgelegt wird, bei der sie die Einfüllöffnung des Behälters 18 verschließt, so daß das Korn von dem Kanal 7 um den Behälter 18 auf die Platte 25 und von da aus in den Raum 14 geleitet.

Claims (1)

  1. P ATENT-An speuch:
    Förder-, Reinigungs- und Sortiervorrichtung für Dreschmaschinen, bei der das ausgedroschene Gut von einem Luftstrom in einen Entgranner geführt und beim Niederfallen in einem Raum durch einen Luftstrom gereinigt und sortiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (22) des Entgranners außerhalb einer eine Förderschnecke (19) umgebenden Hülse angeordnet sind und das Gehäuse (23) des Entgranners die Hülse der Förderschnecke umschließt, so daß das Gut sich durch den Entgranner in entgegengesetzter Richtung bewegt wie durch die Förderschnecke, und daß seitlich vom Förderkanal (7) der U-förmig gebogen und an der Biegung n0 eine düsenförmige Eintrittsöffnung (13) hat, ein Kanal (8) angeordnet ist, durch den die Luft in den Reinigungs- und Sortierraum (14) zugeführt wird.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen.
DEK74489D 1920-09-24 1920-09-24 Foerder-, Reinigungs- und Sortiervorrichtung fuer Dreschmaschinen Expired DE366574C (de)

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DE (1) DE366574C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3262457A (en) * 1962-06-11 1966-07-26 American Mach & Foundry Tobacco feed for automatic cigarette maker
US3270879A (en) * 1963-01-10 1966-09-06 Int Harvester Co Pneumatic inclined current separator

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3262457A (en) * 1962-06-11 1966-07-26 American Mach & Foundry Tobacco feed for automatic cigarette maker
US3270879A (en) * 1963-01-10 1966-09-06 Int Harvester Co Pneumatic inclined current separator

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