DE577928C - Verriegelung fuer Haengekrane mit Anschlussbahn und Sicherung gegen Abstuerzen der Katze beim UEbergang - Google Patents
Verriegelung fuer Haengekrane mit Anschlussbahn und Sicherung gegen Abstuerzen der Katze beim UEbergangInfo
- Publication number
- DE577928C DE577928C DED61573D DED0061573D DE577928C DE 577928 C DE577928 C DE 577928C DE D61573 D DED61573 D DE D61573D DE D0061573 D DED0061573 D DE D0061573D DE 577928 C DE577928 C DE 577928C
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- locking
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C7/00—Runways, tracks or trackways for trolleys or cranes
- B66C7/12—Devices for changing direction of travel or for transferring from one runway to another; Crossings; Combinations of tracks of different gauges
- B66C7/14—Runway interlocking devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control And Safety Of Cranes (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
10. JUNI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JV£ 577928
KLASSE 35 b GRUPPE 12i
Demag Akt.-Ges. in Duisburg
der Katze beim Übergang
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Juli 1931 ab
Die Erfindung betrifft eine Verriegelung für Hängekrane mit Anschlußbahnen und
Sicherungen gegen das Abstürzen der Katze beim Übergang; sie bezweckt, das Abstürzen
der Katze unter allen Umständen zu verhüten und die beiden Fahrbahnteile zu verriegeln,
solange die Sperrhebel am Ende der Bahn noch nicht vollständig in ihre Sperrlage
zurückgekehrt sind. Dies wird dadurch erreicht, daß jeder der Sperrhebel außerhalb
seiner Sperrlage in Verriegelungsvorrichtungen eingreift, die mit dem gegenüberliegenden
Bahnende verbunden sind.
Bekannt ist eine Fähre zur Überführung von Lasten an Gleisunterbrechungen bei
Hängekranen, welche mit einer selbsttätigen Verriegelung ausgeführt ist. Bei ihr greifen
in der äußersten Offenlage die Sperrhebel am festen Bahnende in Aussparungen des be-
ao weglichen Bahnendes. Wenn aber diese Sperrhebel nur wenig aus ihrer äußersten Offenlage
heraustreten oder wenn die Sperrhebel hängenbleiben, kann die Katze dennoch abstürzen.
Die Sperrhebel an der beweglichen
as Bahn sind gegen das Hängenbleiben gänzlich
ungesichert, so daß von dem beweglichen Teil der Bahn die Katze besonders leicht herunterstürzen
kann.
Weiter sind Hängekrane mit Einschienenkatzen bekannt, bei denen das Ein- und Ausrücken
der Verriegelung die gleichzeitige Betätigung der Sperrhebel für die bewegliche Kranbahn bedingt. Auch bei diesen Verriegelungen
ist keine Vorsorge dagegen getroffen, daß die Sperrhebel am festen Bahnende nicht hängenbleiben und in ihre Sperrlage
zurückkehren. Außerdem kann die andere Sperrhebelgruppe in die Offenlage gebracht
werden, auch wenn der fahrbare Laufbahnteil nicht einem festen Laufbahnteil gegenübersteht.
Gemäß der Erfindung wird die Möglichkeit des Abstürzens der Katze beim Hängenbleiben
der Sperrhebel dadurch beseitigt, daß jeder Sperrhebel mit Anschlägen in Verriegelungsvorrichtungen
des gegenüberliegenden Bahnendes eingreift, sobald er sich außerhalb der Sperrlage befindet.
Weiter wird das Abstürzen noch dadurch verhindert, daß auch der Zwischenraum zwischen
den beiden Sperrhebeln daraufhin überwacht wird, daß nicht etwa ein Teil der Laufkatze
sich noch in ihm befindet, wenn der fahrbare Laufbahnteil in Bewegung gesetzt wird. Dies ist an Hand der Zeichnung noch
näher erläutert. In dieser zeigt Abb. 1 eine Seitenansicht und Abb. 2 eine Draufsicht der
neuen Verriegelung.
Die bei 1 angedeutete Laufkatze ist auf der festen Fahrbahn 2 beweglich. Sie kann
ferner auf die' Laufbahn 3 des Laufkranes 4 überfahren. Damit bei der Überfahrt Kran
und feste Fahrbahn in Übereinstimmung sind, ist der Verriegelungsbolzen 6 vorgesehen,
der vom Kranführer kurz vor der Einfahrt in die richtige Stellung nach vorn und gegen die Anlauffläche 7 gedrückt wird, bis
er mit seinem Kopf 8 in eine entsprechende
öffnung 9 der Fläche 7 einschnappt. Damit
ist eine Kupplung zwischen Kran und Anschlußbahn hergestellt.
Gleichzeitig mit dieser Kupplung rollt die Anlaufrolle 10 des als Puffer wirkenden Hebels
ir an dem Anlaufblech 7 ab. Dadurch wird der Hebel 11 emporgedrückt und gibt so
den Übergang von der Laufbahn 3 zur Bahn 2 frei. In ähnlicher Weise wird durch Vorschieben
des Verriegelungsbolzens 6 die Nase
12 des Sperrhebels 13 für die Anschlußbahn
abgehoben, so daß auch von der Seite der Anschlußbahn her der Übergang freigegeben
ist. Beide Sperrhebel 11 und 13 sind nun
ig mit besonderen Elementen ausgerüstet, welche verhindern sollen, daß der Kran 4 weiterfährt, wenn beim Entriegeln des Bolzens 6
die Sperrhebel nicht wieder in ihre Anfangslage zurückfallen.
ao Zu diesem Zweck besitzt der Sperrhebel 11
ein Horn 14, mit dem er in eine U-förmige Rinne 15 am Anlauf blech 7 einschlägt. Umr
gekehrt legt sich ein Fortsatz 16 des Hebels
13 in einen Schlitz 17 des Verriegelungsag
bolzenkopfes. Das Horn und der Fortsatz sind so bemessen, daß sie erst dann aus dem
Bereich der seitlichen Sperrungen heraustreten, wenn der zugehörige Sperrhebel die
entsprechende Fahrbahn gesperrt hat. Würde
z. B. der Hebeln hängenbleiben, nachdem
der Riegel wieder zurückgezogen wurde, und wollte dann der Kranführer den Kran 4 verfahren,
so würde sich das Horiki4 gegen die
seitlichen Flansche des U-Profils 15 legen.
Um nun außerdem zu verhüten, daß bei Ingangsetzung des Kranes die Laufkatze zum
Teil auf der festen Fahrbahn und zum Teil auf dem Kran steht, ist mit dem Hebel 13
ein weiterer Hebel 18 verbunden, der als Fühlhebel wirkt. Solange ein Teil des Fahrgestells in dem Raum zwischen den Hebeln
11 und 13 steht, ist der Hebel 18 zurückgedrückt
und verhindert daher, daß der Hebel 13 in die Sperrlage zurückfällt. Damit bleibt
aber auch der Fortsatz 16 im Schlitz 17 des
Sperrbolzenkopfes, und die Weiterfahrt ist nicht möglich. Der Fühl- oder Kontrollhebel
kann am Hebel 13 fest oder beweglich angelenkt werden, in der Zeichnung ist seine
Aufhängung am Hebel 13 und an einem zweiten Hebel 19 dargestellt. Er kann auch mit
dem Hebel 11 verbunden oder für sich direkt aufgehängt werden, wobei er im letzten Fall
mit einer besonderen Nase oder einem Fortsatz ähnlich wie die Sperrhebel auszurüsten gg
ist. ' .
Man kann die seitliche Begrenzung für die Fortsätze 14 und 16 mit irgendwelchen elektrischen
oder sonstigen Signalvorrichtungen versehen, welche das Versagen der Sperrhebeln
und 13 anzeigen.
Claims (4)
- Patentanspruch:i. Verriegelung für Hängekrane mit e5 Anschlußbahn und Sicherung gegen Abstürzen der Katze beim Übergang, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Sperrhebel außerhalb der Sperrlage mit Anschlägen in Verriegelungsvorrichtungen eingreift, die mit dem gegenüberliegenden Bahnende verbunden sind.
- 2. Verriegelung nach Anspruch ι,. dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrhebel mit Nasen, Anschlägen 0. dgl. ausgerüstet sind, die in nach den Seiten begrenzte öffnungen des gegenüberliegenden Teiles (Kran oder Anschlußbahn) eingreifen.
- 3. Verriegelung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Fühlvorrichtung, die den Raum zwischen den Sperrhebeln beider Bahnen überwacht und bei Anwesenheit eines Fahrwerksteiles der Laufkatze die Bewegung des Laufkranes sperrt.
- 4. Verriegelung nach Ansprach 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fühlvorrichtung mit einem Sperrhebel oder seinen Sicherungen verbunden ist. goHierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED61573D DE577928C (de) | 1931-07-26 | 1931-07-26 | Verriegelung fuer Haengekrane mit Anschlussbahn und Sicherung gegen Abstuerzen der Katze beim UEbergang |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED61573D DE577928C (de) | 1931-07-26 | 1931-07-26 | Verriegelung fuer Haengekrane mit Anschlussbahn und Sicherung gegen Abstuerzen der Katze beim UEbergang |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577928C true DE577928C (de) | 1933-06-10 |
Family
ID=7058207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED61573D Expired DE577928C (de) | 1931-07-26 | 1931-07-26 | Verriegelung fuer Haengekrane mit Anschlussbahn und Sicherung gegen Abstuerzen der Katze beim UEbergang |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577928C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2446784A1 (fr) * | 1979-01-16 | 1980-08-14 | Dannemard Jacques | Appareillage perfectionne pour la manutention de quartiers de viande ou de carcasses |
-
1931
- 1931-07-26 DE DED61573D patent/DE577928C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2446784A1 (fr) * | 1979-01-16 | 1980-08-14 | Dannemard Jacques | Appareillage perfectionne pour la manutention de quartiers de viande ou de carcasses |
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