DE577304C - Selbstreinigendes Raupenkettenglied - Google Patents
Selbstreinigendes RaupenkettengliedInfo
- Publication number
- DE577304C DE577304C DEO19245D DEO0019245D DE577304C DE 577304 C DE577304 C DE 577304C DE O19245 D DEO19245 D DE O19245D DE O0019245 D DEO0019245 D DE O0019245D DE 577304 C DE577304 C DE 577304C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chain
- chain link
- self
- track chain
- cleaning track
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 title claims description 4
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 8
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 2
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 210000003141 lower extremity Anatomy 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D55/00—Endless track vehicles
- B62D55/08—Endless track units; Parts thereof
- B62D55/18—Tracks
- B62D55/20—Tracks of articulated type, e.g. chains
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. MAI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 d GRUPPE
ο 19245 11163 d
Orenstein & Koppel Akt.-Ges. in Berlin*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1931 ab
Die Erfindung bezieht sich auf selbstreinigende Raupenkettenglieder.
Der Antrieb einer Raupenkette ist dann am günstigsten, wenn das verzahnte Antriebsrad
an den Gelenken der Kette angreift, wobei sich die Zähne des Rades gegen die Gelenkbolzen
der Kette legen, deren Mittelachsen dann auf dem Teilkreisumfang des Kettenrades
liegen. Die einzelnen Zähne des Kettenrades müssen dabei in die Lücken zwischen zwei aufeinanderfolgenden Gelenkbolzen eingreifen.
Um zu verhindern,· daß bei der Berührung mit dem Erdboden von unten her Boden in die Glieder und in den Kettenantrieb
eindringen kann, sind die Kettenglieder gegeneinander scharnierartig überlappt.
Trotzdem ist es unvermeidlich, daß beim Fahren mit der Raupenkette Boden in diese
hineingelangt. Dies tritt besonders bei scharfen Kurven auf. Dabei füllen sich die Kettenglieder
und ebenfalls der für den Zahneingriff vorgesehene Raum, wodurch das Bewegen der
Raupenkette sehr erschwert wird. Sobald nämlich die Eingriffsräume ausgefüllt sind,
spannt sich die Kette derart, daß Störungen unvermeidlich sind.
Um dies zu verhindern, hat man verschiedene Vorkehrungen getroffen, die in Abb. 1
bis 3 an einem Ausführungsbeispiel dargestellt •30 sind. Abb. 1 zeigt den Teil einer Raupenkette
n, n1, fi2, nz ... in der Stellung, in der sie
um das Antriebsrad m umgelenkt wird, Abb. 2 zwei gekuppelte Glieder und Abb. 3 ein loses
Glied im Grundriß. Bei der in Abb. 1 gezeichneten Stellung ist Zahn ο des Rades m eben
zur Anlage an Bolzen p des Kettengliedes n1
gekommen und dabei in den Eingriffsraum α eingedrungen. Ist dieser mit Erde oder anderem
Bodenmaterial ausgefüllt, so tritt der oben angegebene Mangel auf. Um ihm zu begegnen, hat man zunächst die Rippen r der
Glieder η mit seitlichen Aussparungen b versehen, aus denen das Bodenmaterial beim
Eingreifen des Zahnes seitlich herausgepreßt wird. Auch diese Aussparungen haben sich
jedoch noch nicht als ausreichend erwiesen, da besonders beim Umschalten in die andere
Drehrichtung, die der punktierte Pfeil in Abb. ι angibt, ein Teil des Bodens, der durch
die seitlichen Öffnungen b nicht mehr ent- 5"
weichen kann, in der Kette bleiben muß und so beim Fahren zu demselben Mangel, vergrößertem
Widerstand und vergrößerter Abnutzung, führt. Besonders nachteilig sind diese Erscheinungen bei leicht rieselndem
Boden, also z. B. bei Sand und Kies, weil dieser stets aus dem oben laufenden Teil der
Kette herunterfällt und die unteren Glieder anfüllt, ohne die Kette jemals ganz verlassen
zu können. Man hat, um den Boden heraus- fio
zubekommen, sogar noch in die untere Platte der Kettenglieder ein Loch c geschnitten.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Erwin Bargmannin Berlin,
Dieses Loch gestattet zwar, daß der eingreifende Zahn den Boden aus dem Zwischenraum
α herausdrückt, verhindert aber nicht, daß beim Befahren von losem Boden wieder
solcher in die Kette eindringt.
Die vorliegende Erfindung soll die genannten Übelstände durch eine Ausbildung der
.Raupenglieder, welche den eingedrungenen Boden an den Umlenkstellen unter den La-
*o geraugen heraustreten läßt, weitgehendst beseitigen.
Eine erfindungsgemäße Ausführungsart zeigen die Abb. 4 und 5. Bei der dort dargestellten
Kette wurden in dem Raum α -des
«5 Kettengliedes, in den der Zahn 0 eingreift,
die vorspringenden Teile der Überlappungen (d und e, Abb. 1) beseitigt, so daß sich an
dieser Stelle eine ebene Form der Bodenplatten μ ergibt (Abb. 4). Im Mittelteil des
Kettengliedes wurde eine Aussparung f geschaffen, da der mittlere Ansatz der eigentlichen
Bodenplatte η des Kettengliedes unter dem vorspringenden Lagerauge/» und zwischen
den Stützf ippenr erfindungsgemäß nicht
»5 bis an deren vorderste Kante vorgezogen ist (Abb. 5). Die geschaffene Anordnung hat den
Vorteil, daß beim Aufliegen der Kette auf dem Erdboden keinerlei Zwischenräume zwischen
den einzelnen Gliedern bestehen, so daß also von unten her kein Boden in die Kette
eintreten und diese verunreinigen kann. In dem Augenblick aber, in dem die Kette sich
um das Antriebszahnrad legt, wird durch die Drehbewegung zweier benachbarter Glieder
gegeneinander die Aussparung f freigelegt, so daß eine Öffnung entsteht, durch die z. B.
rieselnder Sand oder Kies die Kette automatisch in Richtung des unteren Pfeiles g
nach Abb. 4 verläßt. Die Kette reinigt sich also vollkommen selbsttätig. Etwas festerer
Boden wird beim Eingreifen des Zahnes nicht nur durch die bekannten seitlichen Aussparungen
b der Abb. 1 und 2, sondern auch durch die Aussparung / herausgedrückt. Dies
tritt besonders vorteilhaft beim Umkehren der Fahrbewegung entsprechend dem punktierten
Pfeil h in Erscheinung. Hierbei drückt nämlich jeder Zahn den eingedrungenen Boden
einfach vor sich her und schiebt ihn in Richtung der Pfeile g und ί aus der Kette heraus.
Claims (1)
- Patentanspruch:Selbstreinigendes Raupenkettenglied mit durch zwei Stützrippen getragenen Lageraugen, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Ansatz der eigentlichen Bodenplatte (n) des Kettengliedes unter dem vorspringenden Lagerauge (p) und zwischen den Stützrippen (r) nicht bis an deren vorderste Kante vorgezogen ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO19245D DE577304C (de) | 1931-07-23 | 1931-07-23 | Selbstreinigendes Raupenkettenglied |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO19245D DE577304C (de) | 1931-07-23 | 1931-07-23 | Selbstreinigendes Raupenkettenglied |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577304C true DE577304C (de) | 1933-05-29 |
Family
ID=7354939
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO19245D Expired DE577304C (de) | 1931-07-23 | 1931-07-23 | Selbstreinigendes Raupenkettenglied |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577304C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2854294A (en) * | 1955-02-02 | 1958-09-30 | Schield Bantam Company | Crawler tumbler and track shoe |
-
1931
- 1931-07-23 DE DEO19245D patent/DE577304C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2854294A (en) * | 1955-02-02 | 1958-09-30 | Schield Bantam Company | Crawler tumbler and track shoe |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2409958C3 (de) | Förderer | |
| DE577304C (de) | Selbstreinigendes Raupenkettenglied | |
| DE2247300B2 (de) | Kette für Kratzerförderer und Raupenfahrzeuge | |
| DE2056838B2 (de) | Reifenschutzkette | |
| DE420543C (de) | Laufkette fuer Raupenfahrzeuge | |
| DE311612C (de) | ||
| DE977168C (de) | Muldengliederfoerderband | |
| DE2618072C3 (de) | Kantgelenkkette | |
| DE413905C (de) | Becherwerk | |
| DE477766C (de) | Verfahren zum Ziehen von reinen Zinkhuelsen | |
| DE420591C (de) | Kettenrost | |
| DE1137333B (de) | Gleiskettenglied mit auf Tragplatten befestigtem, elastischem und geraeusch-daempfendem Laufpolster | |
| DE180624C (de) | ||
| DE2416241A1 (de) | Universalgelenk | |
| DE601008C (de) | Mit Spreizschlitzen versehener auswechselbarer Schneidzahn, insbesondere fuer Baggerund Kratzer | |
| DE369543C (de) | Kartoffelpflanzlochmaschine | |
| DE332457C (de) | Sicherheitsbriefumschlag | |
| DE434320C (de) | Ausschubstab fuer Duengerstreuer u. dgl. | |
| DE635705C (de) | Gliederegge, deren Glieder je aus mehreren Einzelteilen bestehen | |
| DE9103725U1 (de) | Zahnkettenrad | |
| DE461295C (de) | Glied fuer Kettenroste | |
| DE400894C (de) | Matratze mit einer durch Schleifen verschnuerten Huelle | |
| DE912307C (de) | Gleitschutz-Einrichtung fuer Fahrzeugraeder | |
| DE1206085C2 (de) | Schutzrohrankerkontakt mit reibenden Kontaktberuehrungsflaechen | |
| DE620668C (de) | Gleiskette aus Stahlblechringen |