DE577246C - Blechpresse mit Prellvorrichtung - Google Patents
Blechpresse mit PrellvorrichtungInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D24/00—Special deep-drawing arrangements in, or in connection with, presses
- B21D24/04—Blank holders; Mounting means therefor
- B21D24/08—Pneumatically or hydraulically loaded blank holders
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Description
In. Pressen zur Verformung von Blechen
u, dgl., bei denen das Material durch zusammenarbeitende Stempel geformt wird, von
denen der eine gegenüber dem anderen hin und her bewegt wird, wird das Werkstück
normalerweise durch einen Werkstückhalter getragen, der mit einem der Stempel zusammenarbeitet.
Hierbei wird der Werkstückhalter in seiner Bewegung in der Arbeitsrichtung über eine Druckplatte durch eine Prellvorrichtung
gehemmt.
Bisher bestand die Prellvorrichtung normalerweise aus in Prallzylindern umlaufenden
Prellkolben, von denen die einen an einem feststehenden Pressenteil und die anderen an
einer Druckplatte befestigt waren. Die Flüssigkeit oder das Gas wurde der Prellvorrichtung
aus einem getrennten Behälter zugeführt.
· Die Anordnung solcher Prellvorrichtungen benötigte viel Platz und war auch sehr teuer.
Die Erfindung besteht darin, die Prellvorrichtung zu verbessern und zu vereinfachen
sowie die Zahl der benötigten Einzelteile einschließlich des getrennten Behälters auf
ein Minimum zu beschränken.
Zu diesem Zwecke wird die Prellvorrichtung organisch mit der Presse verbunden.
Das Pressenbett wird als Prallzylinder ausgebildet, woraus sich eine gedrängte Bauart
bei wesentlich verringerten Anlagekosten ergibt.
Der obige Zweck wird erfindungsgemäß erreicht, indem die Presse mit einem Bett
versehen wird, welches eine .Kammer zur Aufnahme von Preßmitteln (Luft mit oder
ohne Flüssigkeit) aufweist und einen oder mehrere zylindrisch geformte Stutzen enthält,
in denen ein oder melirere Prellkolben angeordnet
sind, die zum Abschluß der genannten Kammer dienen. Ein charakteristisches
Merkmal der Erfindung besteht ferner darin, daß eine in dem Pressenbett angeordnete
Kammer nach oben offen ist und auf die erstgenannte Kammer für das Druckmittel
aufgesetzt ist. Das Pressenbett wird in einem Stück mit seinen oberen und unteren Kammern
hergestellt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist in den Fig. 1 bis 5 dargestellt.
Fig. ι zeigt teilweise in Ansicht und teilweise im Schnitt das Pressenbett einer einfachwirkenden
Presse gemäß der Erfindung, wobei einzelne Teile weggebrochen sind.
Fig. 2 stellt eine Seitenansicht und einen Schnitt der Fig. 1 dar, wobei einzelne Teile
weggebrochen sind.
Fig,3 zeigt einen Teilschnitt der Prellvorrichtung
in vergrößertem Maßstabe, wobei sich die einzelnen Teile in einer anderen Lage
befinden.
Fig. 4 stellt in Ansicht und Schnitt eine andere Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar. Einzelne Teile sind weggebrochen.
Fig. 5 stellt Ansicht und Schnitt nach Linie 9-9 der Fig. 4 dar.
In den Zeichnungen bezeichnet 10 die Pressenständer, 11 einen Schlitten, an dem'
der Stempel 12 befestigt ist, und 14 eine
Kurbelwelle, an die der Schlitten. 11 durch die
Stangen 13 befestigt ist, wodurch der Schlitten hin und her bewegt werden kann.
Das Pressenbett ist mit 15 bezeichnet. Es
ist hohl als Kammer 16 von beträchtlicher Tiefe ausgebildet;, die oben, wie beispielsweise
durch 17 angedeutet ist, offen ist. Eine Platte 18 deckt die Öffnung 17 ab. Auf der
Platte 18 befindet sich die Matrizerg. Mit
dieser Matrize arbeitet ein Werkstückhalter 20 zusammen, um das Werkstück 21 zwischen
dem Werkstückhalter 20 und dem Stempel 12 festzuhalten.
Durch die Platte 18 gehen lose Stangen 22 hindurch, die den Werkstückhalter 20 tragen.
Diese Stangen werden ihrerseits durch eine Druckplatte 23 unterhalb der Platte 18 getragen.
Die Druckplatte 23 bewegt sich innerhalb der Öffnung 17 des Pressenbettes.
Die Kammer 16 ist verhältnismäßig tief und enthält eine Zwischenwand 24, die oberhalb
parallel zum Kammerboden 25 angeordnet ist. Falls es erwünscht sein sollte, kann
eine Tragwand 26 vorgesehen werden, die zusammen mit der Zwischenwand 24 und dem
Boden 25 die Kammer 16 in zwei Abteilungen 27 unterteilt, welche durch eine beliebige
Anzahl von Öffnungen 28, die in der senkrechten Wand 26 angeordnet sind, miteinander
verbunden sind.
Die in den Unterabteilungen der Kammer 16 angeordneten Lauf büchsen 2g für die Prellkolben
besitzen Flansche 30, die auf den Zwischenwänden 24 und 26 ruhen. Hierdurch werden die Laufbüchsen, die in die Unterabteilungen
27 hinunterreichen;, getragen. Durch Befestigungsschrauben u. dgl. werden
die Laufbüchsen an den Wänden befestigt. In den Lauf büchsen 29 bewegen sich KoI-ben
32. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, sind Packungen 33 vorgesehen, die auf den Ansätzen
34 angeordnet sind. Packungsringe 3 5, die durch Schrauben 36 angezogen werden können, ermöglichen ein Zusammenpressen
der Packung 33.
Die Kolbenstangen 37 der Prellkolben 32
gehen lose durch den Zylinderboden 25 hindurch. Auch hier sind Stopfbüchsen 38 vorgesehen.
Die Kolbenstangen tragen an ihrem unteren Ende Gewinde. Durch Anordnung
von Schrauben 40 wird die Aufwärtsbewegung der Kolben 32 begrenzt.
Die Kolben 32 tragen in bekannter Weise
eine Druckplatte 23. Wenn diese Druckplatte die Platte 18 berührt, sind die Kolben 32 an
der obersten Grenze ihrer Aufwärtsbewegung angelangt.
Wenn die Einzelteile die in. Fig. 1 gezeigte
Stellung einnehmen und der Pressenschlitten 11 nach unten bewegt wird, wodurch das
Werkstück 2i, wie in Fig. 3 gezeigt, durch den Stempel 12 über der Matrize 19 geformt
wird, wird der Werkstückhalter 20 nach unten gedrückt, ebenso wie die Druckplatte 23
durch die Stangen 22.
Wenn die Druckplatte 23 nach unten bewegt wird, werden auch die Kolben 32 nach
unten gedrückt. Durch das in den Unterabteilungen 27 der Kammer 16 enthaltene
Gas, das zusammengedrückt wird, werden die Prellkolben 32 in bekannter Weise federnd
gehemmt. Beim Niedergehen der Kolben gleiten die Kolbenstangen 37 in den Stopfbüchsen
38, gleichzeitig tritt die Druckplatte 23 in die oberhalb der Trennwand 24 in dem Pressenbett gebildete Kammer ein.
Das Gas wird den Abteilungen 27 durch eine Rohrleitung 41 zugeführt. Diese steht
mit der Kammer 16 durch eine Öffnung 42 in Verbindung. Wie Fig. 1 zeigt, sind in- der
Leitung 41 ein Druckmesser 44 und ein Druckregelorgan 43 vorgesehen.
Hieraus geht offensichtlich hervor, daß die Prellvorrichtung, zu der das Pressenbett selbst
ausgebildet ist, einen integrierenden Bestandteil der Presse bildet.
In den Abb. 4 und 5 ist eine andere bekannte Art von Pressen dargestellt, bei der
die Erfindung auch Anwendung finden kann; es bedeutet 89 eine Konsole, an der das Pressenbett 90, wie beispielsweise bei
91, drehbar befestigt, ist. Die Ständer 92
sind, wie die Figuren zeigen, mit dem Pressenbett verbunden. Der Schlitten 93 bewegt
sich auf den Ständern 92 hin und her. Diese Bewegung erfolgt durch 'eine Kurbelwelle
94s, an die der Schlitten 93 durch eine Kurbelstange
95« angeschlossen ist. Der Stempel 96° ist mit dem Schlitten 93 verbunden
und arbeitet mit einem Stempel 94 zusammen, der sich auf der Grundplatte 95 befindet.
Ein Werkstückhalter 96 arbeitet mit dem Stempel 94 zusammen. Dieser Halter wird durch Stangen 97 getragen, welche lose durch
die Grundplatte 95 hindurchgehen und auf der Druckplatte 23 ruhen.
Bei dieser Ausführungsform der Erfindung können alle Arbeitsteile gegenüber den Konsolen
89 in jede beliebige Lage ausgeschwungen werden, wenn die. Befestigungsvorrich- no
tungengi gelöst werden.
Die Kammer 98 wird erfindungsgemäß in dem Bett 90 durch eine Trennwand 99 gebildet,
die sich in einem gewissen Abstand von dem Boden der Kammer befindet. Eine Laufbüchse
100 für den Prellkolben wird an der Unterseite der Trennwand durch einen
Flansch 101 und Schrauben 102 befestigt.
Der Außendurchmesser der Laufbüchse ist bedeutend kleiner als der Innendurchmesser
der Kammer 98 und reicht bis auf den Boden 103 hinunter. Ein Deckel 104 schließt
Claims (3)
1. Blechpresse mit Prellvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Pressenbett
(15) 'eine Kammer (16) zur Aufnahme des Druckmittels (Luft mit oder
ohne Flüssigkeit) bildet und einen oder mehrere zylinderförmige Stutzen (29) enthält,
in denen ein oder mehrere Kolben (32), die die Kammer (16) abschließen,
angeordnet sind.
2. Blechpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Pressenbett
(15/ eine oberhalb der Druckmittelkammer
(16) angeordnete, nach oben (bei 17)
offene Kammer enthält.
3. Blechpresse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Pressenbett mit seinen oberen und unteren Kammern aus einem Stück gegossen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE577246T | 1930-08-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577246C true DE577246C (de) | 1933-05-30 |
Family
ID=6570161
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930577246D Expired DE577246C (de) | 1930-08-10 | 1930-08-10 | Blechpresse mit Prellvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577246C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2948396A1 (de) * | 1979-12-01 | 1981-07-02 | Uniplanung Metall- Und Kunststoffengineering Gmbh & Co Kg, 7555 Bietigheim | Werkzeug zur blechbearbeitung, insbesondere ziehwerkzeug mit feststehendem ziehstempel im werkzeugunterteil |
-
1930
- 1930-08-10 DE DE1930577246D patent/DE577246C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2948396A1 (de) * | 1979-12-01 | 1981-07-02 | Uniplanung Metall- Und Kunststoffengineering Gmbh & Co Kg, 7555 Bietigheim | Werkzeug zur blechbearbeitung, insbesondere ziehwerkzeug mit feststehendem ziehstempel im werkzeugunterteil |
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