DE577102C - Eingusstrichter zum Eingiessen der keramischen Masse in die Form - Google Patents

Eingusstrichter zum Eingiessen der keramischen Masse in die Form

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DE577102C
DE577102C DEP65158D DEP0065158D DE577102C DE 577102 C DE577102 C DE 577102C DE P65158 D DEP65158 D DE P65158D DE P0065158 D DEP0065158 D DE P0065158D DE 577102 C DE577102 C DE 577102C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/02Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles
    • B28B13/0215Feeding the moulding material in measured quantities from a container or silo
    • B28B13/0275Feeding a slurry or a ceramic slip
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/04Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers
    • B28B11/041Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers for moulded articles undergoing a thermal treatment at high temperatures, such as burning, after coating

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Description

  • Eingußtrichter zum Eingießen der keramischen Masse in die Form Im Hauptpatent 575: 076 ist, als Hilfsgerät für das Gießen keramischer Gegenstände, ein Eingußtrichter zum Eingießen der Masse in die Form geschützt, der um seine Längsachse drehbar ist und ein gegebenenfalls teleskopartig verlängerbares Auslaufrohr mit daran sitzenden Rührflügeln hat. Dieser Eingußtrichter wird erfindungsgemäß dadurch weiter vervollkommnet, daß Anordnungen getroffen sind, durch die die Entstehung von Wirbeln und Luftblasen im Gießschlicker bei dessen Einlauf in die Form mit Sicherheit verhindert werden soll. Denn das Vorhandensein von Wirbeln und Luftblasen im Gießschlicker im Augenblick des Einfließens in die Form verursacht Poren, Schlieren, Adern u. dgl. in dem Formling und setzt dessen Wert herab.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Auslauföffnung des an den Trichter anschließenden Auslaufrohres sich nicht unmittelbar in die Form öffnet, sondern daß unter der öffnung an dem Rohr eine Kapsel angebracht ist, die sich nach oben öffnet und den auslaufenden Gießschlicker gleichsam abfängt. Der Schlicker kann nur nach oben über den Rand der Kapsel hinwegfließen, und hierbei scheiden sich Luftblasen aus. Zweckmäßig ist es dabei, den Querschnitt der Auslauföffnung zu verengern, und zwar durch Einsetzen einer Lochscheibe in die Öffnung. Hierdurch wird eine Anstauung des Gießschlickers unmittelbar über der Auslauföffnung herbeigeführt, was zur Entfernung vor. Luftblasen und zur Unterdrückung von Wirbeln beiträgt. Die am oberen Rande der Kapsel sich aus der Masse ablösenden Luftblasen werden dann weiter durch eine den unteren Teil des Auslaufrohres umgebende Hülse abgefangen, die dann auch zur Ambringung der Rührflügel dient.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung erläutert, und zwar zeigt Fig. t einen Längsschnitt, Fig. a einen Schnitt nach- der Linie a-b in Fig. t.
  • Der Eingußtrichter z mit dem Strahlfänger a ist, wie nach dem Hauptpatent, drehbar in einem Kugellager 5 gelagert, das in einem Gehäuse 9 sitzt und gegen Verschmutzung durch eine Kappe 8 geschützt ist. Mit Hilfe des Auflagekreuzes 6 mit Handgriff 7 kann der Trichter auf die Gießform aufgelegt werden.
  • Erfindungsgemäß eröffnet sich das Auslaufrohr 4 nicht ohne weiteres in die Form, sondern ist mit einer Kappe to unterfangen, die unten geschlossen und an dem Rohr 4 durch Halter 14 befestigt ist. Die Kapsel umfaßt das untere Ende des Rohres unter Belassung eines Zwischenraumes 15, und durch diesen ringförmigen Zwischenraum hindurch fließt der austretende Gießschlicker über den oberen Rand 12 der Kappe hinweg in die Form, anstatt unmittelbar auf den Formboden aufzuschlagen, wodurch Wirbel- und Blasenbildung verursacht werden können. Die in der Maise etwa vorhandenen Luftblasen werden beim Hochsteigen des ausfließenden Schlickers in der Kapsel an deren oberem Mündungsrande 12 zurückgehalten.
  • Das untere Ende der Kapsel ist durch eine eingesetzte Lochscheibe i i in seinem Durchflußquerschnitt verengt. Dadurch wird die Ausflußgeschwindigkeit des Schlickers verringert, es wird eine Stauung im Rohr herbeigeführt, und diese wirkt darauf hin, die im Schlicker enthaltenen Luftblasen schon zum großen Teil abzuscheiden und zum Aufsteigen durch Rohr und Trichter hindurch zu bringen.
  • Wird das Gießgerät, nachdem die Form mit Gießschlicker gefüllt ist, aus dieser wieder herausgenommen, so bleibt die Kapsel io bis zum Rande mit Schlicker gefüllt, und es können sich daher an der Mündung des Auslaufrohres keine Luftblasen festsetzen, die beim nachfolgenden Eingießen in eine andere Form von dem durchfließenden Schlicker mitgerissen werden und zu Poren- und Luftblasenbildung in dem Formling führen könnten.
  • Zur sicheren Abführung der Luftblasen, die am tlerlaufrand 12 der Kapsel io aus dem Gießschlicker aufsteigen, ist auf dem unteren Ende des Auslaufrohrs mit Hilfe von Haltern 16 eine Hülse 13 befestigt, die unter Belassung eines Abstandes das Auslaufrohr umgibt, zylindrisch oder, wie im Ausführungsbeispiel, kegelförmig gestaltet ist und so hoch hinaufreicht, daß die hier entweichenden Luftblasen in den oberen Teil der in die Form eingefüllten Schlickermasse, dem sogenannten »verlorenen Kopf«, gelangen, wo sie unschädlich sind. Die Rührflügel 3 sind dann nicht, wie im Hauptpatent, auf dem Auslaufrohr selbst befestigt, sondern auf der Außenwandung der Hülse i3.
  • Diese Hülse hat außer der Abführung der Luftblasen noch eine andere Wirkung: Beim Eingießen des Schlickers in die Form bilden sich erfahrungsgemäß die sogenannten Sodaringe, die dadurch entstehen, daß die im Gießschlicker enthaltenen humussaureri Salze mit dem Alkali, d. h: der Soda, reagieren und Alkalihumate bilden. Diese schwimmen infolge ihres geringen spezifischen Gewichtes auf der Oberfläche des in die Form gefüllten Gießschlickers und bilden Sodaringe, die sich auf der ganzen Fläche des Spiegels ausbreiten. Auch diese mehr oder weniger regelmäßig gestalteten ringförmigen Ausscheidungen, die die Gleichmäßigkeit des Formlings beeinträchtigen, werden durch die Hülse 13 nach oben zu einer Stelle abgeleitet, wo sie dem Gußstück nicht mehr schaden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eingußtrichter zum Eingießen der keramischen Masse in die Form nach Patent 575 076, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaufrohr (4) unter der Auslauföffnung mit einer nach oben offenen Kapsel (io) versehen ist, über deren Rand hinweg der Gießschlicker in die Gießform fließt.
  2. 2. Eingußtrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Auslauföffnung des Auslaufrohres (4) eine den Querschnitt verengende Lochscheibe (ii) eingesetzt ist.
  3. 3. Eingußtrichter nach Anspruch i. oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührflügel (3) an einer am Auslaufrohr (4) befestigten, es auf seinem unteren Teil umgebenden, oben offenen Hülse (i3) angebracht sind.
DEP65158D 1932-04-13 1932-04-13 Eingusstrichter zum Eingiessen der keramischen Masse in die Form Expired DE577102C (de)

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DE1196108B (de) * 1959-11-09 1965-07-01 Porzellanwerke Reichenbach Veb Einrichtung zum selbsttaetigen Giessen von Gegenstaenden aus keramischen Massen
GB9104467D0 (en) * 1991-03-02 1991-04-17 Central Ceramic Services Limit Slip casing
DE102006005897B4 (de) * 2006-02-09 2009-06-25 Maschinen- Und Stahlbau Julius Lippert Gmbh & Co. Kg Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung keramischer Hohlgegenstände durch Hochdruckgießen

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DE575076C (de) 1933-04-24

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