DE576286C - Verfahren zum Betrieb von mit positiver Saeule arbeitenden Entladungsroehren, deren Betriebstemperatur eine gewisse Grenze nicht unterschreiten darf, fuer Fernsehzwecke - Google Patents

Verfahren zum Betrieb von mit positiver Saeule arbeitenden Entladungsroehren, deren Betriebstemperatur eine gewisse Grenze nicht unterschreiten darf, fuer Fernsehzwecke

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DE576286C
DE576286C DEF71828D DEF0071828D DE576286C DE 576286 C DE576286 C DE 576286C DE F71828 D DEF71828 D DE F71828D DE F0071828 D DEF0071828 D DE F0071828D DE 576286 C DE576286 C DE 576286C
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DE
Germany
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discharge tube
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Expired
Application number
DEF71828D
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English (en)
Inventor
Dr Rolf Moeller
Dr-Ing Georg Schubert
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Robert Bosch Fernsehanlagen GmbH
Original Assignee
Fernseh GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/66Transforming electric information into light information
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J61/00Gas-discharge or vapour-discharge lamps
    • H01J61/02Details
    • H01J61/52Cooling arrangements; Heating arrangements; Means for circulating gas or vapour within the discharge space

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Discharge Lamps And Accessories Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zum Betrieb von mit positiver Säule arbeitenden Entladungsröhren, deren Betriebstemperatur eine gewisse Grenze nicht unterschreiten darf, für Fernsehzwecke Beim Übergang zu höheren Bildpunktzahlen kann die bei Nipkowscheibenempfängern bisher gebräuchliche Glimmlampe wegen ihrer geringen Leuchtdichte nicht mehr verwendet werden. An ihre Stelle müssen hellere Lichtquellen treten. Am geeignetsten haben sich für diesen Zweck Gasentladungsröhren,welche mit der positiven Säule arbeiten, erwiesen.
  • Bei Nipkowscheibenempfängern ist es außerordentlich wichtig, die Lichtquelle, z. B. die Glimmlampe, so dicht wie möglich hinter die umlaufende Scheibe zu setzen. Dies bereitet bei den bisher gebräuchlichen Glimmlampen keinerlei Schwierigkeiten, da die Kathodenfläche derselben gleichmäßig hell ist. Bei den mit der positiven Säule arbeitenden Entladungslampen dagegen kann, da die Leuchtfläche z. B. mittels einer mäanderförmig gebogenen Leuchtröhre ausgeleuchtet werden muß, die gleichmäßige Helligkeit der Bildfläche nur durch stark streuende Mittel, z. B. durch Zwischensetzen einer Mattglasscheibe, erzielt werden.
  • Die mit der positiven Säule arbeitenden Flächenleuchten (darunter soll eine entsprechend gebogene Leuchtröhre mit davorgesetzter Mattglasscheibe verstanden werden) können jedoch nicht ohne weiteres für Fernsehzwecke verwendet werden, da in der leuchtenden Gassäule Lichtschichtenbildung auftritt bzw. die leuchtende Gassäule leicht in irgendeiner Frequenz in Schwingungen gerät. Diese störenden Erscheinungen können nur vermieden werden, wenn die Temperatur der Leuchten nicht unter einen gewissen Wert sinkt. Je nach der Art der verwendeten Leuchten muß daher eine gewisse Temperatur durch äußere Heizung oder, wenn die Temperatur durch die Leuchte selbst erzeugt wird, durch einen gewissen Wärmeschutz gewährleistet werden. Ganz besonders wichtig ist dies für die Verwendung von Natriumleuchten. - Wie bekannt, müssen Natriumleuchten während ihres Betriebes von außen beheizt werden, um eine gewisse Menge Natrium ständig dampfförmig zu erhalten. Es hat sich durch Versuche gezeigt, daß es gerade bei Natriumlampen außerordentlich wichtig ist, eine gewisse Mindesttemperatur einzuhalten. Die Nattiumleuchten wurden daher in einen gut wärmeisolierten Kasten eingebaut, der vorn aus den eingangs erwähnten Gründen durch eine Mattscheibe abgeschlossen war. Wie bereits erwähnt, muß dieser Kasten bzw. die Mattscheibe so nahe wie möglich an die umlaufende Nipkowscheibe herangebracht werden. Die durch die umlaufende Scheibe erzeugte Luftströmung kühlt nun die Mattglasscheibe außerordentlich stark ab, und es treten einerseits die bereits erwähnten Schwingungserscheinungen, anderseits ein Beschlagen der Leuchte gerade auf der Vorderfläche ein, so daß große Lichtverluste auftreten bzw. ein Arbeiten mit der Leuchte überhaupt unmöglich wird.
  • Erfindungsgemäß wird zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten folgender Weg beschritten In Abb. I ist der bisher gebräuchliche Weg, die Glimmlampe bzw. Flächenleuchte direkt an die Nipkowscheibe heranzusetzen, gezeigt. Es bedeutet z die Nipkowscheibe, 9- die Blende, 3 die Flächenleuchte oder Glimmlampe.
  • Abb. II zeigt dagegen die erfindungsgemäße Anordnung. Es bedeutet z die Nipkowscheibe, die Flächenleuchte bzw. ihren Heizkasten und 3 eine Wand, welche zwischen Leuchte und Nipkowscheibe eingeschoben wird. Diese Wand kann aus beliebigem Material bestehen und dient dazu, den von der Scheibe erzeugten Luftstrom von dem Heizkasten, in welchem sich die Flächenleuchte befindet, fernzuhalten. An der Stelle des Bildausschnittes muß in diese Wand 3 ein Stück Glas bzw. ein anderes durchsichtiges Material q. eingesetzt werden. Auf diese Weise wird erreicht, daß eine einseitige Kühlung der Flächenleuchte durch die von der umlaufenden Scheibe hervorgerufene Luftströmung vermieden wird. Freilich kann durch diese Anordnung nicht verhindert werden, daß die Wärmeabstrahlungsverluste des Heizkastens und damit der Flächenleuchte auf der der Scheibe zugekehrten Seite größer sind als an den anderen Stellen, da sich an der Stelle, wo sich die Mattscheibe befindet, keine Wärmeisolation anbringen läßt. Um auch diese ungleichmäßige Wärmeabstrahlung zu verhindern, wird erfindungsgemäß durch eine besondere Gruppierung der Heizkörper im Innern des Heizkastens die Flächenleuchte an der Vorderseite stärker erwärmt als an den anderen, gegen Wärmeabstrahlung gut geschützten Stellen. So kann z. B. die Anordnung der Heizkörper im Innern des Heizkastens nach Abb. III getroffen werden; darin bedeutet z den Heizkasten, 2 die Heizkörper und 3 die in dem Heizkasten. eingebaute Flächenleuchte. Wie aus der Abbildung zu ersehen ist, wird durch Anordnung der Heizkörper dafür gesorgt, daß gerade die Vorderfläche q. der Flächenleuchte stets von warmer Luft umspült wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Verfahren zum Betrieb von mit positiver Säule arbeitenden Entladungsröhren, deren Betriebstemperatur eine gewisse Grenze nicht unterschreiten darf, für Fernsehzwecke, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Nipkowscheibe erzeugte Luftstrom von dem Heizkasten der Entladungsröhre ferngehalten wird und die durch Abstrahlung an der Mattscheibe eingetretenen Wärmeverluste durch besondere Anordnung der Heizkörper im Heizkasten kompensiert werden.
  2. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Nipkowscheibe und Entladungsröhre eine Trennwand gesetzt und deren Blendenöffnung durch eine Glasscheibe oder einen anderen wärmebeständigen durchsichtigen Körper abgeschlossen wird.
  3. 3. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Vorderfläche der Entladungsröhre ein Heizwiderstand angebracht wird, dessen Wärmestrom an der Vorderfläche der Entladungsröhre hochsteigt.
DEF71828D 1931-09-12 1931-09-13 Verfahren zum Betrieb von mit positiver Saeule arbeitenden Entladungsroehren, deren Betriebstemperatur eine gewisse Grenze nicht unterschreiten darf, fuer Fernsehzwecke Expired DE576286C (de)

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