DE575877C - Schmiede- oder Stauchmaschine - Google Patents
Schmiede- oder StauchmaschineInfo
- Publication number
- DE575877C DE575877C DEE43393D DEE0043393D DE575877C DE 575877 C DE575877 C DE 575877C DE E43393 D DEE43393 D DE E43393D DE E0043393 D DEE0043393 D DE E0043393D DE 575877 C DE575877 C DE 575877C
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- DE
- Germany
- Prior art keywords
- forging
- dies
- punches
- plane
- upsetting machine
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- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000005242 forging Methods 0.000 claims description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 claims 1
- 239000002966 varnish Substances 0.000 claims 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 4
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J9/00—Forging presses
- B21J9/02—Special design or construction
- B21J9/06—Swaging presses; Upsetting presses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
- Schmiede- oder Stauchmaschine Es sind bereits Schmiede- oder Staurhmaschinen mit mehzeren in zwei gegeneinander beweglichen Klemmbacken sitzenden Matrizen bekannt, in die das Werkstück nacheinander, gelangt. Bei diesen Maschinen sind die Matrizen und die zugehörigen Stempel entweder senkrecht übereinander oder waagerecht nebeneinander angeordnet.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine dieser Art und besteht darin, daß sowohl die Matrizen als auch die Stempel in einer Ebene angeordnet sind, die so zur waagerechten und zur lotrechten Ebene in einem Winkel verläuft, daß die Stempel und die Matrizen, mittels deren das Werkstück später bearbeitet wird, - tiefer liegen als der vorhergehende Stempel und die diesem zugehörige Matrize. Die Größe des Winkels hängt von der Art des Werkstückes und der hierzu passenden Werkzeuge ab. Als zweckmäßig hat es sich in der Regel gezeigt, die Ebene der Matrizen und Stempel zur waagerechten Ebene um einen Winkel von 5 bis 20° zu neigen. Der Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung der Matrizen und Stempel besteht u. a. darin, daß zur Beförderung des Werkstückes von der einen Matrize zur nächsten ein Teil der Schwerkraft des Werkstückes nutzbar gemacht wird, so däß die Beförderung des Werkstückes erleichtert wird, schneller vonstatten geht und nur einfache Vorrichtungen erfordert.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist Abb. i ein Querschnitt durch eine Stauch-oder Schmiedemaschine, Abb. 2 ein senkrechter Längsschnitt und Abb.3 ein waagerechter Längsschnitt durch diese Maschine.
- Wie sich aus Abb. i. ergibt, sind, die Matrizen und die Stempel in Richtung der Ebene E-E, d. h. zur Waagerechten und Senkrechten geneigt, angeordnet. Wird das Werkstück von einer Matrize zur nächsten befördert, so bewirkt die Komponente T der Schwerkraft G eine Erleichterung und -Beschleunigung der Beförderung des Werkstückes in die nächste Matrize. -Die andere Komponente N der Schwerkraft G wird durch den Stützdruck der Ebene E aufgehoben.
- Die Neigung der Ebene richtet sich nach dem Rollwiderstand, den das zu bewegende Werkstück bietet. Die Neigung gegen die Waagerechte wird so gewählt, - da13 die Tangentialkomponente der Schwerkraft größer ist als der Rollwiderstand. Im allgemeinen wird der Neigungswinkel dem Reibungswinkel entsprechend zwischen 5 und 2o° liegen. Gegebenenfalls können die Matrizen und Stempel bei ein und derselben Maschine so eingerichtet werden, daß die Ebene, in der sie liegen, veränderlich ist.
- Die Wirkungsweise von Stauch- und Schmiedemaschinen der beschriebenen Art ist bekannt. Der Schlitten a trägt die Stempel b und wird, wie üblich, durch einen Kurbeltrieb k in der Waagerechten hin und her bewegt. Die Matrizen c sind in den Klemm= backen d1 und d2 gelagert, die durch einen Kurbeltrieb k1 und Scharnierhebel e geöffnet und geschlossen werden. Die untere Klemmbacke d2 ist hierbei im allgemeinen fest eingebaut, kann aber auch beweglich sein.
- Bei den bekannten Maschinen werden die Werkzeughalter, d. h. also z. B. die Klemmbacken, zwecks- Öffnung und Schließung der Matrizen stets in senkrechter oder waagerechter Richtung gegeneinander bewegt. Dies ist auch bei der Maschine gemäß der Erfindung möglich. In mvissen Fällen ist es jedoch zweckmäßig, daß die die oberen und die die unteren Matrizenteile tragenden Klemmbacken o. dgl. zwecks Öffnung und Schließung in einer Richtung beweglich sind, die senkrecht zur Ebene der Matrizen und Stempel verläuft, so daß also die Bewegungsebene der Werkzeughalter um den gleichen Winkel gegen die Senkrechte geneigt ist, um dien die Ebene E der Werkzeuge gegen die Waagerechte geneigt ist.
- Ist die Neigungsebene der Matrizen veränderlich, so ist es zweckmäßig, auch die Neigungsebene des oder der Stempelhalter veränderlich zu machen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schmiede- oder Stauchmaschine mit mehreren Stempeln und mehreren in zwei gegeneinander beweglichen Klemmbacken sitzenden Matrizen, in die das Werkstück nacheinander gelangt, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Matrizen als auch die Stempel in einer Ebene angeordnet sind, die zur Waagerechten so geneigt ist, daß die Stempel und die Matrizen, welche das Werksdick später bearbeiten, tiefer liegen als der vorhergehende Stempel und die diesem zugehörige Matrize.
- 2. Schmiede- oder Stauchmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Matrizen als auch die Stempel in einer Ebene angeordnet sind, die zur Waagerechten um 5 bis 2o° geneigt ist.
- 3. Schmiede- oder Stauchmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den oberen oder die den unteren Matrizenteil tragende Klemmbacke oder beide Klemmlacken (dl, d2) zwecks Öffnung und Schließung der Matrizen in lotrechter Richtung beweglich sind. q.. Schmiede- oder Stauchmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den oberen oder die den unteren Matrizenteil tragende Klemmbacke oder beide Klemmbacken (dl, d2) zwecks Öffnung und Schließung der Matrizen in einer zur Ebene der Matrizen und Stempel senkrechten Richtung lieh sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE43393D DE575877C (de) | 1932-10-14 | 1932-10-14 | Schmiede- oder Stauchmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE43393D DE575877C (de) | 1932-10-14 | 1932-10-14 | Schmiede- oder Stauchmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575877C true DE575877C (de) | 1933-05-04 |
Family
ID=7079513
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE43393D Expired DE575877C (de) | 1932-10-14 | 1932-10-14 | Schmiede- oder Stauchmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575877C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948381C (de) * | 1943-04-08 | 1956-08-30 | Elisabeth Schneider Geb Dahlma | Waagerechte Schmiedemaschine |
-
1932
- 1932-10-14 DE DEE43393D patent/DE575877C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948381C (de) * | 1943-04-08 | 1956-08-30 | Elisabeth Schneider Geb Dahlma | Waagerechte Schmiedemaschine |
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