DE575760C - Vorrichtung zum Richten von Wetterlutten mittels Segmentstuecke - Google Patents
Vorrichtung zum Richten von Wetterlutten mittels SegmentstueckeInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F1/00—Ventilation of mines or tunnels; Distribution of ventilating currents
- E21F1/04—Air ducts
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Description
- Vorrichtung zum Richten von Wetterlutten mittels Segmentstücke Für die Bewetterung in manchen Untertagebetrieben, insbesondere bei der Vorrichtung, werden zur Führung der -Wetter sogenannte Wetterlutten gebraucht; das sind aus verzinktem. Eisenblech von 45 mm Stärke bestehende Wetterrohre, die aus Schüssen von 2 m Länge und meist q.oo mm Durchmesser zusammengesetzt werden. Diese Lutten werden bei der Schießarbeit oder durch sonstigen Stein- imd Kohlenfall und auf dem Transport häufig Beschädigungen, insbesondere Einbeulungen, ausgesetzt, und sie müssen dann in den über Tage befindlichen Werkstätten repariert bzw. gerichtet werden. Diese Arbeit ist schwierig und mühevoll, zumal bisher geeignete Vorrichtungen für diesen Zweck nicht bekanntgeworden sind. Ein besonderer Nachteil der zum Richten benutzten Einrichtungen besteht darin, daß sie für die Verwendung unter Tage nicht geeignet sind. Man hat u. a. vorgeschlagen, das Richten vermittels eines Apparates vorzunehmen, bei dem zwei Segmente, die durch eine mit Rechts-und Linksgewinde versehene Spindel verbunden sind, auseinandergedrückt werden. Mittels dieser Apparate ist es aber nur möglich; die Lutte an den Stoßenden zu richten.
- Ein weiterer Vorschlag, eine ebenfalls mit Segmenten ausgerüstete Vorrichtung in die -Lutte selbst hineinzubringen und dort zum Richten der ganzen Lutte axial zu verschieben, hat sich nicht in der Praxis durchsetzen können.
- Die Erfindung benutzt ebenfalls auseinanderzudrückende Segmentstücke, die aber im Gegen-Satz zu den bisherigen Apparaten etwa die ganze Länge des Lutterischusses, also beispielsweise 2 m, erhalten sollen und auf die die Lutte aufgesteckt und dann auf der ganzen Länge gerichtet wird.
- Das Richten geschieht hierbei in der Weise, daß den Segmenten Kniehebel zugeordnet werden, die durch eine oder mehrere Preßluftzylinder in Strecklage gebracht werden. Dieser Erfindungsgedanke kann konstruktiv in verschiedener Weise verwirklicht werden. Besonders zweckmäßig ist es, an den beiden Enden des Segmentpaares je ein Kniehebelpaar anzuordnen, dessen Gelenkpunkt auf der festen Mittelachse der Vorrichtung verlagert ist und dessen Streckung durch einen oder zwei außerhalb der Lutte und konaxial angeordnete Preßluftzylinder geschieht. - Um hierbei mit einem einzigen, außerhalb der Lutte angeordneten Preßluftzylinder auszukommen, soll in weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Gelenkpunkt des Kniehebelpaares des einen Endes axial verschieblich angeordnet sein und unter Streckung des Kniehebelpaares durch die Kolbenstange des Preßluftzylinders nach auswärts gegen Anschläge der Segmentstücke bewegt werden, während das Kniehebelgelenk des anderen Endes fest auf der unverschieblichen Achse angeordnet wird, derart, daß dieses Kniehebelpaar durch den nach Streckung des ersten Kniehebelpaares weitergehenden Preßluftkolben unter einer entsprechenden Axialverschiebung der Segmente ebenfalls in Strecklage gebracht wird. In der, Zeichnung -ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
- Fig. i zeigt einen Aufriß, Fig. a einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i.
- Auf dem Fahrgestell i ist ein Tragbock 2 verlagert, auf welchem die feste, aber um das Gelenk 3 ausschwenkbare Achse 4 angeordnet ist. Dieser Achse sind zwei Segmeritstücke 5 zugeordnet, die an beiden Enden je ein Kniehebelpaar 6 und 7 besitzen. Der Gelenkpunkt 8 des Kniehebelpaares 6 ist fest auf der Achse 4. angeordnet, während der Gelenkpunkt 9 des Kniehebelpaares 7 sich auf einer Stange befindet, deren Verlängerung ioa in einer hülsenartigen Führung 4.` der Achse 4 verschieblich angeordnet ist. Durch eine Kupplung ii ist diese Stange io mit der Kolbenstange 12 des Kolbens 13 des Preßluftzylinders 14 verbunden. Der letztere ist ebenfalls auf dem Fahrgestell verlagert. Der Vorgang des Richtens einer verbeulten Wetterlutte L vollzieht sich wie folgt.
- Nach Lösen der Kupplung ii wird die Achse 4. mitsamt den Segmenten 5 um das Gelenk 3 ausgeschwenkt und nach Aufschieben der Lutte gemäß den ausgezogenen Linien der Fig. i und 2 wieder in die Lage nach Fig. i eingeschwenkt. Alsdann werden die Teile io und 12 durch die Kupplung 1i verbunden. Nunmehr wird der Kolben 13 des Preßluftzylinders mit Druckluft beaufschlagt. Er zieht die Stange io und damit den Gelenkpunkt 9 so weit nach auswärts, bis das Kniehebelpaar 7 in Strecklage gebracht ist, was durch die strichpunktierten Linien in Fig. i veranschaulicht wird.. Eine weitere Auswärtsbewegung der Kniehebel ? wird durch die Anschläge 15 verhindert. Die Segmente 5 und damit die Lutten nehmen die aus Fig. i ersichtliche schräge Stellung ein, d. h. an dem rechten Ende hat die Lutte schon ihren ordnungsmäßigen Durchmesser, während sie am linken Ende noch die verbeulte Form gemäß den ausgezogenen Linien der Fig. 2 beibehalten hat.
- Geht nun der Kolben unter seiner Druckluftbeaufschlagung noch weiter nach rechts, so werden, da der Gelenkpunkt 8 auf der Achse 4 festliegt, die Segmente 5 samt der Lutte so weit nach rechts bewegt, bis das Kniehebelpaar in Strecklage gebracht ist und sich gegen die Anschläge 16 anlegt. Diese Stellung wird durch die gestrichelten Linien in Fig. i veranschaulicht. Es ist also auch nunmehr das hintere Ende der Lutte auf seinen ordnungsmäßigen Durchmesser gebracht, und das Richten der Lutte ist beendet. Diese kann nunmehr nach Lösen der Kupplung und Ausschwenken der Achse 4 abgezogen und durch die folgende zu richtende Lutte ersetzt werden.
- Auf der rückwärtigen Verlängerung der Achse 4 sitzt ein Gegengewicht 17, welches das Gewicht der Segmentstücke ausgleicht und die Kupplung ii entlastet, so daß diese leicht gelöst werden kann. Die Vorrichtung kann selbstverständlich auch als stationäre Anlage ausgebildet werden. Das gezeichnete Ausführungsbeispiel soll nur eine besonders zweckmäßige Bauart nach der Erfindung darstellen. Es ist auch möglich; eine Anordnung zu wählen, bei welcher zwei Preßluftzylinder benutzt werden. Denkbar ist es. auch,-: den Preßluftzylinder innerhalb der Lutte-unterzubringen.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Richten von Wetterlutten mittels in die Lutte eingeschobener und auseinandergedrückter Segmentstücke, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmentstücke (5) etwa die Länge des Luttenschusses besitzen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß den Segmenten (5) Kniehebel (6 und 7) mit Preßluftzylinderantrieb (i4) zugeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden des Segmentpaares (5) je ein Kniehebelpaar (6 bzw. 7) angeordnet ist, dessen Gelenkpunkt auf der festen Mittelachse (4) der Vorrichtung verlagert ist, und daß der oder die zur Streckung dienenden Preßluftzylinder (14) außerhalb der Lutte und konaxial angeordnet sind.
- 4. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkpunkt (9) des einen Kniehebelpaaxes (7) axial verschieblich ist und unter Streckung der Kniehebel (7) durch die Kolbenstange "(i2) des Preßluftzylinders (14) nach auswärts gegen Anschläge (15) der Segmente (5) bewegt wird, während der Gelenkpunkt (8) des anderen K'niehebelpaares -(6) fest auf der unverschieblichen Achse (4) angeordnet ist; derart, daß dieses Kniehebelpaar (6) durch den nach Streckung des Kniehebelpaares (7) weitergehenden Preßluftkolben unter einer entsprechenden Axialverschiebung der Segmente (5) samt Lutte ebenfalls in Strecklage gebracht werden kann.
- 5. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkpunkt (9) @ des dem Preßluftzylinder (i4) zugekehrten Kniehebelpaares (7) auf einer Stange (io) angeordnet ist, die mit der Kolbenstange (12) des Preßluftzylinders (14) durch eine lösbare Kupplung (ii) verbunden ist und deren Verlängerung (ioa) bei der Axialverschiebung des Gelenkpunktes (9). in einer hülsenartigen Führung (4') der festen Achse (4) gleitet.
- 6. Vorrichtung nach Ansprüchen. x bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die S.egmentstücke (5) tragende feste Achse (4.) mit ihrem Ende in einem Tragbock (2) derart verlagert ist, daß sie nach Lösen der Kupplung (ii) mit der Kolbenstange (i2) des Preßluftzylinders in waagerechter Ebene schwenkbar ist.
- 7. Vorrichtung nach Ansprüchen i, 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die feste Achse (¢) auf einer rückwärtigen Verlängerung zur Entlastung der Kupplung (ii) ein Gegengewicht (i7) trägt. B. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (q.) samt den Segmentstücken (5) und dem Preßluftzylinder (i4) auf einem. Fahrgestell (i) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
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