DE575425C - Zug- und Stossvorrichtung - Google Patents

Zug- und Stossvorrichtung

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DE575425C
DE575425C DEK121965D DEK0121965D DE575425C DE 575425 C DE575425 C DE 575425C DE K121965 D DEK121965 D DE K121965D DE K0121965 D DEK0121965 D DE K0121965D DE 575425 C DE575425 C DE 575425C
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springs
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rods
pulling
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DEK121965D
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Krupp Stahl AG
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Krupp Stahl AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G9/00Draw-gear
    • B61G9/12Continuous draw-gear combined with buffing appliances, e.g. incorporated in a centre sill
    • B61G9/125Continuous draw-gear combined with buffing appliances, e.g. incorporated in a centre sill with only metal springs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge bestimmte Zug·* und Stoßvorrichtungen, deren durch Federn mit dem Fahrzeuguntergestell verbundene Zug- und Stoßstangen mit ihren freien Enden in der Ruhestellung aneinander anliegen. Die Erfindung besteht darin, daß die freien Enden der Zug- und Stoßstangen durch ein zweiteiliges Schloß derart verjo bunden sind, daß sie bei einem auf die Stangen ausgeübten Zug zur naoheinanderfolgenden Beanspruchung zweier Federn um einen geringen Betrag auseinandergezogen werden können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausfüforungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
In Trägern A des Untergestells eines Eisenbahnfahrzeuges sind zwei Zug- und ao Stoßstangen B1 und B2, die an ihrem äußeren Ende (nicht dargestellte) Kuppelköpfe tragen, verschiebbar gelagert. Jede Stange trägt Bunde b1 und b2, an denen unter der Wirkung von Federn D stehende, auf den Stangen B verschiebbare Federteller C und C1 anliegen. Die Teller C tragen je einen Hubbegrenzer E. An den Trägern A des Fahrzeuguntergestells sind Anschläge a1 und α? für die Teller C und C1 vorgesehen. Die Stangen B sind an ihren einander zugekehrten Enden mit Köpfen ba versehen, die in einem zweiteiligen Schloß FF1 gelagert sind. Das Schloß ist so ausgebildet, daß sich die.Stangen in ihrer Achsrichtung um einen begrenzten Betrag gegeneinander verschieben können, und zwar ist die Anordnung so getroffen, daß dieser Betrag b kleiner ist als der größte Hub α jeder der Federn D. In der auf der Zeichnung dargestellten Ruhelage nehmen ■40 die Stangen B ihre innere Grenzstellung ein, in der die Köpfe b3 mit ihren Stirnflächen gegeneinanderstoßen.
Wird die Vorrichtung durch einen einseitigen Stoß, z. B. von links her, beansprucht, so überträgt die linke Stange B1 den Stoß mittels ihres Kopfes &8 unmittelbar auf die rechte Stange B-. Die beiden Federn D sind parallel geschaltet und wirken auf der linken Seite auf dem Wege b1 C D C1 az und auf der rechten Seite auf dem Wege i>2 C1 DC a1 beschleunigend auf das Untergestell A. Bei einem Zug an einer der Stangen, z. B. der linken B1, wird zunächst die linke Feder D zusammengedrückt, bis die Köpfe b3 der Stangen B in ihre eine Grenzlage gegenüber dem Schloß FF1 gelangt sind. Von dieser Stellung an wird dann auch die rechte Feder D beansprucht. Wie die Vorrichtung bei allen anderen Beanspruchungen wirkt, bedarf nach vorstehendem keiner weiteren Erläuterung.
Gegenüber bekannten Vorrichtungen der eingangs erwähnten Art bietet die beschriebene Vorrichtung den Vorteil, daß die in der Vorrichtung vorgesehenen Federn bei einseitigen Druckkräften, die bekanntlich im Verschiebedienst sehr hohe Werte annehmen können, stets parallel geschaltet sind, so daß ihr Widerstand gleich der Summe der Einzelwiderstände der Federn ist, während bei ein- 7» seitigen Zugkräften zunächst eine Feder allein zur Wirkung gelangt und dann erst beide Federn zusammen beansprucht werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Zug- und Stoßvorrichtung, insbesondere für Eisenbahnfahrzeuge, deren durch Federn mit dem Fahrzeuguntergestell verbundene Zug- und Stoßstangen mit ihren freien Enden in der Ruhestellung aneinander anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Zug- und Stoßstangen (JS1 B2) durch ein zweiteiliges Schloß (FF1) derart verbunden sind, daß sie bei einem auf die Stangen ausgeübten Zug zur nacheinanderfolgenden Beanspruchung zweier Federn (D) um einen geringen Betrag auseinandergezogen werden können.
    *) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
    Dipl.-Ing. Heinrich Egen in Essen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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