DE575205C - UEbergangskupplung - Google Patents
UEbergangskupplungInfo
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- DE575205C DE575205C DEK123547D DEK0123547D DE575205C DE 575205 C DE575205 C DE 575205C DE K123547 D DEK123547 D DE K123547D DE K0123547 D DEK0123547 D DE K0123547D DE 575205 C DE575205 C DE 575205C
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- Germany
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- coupling
- tubes
- tube
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- spring
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G5/00—Couplings for special purposes not otherwise provided for
- B61G5/04—Couplings for special purposes not otherwise provided for for matching couplings of different types, i.e. transitional couplings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Übergangskupplung, bei der die Mittelpufferkupplung so weit
in den Wagen hineingeschoben wird, daß an den Köpfen der Mittelpufferkupplungen ein
Zughaken mit üblicher Schraubenkupplung in gewöhnlicher Lage befestigt ist. Die Mittelpufferkupplung
wird hierbei in der zurückgeschobenen Lage am Untergestell des Fahrzeuges festgelegt. Mit den so ausgerüsteten
Fahrzeugen bleiben die Schraubenkupplungen so lange im Betrieb, bis alle Fahrzeuge
diese Ausrüstung erhalten haben. Dann werden an einem Tage die Mittelpufferkupplungen bei allen Fahrzeugen in die Gebrauchsstellung
vorgezogen und die Schraubenkupplungen und Seitenpuffer entfernt, wodurch die
Umstellung vollzogen ist.
Diese am Umstellungstag auszuführenden Arbeiten sollen einen möglichst geringen Umso
fang haben und so einfach wie möglich sein, damit die Umstellung aller Fahrzeuge ohne
Störung bewältigt wird. Bei den bekannten Anordnungen ist das Vorziehen der Kupplungen
in die endgültige Stellung wegen der verwickelten Bauart der Vorrichtung zum Festlegen der Kupplung in den beiden Gebrauchsstellungen
sehr umständlich und zeitraubend.
Das Verfahren soll dadurch möglichst einfach gestaltet werden, daß die Verbindung
zwischen der Zug- und Stoßvorrichtung und dem Kupplungsgerät, welche nach Entfernung
des Zughakens das Vorschieben der Mittelpufferkupplungen in die Arbeitsstellung gestattet,
gemäß der Erfindung aus zwei gegeneinander leicht verdreh- und verschiebbaren, aus Rohr und Stange gebildeten Teilen besteht,
die bajonettartig miteinander verbunden sind.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in vier Abbildungen dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι einen lotrechten Längsmittelschnitt und
Abb. 2 einen waagerechten Längsmittelschnitt des Erfindungsgegenstandes mit eingeschobener
Mittelpufferkupplung, während
Abb. 3 einen waagerechten Längsmittelschnitt desselben mit vorgeschobener Mittelpufferkupplung
und
Abb. 4 einen Querschnitt nacb 4-4 der Abb. 3 darstellen.
In der Zeichnung ist das Fahrzeug mit einer durchgehenden Zug- und Stoßvorrichtung
verbunden. An den Längsträgern A des Wagens sind Führungen B angebracht, in
denen, wie bekannt, das Kugelgelenk C der ^ Mittelpufferkupplung D gleiten kann. Mit
dem Kugelgelenk C ist auf jeder Fahrzeugseite eine Zug- und Druckstange £ verschraubt,
die in ein Rohr F hineinragt. Das
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Heinrich Egen in Essen.
Rohr ist innen mit sektorenförmigen Ansätzen f1 und /2 versehen, hinter die ein sektorenförmiger
Kopf e1 der Stange B greift.
Die Ansätze Z1 und f2 bestehen, wie aus Abb. 4
zu ersehen ist, aus nur zwei einander gegenüberliegenden Sektoren von nicht ganz 90
zwischen denen sich Aussparungen f von etwas über 90 ° befinden. Die Köpfe ex bestehen
ebenfalls aus zwei einander gegenüber-
to liegenden Sektoren von nicht ganz 900, so
daß sie durch die Aussparungen /3 hindurchgeschoben werden können. Die Ansätze fL, f2
und die Aussparungen /3 des Rohres F bilden
mit dem Kopf e1 der Stange E Bajonettver-
is Schlüsse. Werden nach dem Hindurchschieben
der Köpfe e1 die Rohre F um 90 ° gedreht,
so liegen die Köpfe e1 hinter den Ansätzen
fl oder f, so daß Zug- und Druckkräfte
von den Stangen £ auf die Rohre F übertragen werden können. Bei eingeschobener
Mittelpufferkupplung liegen die Köpfe e1 hinter den Ansätzen f, bei vorgezogener Mittelpufferkupplung
dagegen zwischen den Ansätzen/2. Die Rohre F sind durch die
as Stange G miteinander fest verbunden. Auf
der Stange G sind Federteller H gleitend angeordnet, zwischen denen eine Feder / gelagert
ist, welche in bekannter Weise die Federteller H gegen Anschläge K des Untergestelle
drückt. Die Anordnung ist so getroffen, daß in dieser Lage zwischen den Rohren
F und den Federtellern H ein geringes Spiel vorhanden ist, so daß beim Drehen der
Rohre F eine durch den Federdruck erzeugte Reibungskraft nicht zu überwinden ist. An
einem der Rohre F ist ein längsverlaufender Ansatz /4 angebracht, der von einer Nut eines
am Untergestell befestigten Sicherungsbleches L umfaßt wird, so daß der Ansatz /4 in
dem Sicherungsblech gleiten kann, ohne daß er bei dem größten Druck- oder Zughub der
Zug- und Stoßvorrichtung, der durch den rohrförmigen Anschlag M zwischen den Federtellern
H begrenzt wird, aus dem Bereich des Sicherungsbleches herauskommt. Ferner
ist an einem der Rohre ein .Griff f angebracht,
der das Drehen der Rohre erleichtert.
Claims (5)
- Patentansprüche:ι. Übergangskupplung zum übergang von der nicht selbsttätigen Schraubenkupplung zur selbsttätigen Mittelpufferkupplung bei Fahrzeugen, deren am Kopf der Kupplung einen Zughaken mit Schraubenkupplung tragende Mittelpufferkupplungen zunächst in den Wagen hineingeschoben und in dieser Lage festgelegt Werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei gegeneinander verdreh- und verschiebbare und als Rohr (F) und Stange (E) ausgebildete Teile der Zug- und Stoßvorrichtung bajonettartig miteinander verbunden sind.
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bajonettverschluß durch sektorenförmige Ansätze (fl, /2) des Rohres (F) und sektorenförmige Köpfe (e1) der Stange (E) gebildet wird, die durch Aussparungen (/3) des Rohres (F) hindurchtreten und hinter die Ansätze (f1, f) greifen.
- 3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zug- und Stoßvorrichtung zwei fest durch ein Glied (G) miteinander verbundene Rohre (F) aufweist. ·
- 4. Kupplung" nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines mit einem Handgriff (fs) versehenes Rohr der beiden Rohre (F) durch einen Ansatz (f*), der in eine Nut eines Sicherungsbleches (L) eingreift, gegen unbeabsichtigtes Drehen gesichert ist.
- 5. Kupplung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Verbindungsglied (G) der beiden Rohre (F) die Federteller (H), die Feder (/) und deren röhrenförmiger Anschlag (M) der Zug- und Stoßvorrichtung untergebracht sind.6- Kupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (F) in der Ruhelage der Zug- und Stoßvorrichtung nicht unter dem Druck der Feder (/) stehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR744476D FR744476A (de) | 1931-12-29 | ||
| DEK123547D DE575205C (de) | 1931-12-29 | 1931-12-29 | UEbergangskupplung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK123547D DE575205C (de) | 1931-12-29 | 1931-12-29 | UEbergangskupplung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE575205C true DE575205C (de) | 1933-04-26 |
Family
ID=7245392
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK123547D Expired DE575205C (de) | 1931-12-29 | 1931-12-29 | UEbergangskupplung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE575205C (de) |
| FR (1) | FR744476A (de) |
-
0
- FR FR744476D patent/FR744476A/fr not_active Expired
-
1931
- 1931-12-29 DE DEK123547D patent/DE575205C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR744476A (de) | 1933-04-20 |
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