DE575171C - Aufzugsvorrichtung fuer Federtriebwerke von Spielzeugen - Google Patents

Aufzugsvorrichtung fuer Federtriebwerke von Spielzeugen

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DE575171C
DE575171C DEM117288D DEM0117288D DE575171C DE 575171 C DE575171 C DE 575171C DE M117288 D DEM117288 D DE M117288D DE M0117288 D DEM0117288 D DE M0117288D DE 575171 C DE575171 C DE 575171C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H29/00Drive mechanisms for toys in general
    • A63H29/02Clockwork mechanisms
    • A63H29/04Helical-spring driving mechanisms

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  • Toys (AREA)

Description

  • Aufzugsvorrichtung für Federtriebwerke von Spielzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufzugsvorrichtung für Spielzeug-Federtriebwerke mit vorzugsweise periodisch ausrückendem Zahnradgetriebe und einem aus dem Spielzeug herausragenden beweglichen Aufzugsglied und kennzeichnet sich im wesentlichen darin, daß bei einem Triebwerke, das in bekannter Weise mit einer auf der Aufzugsachse sitzenden und unter deren Drehung zuil Spannung oder Entspannung kommenden Triebfeder ausgestattet ist, die Aufzugsvorrichtung aus einem um die Aufzugs- oder Federachse frei schwingbaren, von einer besonderen Rückstellfeder beeinflußten und wenigstens in der einen Bewegungsrichtung durch Anschlag begrenzten Schalthebel besteht. Dieser trägt eine angelenkte Schaltklinke, die bei der Hebelbewegung in einer Richtung in ein auf der Federachse festsitzendes gezahntes Rad auf Mitnahme eingreift und in der anderen Hebelbewegungsrichtung leer über dieses Rad hinweggleitet sowie weiter in der Hebelendstellung mit einem Steueranschlag zusammenwirkt, der die Klinke vom Rade abhebt.
  • Durch den neuen Schaltklinkenaufzug werden die sonst gebräuchlichen Aufzugsschlüssel oder Aufzugsgriffe zum Drehen der Aufzugsachse überflüssig. Es ist auch weiter infolge der nur nach einer Bewegungsrichtung. wirkenden Aufzugsvorrichtung eine Beschädigung des Werkes, wie sie oft durch fälsche Aufzugsdrehung hervorgerufen wird, unmöglich. Außerdem ist der neue Aufzug für Kinder leichter zu bedienen und handlicher als ein Drehschlüsselaufzug und gestattet ebenso wie dieser ein volles Aufziehen bzw. Spannen der Spiraltriebfeder des Werkes.
  • An sich sind Aufzugsvorrichtungen für Fahrspielzeuge, kreisende Spielzeuge usw. mit einem periodisch aussetzenden Zahngetriebe und einem aus dem Spielzeug herausragenden und unter Einfluß einer Rückstellfeder stehenden beweglichen Aufzugsglied bekannt. Doch bildet bei diesen Ausführungen die Rückstellfeder auch gleichzeitig .die Triebfeder für das Werk; denn sie greift an' einem den Aufzug bildenden Segmenthebel an, der mit seinem Zahnbogen in ein Rad des Triebwerkes eingreift und dieses dadurch zur Drehung bringt. Ist der verhältnismäßig kurze Zahnbogen gegenüber dem mit ihm kämmenden Rad abgewickelt, so hört auch die Triebwirkung auf, und, die Spielzeuge zeigen nur eine verhältnismäßig kurze Bewegungsdauer.
  • Im Gegensatz hierzu handelt es sich bei der Erfindung um die Verbesserung eines Federtriebwerkes, bei dem in bekannter Weise die Aufzugsachse mit einer Triebfeder besetzt ist, die den Werktrieb betätigt und durch größere Energieaufspeicherung eine längere Lauf- und Bewegungsdauer für das Spielzeug gewährleistet. Dabei erfolgt erfindungsgemäß der Aufzug nicht mehr durch einen auf die Achse zu - setzenden oder auf der Aufzugsachse bereits befestigten Drehgriff, sondern. durch einen -Klinkenschalthebel, der eine bequemere Handhabung bietet und lediglich durch Schwingbewegung den Aufzugsvorgang bewirkt. In der Zeichnung ist die neue Aufzugsvorrichtung in zwei Ausführungen beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt von der ersten Ausführung Fig. i eine Seitenansicht des Triebwerkes mit in Ruhe befindlicher Aufzugsvorrichtung, Fig. 2 einen Grundriß hierzu, Fig.3 eine Seitenansicht mit gerade in Schalteingriff stehender Aufzugsvorrichtung. Von der zweiten Ausführung zeigt Fig. ¢ eine Seitenansicht des Triebwerkes mit in Ruhe befindlichem Klinkenschalthebel, Fig. 5 einen Grundriß hierzu, Fig.6 den Klinkenschalthebel allein von oben gesehen, Fig.7 eine Seitenansicht des Werkes mit gerade in Schalthub befindlichem Klinkenaufzuge.
  • Bei beiden Ausführungen ist in dem Werkgehäuse i die Aufzugsachse 2 gelagert, auf der in an sich bekannter Weise das Triebrad 4 und daneben die Triebfeder. 3 sitzt, die mit ihrem einen Ende am Triebwerkgehäuse festgemacht ist und mit ihrem anderen Ende an die Aufzugsachse anschließt. Das Triebrad 4 wirkt unter Vermittlung eines Zwischentriebes 5 auf die getriebene Achse 6 des Triebwerkes.
  • Nach der Erfindung ist nun bei der Ausführung nach Fig. i bis 3 als Aufzugsglied ein unter Wirkung einer Rückholfeder 7 stehender bügelartiger Schalthebel 8 angeordnet, der frei drehbar auf der Aufzugsachse 2 sitzt und durch Scharnier g eine Triebklinke io angelenkt trägt, an der ein Zug- oder Schaltglied i i hinter dem Anlenkpunkte g angreift. In der Ruhestellung des bügelartigen Schalthebels 8 kommt die plattenartige Triebklinke io auf einem festen Steueranschlag 12 zu liegen, der die Klinkenplatte io hochschwenkt und außer Eingriff mit dem Triebrade :4 des Werkes bringt. Erfolgt jedoch durch Zug eine Beeinflussung des Aufzugsgliedes i i, so gleitet die Klinkenplatte io über den Anschlag 12 nach vorwärts, schwingt den bügelartigen Schalthebel 8 unter Spannung der Feder um die Aufzugsachse 2 mit und kommt dabei zum Triebeingriff in die Zähne des Werkrades 4, welches dadurch mitgedreht wird und durch die dabei veranlaßte Mitdrehung der Aufzugsachse 2 auch die Spannung der Feder 3 bewirkt. Durch entsprechendes Nachschalten des Bügelhebels 8, bei dessen Rückgang die Klinkenplatte io leer über die Zähne des Triebrades 4 gleitet, kann die Feder vollständig gespannt und das Triebwerk aufgezogen werden, das dann zum ungehinderten Ablaufe kommt, nachdem in der Hebelendstellung (Fig. i) die Plattenklinke io vom Rade 4 abgeschaltet ist.
  • Bei der Ausführungsart Fig. 4 bis 7 ist auf der Aufzugsachse 2_ ein unter Rückstellfederwirkung 7 stehender einarmiger Schalthebel 8' frei drehbar gelagert, vor dem auf der Aufzugsachse 2 festsitzend ein Klinkenrad 16 angeordnet ist. Der Hebel 8' besitzt einen bügelförmigen Seitenarm, in dem auf einer Achse g' eine Klinke i o' beweglich lagert, die durch eine Feder 13 mit ihrer unteren Eingriffs- und Triebnase nach einwärts, also gegen das Klinkenrad 16 gedrängt wird. Zur Begrenzung der Hochhubstellung für den Hebel 8 ist am Triebwerkgehäuse i ein fester Anschlag 14 vorgesehen, und der Hebel besitzt einen Seitenanschlag 15, der unter den Gehäuseanschlag 14 greift. Am Triebwerkgehäuse i ist weiter noch ein Anschlag 12' vorgesehen, der als Steuerbahn für die Klinke io' dient, die mit ihrem oberen Nasenende unter diesen Anschlag zu liegen kommt, wenn der Schalthebel in die Hochhubstellung zurückgeholt wird. Der Anschlag 12' veranlaBt eine Schwenkung der Klinke um die Achse g', und zwar derart, das diese mit ihrer unteren Nase entgegen der Anstellfeder 13 zurückgeschwenkt wird und außen Eingriff mit dem Klinkenrade 16 kommt (Fig.4).
  • Wird der Aufzugshebel -8' nach abwärts geschwungen und kommt die Schaltklinke io' von der Steuerungseinwirkung des Anschlages 12' frei, so wirkt die Anstellfeder 13 und drückt den unteren Klinkenkopf in die Zähne des Klinkenrades 16 ein, so daß dieses die weitere Schaltbewegung des Hebels mitmacht, die sich dann zu einer Spannung der Spiralfeder des Werkes umsetzt (Fig.7).
  • Durch wiederholte Hebelschwingbewegung erfolgt der vollständige Aufzug unter Spannung der Feder. Das Triebwerk kann ungehindert zum Ablauf kommen, nachdem die Triebklinke, in der Ruhe, d. h. Hochhubstellung des Schalthebels, ausgerückt und das Klinkenrad zum Ablaufe mit frei ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufzugsvorrichtung für Spielzeug-Federtriebwerke mit vorzugsweise periodisch ausrückendem Zahnradgetriebe.und einem aus dem Spielzeug herausragenden beweglichen A..lifzugsglied, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Triebwerk; das in bekannter Weise mit einer auf der Aufzugsachse sitzenden und unter deren Drehung zur Spannung oder Entspannung kommenden Triebfeder ausgestattet ist, die Aufzugsvorrichtung aus einem um die Aufzugs- oder Federachse (2) frei schwingbaren, von einer besonderen Rückstellfeder (7) beeinflußten und wenigstens in der einen -Bewegungsrichtung durch Anschlag begrenzten Schalthebel (8, 8') besteht, der eine aasgelenkte Schaltklinke (io, io') trägt, die bei der Hebelbewegung in einer Richtung in ein auf der Federachse (2) festsitzendes gezahntes Rad (4, 16) auf Mitnahme eingreift und in der anderen Hebelbewegungsrichtung leer über dieses Rad hinweggleitet sowie weiter in der Hebelendstellung mit einem Steueranschlag (12, 12') zusammenwirkt, der die Klinke vom Rade abhebt.
  2. 2, Klinkenhebelaufzugsvorrichtung für Federwerke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB der Schalthebel als ein mit seinen beiden'Armen auf der Aufzugsachse (a) schwingbar gelagerter Bügel ausgebildet ist, der am oberen Ende eine aasgelenkte Platte (io) als Schaltklinke trägt, die in Ruhestellung auf einen Abhebanschlag (12) aufläuft, und an der das Schaltglied (i i) zur Betätigung des Aufzugs angreift, der durch Einwirkung der Schaltklinkenplatte (iö) auf. das auf der Aufzugsachse -sitzende Werktriebrad (4) erfolgt.
  3. 3. Klittkenhebelaufzugsvorrichtung für Federwerke nach Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß auf der Aufzugsachse (2) ein Klinkenrad (16) fest angeordnet ist, dem frei drehbar ein Aufzugshebel (8') vorgeschaltet ist, der unter Wirkung einer Rückstellfeder (7) steht und beweglich eine Schaltklinke (ro') trägt, die unter der Wirkung einer Anstellfeder (i3) steht und mit einem festen Steueranschlag (12') zusammenwirkt, welcher die Klinke aus dem Klinkenrade (16) ausschaltet, wenn der Aufzugshebel (8') in Ruhe- bzw. Hochschwingstellung geht.
DEM117288D 1931-10-18 1931-10-18 Aufzugsvorrichtung fuer Federtriebwerke von Spielzeugen Expired DE575171C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2643484A (en) * 1950-05-09 1953-06-30 Raymond J Poulin Spring propelled toy vehicle

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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