DE574635C - Elektrolytzaehler mit zwei Kathoden - Google Patents

Elektrolytzaehler mit zwei Kathoden

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DE574635C
DE574635C DE1930574635D DE574635DD DE574635C DE 574635 C DE574635 C DE 574635C DE 1930574635 D DE1930574635 D DE 1930574635D DE 574635D D DE574635D D DE 574635DD DE 574635 C DE574635 C DE 574635C
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R22/00Arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. electricity meters
    • G01R22/02Arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. electricity meters by electrolytic methods

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Description

  • Elektrolytzähler mit zwei Kathoden Die Angaben der bisher bekannten, z. B. im österreichischen Patent iio 8o2 beschriebenen Elektrolytzähler für wechselnde Stromrichtung sind _ u. a. von- den Polarisationsvorgängen in der Meßzelle, also auch von den dadurch bedingten Änderungen des zwischen den Kathoden liegenden scheinbaren Elektrolytwiderstandes abhängig; insbesondere ist dies im hohen Maß während der unausgeglichenen Zustände der Ein- und Aus- bzw. Umschaltung des Nutzstroms, also in den unstationären Meßperioden der Fall; wegen der relativ langen Dauer der zwischen den Kathoden verlaufenden Polarisationsvorgänge, deren Ablauf durch die in ihrem Stromweg liegende Vorschaltwiderstände stark verzögert wird, ergeben sich leicht bedeutende Fälschungen der Zählerangaben, besonders dann, wenn die Zeitdauer der unstationären Meßperioden gegen die des Nutzstromes nicht mehr vernachlässigbar ist, also z. B. bei relativ kurz dauernden kleinen Belastungen.
  • Die im folgenden :beschriebene neue Anordnung zeigt gegenüber' den bekannten als wesentlichen Vorteil einen bedeutend -rascheren Ablauf der zwischen den Kathoden sich abspielenden Polarisationsvorgänge, also eine bedeutende Abkürzung der unstationären Meßperioden, und schaltet den Einfluß von Änderungen des scheinbaren Elektrolytwiderstandes zwischen den Kathoden auf die Zählerangaben praktisch überhaupt gänzlich aus; auch hat diese Anordnung den wesentlichen Vorteil eines ungeteilten Hauptstromwiderstandes gegenüber den bekannten, wodurch die Herstellung und Abgleichung des Zählers merkbar vereinfacht und verbilligt wird; diese Anordnung gibt ferner als wesentlichen Vorteil die Möglichkeit einer leichteren und rascher durchführbaren Abgleichung uhd Einstellung -der die Kathoden enthaltenden Stromkreise.
  • Die Abb. i und 2 geben beispielsweise eine schematische Darstellung dieser Anordnung und sind darin gleiche Teile mit gleichen Ziffern bezeichnet. Der Elektrolytzähler besitzt in bekannter Weise eine Meßzelle mit einer Anode i und zwei Kathoden 2, 3; zwischen letzteren liegt der obengenannte, mit Polarisation, Temperatur, Belastung usw. veränderliche Elektrolytwiderstand. Jede der beiden Kathoden 2, 3 ist an je eines der beiden Enden A, B des ungeteilten ' Hauptstromwiderstandes 4 mittels einer praktisch widerstandslosen Leitung unmittelbar angelegt; die Anode i ist über die Widerstände 5, 6 bzw. 5, 6, 7 ebenfalls mit den beiden Enden A, B des Hauptstromwiderstandes 4 verbunden. Die Widerstände 5, 6 können auch ungleiche Werte besitzen, so daß sich eine unsymmetrische Anordnung ergibt. Die Widerstände 5, 6, 7 können in bekannter Weise (siehe österreichisches Patent 92 219) zur Stromregelung verwendet werden.
  • Wie in Abh. 1, 2 ohne weiteres zeigen, Vollzieht sich wegen der praktisch widerstandslosen Zuleitungen von den Enden A, B des Hauptstromwiderstandes 4 zu den Kathoden a, 3 die bei Einschaltung des Nutzstroms infolge Polarisation eintretende Aufladung der Kathoden bedeutend rascher alg bei Anordnungen mit Vorschaltwiderständen in den Zuleitungen; ebenso ist leicht ersichtlich, daß die nach Aus- oder Umschaltung des Nutzstroms eintretende Entladung der Kathoden durch den Hauptstromwiderstand 4 allein viel rascher erfolgt als bei den bekannten Anordnungen durch die Vorschaltwiderstände und den Hauptstromwiderstand; bei der vorbe= schriebenen Anordnung ist also als wesentlicher Vorteil eine bedeutende Verkleinerung der durch die relativ lange Dauer der unstationären Meßperioden bewirkten, meist nach der Minusseite liegenden Fälschungen der Zählerangaben erreicht.
  • Wie die Abb. r, z weiter zeigen, ist der zwischen den Kathoden a, 3 liegende, mit Polarisation, Temperatur, Belastung usw. veränderliche Elektrolytwiderstand dem in praktischen Fällen stets viel kleineren Hauptstromwiderstand 4 unmittelbar parallel geschaltet; seine aus irgendwelchem Grunde im Betrieb auftretenden Änderungen können daher die durch die Zelle und die Widerstände 5, 6, 7 fließenden Meßströme praktisch überhaupt nicht beeinflussen. Einen wesentlichen Vorteil der vorbeschriebenen Anordnung gegenüber den bekannten bildet besonders der ebenfalls schon erwähnte Umstand, daß der bei letzteren geteilte, aus Dickdraht oder Metallband hergestellteHauptstromwiderstand durch einen ungeteilten und die dünndrahtigen Widerstände 5, 6 ersetztist, wodurch Anfertigung und Abgleichung des Zählers merkbar erleichtert werden; auch kann bei der vorbeschriebenen Anordnung die gegenseitige Abgleichung für beide Richtungen des Nutzstromes vorteilhaft durch eine einfache Verschiebung des Abzweigpunktes der Zuleitung zur Anode zwischen den Widerständen 5, 6 erreicht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrolytzä,hler mit zwei Kathoden, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden Kathoden (a, 3) an je eines der beiden Enden (A, B) eines ungeteilten Hauptstromwiderstandes (4) mittels einer praktisch widerstandslosen Leitung unmittelbar angelegt und die Anode (t) mit denselben beiden Enden (A, B) des ungeteil= ten Hauptstromwiderstandes (4) über Vorschaltwiderstände (5, 6 bzw. 5, 6, 7) verbunden ist.
DE1930574635D 1930-09-07 1930-09-07 Elektrolytzaehler mit zwei Kathoden Expired DE574635C (de)

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