DE57455C - Maschine zum Schneiden von Brettchen - Google Patents

Maschine zum Schneiden von Brettchen

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Publication number
DE57455C
DE57455C DENDAT57455D DE57455DA DE57455C DE 57455 C DE57455 C DE 57455C DE NDAT57455 D DENDAT57455 D DE NDAT57455D DE 57455D A DE57455D A DE 57455DA DE 57455 C DE57455 C DE 57455C
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DE
Germany
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lever
block carriage
machine
block
rod
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT57455D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Deutsch-Amerikanische Maschinenfabrik ernst kirchner & CO. in Sellerhausen b. Leipzig
Publication of DE57455C publication Critical patent/DE57455C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L5/00Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
    • B27L5/06Cutting strips from a stationarily- held trunk or piece by a rocking knife carrier, or from rocking trunk or piece by a stationarily-held knife carrier; Veneer- cutting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der Zeichnung (Fig. ϊ bis 10) ist eine Erfindung dargestellt, welche sich auf eine Messermaschine bezieht, durch deren Anordnung erreicht wird, dafs nach beendeter Bearbeitung eines Blockes nicht allein der Blockwagen stillgesetzt, sondern auch derselbe in seine Anfangslage zurückgebracht und zuletzt die ganze Maschine mechanisch aufser Thätigkeit gesetzt wird.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht der ganzen Maschine, Maschine eingerückt, d. h. der Blockwagen wird durch den Klinkmechanismus periodisch vorgeschoben, bei welcher Stellung die Wechselräder aufser Wirkung (auf dem Blockwagen) sind,
Fig. 2 einen Grundrifs hierzu,
Fig. 3 eine Vorderansicht, tiefste Stellung des Messers,
Fig. 4 eine Vorderansicht, höchste Messerstellung,
Fig. 5 eine Seitenansicht der ganzen Maschine, bei welcher ersichtlich ist, dafs der Klinkmechanismus aufser Thätigkeit gebracht ist und der Blockwagen durch die Wechselräder zurückgeschoben wird und zuletzt durch den Knaggen (am Block wagen) die Riemengabel verschoben (s. punktirte Stellung Fig. 6 und 7), d.h. die ganze Maschine stillgesetzt wird,
Fig. 6 einen Grundrifs hierzu,
Fig. 7 eine Darstellung der drei Auslösevorrichtungen (das ist der Klinkmechanismus, die Wechselräder und der Riemenauslöser),
Fig. 8 einen Schnitt S-S (s. Fig. 1),
Fig. 9 Vor- und Rückwärtsschubvorrichtungen (d. h. Klinkmechanismus und Wechselräder im Grundrifs), welch beide abwechselnd auf die Spindel bezw. Blockwagen wirken,
Fig. 10 eine Auslösevorrichtung zur Vorschubvorrichtung (Klinkmechanismus).
Sobald der Blockwagen in seine äufserste Stellung nach dem Messer zu gekommen ist, wird gleichzeitig der Vorschubmechanismus bezw. die Klinke ausgelöst, damit die Wechselräder den Blockwagen ungehindert in seine frühere Lage zurückbringen können, bei welch letzterer Stellung die ganze Maschine stillgesetzt wird. Um diese Vorgänge selbstthätig wirkend zu .. ermöglichen, ist am vorderen Theil des Blockwagens N der Hebel A gelagert, dessen vorderer kurzer Arm α die Rolle b trägt, welche mit einem Knaggen c am Messerträger / zusammenwirkt.
An den um d schwingenden Haupthebel A ist die Stange e angeschlossen, welche an den Winkelhebel B angreift, der mit seinem Schenkel g den auf Stange D verschiebbaren Bund i erfafst, welch letzterer mit Ring ν zusammenwirkt.
Das Ende h der Stange D ragt in das Innere der Büchse C, in welcher das Gewicht G geführt ist und im Falle des Betriebes, Vorschub des Blockwagens, auf Stange D ruht (Fig. 10). Die Schnur des Gewichtes G ist mit der Schaltklinke k verbunden. Die Stange D ist ferner mit dem Bund m besetzt, an welchem die Gewichtsschnur η für das kleine Einrück-
gewicht t befestigt ist. Der lange Arm a1 des Haupthebels A greift mit seinem Ende an den in senkrechter Ebene um ο schwingenden Ausrückehebel L. Das untere Ende des Hebels L umgreift die gemeinschaftliche Nabe der Wechselräder Y Y, Fig. 7, welche auf der senkrechten Welle { geradlinig geführt sind und bei Bewegung von Hebel L (durch Anstofs von Hebel A) eine Verschiebung erleiden müssen. Ferner ist an dem Blockwagen A ein Knaggen Q angebracht, welcher auf einen ebenfalls in senkrechter Ebene, und zwar um ρ schwingenden Hebel H wirkt, dieser aber die Riemengabelstange K verschiebt, welche bei r und s geradlinig geführt ist (Fig. 5, 6 und 7).
Der Vorgang, welcher sich bei Wirkung der eben beschriebenen Einrichtung abspielt, ist folgender:
Der Blockwagen N kommt in seine vorderste Stellung und infolge dessen die Rolle b in den Bereich des am Messerträger J befindlichen Knaggens c, Fig. 5 und 6. Der letztere schiebt beim Anstofs an Rolle b letztere zur Seite und bewegt infolge dessen den Hebel a A a1, Fig. 6, so dafs dieser um Punkt d schwingt und hierbei durch Stange e der Winkelhebel B (sowie durch Hebelarm α1A der Ausrückehebel L) bewegt wird. Durch den Hebel A im Verein mit Winkelhebel B bezw. durch Anstofs des Bundes i an Ring ν wird die Stange D aus der Hülse C herausgezogen, das Gewicht wird frei, fällt herab und die Klinke k wird aus dem Schaltrad R ausgehoben (Fig. 5,6 und 7). Der gleichzeitig von Hebel A bewegte Ausrückehebel L verschiebt die Wechselräder Y Y und es findet ein Zurückschrauben (Rückwärtsgang) des Blockwagens N statt. Bei letzter Endbewegung des Blockwagens N verschiebt dessen Knaggen Q den um ρ schwingenden Hebel H, welcher vermittelst der Stange K bezw. der Gabel den Riemen auf die Losscheibe bringt (s. punktirte Stellung Fig. 6 und 7), was zur Folge hat, dafs der Hauptantrieb der Wechselräder Y Y und überhaupt die ganze Maschine stillgesetzt wird. Will man nun abermals die Maschine in Betrieb setzen, so hat man nur nöthig, mittelst Hand den Nebenantrieb einzurücken, das sind Fest- und Losscheibe auf der Welle der Klinkvorrichtung (Fig. 2, 6, 7 und 9), d. h. schiebt man den Riemen auf die feste Scheibe X, so treibt letztere die Räderübersetzung des Klinkwerkes (s. punktirte Pfeile, Fig. 6, 7 und 9), woraus folgt, dafs der Blockwagen N ständig vorwärts geschoben wird, wodurch der Knaggen Q desselben bezw. der schräge Schlitz u den Ausrückehebel H wieder einrückt; und der Hauptantrieb ist wie früher (Fig. 2) wieder hergestellt. Da nun der Hauptantrieb wieder arbeitet, kann man den NebenantriebXX1 wieder ausrücken, d. h. den Riemen wieder auf die Losscheibe X1 bringen. Soll nun das eigentliche Schneiden beginnen, d. h. die Klinkschaltvorrichtung in Wirkung treten, so hat man nur nöthig, das in die Büchse C heruntergefallene Gewicht zu heben, wodurch Klinke k wieder in Rad R einfällt, und es beginnt somit der periodische Vorschub des Blockes bezw. Arbeitsstückes von neuem. Gleichzeitig durch Heben des Gewichtes G wurde auch die früher ausgerückte Stange D vermittelst Gewichtes t in die alte Lage gebracht, damit das Auslösegewicht G Auflage bis zum nächsten Ausrücken findet.
Der Messerträger ist vermittelst Gewichtes ausbalancirt, so dafs seine Bewegung eine g'leichmäfsige Triebkraft bedingt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Messermaschine mit schräg geführtem Messerträger J, dadurch gekennzeichnet, dafs eine Einrichtung zum mechanischen Ausrücken des Vorschubes bezw. zum Zurückbringen des Blockwagens N und zum Stillsetzen der ganzen Maschine angebracht ist, welche besteht aus dem Haupthebel A, der von dem am Messerträger J befindlichen Knaggen c bei vorderster Endstellung des Blockwagens N bewegt wird, wodurch mittelst Winkelhebels B die Stange D aus der Hülse C herausgezogen und das Klinkgewicht G frei wird, während gleichzeitig auch der AusrückehebelZ. beeinflufst und die Wechselräder Y Y verschoben werden, damit der Blockwagen zurückgebracht werden kann, wobei aufserdem bei Endstellung des Blockwagens N durch Knaggen Q und Schlitz u desselben der Ausrückehebel H beeinflufst und dadurch die Riemengabelstange K verschoben wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT57455D Maschine zum Schneiden von Brettchen Expired - Lifetime DE57455C (de)

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