DE574199C - Topfreinigungsschwamm aus einem zusammengerollten Metallgewebeschlauch - Google Patents
Topfreinigungsschwamm aus einem zusammengerollten MetallgewebeschlauchInfo
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- DE574199C DE574199C DEK126110D DEK0126110D DE574199C DE 574199 C DE574199 C DE 574199C DE K126110 D DEK126110 D DE K126110D DE K0126110 D DEK0126110 D DE K0126110D DE 574199 C DE574199 C DE 574199C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L13/00—Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
- A47L13/02—Scraping
- A47L13/06—Scraping with wire brushes or wire meshes
- A47L13/07—Metal sponges
Landscapes
- Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)
Description
Metalltopfreiniger werden bekanntlich wie folgt hergestellt:
1. Der Rand eines Schlauches aus Plättfadengestrick wird wie der Rand eines Sackes
zu einem Zipfel geformt, der durch Herumwickeln von Bindedraht und Zusammenzwirbeln
der Bindedrahtenden abgebunden wird.
2. Der Schlauch wird nun von seinem offenen Ende aus auswärts zu ein6m· Ringto
wulst gerollt, der schließlich den abgebundenen und in ihn eintretenden Zipfel umgibt.
3. Hierauf wird das die äußerste Ringwulstschicht bildende Plättfademgestrick einwärts
zusammengezogen und dessen gefalteter
ts Rand im Mittelpunkt eines runden Schwammes
oder, wenn ein ovaler Schwamm entstehen soll, nach der Längsberühfungslinie
des Faltrandes ebenfalls mit Bindedraht zusammengenäht. Die Enden des durchgenähten
ao Bindedrahtes werden auch hier zusammengezwirbelt.
Dieser letzte Arbeitsvorgang ist sehr zeitraubend und stellt einen Hauptposten in der
Kalkulation der Topfreiniger dar. Außerdem
s5 ist es nicht ausgeschlossen, daß man sich bei
der Benutzung der Topfreiniger an den herausragenden Enden des zusammengedrehten
Bindedrahtes sticht.
Zur Vermeidung dieses Übelstandes sind statt der Bindedrähte Bindeschnüre verwendet
worden, doch wird dadurch die ohnehin schon teure Handarbeit noch mehr verteuert und
vor allem die Dauer der Gebrauchsfähigkeit · des Schwammes empfindlich herabgesetzt.
Neuerdings sucht man die Abbinde- und Nähhandarbeit durch Maschinenarbeit zu ersetzen,
indem auf den maschinell zusammengeführten Faltrand der äußersten Ringwulstlage
ein Blechscheibchen gesetzt wird, dessen untere Randzacken das Gestrick durchstechen
und innerhalb desselben maschinell als Klemmkrampen an die untere Plättchenfiäche
herangebogen werden. Die Krampen halten dann wohl den Faltrand zentral zusammen;
aber das Plättchen selbst, fälschlich Plombe genannt, steht über den Schwamm vor und
schließt dadurch dessen Benutzung auf der Scheibchenseite aus, weil das vorstehende
Plättchen die Metalltöpfe verkratzen und den beabsichtigten Angriff des Plättgestrickes an
dem Topfblech erschweren oder verhindern würde. Weil der Schwamm also nur auf der
scheibchienfreien Seite benutzbar ist, hält er bei weitem nicht solange aus als ein mit Draht
oder Schnur zusammengeschlossener Metallgestriekschwamm.
Mit der Erfindung ist nun eine Befestigung des Metallgewebeschlauchendes geschaffen,
mit der sowohl ein Verkratzen der Hände als auch der zu reinigenden Geschirre sicher
hintangehalten wird und die billigst herstellbar ist. Der Gegenstand der Erfindung besteht
darin, daß durch sich kreuzende Drahtklammern mit einwärts gekrümmten Enden, wie sie beim Zusammenheften von Papierto
stapeln durch Heftmaschinen entstehen, das mechanisch oder von Hand in der Schwammmitte
zusammengeführte Schlauchende des Plättgestrickes und der von dem Schlauchringwulst
radial einwärts gezogene oder sich beim Zusammenklammern von selbst bildende Faltrand des Gestrickes fest zusammengeklemmt
sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dieses Verschlusses veranschaulicht,
und zwar zeigen:
Abb. ι einen senkrechten radialen Schnitt durch den Gestrickschwamm, wobei der Anfangsrand
des Gestrickschlauches zwecks Einlegens in die Heftmaschine nach innen gezogen ist,
Abb. 2 einen gleichen Schnitt, wobei die Zusammenklemmung dieses Anfangsrandes
mit dem Faltrande der äußersten · Ringwulstschicht mittels der kreuzweise durchgetriebenen
Klammern zu erkennen ist,
Abb. 3 eine Unteransicht des Schwammes,
Abb. 4 und 5 die Bildung und Zusammenkiammerung eines länglichen Schwammes aus
einem Ringwulst.
Die einander diametral gegenüberliegenden Stellen des Anfangsrandes a des ursprünglich
schlauchförmig gewesenen Plättgestrickes· oder -gewebes sind nach der Abb. 1 in der
Schwammitte mechanisch oder von Hand aneinandergeschoben. Im letzteren Falle wird
der Rand durch radiales Zusammendrücken des Schwammes mit der anderen Hand in dieser Stellung unter den Heftmaschinenstempel
gehalten. Aus dem Schlauchstück ist ein RingAvulst r gewickelt, dessen Innenscheitel
i einander mehr oder weniger genähert oder miteinander zur Berührung gebracht
sind.
Nach den Abb. 2 und 3 sind mittels einer Drahtheftmaschine Drahtklammern A1 und k2
in der Mitte und kreuzweise durch den so vorbereiteten Metallgestrickschwamm hindurchgetrieben.
Die Klammerenden e sind dabei einwärts gebogen worden. Der Klammerkreuzverschluß,
welcher auch der Höhe nach in die Mitte des Schwammes zu liegen kommt, liegt in diesem so tief versenkt, daß
die Klammern und deren Enden mit dem zu reinigenden Metallgeschirr nicht in· Berührung
kommen, diese also nicht verkratzen oder abschürfen können. Auch ein Durchstechen
der Klammerenden nach außen ist unmöglich, weil dieselben entweder, wie dargestellt,
bogenförmig einwärts gekrümmt oder mindestens an ihren Spitzen einwärts gebogen sind. Die Faltränder f bleiben dauernd an
dem zusammengeschobenen Anfangsrad α angeklemmt, so daß die Dauer der Gebrauchsfähigkeit des Schwammes lediglich von derjenigen
seines Metallgestrickes oder -gewebes abhängt.
Bei ovalen oder langgestreckten Topfreinigern erfolgt die Heftung in gleicher Weise,
nur mit dem aus der Abb. 5 ersichtlichen Unterschied, daß nur die Klammern kt senkrecht
zu der Längsberührungslinie des Faltrandes eingebracht sind. Die Klammern kt
könnten auch von dieser senkrechten Richtung abweichend, also schräg zu dieser Berührungslinie
hindurchgetrieben werden. Statt des Hindurchtreibens einzelner Klammern
quer oder schräg zur Längsberührungslinie des Faltrandes könnten die Klammern auch
hier wie zum Verschließen des runden Schwammes paarweise sich überkreuzend angeordnet
werden. Der Kreuzungswinkel kann auch hier ein rechter sein, doch könnten sich auch spitz- oder stumpfwinkelige überkreuzungen
bewähren.
Claims (2)
1. .Befestigung des Endes eines zu einem
Topfreiniguhgsschwamm zusammenge·1 rollten Metallgewebeschlauches in der
Mitte des Metallschwammes, dadurch ge- 9S
kennzeichnet, daß der mechanisch oder von Hand in der Schwammitte zusammengeführte
Anfangsrand (α) des Metallgewebeschlauches und der von dem Schlauchringwulst
(r) radial einwärts gezogene oder sich beim Zusammenklammern von
selbst bildende Faltrand (/) des Ringwulstes (r) durch sich kreuzende Drahtklammern
(Jk1, k2) nach Art der Papierheftklammern
fest verbunden sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 für ovale Topfreiniger, gekennzeichnet durch
nebeneinander senkrecht, quer oder schräg zur Berührungslinie des Faltrandes eingebrachte
Klammern (fit)·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US574199XA | 1932-06-14 | 1932-06-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE574199C true DE574199C (de) | 1933-04-10 |
Family
ID=22010475
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK126110D Expired DE574199C (de) | 1932-06-14 | 1932-07-06 | Topfreinigungsschwamm aus einem zusammengerollten Metallgewebeschlauch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE574199C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943670C (de) * | 1954-06-18 | 1956-05-24 | Continentale Metall Kredit Ans | Metallschwamm |
| FR2662106A1 (fr) * | 1990-05-15 | 1991-11-22 | Mirex Sa | Eponge metallique pour le nettoyage et polissage ainsi que la machine assurant sa realisation apres son operation de mise en forme initiale, et le procede de mise en óoeuvre. |
-
1932
- 1932-07-06 DE DEK126110D patent/DE574199C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE943670C (de) * | 1954-06-18 | 1956-05-24 | Continentale Metall Kredit Ans | Metallschwamm |
| FR2662106A1 (fr) * | 1990-05-15 | 1991-11-22 | Mirex Sa | Eponge metallique pour le nettoyage et polissage ainsi que la machine assurant sa realisation apres son operation de mise en forme initiale, et le procede de mise en óoeuvre. |
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