DE522052C - Schnellheftvorrichtung - Google Patents

Schnellheftvorrichtung

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DE522052C
DE522052C DER78007D DER0078007D DE522052C DE 522052 C DE522052 C DE 522052C DE R78007 D DER78007 D DE R78007D DE R0078007 D DER0078007 D DE R0078007D DE 522052 C DE522052 C DE 522052C
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DE
Germany
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stapling device
quick
bead
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stitching thread
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Expired
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DER78007D
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English (en)
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RICHARD ROTHACKER DR ING
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RICHARD ROTHACKER DR ING
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F11/00Filing appliances with separate intermediate holding means
    • B42F11/02Filing appliances with separate intermediate holding means engaging folds

Landscapes

  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Schnellheftvorrichtung Es sind Hefter für gefalzte Blätter o. dgl. bekannt, bei denen die Befestigungsvorrichtungen für den Heftfaden aus gezackten, auf der Innenseite der Kopf- und Fußränder des Umschlagrückens angeordneten, vom einen zum andern Deckelgelenk reichenden kammartigen Teilen bestehen, wobei die Zinken so eng anemandergereiht sind, daß sie den Heftfaden zwischen sich klemmend festhalten. Die Stellung der Zinkenbreitseite quer zur FIeftfadenrichtung bedingt aber eine so große Entfernung der Schlitze, daß nur Heftgutlagen von ziemlich erheblicher und gleicher Stärke dicht aneinander gebunden werden können. Die bekannten Zinken oder Häkchen sind entweder zu schwach oder zu dick.
  • Im Gegensatz dazu bestehen beim Erfindungsgegenstand die Befestigungsvorrichtungen für die Blatthalter, insbesondere Heftfäden, aus dünnen, eng aneinandergereihten, hochkant zur Fadenrichtung stehenden Teilen (Plättchen oder Ringen), die gegen den hadenzug widerstandsfähig sind. Des weiteren ist vorgeschlagen worden, zum Heften von Bogenlampen zickzackförmig geführte Heftfäden zwischen die Windungen zweier Schraubenfedern einzuführen, die zu diesem Zweck nur an ihrem einen Ende fest und mit dein anderen Ende lösbar mit geeigneten Buchdeckelteilen verbunden ist, sonst aber über ihre ganze Länge frei liegen und darum kein straffes Heften zulassen. Im Gegensatz dazu ist beim Erfindungsgegenstand auch bei Verwendung einer Schraubenfeder für Herstellung des kammartigen Teiles jede Windung mit einer Grundplatte fest verbunden, so daß die Heftfadenzüge beliebig fest angespannt werden können.
  • Endlich sind Heftvorrichtungen bekannt, bei denen starre Blatthalter mittels durchlochter Knöpfe, also in einem bestimmten Abstand, an elastischen Grundplatten befestigt und letztere so mit dem Umschlag verbunden sind, daß sie sich beim Öffnen des gebundenen Heftguts hochwölben können.
  • Die Heftvorrichtung nach der Erfindung hat außer ihrer großen Widerstandskraft gegen den Fadenzug noch den Vorteil, daß die Zinken quer zu dieser Zugrichtung durchfedern und so ein sicheres Einklemmen des Fadens ohne Beschädigung desselben ermöglichen. Ferner kann durch Unterschneiden der Außenseite der Zinken eine Sicherung gegen Abgleiten des Heftfadens nach oben erreicht werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Innenseite eines bucheinbandähnlichen Umschlags mit der neuen Schnellheftvorrichtung, Abb.2 einen Höhenschnitt durch den Umschlagrücken, Abb. 3 einen Querschnitt durch das Fußende des Umschlags, Abb. q. einen Ouerschnitt durch das Fußende eines aufgeschlagenen, besonders starken fertigen Bardes, Abb. 5, 7, 9, 11 Querschnitte und Abb.6, 8, io, 12 Längenschnitte durch verschiedene Ausführungsarten der Gliederwülste.
  • Auf der Innenseite der Kopf- und Fußränder des Rückens B und zwischen den Deckeln A eines bucheinbandähnlichen Umschlags stehen gleichlaufend mit den Deckelgelenken D kammartig aufgereihte dünne Plättchen, Scheiben oder Ringe c, mit dem Umschlagrücken B unmittelbar oder mittels einer besonderen Grundplatte a so verbunden, daß sie fortlaufende wulstartige Erhöhungen C der inneren Rückenfläche bilden. Die Grundplatte rx ist unmittelbar mit dem Umschlagrücken B oder mittels scharnierartig angelenkter Glieder b mit den Deckeln A verbunden. Im letzteren Fall oder bei unmittelbarer Befestigung der Grundplatte auf einem biegsamen Umschlagrücken wird die Grundplatte a zweckmäßig aus besonders leicht federndem Stoff hergestellt, so daß sie sich beim Öffnen des fertigen Bandes nach oben wölbt und dadurch das Flachlegen des Bandinhalts erleichtert (Abb. q.).
  • Dem Querschnitt der Gliederwülste können die verschiedenartigsten Formen gegeben werden; in jedem Fall muß aber beachtet werden, daß ausladende Teile keine scharfen Ecken oder Kanten aufweisen und daß eine dauerhafte Verbindung der Wulstglieder mit dem Umschlagrücken oder der Grundplatte gewährleistet ist. Die Abb. 5 bis 12 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele.
  • Nach den Abb. 5, 6 und 9, io sind die Wulstglieder zusammen mit der Grundplatte aus dem gleichen Werkstoffstück hergestellt. Hierfür sind nicht nur Metalle, sondern auch Hartgummi, Celluloid oder ähnliche Stoffe verwendbar. Der Wulstquerschnitt nach Abb. 5 ist ein Reckteck mit oberer Abrundung. Dieser Querschnitt ergibt eine mäßige Wulstbreite, ist aber deshalb weniger zweckmäßig, weil die Heftfadenschlingen lediglich durch die Klemmwirkung der Wulstglieder, nicht auch durch deren Querschnittsform in ihrer Lage gehalten werden und deshalb gegen ein unbeabsichtigtes Abgleiten nach oben nicht unbedingt gesichert sind. Eine Kerbe in der äußeren Wulstbegrenzung .könnte die Sicherung erhöhen, würde aber die Basis der Wulstglieder schwächen. Wesentlich günstiger ist der Querschnitt nach Abb. 9, ein Fünf-Sechstel-Kreis, weil hier die Heftfadenschlingen in den spitzen Winkel zwischen dem äußeren Kreisumfang und der Grundplatte zu liegen kommen und dadurch gegen ein Abgleiten nach oben sowohl durch die Klemmwirkung der Wulstglieder als auch durch die Ausbauchung der Querschnittsform als auch durch die zusätzliche Klemmwirkung des erwähnten spitzen Winkels gesichert werden, daneben aber außerdem für das Auge fast ganz. verschwinden und deshalb keinen Eindruck einer unvollkommenen Heftweise aufkommen lassen. Selbstverständlich kann auch unter Beibehaltung dieser Vorzüge an Raum gespart werden, wenn der innere Kreisabschnitt des Querschnitts nach Abb.9 durch eine senkrechte Gerade ersetzt wird.
  • Nach den Abb. 7, 8 und 1'1, 12 hängen die Wulstglieder nicht nur mittelbar durch die Grundplatte, sondern unmittelbar miteinander zusammen, und zwar besteht der Gliederwulst nach den Abb. 7 und 8 aus einem zickzackförmig abgebogenen, federnden. Blechstreifen, derjenige nach den Abb. ii und 12 aus einem spiralig gewundenen Federdraht. In beiden Fällen können die entstehenden Wülste durch Vernähen oder Verdrahten unmittelbar mit dem Umschlagrücken, aber auch durch Verdrahten und Verlöten oder in sonstiger geeigneter Technik mit besonderen Grundplatten verbunden werden, welch letztere dann in einer der oben angedeuteten Weisen mit dem Umschlag vereinigt werden. Abb. 7 zeigt einen Wulstquerschnitt, der als eine Zwischenform der Querschnitte nach den Abb.5 und 9 angesprochen werden kann, Abb. ii einen vollkommenen Kreisring auf der Grundfläche. Wenn es nicht darauf ankommt, unter allen Umständen einige Millimeter Umschlaghöhe zu sparen, wird im allgemeinen aus den angedeuteten Gründen die Ausführung nach den Abb. i i und 12 besonders zweckmäßig sein.
  • Der Gebrauch der neuen Schnellheftvorrichtung gestaltet sich beispielsweise folgendermaßen: Der Anfang eines geeigneten Heftfadens wird mit einem Knopf versehen und mit dem linken Ende des Fußwulstes verbunden, indem er, mit dem Knopf nach außen, zwischen die ersten beiden Glieder geschoben und bis zum Festsitzen des Knopfes ins Umschlaginnere gezogen wird. Sodann wird der Falz des ersten Bogens in die richtige Lage gelegt und der Bogen dadurch festgeheftet, daß der Heftfaden den Falz entlang und durch den Zwischenraum der beiden ersten Glieder des Kopfwulstes hindurch nach außen und sofort durch den nächsten Gliederzw ischenraum hindurch wieder nach innen gezogen wird. Nun wird der zweite Bogen eingelegt und in gleicher Weise geheftet, indem der Heftfaden den Falz entlang und durch den passenden Zwischenraum des unteren Gliederwulstes gezogen wird usf. Die Zuhilfenahme einer Nadel ist vollständig unnötig. Das Verknüpfen eines Fadenendes erfolgt am einfachsten mittels Hindurchziehens durch zwei benachbarte Wulstzwischenräume und die Befestigung eines neuen Fadens wie diejenige des ersten Fadens oder indem beide Fäden in üblicher Weise miteinander verknüpft werden. In den Abb. i und 2 ist die Lage und Befestigung der Heftfäden angedeutet. Bei Zuhilfenahme besonderer Fälze kann die neue Schnellheftvorrichtung in gleicher Weise auch zum Binden einzelner Blätter verwendet werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schnellheftvorrichtung für gefalzte Papier- oder Stofflagen mit kammartigen Aufreihvorrichtungen für den zickzackförmig geführten Heftfaden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zinken der kammartigen Vorrichtungen aus hochkant zur Heftfadenrichtung stehenden Teilen (dünnen Plättchen, Scheiben oder Ringen) gebildet sind.
  2. 2. Schnellheftvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Wulstglieder aus federndem Werkstoff hergestellt und mit solchen Zwischenräumen aneinandergereiht sind, daß sie den Heftfaden zwischen sich klemmend festhalten.
  3. 3. Schnellheftvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Umfangabschnitt der Wulstglieder über der Grundplatte unterschnitten ist.
  4. Schnellheftvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wulstglieder in bekannter Weise auf federnde Grundplatten gestellt sind, die unmittelbar mit einem biegsamen Umschlagrücken oder mittels scharnierartig angelenkter Glieder mit den Umschlagdeckeln verbunden sind.
  5. 5. Schnellheftvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Glieder der Befestigungswülste aus einem einzigen zickzackförmig gebogenen, federnden Blechstreifen gebildet sind.
  6. 6. Schnellheftv orrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Glieder der Befestigungswülste durch eine Schraubenfeder gebildet sind, deren Windungen einzeln am Buchrücken oder an einer besonderen Grundplatte befestigt sind.
DER78007D 1929-05-02 1929-05-02 Schnellheftvorrichtung Expired DE522052C (de)

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