DE521147C - Federnder Sitz fuer Stuehle, Ruhebetten o. dgl. - Google Patents

Federnder Sitz fuer Stuehle, Ruhebetten o. dgl.

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DE521147C
DE521147C DE1930521147D DE521147DD DE521147C DE 521147 C DE521147 C DE 521147C DE 1930521147 D DE1930521147 D DE 1930521147D DE 521147D D DE521147D D DE 521147DD DE 521147 C DE521147 C DE 521147C
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frame
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resilient seat
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DE1930521147D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C23/00Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases
    • A47C23/04Spring mattresses with rigid frame or forming part of the bedstead, e.g. box springs; Divan bases; Slatted bed bases using springs in compression, e.g. coiled
    • A47C23/05Frames therefor; Connecting the springs to the frame ; Interconnection of springs, e.g. in spring units

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
18. MÄRZ 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 521 KLASSE 34 g GRUPPE
34g K 154.30
Jacob Kronheim in Cleveland, Ohio, V. St. A.
Federnder Sitz für Stühle, Ruhebetten 0. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. April 1930 ab
Die Erfindung bezieht sich auf gepolsterte Sprungfedersitze für Stühle und Ruhebetten. Nach dem allgemein bekannten Herstellungsverfahren werden bei derartigen Sitzen die Sprungfedern auf Gurten, die an einem Holzrahmen angenagelt sind, montiert, und über die Sprungfedern wird Sackleinwand gespannt, die an dem Rahmen befestigt wird. Die Sprungfedern selber werden mit Bindfaden ίο verknotet und der Bindfaden an dem Rahmen festgenagelt. Gegenstand der Erfindung ist ein widerstandsfähigerer Sprungfedersitz mit besseren federnden Eigenschaften als bisher üblich, und die Herstellungsweise eines solchen Sprungfedersitzes, welcher leichter im Bau ist und mit geringem Kostenaufwand in Stuhl- oder Ruhebettrahmen ohne Schwierigkeiten eingebaut werden kann.
In den Zeichnungen stellen
Abb. ι den Grundriß eines federnden Sitzes, eingebaut in einem Stuhlrahmen, dar,
Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch den Sitz nach Abb. 1,
Abb. 3 einen vergrößerten Schnitt eines Teiles des Federsitzes nach Abb. 1 und 2,
Abb. 4 ein Schaubild eines Eckenteiles des - Holzrahmens mit einem Teil der nachgiebigen Tragfläche für die Federn, jedoch ohne die Sprungfedern,
Abb. 5 eine schaubildliche Ansicht eines Teiles der nachgiebigen Tragfläche,
Abb. 6 eine schaubildliche Ansicht einer der Hänger für die Tragfläche.
Abb. 7 ein Schaubild eines Teiles der Tragfläche mit einem daran befestigten Hänger,
Abb. 8 ein Schaubild einer anderen Ausführungsform des Hängers, der an dem Seitenbord eines Rahmens befestigt ist, und
Abb. 9, 10, 11 und 12 andere ähnliche Ausführungsformen von Hängern.
Bei der Herstellung eines Stuhles oder Ruhebettes wird zunächst in einem offenen Rahmend ein federnder Boden oder SitzB angebracht. Der federnde Sitz besteht aus einer Tragfläche 2 aus dichtgewebtem Segel-■tuch mit gesäumtem, durch einen Draht 3 verstärkten Rand. Auf das Segeltuch 2 ist ein Stück 4 lose gewebten Stoffes Sackleinwand gelegt, dessen Kanten in der Naht 5 der Tragfläche 2 festgenäht sind, wobei Teile des Saumes in bestimmten Zwischenräumen fortgeschnitten sind, um Draht 3 zur Erleichterung der Befestigung des Sitzes/? in dem Rahmen A mittels Federn 6 und biegsamen Metallstreifen 7. Die Federn 6 sind mit ihren Hakenenden in mit Löchern versehene Ohren 8 eingehakt, welche durch Ausbiegen von eingeschnittenen Teilen der U-förmig gebogenen Metallhänger 8 geformt sind, die mit ihren rechtwinklig abgebogenen Armen 11 den Rahmen A umfassen und vermittels Nägel 10 an dem Rahmen festgenagelt sind (s. Abb. 4). Vorzugsweise sind die Federn 6 und die Hänger 9 nur für drei Seiten des Rahmens A verwendet, während die vierte Seite mit besonderen Hängern 12 ausgerüstet ist. Die Hän-
ger 12 haben ebenfalls U-Form und ,sind mit Schlitzen 14, die innerhalb ihres senkrechten Verbindungsteiles oder -Steges 15 angeordnet sind, versehen und ermöglichen, wenn an dem hölzernen Rahmen festgenagelt, bei Verwendung der Metallstreifen 7 die Herstellung einer Gelenkverbindung zwischen der Tragfläche B und dem Rahmen A.
In Abb. 5 bis 7 einschließlich ist der Metallstreifen 7 mit T-förmigen Enden 16 dargestellt. Dieser Metallstreifen wird gefaltet, bis die äußeren Enden desselben in Kontakt miteinander gebracht sind, worauf die so einander genäherten Enden durch die Schlitze 14 in Hängern 12 hindurchgeführt werden. Darauf werden die Hänger um 90 , wie in Abb. 7 gezeigt ist, gedreht und die äußeren Enden 16 der Metallstreifen 7 rechtwinklig abgebogen, und zwar gegen die innere Seite des Verbindungsteiles des Steges 15 der Hänger 12. Werden jetzt die einzelnen Hänger an dem Rahmen A festgenagelt, so ist zwischen dem Rahmen A und der Tragfläche B eine Gelenkverbindung geschaffen, die außerdem in beschränktem Grade eine unabhängige senkrechte Bewegung der Tragfläche B zu den Hängern 12 gestattet. Vorzugsweise ist der Schlitz 14 nicht genau in der Mitte des Hängers 12, sondern näher dem einen rechtwinklig jo abgebogenen Ende desselben angeordnet, wodurch eine Verwendung des Hängers in zwei verschiedenen Stellungen am Rahmend, und zwar durch einfache Drehung um 180", ermöglicht ist, die gestattet, die Tragfläche B in verschiedenen Höhen innerhalb des Rahmens A aufzuhängen.
Vor dem Einbau des Sitzes innerhalb des hölzernen Rahmens A werden eine Anzahl von Sprungfedern S in bestimmter Anordnung auf der Tragfläche B angebracht. Diese Sprungfedern laufen in offene Endwindungen 17 aus, die in einfacher Weise mit der Sackleinwand oder dem grobgewebten Stoff 4 durch Einschrauben in Verbindung gebracht sind, wodurch jede einzelne Feder auf der Tragfläche B in ihrer bestimmten Lage festgehalten wird.
Wenn die Federn S und die Tragfläche B innerhalb des Rahmens yl eingebaut sind, -so liegen die oberen Federenden beträchtlich oberhalb des Rahmens. Die so eingebauten Federn werden an ihren oberen Enden durch Bindfaden C verknotet, und der Bindfaden wird an dem hölzernen Rahmen befestigt. Zur Erleichterung der Befestigung des Bindfadens ohne Verwendung von Nägeln oder Breitköpfen ist ein gewellter Draht W an der Oberfläche des Rahmens^, angebracht, und der Bindfaden ist durch die Öffnungen zwisehen dem gewellten Draht W und dem Rahmen hindurchgeführt und an dem Draht befestigt. Die Seiten des Rahmens können an d"r Oberfläche mit länglichen Kanälen oder Schlitzen 18 versehen sein, in denen der gewellte, vermittels Krampen 19 befestigte Draht geführt ist.
!Die Ausführungsform des Hängers nach Abb. 8 zeigt einen Hänger mit einem Arm 11', der so ausgebogen ist, daß er den Draht W-umklammern kann und eine unmittelbare Befestigung des Drahtes an dem Rahmen A ohne Verwendung von Schlitzen in dem Oberteil desselben ermöglicht.
In der Ausführungsform des Hängers nach Abb. 9 sind zwei winkelförmige Stücke 21 und 22 mit je einem Arm 11' zum Festklammern des gewellten Drahtes ineinander verschiebbar angeordnet, und der Teil 21 hat an seinem Mittelstück umgebogene Flansche 23, in denen das flache Mittelstück 2 5 des Teiles 21 gleitet. In beiden Teilen 21 und 22 sind mehrere Löcher vorgesehen, damit diese Teile an Rahmen verschiedener Höhe befestigt werden können. Der Teil 22 ist außerdem bei 25' aüsgebogen, um die Tragfläche B eines Sitzes unmittelbar und drehbar damit zu verbinden. In Abb. 10 ist ein Hänger 22' dargestellt, der ein durchlöchertes Ohr 27 zum Festhaken einer Feder zeigt. Abb. 11 zeigt einen Hänger 22" mit flachem, durchlöchertem Mittelstück 28 und engerem *Arm 29. Bei diesem Hänger ist ein Absatz oder Schulterteil 30 an dem Mittelstück 28 dadurch geschaffen, daß die Breite des Hängers verringert ist. Außerdem ist nahe an der Ecke 31 des Hängers. zwischen Mittelstück und Arm 29 eine Ausbuchtung 32, die an zwei senkrecht übereinanderliegenden Stellen durchlöchert ist, vorgesehen, in welche Löcher das Hakenende einer Feder eingehakt werden kann. Abb. 12 i°o zeigt einen Hänger mit durchlöchertem Ohr 26' und Schlitz 14' zum Festmachen von Federn oder anderen Vorrichtungen an zwei Stellen des Hängers.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Ein federnder Sitz für Stühle, Ruhebetten u. dgl., gekennzeichnet durch einen Rahmen mit schmiegsamer Tragfläche, no einen Stoffbezug für die Tragfläche, Sprungfedern, die auf der Tragfläche unterstützt und mit dem Stoffbezug derselben in Verbindung gebracht sind. Hänger, die an dem Rahmen befestigt sind, und Verbindungsteile zwischen den Hängern und der Tragfläche.
2. Ein federnder Sitz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprungfedern offene Endwindungen haben, die mit dem Stoffbezug in Verbindung gebracht sind.
3· Ein federnder Sitz nach Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hänger mit rechtwinklig abgebogenen Armen versehen sind, die an dem Rahmen befestigt sind.
4. Ein federnder Sitz nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hänger Schlitze haben, und daß in den Schlitzen festgehaltene Verbindungsstrippen die Tragfläche halten.
5. Ein federnder Sitz nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche einen Randdraht einschließt, um welchen in den Schlitzen der Hänger festgehaltene Verbindungsstrippen herumgeführt sind.
6. Ein federnder Sitz nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hänger aus zwei zusammenschiebbaren Teilen bestehen.
7. Ein federnder Sitz nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hänger in ihrem Mittelstück eine runde Ausbuchtung in der Nähe eines ihrer rechtwinkligen Arme haben.
8. Ein federnder Sitz nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen an seiner Oberfläche zur Befestigung der Federn mit dem Rahmen eine Anzahl von Schleifen hat, welche parallel zur oberen Kante des Rahmens angeordnet sind.
9. Ein federnder Sitz nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberkante des Rahmens gewellter Draht parallel zu der Kante desselben befestigt ist.
10. Ein federnder Sitz nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hänger rechtwinklig abgebogene Arme haben, die mit halbrunden Vertiefungen zum Festklammern eines gewellten Drahtes zwischen der Oberkante des Rahmens und den Hängern versehen sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930521147D 1930-04-30 1930-04-30 Federnder Sitz fuer Stuehle, Ruhebetten o. dgl. Expired DE521147C (de)

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