DE573289C - Strahlensichere Roentgenanlage - Google Patents

Strahlensichere Roentgenanlage

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DE573289C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05GX-RAY TECHNIQUE
    • H05G1/00X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
    • H05G1/02Constructional details

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  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Strahlensichere Röntgenanlage In der Röntgentechnik ,geht man allmählich mit .den Spannungen auf immer höhere Werte. Dabei erhält man für die, Therapie Strahlen, die sich mehr und mehr .dem Charakter der Radiumstrahlen nähern und für therapeutische Zwecke geeigneter werden. Andererseits wachsen aber die Schwierigkeiten der Isolation und !des Strahlenschutzes in unverhältnismäßig starkem Maße. So haben Beobachtungen ergeben, 'tdaß man bei aoo kV mit q. mm, bei 300 kV mit 8 mm und bei 4.0o kV mit 15 mm Blei dieselbe Schutzwirkung erzielt. Durch Extrapolation der Kurve der beobachteten Werte kommt man für 5oo kV auf 31 mm Blei.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird zur Strahlensicherung,das Erdreich herangezogen, indem der die Röntgenröhre aufnehmende Raum ganz oder teilweise in die Erde eingebaut wird. Man braucht dann nur noch die Decke und gegebenenfalls :den oberen Teil der Wände mit Blei zu sichern. Übrigens können gegebenenfalls die Decke und der obere Teil der Wände, wie die bekannten Schutzhäuser, in Schwerspat ausgeführt werden.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Fig. i ist ein senkrechter Schnitt, Fig. z ein waagerechter Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i.
  • Fig. 3 und 4 zeigen geänderte Einzelheiten. Der Raum a, in dem eine Röntgenröhre r untergebracht ist, liegt vollständig unter der Erdoberfläche. In der Decke und den oberen Teilen der Umfassungswände sind überdies Bleiplatten b angebracht. Bei den Umfassungsmauern ist angenommen, daß sie in ihrem oberen Teil doppelwandig gemauert und in den Hohlraum Bleiplatten eingesetzt sind.
  • Die Röntgenapparatur (Hochspannungstransformator) c liegt über der Erdoberfläche in dem Raum d. Von, diesem führen die Hochspannungsschienen durch Schächte e, e' in den Kellerraum, wo sie durch die seitlichen Vorräume f, f' von beiden Seiten in den Röhrenraum a hineingehen. Durch eine Deckenöffnung g, in der eine Blende angebracht werden kann, gelangen die Röntgenstrahlen in den Behandlungsraum k, wo das Auflager für den Patienten über der Öffnung g so aufgestellt wird, daß die Röntgenstrahlen die zu behandelnde Körperstelle treffen.
  • In dem Behandlungsraum k befindet sich eine Schutzzelle m bekannter Art, von der aus die Schaltung und Beobachtung erfolgen kann. Durch geeignete optische Einrichtungen kann es ermöglicht werden, ein dicht bei der Röntgenröhre angebrachtes Meßinstrument abzulesen. Beispielsweise kann eine episkopische Projektionseinrichtung vorgesehen werden, durch die das Zifferblatt des Meßinstrumentes auf eine in der Zelle m oder im Raume k angeordnete Bildfläche projiziert wird. Es kann aber für diesen Zweck auch ein Linsen- oder Spiegelsystem vorgesehen sein. Die Anordnung des Meßinstrumentes unmittelbar an der Röntgenröhre wird sich bei den in Frage kommenden sehr hohen Spannungen empfehlen, wenn nicht gar als nötig erweisen, weil bei den hohen Spannungen mit Sprühverlusten zwischen der Röhre und einem entfernt von ihr, beispielsweise in der Nähe des Hochspannungstransformators oder in der Schutzzelle oder in ihrer Nähe, angeordneten Meßinstrument zu rechnen wäre, so daß das Instrument eine Fehlanzeige geben würde.
  • Gemäß Fig. 3 ist über dem Auflager ri, o für den Patienten v eine Bleibrücke p als Strahlenschutzschirm angebracht. Darüber ist ein Lot s aufgehängt, das die Lage des "Zentralstrahles der in unveränderlicher Stellung angebrachten Röntgenröhre kenntlich macht. Das Lots hängt an einer Art Galgen t, kann aber gegebenenfalls auch von der Decke herabhängen. Natürlich muß der Aufhängepunkt verstellbar sein, um im Falle einer Änderung der Lage der Röhre, z. B. bei Auswechselung, das Lot entsprechend einregulieren zu können.
  • Mit Rücksicht auf das große Bleigewicht, daß die Decke des Röhrenraumes zu tragen hat, empfiehlt es sich, die Decke zu wölben. Man kann z. B. gemäß Fig. 4 ein Eisenblechgewölbe ac verwenden und dieses mit der Bleischicht b belegen. Die Wölbung gestattet auch ein näheres Herankommen mit der Röhre an den Patienten ohne stärkere Beeinflussung der Röhre durch geerdete Massen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Strahlensichere Röntgenanlage, dadurch. gekennzeichnet, daß die Röntgenröhre in einem ganz oder teilweise unterhalb der Erdoberfläche angeordneten Raume untergebracht ist, der in seinem nicht von Erde umgebenen Teil durch die üblichen Strahlenschutzmittel, wie Blei, Schwerspat usw., geschützt ist. a. Röntgenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieUmfassungsmauern des Röhrenraumes, wenigstens soweit sie durch Blei armiert sind, doppelwandig hergestellt und die Bleiplatten in den Hohlraum eingeschoben sind. 3. Röntgenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke des Röhrenraumes gewölbt ist. 4. Röntgenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ermöglichung der Beolbachtung eines dicht bei der Röntgenröhre- angebrachten Meßinstrumentes von dein über dem Röhrenraum befindlichen Behandlungsraum, gegebenenfalls von einer in diesem errichteten Schutzzelle aus eine optische Beobachtungsvorrichtung vorgesehen ist, die beispielsweise aus einem Spiegel- oder Linsensystem, einer episkopischen Projektionsvorrichtung o. dgl. bestehen kann. 5. Röntgenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Behandlungsraum im Wege des Zentralstrahles der unbeweglich angeordneten Röntgenröhre ein Lot aufgehängt ist.
DE1930573289D 1930-04-29 1930-04-29 Strahlensichere Roentgenanlage Expired DE573289C (de)

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