AT78485B - Schutzzelle gegen die schädliche Wirkung von Röntgenstrahlen. - Google Patents
Schutzzelle gegen die schädliche Wirkung von Röntgenstrahlen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schutzzelle gegen die schädliche Wirkung von Röntgenstrahlen. Die bekannten mit Blei beschlagenen Wände und Zellen zum Schutze des Arztes und der Bedienung gegen die schädlichen Wirkungen von Röntgenstrahlen sind mit kleinen durch dickes Bleiglas abgeschlossene Schanöffnungen zum Beobachten der Röntgenröhre und des Untersuchungstisches sowie des Kranken versehen und haben oft entsprechend eingerichtete verschliessbare Türen. Sie gewähren jedoch gegen die neuerdings bei therapeutischer Behandlung benutzten ausserordentlich harten Röntgenstrahlen oder gegen die hinsichtlich der Durchdringungsfähigkeit den Gammastrahlen des Radiums C sehr nahe kommenden Röntgenstrahlen keinen genügenden Schutz. Wenngleich man auch durch entsprechende Verstärkung des Bleibelagea dem Eindringen der Röntgenstrahlen durch die Wände begegnen kann, so ist dieses doch bei den Bleiglasfenstern mit Schwierigkeiten verknüpft. Da das zum Verschluss der Fensteröffnungen benutzte Bleiglas in grösseren Gussstücken nicht schlierenfrei ist, lässt sich seine Dicke im vorliegenden Falle nicht beliebig steigern, da sonst die Beobachtung der Aussenvorgänge ausserordentlich stark beeinträchtigt wird. Durch die Erfindung werden diese Nachteile beseitigt. Zu diesem Zwecke wird die Öffnung zur Beobachtung der Aussenvorgänge in der an allen Stellen strahlensicher abgeschlossenen Zelle an einer den Röntgenstrahlen unzugänglichen Stelle angeordnet und EMI1.1 sicheren Zelle indirekt beobachtet-Werden können. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Fig. l im'Grundriss und in Fig. 2 im senkrechten Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1 veranschaulicht. Die in der Zeichnung dargestellte Schutzzelle ist mit dickem Bleiblech ausgebildet. In der Decke ist an einer Stelle, zu der weder unmittelbar Strahlen der Röntgenröhre c noch die von Fremdkörpern ausgehenden Sekundärstrahlen gelangen können, ein Bleirohr e eingesetzt. Über diesem Bleirohr ist aussen auf der Schutzzelle ein drehbarer Spiegel d und im Innern der Schutzzelle ein anderer drehbarer Spiegel e vorgesehen. Der Beobachter in der Schutzzelle blickt auf den Spiegel e und kann infolge der von dem Spiegel d auf den Spiegel e reflektierten Strahlen die Vorgänge im Röntgenzimmer verfolgen. Um auch den Zugang zur Schutzzelle möglichst strahlensicher auszubilden, ist der Eingang bei f labyrinthartig ausgebildet. Dieser labyrinthartige Zugang f zur Schutzzelle befindet sich zweckmässig an den einer Ecke des Röntgenzimmers e benachbarten Stellen. indem die dieser Ecke zunächst liegende Wand q etwas eingedrückt ist (Fig. 1). Diese Anordnung hat den Vorteil, dass die Röntgenstrahlen nicht mehr wie bisher durch Ritzen in das Innere der Schutzzelle gelangen können. Ausserdem ermöglicht der Labyrinth- eingang t einen freien Luftzutritt zum Innern der Zelle. PATENT. ANSPRÜCHE : 1. Schutzzelle gegen die schädlichen Wirkungen von Röntgenstrahlen, dadurch ge- EMI1.2 sicher abgeschlossenen Zelle an einer den Röntgenstrahlen unzugänglichen Stelle angeordnet und mit optischen Einrichtungen versehen ist. dU ! eh die die Aussenvorgänge in der Zelle indirekt beobachtet werden können. EMI1.3 **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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1918
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