DE526862C - Roentgenanlage - Google Patents
RoentgenanlageInfo
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- DE526862C DE526862C DEK113053D DEK0113053D DE526862C DE 526862 C DE526862 C DE 526862C DE K113053 D DEK113053 D DE K113053D DE K0113053 D DEK0113053 D DE K0113053D DE 526862 C DE526862 C DE 526862C
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- Expired
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05G—X-RAY TECHNIQUE
- H05G1/00—X-ray apparatus involving X-ray tubes; Circuits therefor
- H05G1/02—Constructional details
Landscapes
- Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)
Description
- Röntgenanlage Es sind bereits Röntgenanlagen bekannt geworden, bei denen der Behandlungsraum von dein die elektrischen, hochspannungsführenden Teile aufnehmenden Raum durch eine feste Wand getrennt ist. Dies hat den Vorteil, daß die Hochspannungsberührungsgefahr durch den Patienten und den behandelnden Arzt sowie die Einwirkung der sich bildenden nitrosen Gase auf die im Behandlungsraum befindlichen Personen vermieden werden. Die Röntgenstrahlen treten nur durch ein Fenster bzw. eine bewegliche Blende in den Behandlungsraum ein. Stellt man den Patienten vor diese Röntgenstrahlenaustrittsstelle und ein Aufnahme- bzw. Durchleuelitungsgerät dahinter, so ist der behandelnde Arzt nicht gegen die aus dem Körper des Patienten austretenden Röntgensekundärstrahlen geschützt. Um dies zu verhindern, ist es anderweit bekannt, Bleigummiplatten um den Patienten lierumzuhängen und auf diese Weise die Sekundürstrahlen unschädlich zu machen. Diese Maßnahme ist aber nicht zwan-slaufig bedingt und wird ihrer Urnständlichkeit wegen oft vernachlässigt, selbst wenn besondere Vorrichtungen zu diesem Aufhängen der Bleigumnliplatten an den Geräten vorhanden sind.
- Erfindungsgemäß wirä deshalb vorgeschlagen, von dein Behandlungsraum einen mit einein Sek-undärstrahlenschutz versehenen Raum für den zu bestrahlenden Patienten abzuteilen, der durch Teile seiner Rückwand die Röntgenstrahlen hindurchtreten läßt. Der abgetrennte Raum kann gleichzeitig an seiner Vorderwand den Leuchtschirm bzw. die Kassetten tragen, so daß ein besonderes Aufnahme- bzw. Durchleuchtungsgerät nicht mehr erforderlich ist. Natürlich kann auch ein Gerät dicht an die Vorderwand des abgetrennten Raumes gestellt werden und in der Vorderwand nur eine bewegliche Blende vorgesehen werden. Es ist also in beiden Fällen für den Patienten ein besonderer Raum, etwa nach Art einer Telephonzelle, in dem Behandlungsraum vorgesehen. Die Rückwand des abgetrennten Raumes kann durch die den Behandlungsraum von dem Hochspannungsraum trennende Wand selbst gebildet werden, sie kann aber auch alsTeil der Zelle in dieTrennwand mit eingebaut werden. Ist eine solche Trennwand nicht vorhanden, so können die an der Rückwand der Zelle angeordnete Röntgenröhre bzw. die Hochspannungsleitungen durch ein geerdetes Gitter vor Berührung geschützt werden.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt eine perspektivische Ansicht des besonderen Raumes für den Patienten in dem Behandlungsraum und Abb. 2 einen Schnitt durch eine derartige Röntgenanlage. ,Nach Abb. 2, befindet sich die waagerecht in der Bildebene verschiebbare und in zwei Richtungen einer senkrechten, aus der Bildebene heraustretendenEbene beweglicheRöntgenröhre ii und die verstellbare Blende 12 init den übrigen nicht gezeichneten hochspannungsführenden Teilen in dem Raum I. Dieser Raum wird durch die gegen Durchtritt von Röntgenstrahlen geschützte Wand 13 von dem Behandlungsraum II getrennt. N!'on diesem Behandlungsraum II ist ein weiterer mit Sekundärstrahlenschutz 14 (Bleiplatten) versehener Raum III für den zu bestrahlenden Patienten abgeteilt. Durch die Rückwand i dieses abgetrennten Raumes treten die Röntgenstrahlen hindurch und fallen auf den Patienten über die Blende 12 auf. In der Vorderwand 16 des abgetrennten Raumes III ist der Leuchtschirm 17 bzw. die Kassette mittels der Handgriffe 18 verschiebbar untergebracht; Leuchtschirm bzw. Kassette werden durch an Schnurzügen gehaltene Gewichte ig ausgeglichen. Ein Teil der Rückwand 20 ist noch über eine Nürnberger Schere 2-1 so einstellbar, daß die Stellung des Patienten innerhalb des Raumes III genau geregelt werden kann. An der Seitenwand 22 des von dein Behandlungsraum II abgetrennten Raumes III sind die Verstellvorrichtungen:23 für die Blende 12 und die Verstellvorrichtungen 24 für die Röntgenröhre i i untergebracht, die mechanischer oder elektrischer Natur sein können. In der gegenüberliegenden Seitenwand 25 befindet sich eine zum Betreten des Raumes III dienende, ebenfalls mit Sekundärstrahlenschutz versehene Tür 26, in der zwecks Lüftung und Verständigung mit dem behandelnden Arzt noch ein an sich bekanntes Sprechgitter, das ebenfalls einen Sekundärstrahlenschutz gewährleistet, vorgesehen sein kann. Natürlich könnte auch die Vorderwand 16 des abgetrennten Raumes II als Tür zum Betreten ausgebildet werden. Weiterhin ist es möglich, den Leuchtschirm bzw. die Kassette in an sich bekannter Weise mit dem Röhrenwagen zu koppeln sowie in der Vorderwand der Zelle eine Klappe vorzusehen, durch die der behandelnde Arzt den Patienten berühren (palpieren) kann.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Röntgenanlage, bei der der Behandlungsraum durch einestrahlensichereWand von dem die Hochspannung führenden Vorrichtungen enthaltenden Raum getrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Behandlungsraurn (II) ein weiterer mit Sekundärstrahlenschutz versehener Raum (III) für den zu bestrahlenden Patienten abgeteilt ist.
- 2. Röntgenanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der abgetrennte Raum (III) an seiner Vorderwand (16) den Leuchtschirrn (17) bzw. die Kassetten verschiebbar trägt. 3. Röntgenanlage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Rückwand des Raumes (III) zur Fixierung des Patienten in dem abgetrennten Raum verstellbar ist. 4. Röntgenanlage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Seitenwand (2?,) des abgetrennten Raumes (III) die Verstellvorrichtungen (24, 23) für die Röntgenröhre (i i) und Blende (12) und in der anderen Seitenwand (25) eine zum Betreten des Raumes dienende Tür (26) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK113053D DE526862C (de) | 1929-01-17 | 1929-01-17 | Roentgenanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK113053D DE526862C (de) | 1929-01-17 | 1929-01-17 | Roentgenanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE526862C true DE526862C (de) | 1931-06-08 |
Family
ID=7242637
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK113053D Expired DE526862C (de) | 1929-01-17 | 1929-01-17 | Roentgenanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE526862C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE879896C (de) * | 1949-08-07 | 1953-06-18 | Koch & Sterzel Ag | Roentgenuntersuchungsgeraet |
| DE762138C (de) * | 1942-04-21 | 1954-10-18 | Siemens Reiniger Werke Ag | Einrichtung fuer Reihenuntersuchungen mittels Roentgenstrahlen |
-
1929
- 1929-01-17 DE DEK113053D patent/DE526862C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE762138C (de) * | 1942-04-21 | 1954-10-18 | Siemens Reiniger Werke Ag | Einrichtung fuer Reihenuntersuchungen mittels Roentgenstrahlen |
| DE879896C (de) * | 1949-08-07 | 1953-06-18 | Koch & Sterzel Ag | Roentgenuntersuchungsgeraet |
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