DE572689C - Kratzenbeschlag - Google Patents

Kratzenbeschlag

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DE572689C
DE572689C DES94930D DES0094930D DE572689C DE 572689 C DE572689 C DE 572689C DE S94930 D DES94930 D DE S94930D DE S0094930 D DES0094930 D DE S0094930D DE 572689 C DE572689 C DE 572689C
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G15/00Carding machines or accessories; Card clothing; Burr-crushing or removing arrangements associated with carding or other preliminary-treatment machines
    • D01G15/84Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for
    • D01G15/86Card clothing; Manufacture thereof not otherwise provided for with flexible non-metallic backing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Kratzenbeschlag Die Erfindung bezieht sich auf Kratzenbeschläge, bei welchen auf der Zahnrückenseite eine Kautschukschicht und anschließend eine Gewebelage angeordnet sind.
  • Bei den bekannten Kratzenbeschlägen dieser Art besteht die Kautschukschicht lediglich in einem mehr oder weniger dicken Kautschukaufstrich.
  • Nun handelt es sich bei Kratzenbeschlägen im wesentlichen aber darum, den .einzelnen Kratzenzähnen eine sehr hohe Elastizität zu verleihen, und zwar nicht nur in der Kardier-oder Kratzrichtung, sondern auch senkrecht hierzu. damit die Zähne nach unten ausweichen können. Diese Aufgabe können die bisher bekannten Kratzenbeschlä.ge naturgemäß nicht erfüllen, weil die mehr oder weniger dünne Kautschukschicht hierzu nicht ausreicht. Eine aufgestrichene dünne Kautschukschicht verdrückt sich zudem beim Auflegen des Gewebes, so daß die Kratze unregelmäßige Erhöhungen und Vertiefungen aufweist.
  • Gemäß der Erfindung soll deshalb an Stelle der bisherigen Kautschukschicht eine elastische Kautschukplatte Verwendung finden, die eine solche Dicke erhält, daß die Zähne richtig eingebettet sind. Ein solcher Kratzenbeschlag verleiht den einzelnen Kratzenzähnen die oben angegebene gesteigerte Elastizität. Man erreicht dadurch in der Spinnerei eine dichtere Einstellung der Walzen gegeneinander und dadurch ein besseres Aufarbeiten des Spinngutes sowie eine weitgehende Schonung der Fasern, da die Stapellänge .eine größere bleibt, weil die elastisch gelagerten Kratzenzähne nicht mahlen oder reißen können. Eine Platte kann ja auch mathematisch genau gleich stark ausgeführt werden, so daß Erhöhungen und Vertiefungen nicht auftreten. Brei Rauhkratzen wirkt sich die Erfindung so aus, daß die Kratze mehr eine zupfende als reißende Wirkung ausübt, wodurch das Gewebe geschont wird und durch das Rauhen weniger am Gewicht verliert.
  • Die Zeichnung stellt mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dar.
  • Abb. z zeigt im Längsschnitt einen Kratzenbeschlag für die Spinnerei, bei welchem auf dem Zahnrücken zuerst seine Kautschukplatte c und dann eine Gewebelage a aufgebracht ist, Abb. ra dieselbe im Querschnitt. g sind die Gewebülagen und f ist die bekannte Filzauflage- der Kratze. Y ist der Zahnrücken und z- die Zahnspitzen.
  • Abb. a zeigt Beinen Kratzenbeschlag für die Spinnerei, bei welchem auf dem Zahnrücken zuerst eine Kautschukplatte c, dann eine Gewebelage a und schließlich noch eine zweite Kautschukplatte c aufgebracht ist.
  • Abb.3 zeigt einen Kratzenbeschlag für die Spinnerei, bei welchem auf dem Zahnrücken zuerst eine Kautschukplatte c, dann zwei Gewebelagen a, b und schließlich eine zweite Kautschukplatte c aufgebracht ist.
  • Abb. q. zeigt im Längsschnitt einen Kratzenbeschlag für die Rauherei, bei welchem auf dem Zahnrücken zuerst eine Kautschukplatte c und dann eine Gewebelage a aufgebracht ist, Abb. qa dieselbe im Querschnitt. g sind Gewebelagen und k die bekannte Kautschuklage.
  • Abb. 5 zeigt einen Kratzenbeschlag für die Rauherei, bei welchem auf dem Zahnrücken eine Kautschukplatte c, eine Gewehelage a und eine zweite Kautschukplatte c aufgebracht sind, und Abb. 6 zeigt einen Kratzenbeschlag für die Rauherei, bei welchem auf dem Zahnrücken eitle Kautschukplatte c, zwei Gewebelagen a, b und eine zweite Kautschukplatte c aufgebracht sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kratzenbesehlag, bei welchem auf der Zahnrückenseiteeine Kautschukschicht und anschließend eine Gewebelage angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kautschukschicht aus einer elastischen Kautschukplatte besteht.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1118664B (de) * 1958-01-08 1961-11-30 Leon Laroche Kratzenbeschlag mit U-foermigen Kratzenhaekchen, insbesondere fuer Spinnerei-Vorbereitungsmaschinen und Rauhmaschinen
WO1990012136A1 (en) * 1989-04-08 1990-10-18 James Holdsworth & Brothers Limited Card clothing
US5475898A (en) * 1991-05-25 1995-12-19 Holdsworth James & Brothers Method of fixing card clothing to carrier cylinder

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