DE572389C - Baumschere - Google Patents

Baumschere

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DE572389C
DE572389C DEW88585D DEW0088585D DE572389C DE 572389 C DE572389 C DE 572389C DE W88585 D DEW88585 D DE W88585D DE W0088585 D DEW0088585 D DE W0088585D DE 572389 C DE572389 C DE 572389C
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DE
Germany
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knife
shear
bolt
pruning shears
pinion
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Expired
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DEW88585D
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ARNO WERNER
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ARNO WERNER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G3/00Cutting implements specially adapted for horticultural purposes; Delimbing standing trees
    • A01G3/02Secateurs; Flower or fruit shears

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Ecology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Baumschere mit exzentrisch gelagerter exzentrischer Messerscheibe, die mit einem Ritzel verbunden ist, in welches jeweils ein Zahnsegment, da: mit noch anderen in eine festsitzende Scheibe mit verschieden großen Halbmessern eingearbeitet ist, eingreift, um die Messerscheibe beim Schließen der beiden Scherenschenkel zu bewegen. Es sind Scheren bekannt, die, um das Quetschen der Rinde und des Holzes beim Schnitt zu vermeiden, eine bewegliche, exzentrisch gelagerte Klinge haben, die durch Zahnräder usw. bewegt wird, um einen ziehenden Schnitt zu erzielen. Diese Scheren haben den Nachteil, daß die Schnittbewegung, im Gegensatz zum Messer, immer die gleiche ist, währendSchnitteiniteinemMesser durch einen schwachen Zweig und solche durch einen stärkeren Zweig in ihrem Wesen verschieden sind. ao Durch die Erfindung wird mit der Baumschere ein ebenso guter Schnitt erzielt wie mit den bekannten Hippen. Das wird dadurch erreicht, daß eine auf dem beide Scherenschenkel verbindenden Bolzen sitzende, an *5 einem Scberenschenkel befestigte Scheibe mit verschieden großen Halbmessern, in die Zahnsegmente eingearbeitet sind, jeweils mit einem Zahnsegment in ein Ritzel eingreift. Das Ritzel ist mit einer exzentrischen Messerscheibe verbunden und am anderen Scherenschenkel um einen Bolzen drehbar gelagert. Die exzentrische Messerscheibe ist iri ihrer Form zweckmäßig in zwei Hälften eingeteilt. Bei einer dieser Hälften ist der Mittelteil ■5 abgeflacht. Die Scheibe mit mehreren im Halbmesser verschiedenen Zahnsegmenten, in Verbindung mit der beschriebenen Messerscheibe, bildet das Wesen der Erfindung.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform in den Abb. 1 und 2 dargestellt. Die Schenkel α und b verbindet der Bolzene. Auf diesem sitzt die dreisegmentige Scheibed, in ihrer jeweiligen Lage am Schenkel δ befestigt. Am Ende des SchenkelsÄ sitzt der Bolzene, der das Ritzel/, welches in das dazu passende Zahnsegment der Scheibe d eingreift, die Messerscheibe g und den Schutz h trägt. Am Schenkel b sitzt der Gegenhalter i mit den Bachen k.
Benutzt man bei Ausführung eines Schnittes ein Zahnsegment mit kleinem Halbmesser, ein dazu passendes Ritzel/ mit naturgemäß großem Halbmesser und die nicht abgeflachte Hälfte der Messerscheibe g, so ergibt diese Kombination etwa die Länge der wirkenden Messerschneide, wie sie mit einem Schnitt mit der Hippe auch erforderlich wäre beim Schnitt durch schwächere Zweige. Verweridet man das größte Zahnsegment der Scheibe d mit dem kleinsten: Ritzel/ und die abgeflachte Hälfte der Messerscheibe £, so kann man damit, ohne Schaden für Rinde und Holz, starke Zweige schneiden. Durch das Übersetzungsverhältnis wirkt die ganze Länge der Messerschneide; bei größerer Schnittgeschwindigkeit und durch die Abflachung des Mittelteiles der Messerschneide wird der Schnitt, genau wie beim Schnitt mit der Hippe, in drei Phasen ausgeführt. Zu Beginn des Schnittes dringt der nicht abgeflachte Teil der Messer- 7» scheibe g bei vollem Vorschub schnell durch die weichen Außenschichten des Zweiges, nach' dem harten Kernholz zu mindert die Abflachung den Vorschub, so daß bei gleichbleibender Drehgeschwindigkeit der Messerscheibe g der größere Teil der Schneide durch das Kernholz gezogen wird, während nach der Abflachung die Schneide wieder mit vollem Vorschub durch die weichen Außenschichten den Schnitt beendet.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Baumschere, bei der ein exzentrisch gelagertes Messer beim Schließen der beiden .Scherenschenkel mittels Zahnradgetriebes in Bewegung gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Scherenbolzen (c) eine mit mehreren auf verschieden großen Halbmessern eingearbeiteten Zahnsegmenten versehene, an einem Scherenschenkel (fi) befestigte Scheibe (d) angeordnet ist, von der jeweils ein Segment in ein Ritzel (/) eingreift, das gemeinsam mit der exzentrischen Messerscheibe (g) am anderen Scherenschenkel (a) um 'einen Bolzen (e) drehbar gelagert ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW88585D Baumschere Expired DE572389C (de)

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