DE572001C - Vorrichtung zum Aufhaengen und Abwerfen von Fliegerbomben - Google Patents
Vorrichtung zum Aufhaengen und Abwerfen von FliegerbombenInfo
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- DE572001C DE572001C DES97415D DES0097415D DE572001C DE 572001 C DE572001 C DE 572001C DE S97415 D DES97415 D DE S97415D DE S0097415 D DES0097415 D DE S0097415D DE 572001 C DE572001 C DE 572001C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64D—EQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
- B64D1/00—Dropping, ejecting, releasing or receiving articles, liquids, or the like, in flight
- B64D1/02—Dropping, ejecting, or releasing articles
- B64D1/04—Dropping, ejecting, or releasing articles the articles being explosive, e.g. bombs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
Description
Vorrichtung zum Abwerfen von Fliegerbomben, bestehend aus einem um eine Achse drehbaren,
horizontalen Haken, an dem die Bombe aufgehängt ist, und der im labilen Gleichgewichtszustand
mittels eines Hebelpaares gehalten wird, dessen kürzerer Hebel um einen festen Punkt drehbar ist, während der andere,
an den ersteren und an den besagten Haken angelenkte längere Hebel mit Hilfe irgendwelcher
beliebigen, z. B. elektrisch betätigten Sperrvorrichtung im labilen Gleichgewichte
gehalten wird, sind bereits bekannt. Derartige Vorrichtungen weisen den Nachteil auf, daß
das Herausbringen des besagten Hebelpaares aus dem labilen Gleichgewichtszustand bei
schwereren Bomben die Anwendung einer ziemlich beträchtlichen Kraft erheischt, da der
Bombenschwerpunkt während der Bewegung des Flugzeuges seine Lage verändert.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Beseitigung dieses Nachteils; sie löst die Aufgabe,
eine beliebige Verminderung der zum Herausbringen des besagten Hebelpaares notwendigen
Kraft zu ermöglichen. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß das mit dem Haken
verbundene Hebelpaar im labilen Gleichgewichte mittels eines ebensolchen zweiten Hebelpaares
gehalten wird, dieses zweite wieder mit Hilfe eines dritten Hebelpaares usw., und zwar so
lange, bis die zum Herausbringen des letzten Hebelpaares aus dem labilen Gleichgewichtszustande
benötigte Kraft so klein wird, wie man es gerade wünscht. Mittels einer derartigen
Vorrichtung läßt sich somit eine Fliegerbombe von sehr hohem Gewicht mittels einer sehr
kleinen Kraft abwerfen.
In der Zeichnung ist die den Erfindungsgegenstand bildende Vorrichtung schematisch dargestellt,
wobei Abb. 1 die Vorrichtung vor dem Bombenabwurfe und Abb. 2 nach demselben
veranschaulicht.
Diese Vorrichtung besteht grundsätzlich aus einem Hebelpaar A1 und B1, von dem ein Hebel
länger als der andere ist. Das Ende des kürzeren Hebels B1 dreht sich um die fixangeordnete
Achse O1 herum, während das andere Ende desselben,
K1, an den längeren Hebel A x angelenkt
ist, dessen unteres Ende seinerseits mit dem Haken R verbunden ist, an welchem der in den
Führungen C geführte Bombenhenkel hängt. Werden die Hebel A1 und B1 derart eingestellt,
daß die Punkte Z1, O1 und der Verbindungspunkt k des Hebels A1 mit dem Haken R, an
welchem die Bombe Q aufgehängt ist, in einer Senkrechten liegen, wird dieses System einen
labilen Gleichgewichtszustand aufweisen, so daß eine geringfügige Kraft P1 (Abb. 1) notwendig
sein wird, um das System im Gleichgewicht zu erhalten oder dasselbe aus dem- Gleichgewichte
zu bringen. Zur Kompensierung der Kraft P1 kann ein zweites, ähnlich wie das
erste gebaute Hebelpaar A2, B2 benutzt werden,
wobei die Punkte K1, O2 und K2 in einer Waagerechten
liegen. Dieses System wird ähnlich wie das Hebelsystem A1, B1 einen labilen
Gleichgewichtszustand aufweisen, und um es aus dem Gleichgewichte zu bringen, wird eine
von der Kraft P2 kleinere Kraft P1 genügen.
Zur Kompensierung der Kraft P2 kann ein drittes Hebelpaar A3, B3 herangezogen werden,
dessen Wirkung derjenigen des Hebelsystems
ίο A1, B1 mit dem einzigen Unterschied gleicht,
daß zum Erhalten desselben im labilen Gleichgewichtszustande eine bedeutend kleinere
Kraft P3 notwendig ist. Diese zuletzt genannte Kraft wird kompensiert, indem das Gelenk K3
im hakenförmigen Ausschnitte des sich um die Achse T drehenden Hebels 5 angeordnet wird.
Durch Anwendung einer beliebigen Anzahl
von Hebelpaaren kann die Kraft P3 beliebig
klein gemacht werden. Wenn sich das System der oben geschilderten Hebel im labilen Gleichgewicht
befindet, ist, um es aus dem Gleichgewichte zu bringen, eine nur geringe Kraft auf
den Hebel5 auszuüben; indem dieser letztere Hebel in die Höhe gehoben wird, beschreiben
die Gelenke K3, K2, K1 um die fixen Punkte O3,
O2, O1 Teile von Kreisen mit den Radien B3,
B2, B1, so daß der mit dem letzten Hebel A1
verbundene Haken R sich neigen, der Bombenhenkel nach Verlassen der Führungen C an ihm
heruntergleiten kann und die Bombe abgeworfen wird.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Aufhängen und Abwerfen von Fliegerbomben, bestehend aus
einem um eine Achse drehbaren, horizontalen Haken, -an welchem die Fliegerbombe aufgehängt
ist, und welcher in der Horizontallage mittels eines Hebelpaares gehalten wird, dessen kürzerer Hebel um einen festen Punkt
drehbar ist, während der andere, an den ersteren und an den Haken angelenkte Hebel
im labilen Gleichgewichtszustande gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das erste -■
Hebelpaaf (A1, B1) im labilen Gleichgewichtszustande
mittels eines ebensolchen zweiten Hebelpaares (A2, B2) gehalten wird,
dieses zweite wieder mittels eines dritten Hebelpaares (A3, B3) usw., so daß die das
ganze System aus dem Gleichgewichte herausbringende Kraft (P3) beliebig klein
gemacht werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke des ersten
Hebelpaares (K1, O1 und K) in einer Senkrechten,
diejenigen des zweiten Hebelpaares (K1, O2 und K2) in einer Waagerechten und
die Gelenke des dritten Hebelpaares (K2, O3
und K3) wiederum in einer Senkrechten liegen, so daß das System dieser Hebel nach
Aufhängen der Bombe sich im labilen Gleichgewichtszustande befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES97415D DE572001C (de) | 1931-03-17 | 1931-03-17 | Vorrichtung zum Aufhaengen und Abwerfen von Fliegerbomben |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES97415D DE572001C (de) | 1931-03-17 | 1931-03-17 | Vorrichtung zum Aufhaengen und Abwerfen von Fliegerbomben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE572001C true DE572001C (de) | 1933-03-08 |
Family
ID=7520725
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES97415D Expired DE572001C (de) | 1931-03-17 | 1931-03-17 | Vorrichtung zum Aufhaengen und Abwerfen von Fliegerbomben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE572001C (de) |
-
1931
- 1931-03-17 DE DES97415D patent/DE572001C/de not_active Expired
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