DE5718C - Selbsttätige Zählvorrichtung - Stelluhr - an Schrotmühlen - Google Patents

Selbsttätige Zählvorrichtung - Stelluhr - an Schrotmühlen

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DE5718C
DE5718C DENDAT5718D DE5718DA DE5718C DE 5718 C DE5718 C DE 5718C DE NDAT5718 D DENDAT5718 D DE NDAT5718D DE 5718D A DE5718D A DE 5718DA DE 5718 C DE5718 C DE 5718C
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L. A. riedinger, Maschinenfabrik, in Augsburg
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
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Description

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1878.
Klasse 42.
L. A. RIEDINGER in AUGSBURG. Selbsttätige Zählvorrichtung (Stelluhr) an Schrotmühlen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Mai 1878 ab. Längste Dauer: 3. Mai 1890.
Es hat sich gezeigt, dafs eine Uebereinstimmung des Zählwerks mit der Declaration des zu brechenden Malzquantums bei der Palettenlösung, ungeachtet der bisher schon vorhandenen Vorrichtungen zur Abstellung des Apparates, nicht immer genau zu erreichen ist, indem das zeitige Abstellen der Maschine von Hand von der rechtzeitigen Anwesenheit des zu ihrer Bedienung Angestellten abhängt.
Mit Hinzufügung des in beiliegender Zeichnung dargestellten Mechanismus wird nun diesem Uebelstande abgeholfen, indem der Brauer nur nöthig hat, den Zeiger auf jene Zahl des Zifferblattes zu stellen, die dem gewünschten Malzquantum entspricht; bei Erreichung desselben stellt die Maschine sofort ab, was auf folgende Weise geschieht:
In die Seitenwand der Mefswalze ist ein Stift u eingeschraubt, der bei jeder Umdrehung an einen gekrümmten Hebel h anstöfst, welcher in der Axe des Sperrrades R1 lose gelagert ist. Dieser Hebel h ist mittelst einer horizontal liegenden Stange s mit einem verticalen Hebel h' verbunden, der seinen Drehpunkt in der Axe des Sperrrades R hat und an dem oberen Ende einen Sperrhaken besitzt, welcher das Zahnrad R so oft um einen Zahn weiter bewegt, als der Stift u mit dem Hebel h in Berührung gekommen ist bezw. diesen und mit ihm die Stange ί vorwärts gedrückt hat, um sodann bei seiner Weiterdrehung unter h wegzugleiten; der Hebel h ist an seinem gekrümmten Ende mit einem kleinen Gewichtchen versehen, wodurch derselbe stets wieder in seine alte Lage zurückgedrückt wird.
Da nun der Inhalt der Mefswalze 5 1 beträgt, und das Zahnrad R 20 Zähne hat, so entspricht eine Umdrehung des letzteren dem zwanzigfachen Inhalte der Mefswalze, d. i einem Hectoliter.
Eine mit R auf derselben Axe festsitzende Scheibe P, welche an ihrem Umfange einen Zahn trägt, der bei je einer Umdrehung des Rades R den Winkelhebel w hebt, bewirkt, dafs das Rad R' um einen Zahn weiter geschoben wird. Ebenso wie bei R sitzt auch auf der Axe des Rades R' eine fest damit verbundene Scheibe P1, welche einen Einschnitt besitzt, der genau der Gröfse eines Zahnes von R' entspricht und genau senkrecht unter der Axe steht, wenn sich der Zeiger auf ο befindet. In diesen Einschnitt klinkt nun bei je einer Umdrehung der Scheibe P1 ein mit einem Gewicht T versehener Hebel T1 ein. Wird nun beispielsweise der Zeiger auf die Zahl 6 gestellt, so wird jedesmal, wenn ein Hectoliter gemessen ist, das Rad R1 eine kleine Drehung erfahren, der Einschnitt sich aber bei jeder Drehung der Klinke K um einen Zahn, d. i. 1 hl, nähern, bis beide nach der sechsten Drehung, also bei erreichter Zahl zusammentreffen, wobei das Gewicht T den Hebel T1 in den Einschnitt eindrückt und dadurch mit T1 selbst eine Abwärtsbewegung erleidet.
Die untere Klappe Z1 bewirkt bekanntlich ein Abstellen der Maschine, wenn sich dieselbe nach auswärts bewegt, also in der punktirt angedeuteten Stellung befindet. Es wurde nun auf die Axe dieser Klappe L' ein Doppelhebel H1 H befestigt, welcher, dem Spiele dieser Klappe folgend, sich mit seinem oberen Theil in der Richtung des angegebenen Pfeiles nach einwärts bewegt, wenn sein unterer Theil Zf1 durch den auf der Wand der Mefswalze festgegossenen Ring 0' nach abwärts gedrückt wird. Das obere segmentförmig gekrümmte Ende von H liegt innerhalb des Bereiches des Gewichtes T, kann sich jedoch, so lange sich dieses nicht nach abwärts bewegt hat, unter demselben hin und her bewegen; fällt jedoch das Gewicht T, so trifft es auf die gekrümmte Fläche des Hebels H und verhindert dessen Aufwärtsbewegiing, so dafs sich die Klappe Z1 nicht mehr nach einwärts bewegen und der Apparat in bekannter Weise nicht mehr in Gang kommen kann.
Die Stellung des Stiftes u zu der des Ringes 0' ist so gewählt, dafs u den Hebel h vorwärts bewegt, das Rad R sich also um einen Zahn dreht, während ZT1 auf dem Ringe ox schleift bezw. durch diesen nach auswärts gedrückt wird. Das Gewicht T kann also nur fallen,
wenn die letzte Füllung, also auch die letzte Schaltung geschehen ist, der Hebel H* sich auf dem Ringe οx und die Spitze von H in dem Bereiche von T befindet.
Der Apparat bleibt so lange aufser Gang, bis durch Drehung des Zeigers von rechts nach links und dessen Stellung auf eine beliebige Zahl des Zifferblattes die Klinke K wieder auf der Peripherie der Scheibe P' sitzt, das Gewicht T dadurch wieder in die Höhe ging und dann, L' entsprechend, dem Hebel H freies Spiel gestattet. Die Anzahl der Zähne des Rades Rx richtet sich nach der Leistungsfähigkeit der Schrotmühlen, so dafs Apparate bis zu 60 hl zeigen.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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