DE570720C - Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Schottueren - Google Patents

Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Schottueren

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DE570720C
DE570720C DEK124489D DEK0124489D DE570720C DE 570720 C DE570720 C DE 570720C DE K124489 D DEK124489 D DE K124489D DE K0124489 D DEK0124489 D DE K0124489D DE 570720 C DE570720 C DE 570720C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B43/00Improving safety of vessels, e.g. damage control, not otherwise provided for
    • B63B43/24Arrangements of watertight doors in bulkheads
    • B63B43/26Arrangements of watertight doors in bulkheads of sliding type

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description

F '«liofheek
!-Ei2en
12 SSP 1933
AUSGEGEBEN AM
- 28. AUGUST 1933
Es sind Schottüren für Schiffe vorgeschlagen worden, welche mittels einer Schraubenspindel gehoben und gesenkt werden können, wobei seitlich der Türöffnung senkrechte Wellen angeordnet sind, in deren Längsnuten die Tür geführt ist. Durch entsprechende Drehung der Wellen soll die Tür gegen die Öffnung gepreßt bzw. von ihr abgehoben werden können-, wenn sich die Tür vor der Öffnung befindet. Zweck der Vorrichtung ist. weiches Dichtungsmaterial, wie z. B. Gummi, an Stelle der sonst üblichen Metalldichtung verwenden zu können.
Diese Vorrichtung weist eine Reihe erheblicher Mängel auf*, die sie nicht zur praktischen Anwendung kommen ließ. Sie ist z. B. nur für senkrecht, aber nicht für waagerecht bewegte Türen verwendbar, weil die Anpreßvorrichtung in Tätigkeit tritt, wenn die Spindelmutter, die zum Auf- und Abbewegen der Tür dient, von dem Gewicht der Tür entlastet ist. Dieser Mangel muß auch bei Schlagseiten des Schiffes eintreten, wenn sich die Tür in den Führungen eckt, oder auch dann, wenn irgendein Fremdkörper die Bewegung der Tür in ihren Führungen beeinträchtigt. Die Kraftübertragung zum Anti ml Abpressen der Tür mittels der langen, seitlichen Wellen ist sehr ungünstig. Die langen Wellen haben auch den Xachteil, daß sie sich bei Durchbiegung der Schottwand verbiegen oder festklemmen und dann nicht mehr drehbar sind. Für diesen Fall ist es auch unzweckmäßig, die Türen nur an den Längsseiten au die Türöffnung heranzupressen. Wenn die Tür durch Wasserdruck stark angepreßt ist, kann die zum Abheben erforderliche Kraft größer werden als diejenige zum Heben der Tür, so daß also die Tür in nicht abgehobenem Zustand hochgezogen wird. In diesem Falle muß das Dichtungsmaterial reißen. Mittel zur sicheren Verhinderung der Längsverschiebung bei nicht abgehobener Tür sind nicht vorgesehen und ■ auch nicht ohne weiteres anwendbar. Ein besonderer Nachteil ist noch, daß beim gleichmäßigen Abheben der ganzen Tür die sehr festgesaugte Dichtung teilweise mit herausgerissen oder sonst beschädigt werden kann.
Die Erfindung bezieht sich auch auf Schotttüren, die vor dem Entfernen von der Öffnung abgehoben bzw. nach dem Vorschieben angepreßt werden zu dem Zwecke, weiches Dichtungsmaterial verwenden zu können, das nicht nur wasser-, sondern auch gasdicht ist und das gegen geringe Verunreinigungen durch staubförmige oder körnige Fremdkörper nicht so empfindlich ist wie metallische Dichtungen.
Zweck der Erfindung ist, die oben benannten Mängel zu beseitigen. Die angewandten Mittel ermöglichen beim Gegenstand der Erfindung ohne Funktionsstörung nicht nur das senkrechte, sondern auch das waagerechte Verschieben der Tür in der senkrechten Ebene sowie auch die Anordnung der Tür in einer waagerechten oder beliebig schräg liegenden Ebene. Die Erfindung sieht ferner Führungs- und Sperrvorrichtungcn vor. welche jede Verschiebung der Tür in ihrer Längsrichtung verhindern, solange die Ί ür
nicht von der Dichtungsfläche abgehoben ist bzw. das Anpressen der Tür an die Schottwand nur dann ermöglichen, wenn sie sich genau vor der zu verschließenden Öffnung
> liefinclet. Das An- und Abpressen der Tür wird erfindungsgemäß begünstigt dadurch, daß ein An- und Abkippen bewirkt wird, d. h. beim Abpressen wird erst der eine Rand und danach der andere abgedrückt bzw. beim An-
> pressen erst der eine, dann der andere Rand angepreßt. Ein sehr gleichmäßiger Anpreßdruck auf alle vier Ränder wird dadurch erzielt, daß derselbe erfindungsgemäß etwa auf die mittlere Fläche des Rückens ausgeübt wird, wodurch geringe Verziehungen in der Fläche der Schottwand ausgeglichen werden. Die Zeichnungen veranschaulichen den Gegenstand der Erfindung in drei Ausführungsbeispielen.
ι Fig. ι bis 7 erstes Ausführungsbeispiel. Fig. ι Vorderansicht, Fig. 2 bis 4 Schnitte nach r-s der Fig. 1, Fig. 2 Tür geschlossen, Fig. 3 Tür einseitig abgekippt, Fig. 4 Tür hochgezogen, Fig., 5 Schnitt p-q der Fig. 1, Fig. 6 Teilansicht nach Schnitt t-u der Fig. 2, Fig. 7 Teilansicht nach Schnitt v-zv der Fig. 4.
Fig. 8 bis ι r zweites Ausführungsbeispiel. Fig. 8 Vorderansicht, Fig. 9 Schnitt nach c-d der Fig. S bei geschlossener Tür, Fig. ι ο Seitenansicht bei abgepreßter und angehobener Tür, Fig. 11 Schnitt a-b der Fig. 8.
Fig. 12 und 13 drittes Ausführungsbeispiel. Fig. 12 Vorderansicht. Fig. 13 Schnitt l-m der Fig. 12.
i.
Ausführungsbeispiel
(Fig. ι" bis 7)
ι ist die Schottwand, 2 die Türöffnung, die mit einem sie umgebenden vorstehenden Rand 3 versehen ist. 4 ist die Tür und 5 eine weiche Packung, z. B. Gummi. Die Tür 4 besitzt Bügel 6 und 7, welche Kurvenschei- \xn S bzw. 9 umgreifen. Die Kurvenscheiben 8 und 9 sitzen fest auf einer Buchse 10. die drehbar in einem Rahmen gelagert ist. Der Rahmen besteht aus den Traversen 11, 12, die durch Stangen 13 miteinander verbunden und mit ihren beiderseitigen Enden in den Führungsschienen 15, 16 verschiebbar gehalten sind. Die Führungsschienen 15, 16 sind in bekannter Weise an der Schottwand 1 befestigt. Widerlager 17, i8 in den Führungsschienen begrenzen die Bewegung der Traverse 12 bzw. der Tür 4 in-der Schließrichtung derart, daß bei Auftreffen der Traverse 12 auf die Widerlager 17. 18 die Tür 4 sich gerade vor.der Öffnung 2 befindet. Zwei Kugellager 19 erleichtern die Drehung der Eine Gewindespindel 20 ragt in die Buchse 10 hinein und ist am Ende mit einem Quer- " bolzen 21 versehen, auf dem ein Rollenpaar 22, 23 und ein zweites Rollenpaar 24, 25 drehbar ist. Das Rollenpaar 22, 23 läuft in Führungen 26, 2-/, welche fest zwischen den Traversen 11 und 12 sitzen. Das Rollenpaar 24, 25 liegt in schraubenförmigen Schlitzen 28 der Buchse 10. Die Spindel 20 greift in eine Hohlspindel 29 ein, so daß also bei Drehen der Hohlspindel 29 die Spindel 20 sich auf- bzw. abbewegt.
Auf der Buchse 10 ist ein Führungsarm 30 befestigt, der bei Verschiebung der Tür in ihrer Längsrichtung mittels einer Rolle 31 zwischen zwei Schienen 32 gleitet und dadurch die Drehung der Buchse verhindert, nachdem die Tür abgehoben ist: Die Schienen 32 sind nur so-lang, daß die Rolle 31 au ihren Enden vorbeigleiten kann, wenn sich die Tür in Schließstellung befindet. Das- Ende der Schienen 32 wird überragt durch seitwärtige Flanschen 33. In der Ebene des Führungsarmes 30 sind zwei weitere etwas längere Führungsarme 34, 35 angeordnet. Die Stellung der Führungsarme 30, 34 und 35 zueinander ist derart, daß, sobald der Führungsarm 30 aus dem Bereich der Führungen 32 herausgetreten ist, stets einer der Arme 30, 34 oder 35 unter den Flanschen 33 liegt. Die Arme 34, 35 können wegen des Flanschensteges 36 nicht in den Spalt zwischen den Schienen 32 eintreten.
Die Kurvenscheiben 8 und 9 sind so ausgebildet und zueinander eingestellt, daß die Tür bei Drehung der Buchse 10 zunächst an einem Ende etwas abgehoben wird, worauf erst die zweite Kurvenscheibe mit in Wirkung tritt. Nach dem Ausführungsbeispiel tritt zuerst die Scheibe 9 in Wirkung und hebt die Tür an ihrem unteren Ende ab, wonach auch die Scheibe 8 in Wirkung tritt, so daß nunmehr beide Scheiben die Tür weiterhin gleichmäßig abheben. Das Anpressen vollzieht sich in gleicher Weise.
W i r k u η g s w e i s e
Angenommen, die Tür befindet sich in ihrer Schließstellung gemäß Fig. 1 und 2. Die Traverse 12 liegt auf den Widerlagern 17, 18 aut. die Rollen 24, 25 befindea sich am (!runde der schraubenförmigen Schlitze 28 und die Buchse 10 infolgedessen in einer solchen Stellung, daß der Führungsarm 34 unter dem Flansch 33 liegt (Fig. (1). Dabei pressen die Kurvenscheiben 8, 9 die Tür 4 gegen den Rand 3.
Wird nun die [lohlspindel 29 so gedreht, daß sich die Spindel 20 in sie hineinschniubt, dann wird der Bolzen 21 gehoben und die
Schlitz 28 gezwungen, sich zu drehen. Die Folge ist, daß zunächst die Kurvenscheibe 9 das untere Ende der Tür abhebt und bei weiterem Fortschreiten der Drehung der Buchse 10 auch die Kurvenscheibe 8 das obere Ende der Tür abhebt. Eine gleichzeitige Drehbewegung vollführen auch die Arme 35, 34, 30, und zwar nach Fig. 7.
Die Stellung, in welcher die Tür 4 vermittels der Kurvenscheibe 9 nur am unteren Ende abgehoben ist, zeigt Fig. 3.
Ist die Spindel 20 so hoch gelangt, daß die Rollen 24, 25 sich gegen das obere Ende des Schlitzes 28 anlegen, so ist der Führungsarm
. 15 30 unter den Spalt der beiden Führungen 32 getreten (Fig. 7) und die Tür 4 hat den beabsichtigten Abstand von dem Rand 3. Bei \¥eiterdrehen der Spindel 29 erfolgt das Heben der Tür.
Beim Senken ist der Arbeitsgang umgekehrt: Die Buchse 10 ist so lange gegen Drehung durch den Führungsarm 30 in den Führungen 32 gesichert, behält also ihren horizontalen Abstand von dem Rand 3, bis die Traverse 12 auf dem Widerlager 18 aufliegt bzw. bis der Führungsarm 30 unterhalb der Schienen 32 aus dem Spalt zwischen diesen seitwärts ausweichen kann. Infolge der nun einsetzenden, durch die Rollen 24, 25 und den Schlitz 28 bewirkten Drehung der Buchse 10 pressen die Kurvenscheiben 8 und 9 die Tür gegen den Rand 3.
2. A u s f ü h r u 11 g s b e i s ρ i e 1
(Fig. .8 bis 11)
Die Bezugszeichen 1 bis 5 bezeichnen die gleichen Teile wie in den Fig. 1 bis 7.
Vor der Tür"4 ist ein Rahmen 40 angeordnet, der zwei Paar Lagerböcke 41, 42 trägt.
Tn diesen sind die Wellen 43, 44 drehbar. Auf der Welle 43 sind zwei Kurvenscheiben 45 und auf der Welle 44 zwei Kurvenscheiben 46 fest. Die Kurvenscheiben werden umgriffen von den Bügeln 47, 48, die mit der Tür 4 verbunden sind. (Die Wellen und Kurvenscheiben könnten, wenn erforderlich, noch vermehrt werden.)
Auf den Wellen 43, 44 sind zur Vergrößerung der An- und Abpreßmomente zwei f'Tebelpaare 49 bzw. 50 aufgekeilt, die mit Schlitzen 51 bzw. 52 versehen sind, mit denen sie über Zapfen 53 bzw. 54 der mit Innengewinde versehenen Holzspindel 55 greifen. In die Hohlspindel 55 ist die Gewindespindel 20 eingeschraubt. Bei Drehen der Spindel 20 hebt bzw. senkt sich die Hohlspindel 55, die in Böcken 56, 57 des Rahmens 40 verschiebbar gelagert ist.
Am Bock 56 kann um den Zapfen 58 eine Klinke 50 schwingen und sich bei entsprechender Stellung der FTohlspindel 55 in die Kerbe 60 einlegen. Starr mit der Klinke 59 verbunden ist ein Hebel 61, den eine Feder 62 gegen den Rahmen 40 und damit die Klinke 59 gegen die Spindelmitte 55 zu ziehen 6g sucht. Für den Hebel 61 ist an dem Schott 1 ein Anschlag 63 angebracht.
Die Bewegung der Tür in der Schließrichtung wird begrenzt durch den Anschlag 64. Anschläge 65 sind seitlich außerhalb des Randes 3 derart angebracht, daß Anschläge 66 der Tür 4 unter denselben anliegen, solange die Tür 4 nicht den beabsichtigten horizontalen Abstand von dem Rand 3 hat. Auf der Hohlspindel 55 ist ein Ring 67 fest, der sich bei hochgehender Hohlspindel unter den mittleren Bock 56 legt.
Vier feste Bolzen 68, die in Löchern 69 des Rahmens 40 gleiten, halten die Tür 4 mit dem Rahmen 40 in korrespondierender Stellung.
Wirkungsweise
Bei geschlossener Tür (Fig. 8 und Fig. 9) ist die Hohlspindel 55 ganz vorgeschraubt, die Hebel 49 und 50 nehmen ihre tiefste Stellung ein, und die Kurvenscheiben 45 und 46 pressen die Tür an den Rand 3. Der Hebel 61 liegt auf dem Anschlag 63 auf, infolgedessen ist die Klinke 59 zurückgeschwungen. Der Anschlag 66 liegt unter dem Anschlag
65 und der Rahmen 40 und damit die Tür 4 auf dem Anschlag 64. Wird nun mittels der Spindel 20 die Hohlspindel 55 gehoben, so werden, da die Tür wegen der Anschläge 65,
66 nicht folgen kann, die Arme 49 und 50 nach oben geschwungen und damit die Tür 4 von dem Rand horizontal abgehoben, und zwar auch in der Weise des Ausführungsbeispiels i, derart, daß zunächst der untere und dann der obere Rand und erst darnach die Tür gleichmäßig abgehoben wird. Haben die Hebel 49, 50 ihre obere Stellung erreicht, so ist der Anschlag 66 unter dem Anschlag 65 herausgetreten, und der Ring 67 hat sich unter ' den mittleren Bock 57 angelegt. Gleichzeitig ist die Klinke 59 in die Aussparung 60 eingeklinkt. Bei weiterem Drehen der Spindel 20 wird nunmehr die Tür gehoben.
Beim Senken der Tür vollziehen sich die einzelnen Arbeitsvorgänge umgekehrt. Infolge der Sperrlage der Klinke 59 kann das horizontale Anpressen der Tür 4 gegen den Rand 3 erst stattfinden, wenn der Hebel 6j wieder auf dem Anschlag 63 ruht.
3. Ausführungsbeispiel
(Fig. 12 und 13)
Soweit die Bezugszeichen der Fig. 12 und 13 mit denen "der Fig. 8 bis π übereinstimmen, bezeichnen sie die gleichen Teile. Im Gegensatz zum zweiten Ausführungsbeispiel greift die Hohlspindel 55 mittels eines Stan-
genparallelogramms an dem Rahmen 40 an. An dem Zapfen 70 der Hohlspindel 55 ist das Stangenpaar 71 und an dem Zapfen 72 des Rahmens 40 das Stangenpaar 73 angelenkt. An den Verbindungszapfen 74 der Stangenpaare 71, 73 sind Rollen 75 drehbar. Diese Rollen kufen in Führungen j6, deren untere Enden yy kurvenförmig verlaufen.
Wirkungsweise
Bei gesenkter Tür nehmen die Stangenpaare 71, 75 bzw. die Rollen 75, die an den Führungen J7 anliegen, die in Fig. 12 in ausgezogenen Linien dargestellte, gespreizte Stellung ein. Die Hohlspindel 55 hat mittels der Hebel 49, 50 die Tür 4 an den Rand 3 angepreßt. Wird die Hohlspindel 55 durch Drehen der Spindel 20 gehoben, so strecken sich die Stangenpaare 71, 73 gegeneinander,
üo die Hohlspindel 55 wandert nach oben, ohne den Rahmen 40 mitzunehmen. Erst, wenn die Rollen 75, wie gestrichelt dargestellt, so eng aneinanderliegen, daß sie zwischen die parallelen Führungen 76 treten können und die Hebel 49, 50 dabei ihre Höchststellung eingenommen haben, wird der Rahmen 40 und damit die Tür 4 nach oben mitgenommen.
Die Darstellungen der Zeichnung sind, wie gesagt, nur Ausführungsbeispiele der Erfindung. Um eine weitere Variante zu erwähnen, könnte beispielsweise nach Fig. 8 der Rahmen 40 mit den Lagern 41, 42 in Fortfall kommen, wobei dann die entsprechend längereu Wellen 43, 44 in den Schienen 16, 17 in geeigneter Weise geführt sein müßten und die Böcke 56, 57 unmittelbar auf dem Rücken der Tür 4 anzubringen wären.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Öffnen und Schließen von Schottüren und ähnlichen wasserdichten Türen, insbesondere für Schiffe, unter Verwendung einer Spindel, durch die die Tür gehoben und gesenkt wird, wobei die Spindel gleichzeitig zum Bewegen von Organen dient, die das Abheben und Anpressen der Tür bewirken, wenn die Tür in ihrer unteren Endlage ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhebe- und Anpreßorgane an der Tür angeordnet sind und ihren Widerhalt in am Schott festen Führungen haben.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an der Tür befindliche Buchse, in die die Spindel zum Verschieben der Tür eingreift, dreh- oder verschiebbar angeordnet und mit den zum An- und Abpressen der Tür dienenden Gliedern gekuppelt ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse bzw. die Tür mit Sperr- und Auslösegliedern zur Verhinderung der Verschiebung der Tür in ihrer Längsrichtung während des An- und Abpreßvorganges ■ versehen sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Glieder, die zum An- und Abpressen der Tür dienen, etwa auf der mittleren Fläche des Rückens der Tür angeordnet sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die An- und Abpreßglieder aus Kurvenscheiben oder Paaren von Kurvenscheiben (8, 9 bzw. 45, 46) bestehen, die in an der Tür befestigten Bügeln (6, 7 bzw. 47, 48) gelagert und mit der Buchse (10 bzw. 55) derart gekuppelt sind, daß durch Drehen oder axiales Verschieben der letzteren das An- und Abpressen der Tür bewirkt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß je ein oder mehrere Paar Glieder zum An- und Abpressen nahe den beiden Türenden angeordnet sind, welche derart ausgebildet und zueinander eingestellt sind, daß das An- und Abpressen der beiden Türenden nacheinander erfolgt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2., dadurch gekennzeichnet, daß in der Buchse (10) schraubenförmige Schlitze (28) vorgesehen sind, und am Ende der Spindel (20) ein Bolzen (21), welcher durch die Schlitze (28) hindurchgeht und in Führungen (26, 27) geführt ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder der Kurvenscheiben mit der loo Spindelmutter aus Hebeln (49, 50) zur Vergrößerung der An- und Abpreßmomente bestehen.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchse (10) bzw. die Hohlspindel. (55) in einem Rahmen (it, 12 bzw. 40) auf der Rücken-Hiiche der Tür gelagert ist, welcher in Führungen (16, 17) der Schottwand (1) gleitet und mittels Bügel (6, 7) bzw. Paßbolzen (68) o. dgl. in korrespondierender Stellung zu der Tür gehalten wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEK124489D 1932-03-02 1932-03-02 Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Schottueren Expired DE570720C (de)

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