DE577982C - Kupplungseinrichtung zur voruebergehenden Kupplung der angetriebenen Spindelmutter mit der Spindel bei Absperrorganen mit an heb- und senkbarer Spindel angebrachtem Absperrkoerper, dessen Platten bzw. Platte durch die voruebergehende Kupplung der angetriebenen Spindelmutter mit der Spindel gegen die Dichtflaechen gedrueckt und von diesenabgezogen werden - Google Patents
Kupplungseinrichtung zur voruebergehenden Kupplung der angetriebenen Spindelmutter mit der Spindel bei Absperrorganen mit an heb- und senkbarer Spindel angebrachtem Absperrkoerper, dessen Platten bzw. Platte durch die voruebergehende Kupplung der angetriebenen Spindelmutter mit der Spindel gegen die Dichtflaechen gedrueckt und von diesenabgezogen werdenInfo
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Description
BibJiotheek
Bur. Ind. Eigendom
19"JUL 1933
AUSGEGEBEN AlB
8. JUNI 1933
8. JUNI 1933
Es gibt verschiedene Ausführungen von Absperrorganen, insbesondere Absperrschiebern,
bei denen ein Absperrkörper an einer heb- und senkbaren Spindel angebracht ist, dessen Ab-Sperrplatten
bzw. -platte durch die vorübergehende Kupplung der angetriebenen Spindelmutter mit der Spindel gegen die Dichtflächen
gedrückt und von diesen abgezogen werden. Unter diese Gattung von Absperrorganen fallen
z. B. diejenigen, bei denen das Andrücken und Abziehen der Platten gegen die Dichtflächen vermittels
Exzenter, Kurvenscheiben oder Nocken erfolgt. Bisher war es zumeist üblich, die vorübergehende
Kupplung der angetriebenen Spindelmutter mit der Spindel durch das Einschieben eines beide Teile starr verbindenden Riegels zu
ermöglichen. Diese Ausführungsart besitzt jedoch, verschiedene Nachteile. Zunächst ist
erforderlich, daß der Riegel nur in einer ganz bestimmten Stellung eingeschoben werden darf,
um ein vorzeitiges Anpressen der Absperrplatten bzw. ein zu spätes Lösen der Kupplung
zu vermeiden. Es sind daher teure Paßarbeiten erforderlich. Ferner kann der Riegel nicht
momentan mit ganzer Fläche eingeschoben bzw. gelöst werden, so daß ein starker Kantenverschleiß
am Riegel selbst sowie an der Riegelnut o. dgl. in der Spindelmutter bzw. Spindel
entsteht und damit schon nach kurzer Betriebsdauer sich kostspielige Reparaturen ergeben.
Eine andere Ausführungsform der Kupplung bei dieser Gattung von Absperrorganen besteht
darin, daß parallel zur Hauptspindel eine mit dem Antrieb der Spindel durch Zahnräder verbundene Bülfswelle angeordnet ist, mit der sich
ein an der Spindel angebrachtes Glied im geeigneten Moment· bei voller Flächenauflage
kuppelt. Diese Ausführung vermeidet zwar die Nachteile der Riegelanordnung, bedingt jedoch
dafür eine besondere Hilfswelle mit einer größeren Anzahl übertragender Glieder.
Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß während des Plattenanpressens
bzw. Plattenabziehens oder auch während beider Vorgänge die Gewindereibung zwischen Spindel und Spindelmutter durch
zusätzliche Belastung der Spindel erhöht wird. Die Erhöhung der Gewindereibung durch zusätzliche
Belastung ist an sich bekannt; es wurde vorgeschlagen, durch Anordnung einer Schneckenfeder zwischen Spindelmutter, und
einer zweiten auf der Spindel sitzenden Mutter eine zusätzliche Reibung "zwischen Spindel und
Spindelmutter hervorzurufen und mittels dieser
Kupplungseinrichtung das Anlüften eines Hahnkükens bei ^-Umdrehung der Spindel sowie
für das Drehen des Kükens bei einer weiteren ^-Umdrehung der Spindel herbeizuführen.
Eine derartige Einrichtung eignet sich jedoch nicht für Absperrschieber, da das Kuppeln von
Spindel und Spindelmutter erst nach längerer Hub- oder Senkbewegung der Spindel eintreten
darf (Hubbewegung = Längsbewegung der to Spindel in die Öffnungsstellung, Senkbewegung
= Längsbewegung der Spindel in die Schließstellung). Es sind vielmehr völlig andere Mittel
notwendig, um vor Beginn oder nach Beendigung des Hubes in der Öffhungs- oder Schließstellung
eine durch Anpressen genügend große Reibungskraft hervorzurufen. Eine sehr starke
Gewindepressung erhält man z. B. durch den Einbau eines geeigneten Mittels, durch das man
eine axiale Bewegung der Spindel verhindert. Die Reaktionsbelastung auf die Gehäuseteile,
die durch Erhöhung des Spindeldrucks oder -zuges auftritt, wird je nach Erfordernis durch
ein Lager mit rollender oder gleitender Reibung übertragen.
Zur Verhinderung der Längsbewegung der Spindel kann in verschiedener Weise vorgegangen
werden. Es können z. B. ein oder mehrere an. der Spindel angelenkte Fallen, die sich an
dem Bund einer durch Kugellager am Gehäuse abgestützten Buchse verhaken und dadurch die
zusätzliche Reibungskraft zum Abziehen der Platten hervorrufen, angeordnet werden. Das
Lösen der Fallen von dem Bund bei Beendigung des Abziehvorganges der Platten erfolgt z. B.
durch am Gehäuse starr angebrachte Leitkurven, an denen die durch das Verhaken an
der Drehung der Spindel teilnehmenden Fallen entlang gleiten.
Da die Größe der Reibungskraft und damit des axialen Zuges oder Schubes abhängig ist
von der Größe des Öffnungs- bzw. Schließmomentes der Platten, und da das Schließmoment
unmittelbar vor dem Schließvorgang und das Öffnungsmoment nach dem Abziehen der Platten
fast Null ist infolge des Druckausgleiches auf beiden Seiten der abzusperrenden Platten, ist
auch der auf der Falle lastende Druck beim Einhaken bzw. Lösen der Falle fast gleich Null,
Es kann somit ein Verschleiß der Fallen sowie des Bundes nicht eintreten.
Vorteilhaft ist es, dafür Sorge zu tragen, daß die Sicherung gegen Drehung der Spindel
während der Senk- und Hubbewegung in der Übergangsstelle zur Drehbewegung derart nachgiebig
ist, daß sie bei den Drehbewegungen der Spindel während des Andrückens bzw. Abziehens
der Platten zurückweicht, aber dem durch die Reibung an der Spindel ausgeübten Drehmoment beim Senken bzw. Heben der
Spindel standhält.
Eine andere Ausführungsform der Erfindung, die infolge ihrer Einfachheit besonders vorteilhaft
ist, besteht darin, daß unverrückbar an der Spindel ein oder mehrere Rollen vorgesehen
sind, die während der Senk- bzw. Hubbewegung der Spindel in einer senkrechten Führungsbahn
laufen und zur Erzeugung der das Kuppeln von Spindel und Spindelmutter' herbeiführenden
zusätzlichen Reibungskraft gegen waagerechte Führungsflächen sich anpressen. Es ist auch
möglich, nur eine waagerechte Führungsfläche beim Plattenabziehen zu benutzen, während
beim Plattenandrücken eine in bekannter Weise am freien Ende der Spindel befindliche Anschlagscheibe
einen harten Anschlag zum Kuppeln von Spindel und Spindelmutter herbeiführt.
Zweckmäßig ist es, zur Verringerung der für die Übertragung des Anpreß- bzw. Abziehmomentes
erforderlichen zusätzlichen Reibungskraft die Anschlagscheibe konisch auszubilden und während
des Anpreß- bzw. Abziehvorganges der Platten in ein entsprechend geformtes Widerlager
in einen Teil des Triebwerkes, z. B. in die Nabe der Spiridehnutterantriebsscheibe eingreifen
zu lassen. -...""
Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen das Wesen der Erfindung beispielsweise
in Anwendung auf mit Kupplung eingerichteten Schiebern.
Es zeigt
Abb. ι einen Längsschnitt durch eine Kupplungseinrichtung,
in der die zusätzliche Reibungskraft durch Verhaken einer Falle erzeugt wird. Die rechte Seite der Abb. 1 ist um 45 ° aus
der Projektionsebene heraus gedreht, so daß ein Schnitt nach A-B-C der Abb. 2 entsteht.
Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach D-E der Abb. i, jedoch ohne die Verdrehung von 45 °
der rechten Seite,
Abb. 3 einen Schnitt nach. F-G der Abb. 1
ohne die Verdrehung von 45°,
Abb. 4 einen Längsschnitt durch eine Kupplungseinrichtung, in der durch an der Spindel
starr angebrachte Rollen die zusätzliche Reibungskraft erzeugt wird, . . Abb. 5 einen Schnitt nach H-J der Abb. 4.
In den Abbildungen bedeutet I die durch die axial festliegende Spindelmutter 2 heb- und
senkbare Spindel. Zum Antrieb der Spindelmutter 2 dient die Antriebsscheibe 3. An der 11c
Spindel 1 ist starr ein Glied 4 angebracht, an welchem nach Abb. 2 zwei zweckmäßig einander
sich gegenüberliegende Fallen 5 angelenkt sind. Die Fallen stehen unter der Wirkung
je einer Feder 6, die das Bestreben hat, iij
die Nase 7 der Fallen 5 in radialer Richtung zur Spindel zu drücken. An dem Gliede 4 ist ferner
eine Führungsfläche 8 vorgesehen,. die während der Hub- und Senkbewegung der Spindel ein
Verdrehen der letzteren durch Umfassen eines 12c am Gehäuse 9 angebrachten Führungsstückes
verhindert. An der Übergangsstelle von der
Senkrecht- zur Drehbewegung ist eine nachgiebige Sicherung ii vorgesehen, die jedoch
dem durch die Reibung an der Spindel ausgeübten Drehmoment ■ beim Heben und Senken
der Spindel standhält. Durch den Einbau der nachgiebigen Sicherung ii ;wird erreicht, daß
die Spindel bis zum letzten Moment der Heb- und Senkbewegung. die sichere Führung bei
voller Auflage der Führungsfläche 8 beibehält.
ίο In dem Gehäuseteil ga ist ferner eine sich an
dem Gehäuse durch ein Kugellager 12 abstützende Buchse 13 vorgesehen, die an ihrer
der Falle 5 zugekehrten Seite einen bundförmigen Ansatz 14 aufweist. Unterhalb des
bundförmigen Ansatzes 14 ist auf dem Gehäuseteil 9° noch eine Kurvenscheibe 15 mit zwei
Kurven 15° und 15* angeordnet, gegen die sich
in der Schließstellung des Schiebers die Fallen 5 mit ihren Auflageflächen 5°-anlegen.
Zur Aufnahme der Reaktionsbelastung des auf die Spindel ausgeübten Zuges dient ein
Kugellager 16, das die Spindelmutter 2 gegen das Gehäuse 9 abstützt.
An dem freien Ende der Spindel 1 ist in bekannter Weise eine Anschlagscheibe 17 aufgesetzt
und durch die Mutter 18 gesichert. -
Die Wirkungsweise der Kupplungseinrichtung ist folgende:
Beim Abwärtsbewegen der Spindel wird diese durch die Führungsfläche 8 am Gliede 4 auf dem Führungssteg 10 des Gehäuses 9 ' gegen Drehung gesichert und bewegt sich soweit abwärts, wie es die Abb. 1 zeigt. In dieser Stellung wird ein weiteres Senken der Spindel durch das Aufsetzen der Anschlagscheibe 17 auf die Spindelmutter 2 bzw: die Antriebsscheibe 3' verhindert. -Durch die Weiterbewegung der Antriebsscheibe 3 muß sich somit die Spindell mit der Spindelmutter 2 drehen. Die Sicherung 11 weicht bei dieser Drehung zurück. Durch die Drehung der Spindel werden dann in bekannter Weise die Absperrplatten bzw. die Absperrplatte vermittels Exzenter, Kurvenscheiben oder Nokken gegen ihre Dichtungsringe im Gehäuse des Schiebers angepreßt.
Beim Abwärtsbewegen der Spindel wird diese durch die Führungsfläche 8 am Gliede 4 auf dem Führungssteg 10 des Gehäuses 9 ' gegen Drehung gesichert und bewegt sich soweit abwärts, wie es die Abb. 1 zeigt. In dieser Stellung wird ein weiteres Senken der Spindel durch das Aufsetzen der Anschlagscheibe 17 auf die Spindelmutter 2 bzw: die Antriebsscheibe 3' verhindert. -Durch die Weiterbewegung der Antriebsscheibe 3 muß sich somit die Spindell mit der Spindelmutter 2 drehen. Die Sicherung 11 weicht bei dieser Drehung zurück. Durch die Drehung der Spindel werden dann in bekannter Weise die Absperrplatten bzw. die Absperrplatte vermittels Exzenter, Kurvenscheiben oder Nokken gegen ihre Dichtungsringe im Gehäuse des Schiebers angepreßt.
Bei der Abwärtsbewegung der Spindel· hat sich jedoch die Falle 5, von oben kommend,
über den angeschrägten Bund 14 geschoben,- so daß sie bei Beginn der Drehbewegung mit ihrer
Nase 7 unterhalb des Bundes 14 liegt. - Wird nun zum Öffnen des Schiebers die Antriebsscheibe
3 in umgekehrter Richtung gedreht, so legen sich die Nasen 7 der Fallen 5 gegen den
Bund 14 und verhindern somit eine Längsbewegung der Spindel. Die verhinderte Längsbewegung
der Spindel wirkt sich in dem Entstehen eines Axialzuges in der Spindel aus, der
so groß wird, daß die durch den Zug hervorgerufene Reibungskraft an der Spindel ein Drehmoment
entstehen läßt, das gleich dem. Abziehmoment der Schieberplatten von ihren Sitzen wird. Der Schieber öffnet sich demzufolge.
Sowie die Öffnung auch nur in geringem Maße stattgefunden hat, tritt auf beiden Seiten
der Absperrplatten ein Druckausgleich ein, so daß das Abziehmoment der Platten sich ver- "
ringert und demzufolge auch der axial wirkende Zug in der Spindel. Ist der Schieber so weit geöffnet,
daß nunmehr die Senkrechtbewegung der Platten erfolgen kann, so ist das Abziehmoment,
wie bereits oben ausgeführt, fast Null und damit auch der auf die Nasen 7 der Fallen 5
wirkende Druck, so daß die Fallen 5 sich leichtdurch die Kurven 15 von dem Bünde 14 lösen
lassen. 75·
Das geringe Spiel, das in der Schließstellung der Platten zwischen der Nase 7, der Falle 5
und dem Bunde 14 vorhanden ist, führt beim Öffnen des Schiebers zunächst zu einer Senkrechtbewegungder
Spindel.- Diese geringe Senkrechtbewegung ist jedoch unbedeutend und
wird durch Spiel, das die Platten an den Exzentern, Kurven, Nocken o. dgl. aufweisen, ausgeglichen.
Naturgemäß kann die Einrichtung bei Beibehaltung des Grundgedankens auch in anderer
Weise durchgeführt sein.
Eine Ausführungsform, die sich durch besondere Einfachheit auszeichnet und jedwede
beweglichen Teile, die in irgendeiner Weise "90 gesteuert werden müssen, vermeidet, ist in '
Abb. 4 dargestellt.
Die Bezugszeichen entsprechen, soweit es sich um dem gleichen Zweck dienende Teile handelt, denen in den Abb. 1 bis 3. Die Spindel ist mit i, die Spindehnutter mit 2, die Antriebsscheibe mit 3, das an der Spindel starr angebrachte Glied mit 4°, das Gehäuse mit 9 bzw. ga, das Kugellager zur Aufnahme der Reaktionsbelastung mit 16 und die Mutter zur Sicherung der Anschlagscheibe 17 mit 18 bezeichnet.
Bei dieser Ausführungsart sind an dem an
Die Bezugszeichen entsprechen, soweit es sich um dem gleichen Zweck dienende Teile handelt, denen in den Abb. 1 bis 3. Die Spindel ist mit i, die Spindehnutter mit 2, die Antriebsscheibe mit 3, das an der Spindel starr angebrachte Glied mit 4°, das Gehäuse mit 9 bzw. ga, das Kugellager zur Aufnahme der Reaktionsbelastung mit 16 und die Mutter zur Sicherung der Anschlagscheibe 17 mit 18 bezeichnet.
Bei dieser Ausführungsart sind an dem an
■ der Spindel starr angebrachten Gliede 4" Rollen
19 vorgesehen, die während der Längsbewegung der Spindel in Führungsflächen 20
laufen (Abb. 5) und sich zur Erzeugung der das Kuppeln von Spindel und Spindehnutter herbeiführenden
zusätzlichen Reibungskraft gegen waagerechte Führungsflächen 21 anpressen. Die
Ausführung kann nun derart getroffen werden, > daß beim Schließen des Schiebers die am freien
Ende der Spindel angebrachte Anschlagplatte sich wiederum auf die Spindelmutter 2 bzw.
; die Nabe der Antriebsscheibe 3 fest aufsetzt und "dadurch die Mitnahme der Spindel durch die
Spindelmutter erzwingt, oder aber, wie mit den gestrichelten Linien angedeutet, die Rollen 19
"setzen sich auf die Führungsflächen 21" hart auf und hindern somit die Längsbewegung der
Spindel. Durch die auf die eine oder andere Weise an der Längsbewegung gehinderte Spindel
entsteht wiederum ein axialer Schub bzw.
Druck, der die Mitnahme der Spindel durch die Spindelmutter herbeiführt. Zur Übertragung
der Reaktionsbelastung auf den Gehäuseteil 9 bei axialer Druckbelastung der Spindel dient
ein Kugellager 22.
Beim Öffnen, des Schiebers legen sich die Rollen 19 gegen die oberen Führungsflächen 210
fest an und erzwingen wiederum eine durch die zusätzliche Reibungskraft herbeigeführte Mitnähme
der Spindel 1 durch die Spindelmutter 2. Zur Verringerung der für die Übertragung des
Anpreß- bzw. Abziehmomentes erforderlichen axialen Druck- oder Schubkraft in der Gewindespindel
ist es vorteilhaft, die am freien Ende der Spindel befindliche Anschlagscheibe 17° konisch
auszubilden und während des Anpreß- bzw. Abziehvorganges der Platten in ein entsprechend geformtes Widerlager in einen Teil des
Triebwerkes — z. B., wie in Abb. 4 dargestellt,
ao um die Nabe der Antriebsscheibe 3 herum —
greifen zu lassen. Diese konisch ausgebildete Anschlagscheibe kann selbstverständlich auch
Verwendung finden bei einer Ausführungsform gemäß den Abb. 1 bis 3.
Naturgemäß kann auch bei der Ausführungsform nach Abb. 4 und 5 unter Beibehaltung des
Grundgedankens die bauliche Durchbildung der Kupplungseinrichtung in noch anderer Weise
vorgenommen werden. Wesentlich bei allen Ausführungsformen ist stets, daß durch zusätzliches
Belasten der Spindel während des Anpreß- oder Abziehvorganges der Platten ein
axial wirkender Zug oder Druck in der Spindel zur Erzeugung einer das Kuppeln von Spindel
und Spindehnutter herbeiführenden zusätzlichen
Reibungskraft im Gewinde hervorgerufen wird.
Claims (7)
- Patentansprüche:i. Kupplungseinrichtung zur vorübergehenden Kupplung der angetriebenen Spindehnutter mit der Spindel bei Absperrorganen mit an heb- und senkbarer Spindel angebrachtem Absperrkörper, dessen Platten bzw. Platte durch die vorübergehende Kupplung der angetriebenen Spindehnutter mit der Spindel gegen die Dichtflächen gedrückt und von diesen abgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß während des Plattenanpressens bzw. Plattenabziehens oder auch während beider Vorgänge die Gewindereibung zwischen Spindel und Spindehnutter durch zusätzliche Belastung der Spindel erhöht wird.
- 2. Kupplungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Spindel (1) ein oder mehrere Fallen (5) angelenkt sind, die sich während des Abziehvorganges der Platten an einem Bund (14) einer durch Kugellager (12) am Gehäuse (90) abgestützten Buchse (13) verhaken und dadurch die zusätzliche Reibungsart hervorrufen.
- 3. Kupplungseinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (90) mit Leitkurven (15°, 15*) ausgestattet ist, die die durch das Verhaken an der Drehung der Spindel (1) teilnehmenden Fallen (5) bei Beendigung des Abziehvorganges der Platten von dem Bund (14) der Buchse (13) lösen. '
- 4. Kupplungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung (11) der Spindel (1) gegen Drehung an der Übergangsstelle von der Senk- und Hubbewegung in' die Drehbewegung derart federnd ausgebildet ist, daß sie bei der Drehbewegung der Spindel (1) während des Andrückens bzw. Abziehens der Platten zurückweicht, aber dem durch die Reibung an der Spindel (1) ausgeübten Drehmomente beim Heben bzw. Senken der Spindel standhält.
- ζ. Kupplungseinrichtung nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß unverrückbar an der Spindel (1) eine oder mehrere Rollen (19) vorgesehen sind, die während der Hubbzw. Senkbewegung der Spindel (1) zwischen senkrechten Führungsflächen (20) laufen und zur Erzeugung der das Kuppeln von Spindel (1) und Spindelmutter (2) herbeiführenden zusätzlichen Reibungskraft gegen waagerechte Führungsflächen (21) sich anpressen.
- 6. Kupplungseinrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß nur eine waagerechte Führungsfläche (210), und zwar zum Zwecke des Plattenabziehens vorhanden ist, während zum Zwecke des Plattenandrückens das freie Ende der Spindel (1) in an sich bekannter Weise eine Anschlagscheibe (17) aufweist.
- 7. Kupplungseinrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagscheibe (17°) konisch ausgebildet ist und während des Anpreß- bzw. Abziehvorganges der Platten in oder um ein entspre- log chend geformtes Widerlager in einen Teil des Triebwerkes — z. B. in die Nabe der Antriebsscheibe (3) — greift.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP65248D DE577982C (de) | 1932-04-30 | 1932-04-30 | Kupplungseinrichtung zur voruebergehenden Kupplung der angetriebenen Spindelmutter mit der Spindel bei Absperrorganen mit an heb- und senkbarer Spindel angebrachtem Absperrkoerper, dessen Platten bzw. Platte durch die voruebergehende Kupplung der angetriebenen Spindelmutter mit der Spindel gegen die Dichtflaechen gedrueckt und von diesenabgezogen werden |
| DEP67821D DE609054C (de) | 1932-04-30 | 1933-07-08 | Kupplungseinrichtung an Absperrorganen |
| DEP69313D DE610537C (de) | 1932-04-30 | 1934-04-21 | Kupplungseinrichtung |
Applications Claiming Priority (3)
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|---|---|---|---|
| DEP65248D DE577982C (de) | 1932-04-30 | 1932-04-30 | Kupplungseinrichtung zur voruebergehenden Kupplung der angetriebenen Spindelmutter mit der Spindel bei Absperrorganen mit an heb- und senkbarer Spindel angebrachtem Absperrkoerper, dessen Platten bzw. Platte durch die voruebergehende Kupplung der angetriebenen Spindelmutter mit der Spindel gegen die Dichtflaechen gedrueckt und von diesenabgezogen werden |
| DEP67821D DE609054C (de) | 1932-04-30 | 1933-07-08 | Kupplungseinrichtung an Absperrorganen |
| DEP69313D DE610537C (de) | 1932-04-30 | 1934-04-21 | Kupplungseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE577982C true DE577982C (de) | 1933-06-08 |
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Family Applications (2)
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| DEP69313D Expired DE610537C (de) | 1932-04-30 | 1934-04-21 | Kupplungseinrichtung |
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|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004007B (de) * | 1953-05-11 | 1957-03-07 | Alois Siebeck Dipl Ing | Absperrorgan |
-
1932
- 1932-04-30 DE DEP65248D patent/DE577982C/de not_active Expired
-
1934
- 1934-04-21 DE DEP69313D patent/DE610537C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1004007B (de) * | 1953-05-11 | 1957-03-07 | Alois Siebeck Dipl Ing | Absperrorgan |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE610537C (de) | 1935-03-12 |
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